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Test: Dave Smith Instruments Prophet REV2, Synthesizer


Der REVale. Der beste Prophet aller Zeiten?

Da wir einige Kleinigkeiten am Prophet REV2 Test noch korrigiert und ergänzt haben, hier nochmals dieser wunderbare und ausführliche Report von falconi auf unserer Einstiegsseite.

Was vorher geschah

Im Jahre 2002 gründet Dave Smith als Ein-Mann-Unternehmen seine neue Firma Dave Smith Instruments. Das erste Produkt ist der monophone Tabletop-Hybridsynthesizer Evolver auf Basis eines integrierten Schaltkreises namens PA397 der Firma OnChip. Dabei handelt sich um einen sogenannten „Synth On A Chip“ mit 2 DCOS, 1 Audio In, 1 VCF, mehreren VCAs und Stereoausgang, den die Firma Curtis („CEM“) in den achtziger Jahren unter den Namen MS1215 für die Synthesizer von Tom Oberheims Firma Marion Systems entwickelte, denen kein nachhaltiger Verkaufserfolg beschert war – entsprechend selten ist dieser Baustein. Er hat jedoch einen sehr verbreiteten Vorgänger: Es ist der CEM3396, zu finden vor allem im Oberheim Matrix-6 und Matrix-1000.

Es ist also ein Synthesizer-Chip mit unmittelbarer – jedoch länger zurückliegender – Oberheim-Vergangenheit, der es Dave Smith ermöglicht, mit überschaubarem technischem und finanziellem Aufwand neue Synthesizer auf den Markt zu bringen. Offenbar gelingt es ihm auch, sich den PA397 exklusiv für DSI zu sichern – zumindest verwendet bis heute kein anderer Hersteller diesen Baustein. Es folgen vierfach polyphone Versionen des Evolvers, im Jahre 2005 erstmalig mit Tastatur. Gefertigt, assembliert und geprüft wird bei verschiedenen Electronic Manufacturing Services in Kalifornien.

Daves aktuelle „Family-Anzeige“

Die Evolver-Synthesizer verkaufen sich gut und Dave Smith beschäftigt erste Mitarbeiter. Im Jahre 2007 stellt DSI den „Lower Cost Eight Voice-Polyphonic Analog Synth“ (Zitat: Dave Smith) Prophet ’08 vor, der ohne die Digitalsektion des Evolvers auskommen muss und direkter Vorgänger unseres Testgerätes ist. Bemerkenswert: Bei seinem Erscheinen ist der Prophet ’08 der einzige polyphone analoge Keyboardsynthesizer auf dem Weltmarkt (die letzte Auflage des Alesis Andromeda wird gerade ausverkauft). Wegweisend ist auch seine Technologie: Der Abgleich der Analogschaltung geschieht ab Werk auf digitaler Ebene über gesonderte Steckverbinder auf der Hauptplatine, Drehpotentiometer: Fehlanzeige. Einen gelegentlichen Feinabgleich kann der Nutzer auf Wunsch selbst per Software vornehmen. Trotz „pur analogem Signalpfades“ sind im Prophet ’08 vier leistungsfähige digitale Signalprozessoren von Analog Devices überwiegend damit beschäftigt, Hüllkurven zu berechnen oder Modulationsquellen und -senken in hoher Geschwindigkeit und Auflösung miteinander zu verbinden. Hier wird der technische Fortschritt gegenüber den Sequential-Instrumenten der achtziger Jahre Prophet-600, Six-Trak, Multi-Trak und Split-8/Pro-8 auch deutlich hörbar.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Klangzaun

    Danke für den Test und die ordentlichen Soundbeispiele.

    Kleine Anmerkung: Zum Prophet ’08 gibt es aktuellere Firmware. Diese sind zwar beta Versionen, beheben aber u.a. den angesprochen LFO Bug.

    Falls der Link erlaubt ist, findet man die Firmware hier:

    http://for.....682.0.html

    • Profilbild
      falconi RED

      Hi,
      danke für den Hinweis.

      1. Ist das nicht genau die Version, die ich auf meinem `08er installiert habe, und der diesen Bug offenbar immer noch hat?
      Nämlich: OS Main 2.6.1/Voice 1.6

      Meine letzte Kommunikation mit DSI liegt übrigens ungefähr ein Jahr zurück.

      2. Ich finde in dem Post keinen Downloadlink. Wo genau kann ich das OS herunterladen?

      Ich danke Dir!
      Einen lieben Gruß,

      Falk.

      • Profilbild
        falconi RED

        Ich beantworte die Fragen einmal selbst:

        1. Ja.
        2. Im DSI-Forum werden Attachments erst nach einem Login sichtbar: Die Files sind an den ersten Beitrag von „Robot Heart“ angehängt.

  2. Profilbild
    Violator

    „O mei, noch ein Prophet“ vom Magier Dave Smith. Magier deshalb, weil er es inzwischen geschafft hat mich voll zu verwirren.
    Ein technisches Wirrwarr unter seinen Produkten, klanglich alles ähnlich bis gleich (Ausnahme der 12er und der Evolver), und optisch muß es ja so aussehen, wie die früheren Propheten, weil man ja den Kunden das Gefühl geben möchte nun einen „echten Propheten“ zu besitzen.

    Du meine Güte ist das armselig.
    Vielleicht ist das Wort „Innovation“ nicht im Wortschatz eines Herrn Smiths.

    Auf mich wirkt das ganze neue „Prophet Gedöns“ nur lächerlich und langweilig und hat es nicht verdient gekauft zu werden!

    Und euer ewiges „wer ist der wahre Prophet“ Hick-Hack regt mich auch schön langsam auf! Laßt euch mal was Neues einfallen.

    • Profilbild
      DanielT ••••

      @ Violator

      Du brauchst ja den Test nicht lesen, wenn Dich die DSI Sachen nicht interessieren.

      Dave war lange der einzige, der überhaupt noch analoge polyphone Synths zu einem vernünftigen Preis angeboten hat.

      Und Dein Gerede von Innovation ist ein solcher Unsinn. Welcher Hersteller hat denn überhaupt etwas innovatives gemacht in den letzten 20 Jahren? Und jetzt komme mir bitte nicht mit dem ganzen modularen Zeug. Das ist sicher nichts für Leute, die ein Instrument spielen wollen. Ja die DSI Synths sind richtige Instrumente wie eine Geige, Klavier usw. Gab es da noch irgendwelche Innovationen. Und hört man z.B. einen Klavier- oder Geigenspieler jammern wie hier immer die ganze Synth-Community.

