Kommt nun regulär in den Handel
Die Entwickler der Groovebox Lambda Synthetics PolyPulse haben es offensichtlich richtig gemacht. Ein Prototyp wurde auf der Superbooth 23 erstmals gezeigt. Ein halbes Jahr später begann eine Funding-Kampagne, deren Ziel so gesetzt war, dass mit nur 34 Unterstützern eine erste Produktionsrunde gestartet werden konnte. Und nun kommt PolyPulse ganz regulär in den Handel.
Lambda Synthetics PolyPulse, Groovebox
Die Performance-orientierte Groovebox hat fünf Tracks, die jeweils über einen algorithmischen Sequencer für Beats und Melodien, eine polyphone Soundengine (mehrere Typen), eine Audioeffektkette und ein X/Y-Touchpad verfügen. Mit dem Pad kann pro Track zwischen vier Presets überblendet werden. Diese lassen sich on-the-fly editieren und in einem Projekt speichern.
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Die Soundengines sind maximal achtstimmig. Es gibt folgende Typen:
• ein Synth-Drumkit mit Kick, Snare, Clap und Hi-Hat
• ein (Stereo-)Sample-Player
• ein subtraktiver Synthesizer mit vier Oszillatoren, Noise, Ringmodulation, 24 dB Tiefpassfilter oder 12 dB Morphing-Filter
• ein FM-Synthesizer mit vier Operatoren und Modulationsmatrix, es lassen sich eigene FM-Algorithmen erstellen, zwischen denen man morphen kann
• ein additiver Synthesizer mit bis zu 32 Obertönen pro Stimme
• ein Physical-Modeling-Synthesizer mit Noise und Samples als Exiter und zwei Feedback-Loops (positives und negatives Feedback mischbar)
Der algorithmische Sequencer von Lambda Synthetics PolyPulse hat keine Beschränkungen, wie etwa der Anzahl der Steps für eine Sequenz oder bestimmten Taktarten. Jedes Pattern kann eine eigene Länge haben und Patterns auf verschiedenen Spuren können sich gegeneinander verschieben, wodurch sich ständig entwickelnde Muster entstehen. Außerdem lassen sich benutzerdefinierte Tuning-Skalen verwenden. Sequencer und Pads können auch zur Ansteuerung von externem MIDI-Equipment genutzt werden.
Trotz seines Funktionsumfanges kommt der Sequencer ohne Menüs aus. Die 16 Encoder sind immer für direkte Eingaben bereit.
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PolyPulse besitzt vier Audioeingänge, über die externe Audioquellen eingebunden und gesampelt werden können. Es gibt acht Audioausgänge, die sich unterschiedlich zuweisen lassen, womit sich unter anderem auch Mehrkanallautsprechersysteme ansteuern lassen.
Bei den Audioeffekten sind folgende Algorithmen enthalten: Amplitude Modulator, Compressor, Degrade (Tape Simulation), Delay, Drive, Granular Delay mit Pitchshifter, Morph-Filter, Multiband (Audiosplit), Reroute, Stereo (Spread & Pan).
Lambda Synthetics PolyPulse wird voraussichtlich ab September verfügbar sein. Der Preis ist mit 1.999,- gegenüber der Funding-Kampagne (abgesehen von den Early-Bird-Angeboten) gleich geblieben.





















































Wie kann ich den Satz „Bis dahin ist noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten“ lesen? Macht das Ding auf der Superbooth noch was anderes außer dastehen und irgendwie blinken – sowas wie Musik?
@moinho Es sieht auf jeden Fall sehr interessant aus, die vier Bildschirme haben mir schon beim Hydrasynth gefallen. Auf der Herstellerseite ist besser zu erkennen, wie die linke Seite beschriftet ist …
@sylvia Das sind keine Bildschirme, sondern X/Y-Pads.
@tob4545 Ah, jetzt sehe ich den winzigen Bildschirm in der Mitte. Schade.
@sylvia Dachte auch zuerst das sind Bildschirme… Wäre besser mit 5 Bildschirmen und einem XY-Pad ;-)
Ich hoffe, die Hälfte des Geldes geht an einen guten Designer.
Ich mag Grooveboxen sehr gerne, aber diese spricht mich (noch) nicht an – zu klobig, Touchpads finde ich live schwierig zu bedienen, das Display ist zu klein, die Potis haben keine auf den ersten Blick erkennbare Funktionsgruppenzuordnung und deren Funktion muss zum Teil am recht weit entfernten Display abgelesen werden, keinen optischen Lauflicht-Sequencer mit Step-Tastern und keinen Reverb-Effekt (?).
Vorbildlich sind die Ein- und Ausgänge, und sie klingt ganz gut, was man bisher hören kann. Reicht bei dem Preis aber nicht für GAS bei mir…..
Das Ding sieht so irre aus, das ich es fast möchte. Wenn ich es brauchen würde. Mal gucken ob ich es brauche :P
@Jeanne *lacht* Hab mir genau das gleiche gedacht. Und falls man es nicht braucht, könnte man sich immer noch das Alien-Cockpit nachbauen ^^….
@Atarikid Ehrlich gesagt die erste Groovebox die mich interessiert aber der Preis, auch wenn er wohl gerechtfertigt ist, wäre er mir momentan zu hoch. …Schade … Eventuell irgendwann in der Zukunft auf Kleinanzeigen. 😀
@Ashatur Ja, ist schon heftig für eine Groovebox. Aber den Preis beurteilen kann ich trotzdem nicht, weil vielleicht hat sie ja Alleinstellungsmerkmale.Wär mir aber auch zu teuer. Optisch finde ich das Teil echt klasse. So technoid ^^…
@Atarikid Ja sehr heftig aber sie sieht auch gut verarbeitet aus. Dazu eine Menge Regler und die Touchpads machen schon viel aus. Dazu ein Sequencer der nicht auf 16 oder 64 Steps beschränkt ist.
Aber das Gerät bietet wohl auch mehrere komplexe Synthese Engines. Wenn man da bei den Mitbewerben schaut wird dort bei der Synthese eher auf das Rudimentäre geachtet.
Hoffen wir mal auf eine Lite Version 😂
Nun ja, das gibt es doch schon zigfach. Syntakt, Digitone, Digitakt, Octatrack, Deluge, Polyend+,……
2000 € ist sehr ambitioniert für eine Groovebox im Wettbewerberumfeld..
Dieses Gerät sieht für mich aus, als wäre es aus einem Operationssaal raus geklaut worden.
Und auch noch sehr groß.
Das Gerät versprüht bei mir optisch kein sexy vibe.
Sieht irgendwie unfertig aus
Habe die Überschrift heute morgen noch vor dem ersten Kaffee halb gelesen. Eine Lambada Groove Box? Witzig, dachte ich im ersten Moment, nur wer braucht heute so etwas? Dann reifte langsam die Erkenntnis, das nächste Mal gehe ich erst nach dem Kaffee online.😇
@MadMac immer noch ne legitime Frage: kann das Gerät den Lambada?
(und ich wär mir da gar nicht so sicher, polyrhythmus und so :D)
@martin stimming Ich finde, der Lambada sollte auf jeder guten Groovebox als Preset verfügbar sein.😉