      Ich finde, dass dieses Genöle langsam nur noch nervt. Es gibt heute solche tollen Instrumente wieder auf dem Markt u.a. Dank Leuten wie Dave Smith. Sogar die Großen der Branche (Korg, Behringer) haben wieder ein tolles Angebot. Vor 10 Jahren gab es nur innovative Plugins auf dem Markt, die auf keiner heutigen Kiste mehr laufen…

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        drbach

        genau, nur weil die Geige im Prinzip schon einige hundert Jahre gleich gebaut wird, und das Klavier auch schon über 100 Jahre, sind sie deswegen keineswegs langweilig. Sehe ich auch so bei Synths.
        Ich finde das derzeitige Angebot so gut, wie noch nie, es sind diverse gut klingende Instrumente (nicht Soundmaschinen) auf dem Markt, die man auch durchaus sich leisten kann.
        Das Problem scheint mir, dass relativ wenig Synthesisten unterwegs sind, die wirklich ein Instrument spielen können.

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          freile

          Sehe ich auch so..die meisten sind programmierer und so sehen sie den ton klang…

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          Ted Raven

          Der Unterschied zur Geige ist, dass diese nicht als etwas ganz Neues beworben wird.

          Auch wenn DSI-Geräte ihre Fan-Gemeinde nicht zu Unrecht haben, finde ich es enttäuschend, wie viele gleich klingende Analogkisten zurzeit auf dem Markt sind. Jedes neue DSI-Gerät ist bei genauer Betrachtung nichts anderes als aufgewärmte alte DSI-Geräte. Smith treibt es mit den Wiederholungen noch weiter auf die Spitze als Arturio oder Novation. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden – die Nachfrage besteht nach wie vor, aber neu ist das dann nunmal nicht.

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          Tyrell RED

          Ich fand im Interview mit Dr.Walker seine Definition passend und konsequent: Er selbst bezeichnet sich nämlich nicht als Musiker, sondern als Maschinisten. Und das wertfrei. Ich würde mich z.B. auch in der Maschinisten-Ecke sehen – ein kreativer wohl gemerkt, aber nicht mehr und nicht weniger. Ich finde es immer schade, wenn Maschinisten als Musker zweiter Klasse gesehen werden – „die doch erst mal lernen sollten ein Instrument zu spielen“.
          Wir alle kennen wunderbae Musik von Menschen die weder Noten lesen können noch ein instrument virtuos beherrschen.

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            Dirk Matten RED

            Dann lernte Dirk durch seine Tätigkeit für EMS Florian Schneider persönlich kennen, und es entwickelte sich sofort ein freundschaftliches Verhältnis. Man war sich mental doch sehr nahe. Nach vielen langen Diskussionen brachte Dirk das Gespräch auch auf den Synthanorma-Sequenzer. Florian Schneider und auch Ralf Hütter lehnten ab. „Ich bin ein menschlicher Sequenzer“, so Hütter. Matten: „Gegenargument: Der Generaldirektor einer Firma arbeitet ja auch nicht selber am Fließband, oder anders: Glaubst Du, daß Herr Thyssen die Thomasbirne etwa selbst ansticht?“ (Conductor-Ph.)
            Florian Schneider in der Rückschau: „Herr Matten hat uns vom Sequenzer-Konzept überzeugt.“
            http://www.....ichte3.htm

            Conductor-Philosophy (engl.) ist in Amerika die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Grundeinstellung von Komponisten gegenüber elektronischen Speicher- und Steuereinheiten. Diese Grundhaltung wird von ihnen nicht wie das Verhältnis Spieler-Instrument, sondern eher als Beziehung Dirigent (engl. conductor) -Orchester verstanden: Denn Hybride Systeme, deren Konzeption mit dem Wort „C.-Ph.“ charakterisiert wird, können Funktionen der Speicherung („Partitur“), deren spätere Beeinflussung („Interpretation“) und wiederum deren Speicherung („Reproduktion“) ausführen.
            Max V. Mathews, der zusammen mit John R. Pierce in den Bell Telephone Laboratories praktikable „Computer Sound Synthesis Programs“ (Computerprogramme zur Klangerzeugung) entwickelt hat, beschreibt seine der C.-Ph. zugrunde liegenden Vorstellungen der Arbeit mit Computern: „Der Dirigent spielt nicht persönlich jede Note einer Partitur, vielmehr beeinflusst (und kontrolliert er hoffentlich) die Art, in der die Instrumentalisten die Noten spielen. Der Computer-Ausführende sollte nicht versuchen, den gesamten Klang in Realzeit zu definieren. Vielmehr sollte der Computer eine Partitur enthalten, und der Ausführende sollte die Art beeinflussen, in welcher die Partitur gespielt wird. Seine Einflussnahme kann viel mannigfaltiger sein als jene des konventionellen Orchesterdirigenten, der in erster Linie Tempo, Lautheit und Stil kontrolliert. Er kann z.B. eine zusätzliche Stimme nach eigenem Ermessen einführen oder Bestandteile einer Stimme wie etwa deren Tonhöhen, während der Computer den Rhythmus liefert …
            Der Computer sollte mehr tun als nur dem Dirigenten folgen, er sollte sich auch aller Anweisungen des Dirigenten erinnern, so dass eine einmal erreichte gewünschte Aufführungsart repetiert werden kann. Darüber hinaus sollte er dem Dirigenten erlauben, jeden Teil seiner Interpretation oder der Partitur zu ändern“.
            Aus diesen Forderungen an den Computer lassen sich neue Zusammenhänge von Komposition, Interpretation, vor allem aber Improvisation entwickeln. Einige Institute in Amerika arbeiten äußerst aktiv auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet.

            Aus „Das Lexikon der elektronischen Musik“
            Herbert Eimert, Hans-Ulrich Humpert
            Bosse Verlag Regensburg 1973

            Und ergänzend dazu: http://www.....a_Live_P.A.

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                Dirk Matten RED

                Kraftwerk haben diesen von mir damals geäußerten Gedanken ihrer Arbeitsweise zu Grunde gelegt und für andere Künstler war und ist das dann Vorbild. Als Bezeichnung habe ich „Audio Operator“ gewählt, was es meiner Meinung nach am besten trifft. Wie hätte sich die Musik entwickelt, wenn es damals das Treffen nicht gegeben hätte? Und eine kleine Ergänzung noch: Meine Mutter bat Ralf Hütter, Florian Schneider und mich ins Wohnzimmer und servierte uns Langnese Fürst Pückler Eis (Schokolade, Vanille, Erdbeer). Sie haben es artig aufgegessen, danach haben wir uns wieder musikalisch-technischen Gedankenspielen hingegeben. Verrückt, so in der Rückblende.

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              andreas1303 •••

              „Der Direktor stellt sich nicht selbst ans Fließband“ usw. – diese Argumente ziehen alle nicht, denn die direkte Interaktion mit einem Instrument ermöglicht Erfahrungen, die mit Sequenzern und Programmierung nicht möglich sind. Es hat etwas mit dem Einsatz des Körpers, der Schwingung des Instruments und der Wirkung der Töne zu tun. Da gibt es die Percussion-Gruppe, die irgendwann anfängt, „wie ein einziger Mensch“ zu grooven. Da gibt es den Singer-Songwriter, der durch die Songs seine Gefühle ausdrückt und sich fragt, wie Menschen ohne diese besondere Sprache den Druck in ihrer Brust loswerden und ob sie überhaupt etwas fühlen. Und da gibt es den Solisten, der ein Stück zum 50-zigsten Mal spielt und plötzlich erlebt, wie seine Finger sich auf magische Weise verselbstständigen und er auf eine Weise spielt, wie er es nie für möglich gehalten hätte. All diese Erfahrungen stellen besondere Funktionsmodi des menschlichen Geistes dar und gehen mit überwältigenden Glücksgefühlen einher. Das sind Geschenke, wie sie nur das Live-Musizieren geben kann. Diese Dinge gehen mehr und mehr verloren durch Musikproduktion und Musikkonsum. Natürlich werden die, die keinen Zugang dazu haben, immer behaupten, dass das alles gar nichts wert sei. Aber genau das ist es, was dem Menschen einst mit der Musik gegeben wurde und was er nun dabei ist zu verspielen.

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            andreas1303 •••

            Der größte Wert, den die Musik zu geben hat, ist die Erfahrung des Musizierens selbst: die unmittelbare Interaktion zwischen Körperbewegung, Instrument, Schwingung, Sound und Tönen. Dabei geht es gar nicht darum, ob jemand ein Instrument virtuos spielen kann oder ob jemand tolle Musik gemacht hat, die dann von anderen „konsumiert“ wird. Jeder noch so einfache selbst getrommelte Rhythmus ist 1000 Mal mehr wert als die kompliziertesten programmierten Rhythmen, weil das selber Trommeln etwas mit der menschlichen Psyche macht, das auf keine andere Weise gewonnen werden kann. Bedauerlicherweise löscht programmierte Musik die selbst gespielte Musik immer mehr aus, weil sie einen falschen Perfektionsanspruch etabliert: Das selbst Gespielte klingt immer so unperfekt gegen die Sequenzer und es würde Jahre dauern, Fähigkeiten zu entwickeln, die live mit dem mithalten können, was in 5 Minuten programmiert ist. So sehen es die meisten Menschen und merken nicht, an welchem Schatz sie gerade vorbeimarschiert sind. Leider weiß kaum noch jemand, was zu gewinnen wäre, wenn man einfach mal anfängt, selbst zu spielen.

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              Wellenstrom AHU

              Kann das ziemlich fett unterstreichen. Kann auch nur dazu raten, sich mal Instrumente zu schnappen, die man überhaupt nicht kennt. Da ändert sich z.B.auch einiges im Songwriting, gerade dann, wenn man spielerisch limitiert ist und nicht theoretisch alles durchspielen kann. Tracks nehmen so durchaus ’nen straighteren und unverkopfteren Verlauf, entwickeln sich ganz anders. Sehr spannender Prozess.

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      Synthfreak ••••

      Zu dem „ewigen >>wer ist der wahre Prophet Hickhack<<", kann ich nur sagen, dass ich es vernünftig finde, weil doch jeder neue DSI mit dem Präfix "Prophet" ein bisschen den Anspruch erhebt, der legitime Nachfolger des P5 zu sein. Insofern finde ich diese Vergleiche mit jedem neuen DSI sinnvoll, da das Ergebnis (egal wie Subjektiv/Objektiv es ist), schon eine Kaufentscheidung beeinflussen kann, wenn man einen modernen möchte, der aber möglichst genau dem P5 ähnelt. Außerdem frage ich mich auch, warum du den Test liest, wenn du DSI/SC doch schon im Vorfeld negativ gegenüber eingestellt bist. Beziehungsweise wenn du es bist, lass doch das Bashing bitte.

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    psv-ddv ••••

    Geiler, substantieller Test! Danke vielmals!
    Jetzt weiss ich bescheid, obwohl ich beim Sommerquizz trotzdem definitiv durchfalle.
    Der Neue mit dem neuen Sound klingt für mich etwas schwächer als der 08. Ich höre da beim REV2 etwas metallisches im Sound.
    Dem ersten Eindruck nach klingt das Ganze trotzdem noch viel fetter als mein alter P5 Rev.2 (der klingt ja erstmal eher schlank) und fetter als ich den P6 in Erinnerung habe (grundsätzlich dem P5r2 nicht unähnlich). Ob das an den zusätzlichen Stimmen oder an den Effekten liegt? Ich habe so den Verdacht, daß der beeindruckende Fettgehalt im Arrangement eher ein Nachteil sein könnte. Muss mir so’n Dingen wohl mal zuhause anhören.

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      Sterilmusic

      Das ist auch mein großes Interesse als P08 Nutzer und potentieller Upgrader: Klingt er grundsätzlich noch genauso „80er Analog“ wie der Vorgänger oder verliert die Neuauflage diesen besonderen Schmelz? Für mich klingt er eh grundverschieden zu meinem P6, der keinen Ersatzt für den P08 darstellt, sondern eine „glattere“ Ergänzung.

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      falconi RED

      Das – wenn man so will – „metallische“, „achtzigermäßige“, gibt es beim `08 auch. Es wird aber durch die Effekte noch ein wenig gepusht. Ich teile jedenfalls diesen Eindruck.

      Meines Erachtens klingen der Alte und der Neue sehr ähnlich, zumindest, wenn man sie nach Gehör programmiert und nicht stumpf nach den Parametern vorgeht – oder schlicht importiert.

      Das „Dicke“ im Sound der Klangbeispiele (die natürlich ohne Pult-EQ aufgenommen sind) rührt teils vom Suboszillator in den Klangbeispielen. Den empfinde ich grundsätzlich als sehr sinnvolle Ergänzung für monophone Sounds, bei „Powerchords“ kann er zweifellos auch Probleme im Mix verursachen. Letztlich eine Frage von Maß und Ziel.
      Zur Not gibt es in der Effektsektion übrigens auch ein „Hochpassfilter“.;)

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    el-folie

    Sehr guter und umfangreicher Test, klasse und vielen Dank!

    Ich hatte vom Sound aufgrund der vielen „er klingt besser als der 08“ Meldungen von Usern in diversen Foren mehr erwartet. Auch mir erschienen manche Soundbeispiele voller und bassiger. Der direkte Vergleich im Test zeigt nun aber, das der Unterschied marginal ist und der grundsätzliche Sound ziemlich derselbe ist.

    Am meisten stört mich die knödelige, nervige Resonanz des Filters. Da klingeln mir nach ein paar Klangbeispielen die Ohren, weil die Resonanz immer gleich klingt, als ob auf allem ein zusätzliches, eng gestelltes Glockenfilter mit +24/36dB liegt. Liegt vermutlich am Filter des All-in-one Chips, an dessen Klang man wohl auch mit externen Komponenten nicht viel ändern kann.

    Dann die DCOs… Solo nicht schlecht, sobald Verstimmung ins Spiel kommt, fehlt einfach das wunderschöne Phasing, wenn Wellenberge und -täler aneinander vorbeifahren. Das ist für mich z.B. DAS Merkmal eines Analogsynthesizers. Wenn das nicht deutlich wahrnehmbar und gut klingt, macht es mich nicht an. Warum das bei DCOs scheinbar nie so schön klinen kann wie bei VCOs weiß ich nicht.

    Weiter…

  5. Profilbild
    el-folie

    Der REV2 ist insgesamt, funktional und vor allem, für den Preis ein absolut tolles Gerät, keine Frage! Klanglich nur leider weit entfernt von den alten Prophets. Selbst ein P600 mit Gligli klingt wärmer, das Filter lebendiger und weicher, das Beating der Oszillatoren bombastisch, obwohl es nur der kleine, abgespeckte Prophet ist. Und den holzigen, erdigen Druck eines P5 bekommt man wohl letztlich auch nur beim P5.

    Alles in allem bin ich sehr gespannt, wie die Entwicklung bei DSI weitergeht. Der nächste Schritt müsste ja fast sein, endlich wieder 5 Oktaven mit CEM/OnChip/Coolaudio VCO Chips und entweder diskreten Filtern oder den neu erhältlichen SSM Kopien zu kombinieren. Bis dahin ist die Spardose hoffentlich gefüllt :)

    • Profilbild
      falconi RED

      Ich bin auch ein großer Freund des Prophet 600 und des Six-Trak, beides Instrumente mit einer ausgeprägt warmen, weichen Vintage-Note…

  6. Profilbild
    falconi RED

    In Kürze:

    Nein, nicht besser, nur mehr.

    „Knödelig“…vielleicht. Ich bin allerdings auch nicht besonders dosiert mit dem Filter umgegangen.

    „Wunderschönes Phasing“ usw.: Nein. Der REV2 ist ein digital gesteuerter Polysynth mit sehr vielen Möglchkeiten, aber kein Gourmet-Instrument. Das sind nach meinem begrenzten Ermessen nur ganz alte Polysynths (vor allem von Oberheim) und analog Monosynthesizer, die intern mit Steuerspannungen arbeiten.

    Daher habe ich mich in den Beispielen auch eher auf die Möglichkeiten gestürzt und keine rohen Oszillatoren aufgenommen: Das ist auch tatsächlich nicht sooo erquicklich…

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    Son of MooG AHU

    Es ist noch gar nicht so lange her, als der P08 der einzige polyphone Analog-Synth überhaupt war. Sein Sound war mir jedoch zu harsch; er passt halt eher zu Radiohead als zu Ian Boddy. Der P6 gefiel mir deutlich mehr, der war aber auch deutlich teurer. So war der DeepMind 12 letztendlich meine ideale Alternative. In Zukunft werden wohl auch DSI-Synthies Behringer-Chips haben, warten wir’s ab…

  8. Profilbild
    freile

    Frage . Wiso 4 sterne..bestbuy, wenn jeder hier in als schlecht empfindet..euch soll einer verstehen..und ich mags auch nicht..hat man ja beim letzten hörtest gehört..wie gut das gehör ist..selbst die das modul hatten..

    • Profilbild
      Tyrell RED

      Ist das so?Vielleicht hast du nicht alle Kommentare gelesen ;-)
      Na jedenfalls war ich persönlich immer schon ein große freund des 8er und eher ein Kritiker des 6er. Der REV2 scheint genau das zu sein, wie ichmir einen verbesserten 8er immer gewünscht hätte.

  9. Profilbild
    freile

    Aja und nun is behringer gut.es ist Zeit sich abzumelden wie viele meinner Musiker Freunde..ihr redet jedes instrument schlecht und meint ihr hört alles.adios a..

  10. Profilbild
    bjoern

    „Zum gleichen Preis einen Prophet 12″… schön wäre es. Der P12 liegt aktuell überall bei 2.999€ oder (Achtung, gröbster Ingenieursdaumen!) bei 250€/Stimme, der REV2 bei 2.229€ oder bei 140€/Stimme. Zugegeben, der Vergleich hinkt, aber der REV2 ist definitiv für Daves Verhältnisse ein Preisbrecher.

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    • Profilbild
      bjoern

      …eine Synthesizertastatur und Knob-per-Function. Die direkte Bedienung des P12 ist für mich schon absolut entscheidend, denn Hybride gibt’s ja viele, auch gebraucht, aber keine mit soviel Knöppen.

      Habe gestern eine B-Ware mit der aktuellen Rabattaktion bei Bax geschossen. 2.999€ wäre mir zuviel.

    • Profilbild
      freile

      klar aber was it mit drehregler etc..?…des rack hat wieviel..4-6 …also gewaltiger unterschied. und ja es gibt nen editor.

  12. Profilbild
    Kyotonic AHU

    Ich hätte mir einen günstigeren Prophet 5 mit Knopf/Parameter gewünscht. Aber so gehts auch. Sehr schöne Klangbeispiele Herr Falconi! :)
    Ein REV2/08 Desktop und/oder ein OB-6 Keyboard würden mein festverdrahtetes Setup komplett machen. Letzterer ist aber way more sexy sounding. ;)

  13. Profilbild
    Thomas Columbo •••

    ZITAT: „Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Behringer Deepmind 12 ist besser: Bei gutem Grundsound gibt es mehr Stimmen, die bessere Effektsektion, ein Grafikdisplay..“
    Sorry, da muss ich widersprechen: Pure Quantität kann doch allen Ernstes kein Kriterium sein, zumal Behringer´s „Klangmaschine“ beim 2. DCO amputiert ist. Die sog. Effekte kann man zuhauf in den Behringer Mixern haben, sind die beim Deepmind besser ? Wohl kaum, denn auch da spart Behringer konsequent und nimmt die sicher aus seiner sonstigen Produktschiene. Und der Deepmind wurde nach seiner Aussage ohnehin in Freizeitarbeit seiner Ingenieure entwickelt. Und Grafikdisplay hin oder her, wenn´s so billig aussieht, dann lieber keins. Schont dann auch die Augen…

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    • Profilbild
      Atarkid AHU

      Solche Vergleiche sind doch im Grunde eh total lächerlich! Stimmenzahl als Vergleichsfaktor herzunehmen zeugt nicht gerade von Verständnis für die Materie. Wer käme denn auf die Idee zu sagen, ein Juno 106 sei besser als ein Minimoog, weil der Juno mehr Stimmen hat?
      Ein Prophet liefert ganz andere Klänge als ein Deepmind. Bestenfalls ergänzen sich die verschiedenen Polys.Wer alle Sounds haben will, kauft eben alle Geräte. Wer sich das nicht leisten kann oder will, setzt Prioriäten. Ich würde sowas aber nie am Preis pro Stimme oder der Stimmenzahl festmachen. Geil sind sowohl der Behringer als auch der DSI.

      • Profilbild
        Moogfeld

        Hallo Atarkid,
        gutes Statement……entspricht auch meiner Denkweise….auf jeden Topf passt ein Deckel aber nicht jeder Topf ist für jeden Deckel geeignet. Die Welt ist bunt und nicht Schwarz-Weiß….was dann letztendlich in den Einkaufskorb wandert, entscheidet der individuelle Geschmack und der Studiogeldbeutel.
        Meine Prämisse: wirklich schlechte Synthis gibt es ohnehin nicht, die Quintessenz ist es einfach für sich das Beste auszufiltern.

  14. Profilbild
    Viertelnote AHU

    sehr schöner und aussagekräftiger
    Test.
    Als ex-Prophet 600 Besitzer kann ich nur sagen, das der neue Rev2 sehr wohl den typischen alten Sequentialsound hat. Dieses
    brazige leicht krazende hat der neue auch.
    Gewisse Sachen wollen/müssen erarbeitet werden. Aber hier hat man einen typischen Sequential/DSI Soundcharakter.
    Der Prophet 600 kann weniger, ist sehr wartungsintensiv mittlerweile (CEM 3372 verabschiedet sich gerne mal).
    Also der re2 kommt mir da gerade recht, sinnvoll verbessert zum 08er und der Preis
    ist auch fair.
    Vergleiche mit dem DM12 sind schwer, da der rev2 ja 2 verschiedene Sounds layern kann. Ich denke auch, daß man für eingependelte 1.500 euro einen sehr sehr guten Gegenwert bekommt.

    beste grüße

  15. Profilbild
    moogist

    Vielen Dank für diesen Test! Er ist sehr gut (weil strukturiert) geschrieben und verrät eine große Sachkenntnis. Freue mich schon auf weitere Tests von Dir.

  16. Profilbild
    steme

    Na, da hat doch mal jemand wieder prima seine Hausaufgaben gemacht und uns so richtig informiert. Insbesondere die ganzen Hintergrund Infos find ich klasse! Des Weiteren wissen Schreibstil und persönliche Herangehensweise in diesem Test sehr zu gefallen. Das war sehr unterhaltsam. Danke Herr Falconi, weiter so !

  17. Profilbild
    freile

    na schaun ma moal. hier sind schon einige stimmen verstummt, und das hoat an grund. natürlich gilt gleiches recht für alle?..sicherlich.
    da i selber über mi lachen kann, und mich stehts korrigiere. und auch lerne, hier alles net zu ernst zu nehmen..fakt ist (meiner): da i den rev2 16V, seit 3 wochen hier habe kann ich nur sagen, absolut geiler synth. er klingt roh rauh, fett, aber dennoch hat er eine grosse range was machbar ist. was auf fällt auch ohne effekte, hat er auch eine grosse luftige dynamik, er schwebt quasi.. enorm musikalisch. mann hört den john carpenter förmlich vor sich und ähnliches..deine kritikdenken in sachen pro 6 teile ich mit dir, insofern da er mir zu schön klingt( gehe jetzt nur von gerät aus ) aber er hat einen ( für mich ) fetteren dickeren, fast schon langweiligen klang, irgendwie altbacken aber dann doch nicht.also bei mir stand er nur rum.deshalb musste er gehen zum nachbarn der diesen klang liebt. for me rev 2 besser als prophet 8 und prophet 6, den 12 kenn ich nicht, habe polyevolvers bzw den pro2…naja aber was soll i sagn, ich bin nunmal kein prophet:-)

  18. Profilbild
    freile

    hat eigentlich herr falconi bemerkt, das sich layer 2 nicht aussuchen lässt?..also wählbar?..und das er ein midiproblem haben kann?…usw…gut das merkt man erst nach 3wochen aber des mim 2 layersound sehr schnell…soll aber nachgebssert werden , nur wann. naja es gibt bald den soundtower editor , vieleicht werds der richten. warum schreib ich hier eigentlich..lach

    • Profilbild
      falconi RED

      „herr falconi“ hatte keine Probleme beim „Aussuchen“ von Layer B. MIDI-Problem „haben kann“? Beschreibe das Problem doch bitte einmal genau für unsere Leser.

      Hast Du das hier gelesen?
      Manual Seite 15:

      „When Multi Mode is on, the Prophet Rev2 responds to MIDI data on two
      consecutive MIDI channels — the base channel (selected in the Global
      menu) and the next highest channel.“

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        freile

        ok wie änderst du layer b oder auch a sound z.b du willst einen sound aus einem programm sagen wir nummer programm 2, von dem programm nr 2, will ich desen layer sound 2, in mein aktuelles programm ( sagen wir nummer 16) einbauen..sprich denn layer sound aussuchen aus einem anderen programm ( das ja aus 2 sounds bestehen kann)..und in mein aktuelles einfügen ähnlich copie paste funktion..weisst du was ich mein?..oder hast du a lösung..und ja er macht midi probleme kann bei normalen kabel zu osc drift kommen…bei mir nun nima..aber es gibt ja usb da passierts nicht und bei standalone..auch net…thx

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        freile

        zudem is das naja sagen wir, fehlende bindeglied zur kreativen entfaltung bekannt. wollte nur wissen wir du das teil getestet hast. nun weiss ich in etwas wie. falls du ihn noch da stehen hast , tausch mal schön die layer , nicht im selben programm sprich layer a auf layer b oder andersrum, ich mein von einen anderen programm, ind as programm das ich haben will. geht nicht.so is…naja wird aber kommen weil sie viele aufregen und das teil auch deshalb zurückgeben..das mit dem osc drift kannst du net wissen es sei den du hast ihn an der daw, und mit midiclock als slave benutzt ..und dann heisst warten bis der osc abgeht.

        • Profilbild
          falconi RED

          Eine Kopierfunktion für Layer aus anderen Programmen gibt es – wie beim Vorgänger – nicht – die Copy-Utility kann offenbar nur auf den Edit-Buffer zugreifen. Sprich: Ein Layer muss immer händisch nachprogrammiert werden. Das hätte ich auch noch einmal erwähnen können, als ich mich über die mangelhaften Soundmanagementfunktionen aufgeregt habe.
          Danke jedenfalls für den Hinweis.

          Ich hatte den REV2 während meines Tests zur MIDI-Clock von Cubase synchronisiert (der interne Sequencer läuft in einem Beispiel synchron zur DAW; außerdem sind die Delays bei allen Klangbeispielen im Takt, einmal auch ein LFO). Mir ist in dem Zusammenhang keine „Osct Drift“ oder etwas Derartiges aufgefallen. Es würde mich übrigens überraschen, wenn sich USB-MIDI und MIDI unterschiedlich verhalten…

          Wie auch immer: Bitte im Zweifel an den Support bei DSI wenden; die reagieren meist innerhalb von ein bis zwei Werktagen. Wenn Du Neuigkeiten hast, poste sie bitte hier.

          Einen lieben Gruß,
          Falk.

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            freile

            danke.ok ja das meinte ich mit den layern.swapen kopieren geht aber nicht austauschen aus anderen programmen. man kann zwar den sound weiterbearbeiten oder halt neu anfangen. wird aber bzw soll nachgereicht werden laut dsi. hattest du denn usb midi?..also ich habs auch nicht geglaubt.2 tage lang,denn bei usb midi wars ebend nicht.und auch standalone nicht..und ich dachte usb is usb..nene.falls du ihn noch hast versuchs mal. normale midikabekl und rev 2 ist slave,es kann auch dauern beim laufen, ca 3-15 minuten das es auftritt. auch carson (dsi) hat es bemerkt und mir eine beta geschickt 1.0.6.2 ( nach vielen anderen tests zb daw midinterface einstellungen , kabel usw) seit dem update ,nichts mehr alles läuft einwandfrei..auch beim tunning ist kein hängenbleiben mehr.( was auch öfters aufkam , aber das sollte ab 1.0.5 nicht mehr sein.. also wer da probleme ha mein ja nur:-) zudem ich ihn seit 3 wochen über stunden masakriere..schade das ich nicht das geile outboard habe…man überlegt dann glei an neve ,dangerous und was halt haufen geld kostet..hmm ich denke der synth wird vielen freude bereiten…ok ich weiss alles schon mal dagewesen :-)

  19. Profilbild
    gaffer AHU

    Er ist hübsch. Er wäre noch hübscher, wenn DS endlich aufhören würde die Funktionsgruppen mit diesen abgerundeten Kästen zu umzeichnen. Das ist echt grausliches 80s

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      Violator

      dito!
      Hauptsache, man gibt den Leuten das Gefühl einen „echten alten und wahren Propheten“ untern den Fingern zu haben.
      Das ist einfallslos und unkreativ.

      Aber mei: „Wem’s gefällt, für dem ist’s das Höchste“, gell.

      Mich wundert’s ehrlich, daß DSI noch keinen ProOne oder VS Nachbau im Programm hat! Vielleicht im Mini-Taschenbuch Format, wie die „Vintage-Möchtegern-Nachbau-Tischhupen“ von Roland und Yamaha >> ‚“schrrrröcklich!“

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    falconi RED

    Ich vermute, Dave Smith ist Pragmatiker: Daher nehme ich einfach mal an, das es bei DSI keinen Product Designer gibt, und dass auch keine Designs extern beauftragt werden.
    Daher auch „abgerundete Kästen“. Und noch so ein paar Kleinigkeiten.

    Jedenfalls sind DSI-Instrumente nicht gerade aufregend gestaltet, aber geradlinig und ausschließlich aus Stanzbiegeblech, Holz und Standard-„Off the Shelf-Teilen aufgebaut. Möglicherweie mit Ausnahme der Handräder…vielleicht haben sie bei ihrem Lieferanten auch einfach ein Spritzgusswerkzeug von einem anderen Hersteller übernommen.

    Wie im Test geschrieben: Ich finde das ganz sympathisch.
    Europäische Keyboardgehäuse sind oft deutlich schicker und besser verarbeitet (z.B. Designs von Axel Hartmann für Access, Waldorf etc., ferner Clavia, Modal, Physis, … ), aber eben meist auch teurer…

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      polyaural ••••

      Dave Smith wäre total bekloppt würde er das ändern. Die Rahmen sind Teil des Prophet-Brandings, so wie die blauen Streifen bei Oberheim. Sie haben den Test of Time überstanden.
      .
      Und das es Menschen gibt die das nicht mögen ist keine Mangel, sondern ein Naturgesetzt. Nicht mal Nutella oder Pizza macht alle Menschen glücklich.
      .
      Also, was soll’s? Meckermeckermecker, typisch deutscher Spießer …

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  22. Profilbild
    k.rausch RED

    Unterhaltsam zu lesen! Wer auf den Namen „Prophet“ hört, möge das Modulationsrad heben, sie haben alle irgendwas Cooles an sich. Wegen Sortierung des Presets Speichers: Das bunte Durcheinander betrachte ich als „Session Bank“, jedes neu angewählte ist eine Überraschung und mal sehen ob eine Inspiration dabei rausspringt. Muss man sich halt bei jedem Treffer die Nummer notieren und hinterher eine eigene evergrowing Favoritenbank anlegen. Wenn nämlich kein konkreter Song in Arbeit ist, geht man so eine „Session Bank“ immer wieder mal durch und, huch, da hatte ich ja ein Preset übersehen! Und ergänzt die Favoritenliste. Insofern für mich jedenfalls kein wirklicher Kritikpunkt. Audio Tracks: No Stairway ist ein prima Insider Joke :)

  23. Profilbild
    falconi RED

    Ja, ich hab’s mir gestern Abend auch noch mal angeschaut…wobei ich den Joke besser in Erinnerung hatte, als er im Film wirklich inszeniert wird. Aber das waren auch andere Zeiten…

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    Wellenstrom AHU

    Der Synth interessiert mich nicht sonderlich. Aber gute, musikalische Soundbeispiele. Vielleicht etwas zu wet mit Effekten. So klingt jeder Synth gut. Schön anzuhören, aber macht es natürlich nicht einfach, den rohen Klang zu beurteilen.

  25. Profilbild
    falconi RED

    Die vom `08 gedumpten Sounds sind naturgemäß „dry“, bei den Presets des REV2 habe ich größtenteils den Effektanteil unverändert gelassen.
    Der trockene Sound des REV2 ist jedenfalls so „analog“, dass er sich auch ohne Effekte mühelos in einem Mix durchsetzt und dort auch spektrale Substanz hat, im Gegensatz zu manchem VA-Synth oder PlugIn.

    Dennoch: Der REV2 ist tatsächlich ein Instrument, welches durch die Summe seiner Möglichkeiten „großartig“ klingt…ganz puristisch-minimalistische Sounds überzeugen weniger. Siehe auch oben…

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      lightman ••••

      Das ist mein persönliches Problem mit den neuen Prophets, ohne Alles klingen sie in meinen Ohren nicht so aufregend, ganz im Gegensatz zu Geräten wie dem Dreadbox Abyss, wo bei mir auch eine pure Wellenform ein schönes Kribbeln erzeugt. Ist natürlich alles Geschmacksache.
      .
      Dave Smith selbst scheint bezüglich seiner neuen Analogen übrigens pragmatischer eingestellt zu sein, als manche seiner Fans. In einer Podiumsdiskussion (gepostet bei Sonicstate) schwang in seinen Aussagen einige Verwunderung darüber mit, daß er mit Synths wie seinen Evolvern nur mittelmäßig erfolgreich war, während sich der Verkaufserfolg sofort einstellte, als er alte Namen und Konzepte wieder hervorkramte. Keine Frage, er hat die Neuauflagen gut gemeistert und tolle Geräte rausgebracht, nur finde ich, daß die Sache zu hoch aufgehängt wird. Ist doch Banane, ob die neuen klingen wie die alten Synths, solange sie ihrem Besitzer gefallen. Mit den Teilen kann man sicher gute Mucke machen, und darauf kommts doch an.

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        hijack

        Wenn man den Erfolg der (Poly)Evolver für mittelmässig betrachten möchte so könnte es auch daran gelegen haben, dass er vielleicht der Zeit voraus war und ich meine auch anfänglich etwas Fehlerbehaftet war (?) und das wichtigste : wieder zu schnell vom Markt weg war.
        Eine Reinkarnation des Polyevolvers mit 8 Stimmen und Mutation zum Prophet-VS wäre gewiss aktuell ein interessantes Gerät.
        Ich schätze mit dem Rev2 hat man den „Peak“ der Analaog-Struktur erreicht bei Dave Smith. Zeit sich auch wieder hybriden Ideen zu widmen.
        Oder/Und Sampling :-)

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          lightman ••••

          Ich hab das Geunke vieler Leute von damals noch im Ohr, als die Evolver rauskamen, sie wären zu harsch, klängen nicht „alt“ genug für einen DSI-Synth, und überhaupt, da holt man sich lieber einen Virus oder Nord, etc. pp., demzufolge konnten sich die Teile nicht lange am Markt halten. Erst als Dave wieder „Prophet“ auf seine Geräte schrieb, klingelte die Kasse. Seine Hinweise darauf, daß er sich bei den neuen Alten zwar an seinen Klassikern aus früheren Tagen orientierte, aber ihnen dennoch neue Elemente und einen zeitgemäßen Sound gegeben hat, ging im allgemeinen Vergleichsgeschrei Prophet alt gegen neu ziemlich unter. Ein neuer Evolver-artiger Synth würde mir gefallen, aber ich hab da keine große Hoffnung, der Markt ist halt wie er ist.

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            falconi RED

            Konntest Du Dich mal eingehender mit dem P-12 beschäftigen?
            Wie beurteilst Du dessen Klang im Vergleich zum Evolver und Prophet VS?

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              lightman ••••

              Mit dem P12 konnte ich mich nur kurz befassen, als ich das Gerät eines Bekannten nach einer Reparatur für einen halben Tag im Studio stehen hatte. Bei der Kiste hatte ich kein Problem mit dem Grundsound, weil die Möglichkeiten so umfangreich sind, daß man sich schnell in abgefahrenen Soundtrips verliert, was mir gut gefallen hat. Im Vergleich zum Evolver (Poly-Version) deckt er den wärmeren Bereich m. M. n. besser ab, während der Evolver die härtere, harschere, drahtigere Gangart besser drauf hat, was mir mehr zusagt. Der VS kann schön nach 80ern klingen, in manchen Lagen wirkt er etwas übermächtig gläsern-kristallin und mit heutigen Ohren gehört fast schon klischeehaft (besonders wenn Glockiges dazukommt), aber man kann ’ne Menge damit machen, obwohl ich bezüglich Vectorsynthese eher zum SY22 tendiere. Allerdings habe ich keine Langzeiterfahrung mit dem VS, da schauts dann bestimmt wieder ganz anders aus.

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            Tyrell RED

            Ich liebe meinen Evolver (plus Rock-Erweiterung, damit 5stimmig). Harsch? Auf keinen Fall. Für mich immer noch Daves bislang größter Wurf seit der Auferstehung.

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            hijack

            Gewiss stimmt diese Argumentation, ich denke aber es gab auch noch andere Gründe welche den Erfolg des Poly-Evolvers schwierig gestaltete.
            War der kleine Desktop-Evolver eigentlich auch ein Flop ? Denke nicht.

            Man war im Zeitalter von Multitrimablität und Stimmenzahl im 2stelligen Bereich mit Tendenz steigend. Da war ein Gerät mit 4 Stimmen zu einem stolzen Preis schwierig. Die Idee mit den Expander-Racks zwar interessant, doch wurde zu wenig verstanden. Damit hatte schon Clavia seine Schwierigkeiten mit der Engine. Doch eigentlich ist sowas genial, Kunde kann wählen wieviel Stimmen er haben möchte und nachkaufen.

            Das Design war in meinen Augen auch etwas gewagt aber noch okay.

            Gabs nicht auch noch Probelme mit den Encodern und auch noch andere Start-Schwierigkeiten ? Viele haben dann wohl die Sache beobachtet. Zur Reife wurde er dann abgesetzt. Ich behaupte auch, man hat das Projekt Polyevolver zu schnell fallen gelassen und zu schnell Parallel-Konkurenz geschaffen (DSI Tetra usw.), wobei ich das jetzt zeitlich nicht mehr genau auf dem Schrim habe.

            Es allein auf den Namen zu reduzieren finde ich etwas zu verkürzt und könnte zu falschen Schlussfolgerungen führen, denn jetzt herrscht wohl schon oder bald das umgekehrte Problem : Zuviele Propheten ;-)

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              falconi RED

              Der Evolver war kein „Flop“, sondern die Grundlage für die Entwicklung weiterer Produkte und das nachhaltige Wachstum der Firma DSI.
              Zweifellos gab es Qualitätsprobleme und irgendwann erfolgreichere Produkte, die teils weniger innovativ waren – wesentlich in Folge des plötzlich massiv einsetzenden Retro- und Vintagetrends.

              Dennoch: Mit dem Evolver dürfte DSI Geld verdient haben.

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                hijack

                Dann gab es technische oder wohl eher ökonomische Gründe den Polyevolver einzustellen ?
                Mit entsprechendem Weiterausbau und Weiterentwicklung gäbe es doch selbst heute noch Existenzberechtigung für den PE auch trotz P12.

                Ein PE mit eingebauten 8 stimmen und Misch-Hüllkurve / Joystick wie beim Prophet-VS.

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                  falconi RED

                  Keine Ahnung…möglicherweise waren die Verkäufe am Ende doch zu mau, und der günstigere `08 verkaufte sich besser. Vielleicht wurde auch ein Bauteil abgekündigt, und dann kam eins zum anderen.
                  Bei der nächsten Gelegenheit einfach mal den Dave fragen…

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    8 Bit Fighter ••

    Ich muss der Behauptung, daß das Preis-Leistungs-Verhältnis des Behringer Deepmind 12 besser sei, komplett widersprechen. Deepmind hat nicht mal Sägezahn im Osc.2. Man kann zwar über Unisono ein zweite Sägezahn erzeugen, dann wird aber Deepmind nur noch 6 Stimmig !!! Das heißt 2 Stimmen weniger als DSI Rev2. Rev2 kann nicht nur Waveshaping für jede Waveform, sondern auch Filter-FM per Osc. und Natürlich Osc.sync. Deepmind kann weder Waveshaping für jede Waveform noch Filter-FM. Ausgerechnet die digitalen Effekte bei Bewertung als wichtig zu betrachten , halte ich für eine schlechte Idee.Viele User schicken ihre analogen Synths lieber durch analoge Effekte. Die Bedienung von Deepmimd ist im Vergleich sehr umständig und die beiden Lüfter sind nicht gerade ein Pluspunkt. Die Schieberegler von Behringer wacklen auch. Dieser Artikel ist im Grunde genommen mehr Behringer Webung als ein Test.

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      Son of MooG AHU

      Hat sich eigentlich irgendjemand darüber aufgeregt, dass der Korg Minilogue keine Square-Wave im 2. Oszillator hat? Mir fehlt die Saw beim DM12 eher weniger; mit etwas Experimentieren kann man das gut kompensieren, auch ohne Stimmenverlust.

  27. Profilbild
    falconi RED

    Hehe.:) Letztere liegt mir tatsächlich völlig fern. Eigentlich wollte ich nur einen möglichst reellen Vergleich liefern und den Eindruck vermeiden, dass „mein“ Testgerät zu sehr in den Vordergrund gerückt wird. (Ich selbst bin übrigens kein Deepmind-Besitzer.)

    Es mag sein, dass der DM12 an einigen Stellen eine Mogelpackung ist, und natürlich gibt es Schwachpunkte (wie z.B. die Lüfter und das pixelige Display). Am Ende des Tages sind mir solche Details aber – ganz ehrlich – ziemlich egal:
    Wichtiger erscheint mir, dass der DM12 tatsächlich technische Akzente gesetzt hat, und dass er gut und anders klingt als andere Analogsynthesizer. Ich hätte noch vor einem Jahr viel weniger erwartet, eher einen ziemlich direkten „Juno-Clone“.
    Und er hat – wie viele andere Behringer-Produkte – eine gewisse Marktbewegung erzeugt, die sicher auch den REV2-8 billiger gemacht hat – andernfalls hätte uns der wohl um die 1800 Euro gekostet.
    (Das dieser für DSI relativ niedrige Preis offenbar durch eine gewisse „Mischkalkulation“ mit dem REV2-16 erreicht wird, steht auf einem anderen Blatt.)

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      tomk •••

      Danke für den Test!

      Betreff Marktbewegung: Dir ist bekannt das DSI seine Produkte erst vor kurzem alle kräftig erhöht hat. Einen OB6 Desktop konnte man vorher um die 2000€ erweben.

      Überall wird neumodern mit FairTrade schwadroniert, Behringer hingegen beklatscht für seine Südchinafabrik. Irgendwo muss solch Billigpreis ja seinen Bodensatz haben!!! Meist in der normalen Arbeiterklasse.

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        L. Lammfromm

        Dank des Twittertalents in Präsidentengestalt wird der Dollar gerade billiger – das düfte die Preise wieder in Bewegung bringen. Mit anderen Worten: DSI-Produkte werden die nächsten Monate bei uns wieder etwas günstiger.
        .
        Sage ich voraus.

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          falconi RED

          Glaub‘ ich nicht.
          Nicht nur im Einstiegssegment diversifiziert der Markt für Analogsynthesizer gerade enorm – aber er wächst nicht oder kaum.
          DSI verliert folglich Marktanteile, verkauft weniger Instrumente und verdient weniger Geld. Die Instrumente werden daher in allen Preissegmenten teurer – außer im gerade besonders heiß umkämpften Segment unter 1500.- Euro (zu dem der REV2 eigentlich auch gehören sollte…mal sehen, ob und wann er sich dort wirklich einfindet).
          Die Dollarentwicklung wird bei DSI sicher begrüßt; sie ist aber derzeit noch zu gering, als dass den oben beschriebenen Trend kompensieren könnte.

  28. Profilbild
    falconi RED

    Zum Thema Effekte:
    Da hat Behringer einen klassischen Technologietransfer vollzogen, der das Unternehmen nicht viel kostet – die Kunden ja aber ganz offenbar auch nicht.
    Ich hatte zudem angedeutet, dass etwas „weniger“ Effekteinsatz in den Werksounds durchaus „mehr“ gewesen wäre. Im Zweifel: Abschalten und genießen! Oder einfach selber programmieren. Das ist immerhin ein Synthesizer…

    In diesem Sinne – gute Nacht!
    Falk.

  29. Profilbild
    Kyotonic AHU

    Erstaunlich das der DM12 immer wieder Gegenstand einer Kritik oder zum Vergleich dient. Das sind in meinen Augen Komplimente. Ich kann Uli B. viele Vorschläge für einen DM12 MK2 machen, das kann aber nicht über die hohe Qualität des DM12 insgesamt hinwegtäuschen. Preis hin oder her. Ein moderner Prophet ist klanglich anders und muß gefallen. Für unter 1000€ würde ich mir einen REV.2 Desktop mit 8 Stimmen geben. Er wäre aber kein Kind der Liebe. Ein richtiger Prophet 5 Nachfolger fehlt Dave Smith immer noch. Die neuen Modelle sind eher eigenständig vom Sound und DS lässt sich seinen Namen gut bezahlen. Wer anderes behauptet ist taub. Verstummt ist auch die Kritik an der Ausschlachtung des Prophet 08 Designs, mit all seinen kleinen Modellen, dessen neuestes Derivat wir hier in Form eines REV.2 und ein Jahrzehnt(!) später betrachten.
    Es werden bessere polyphone kommen und der DM12 hat bereits eine entscheidende Duftmarke gesetzt.

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      DanielT ••••

      Hallo Kyotonic,

      ich glaube Dein Vergleich hinkt etwas und zwar bzgl. mehreren Aspekten.

      Zum einen ist der Sound von DM12 gar nicht mit dem DSI Sound vergleichbar. Das sind Äpfel und Birnen. DM12 ist mehr oder weniger Roland 80er v.a Juno. Die DSI Sachen sind relativ nah an den Sequential Sachen dran oder daran orientiert (Pro2, Pro12 oder Evolver mal etwas außen vor). Also man kann problemlos beide haben und auch brauchen.

      Zum anderen ist der DM12 klanglich richtig klasse. Mein Kompliment an Behringer. Aber von der Qualität der Teile eine mittlere Katastrophe und überhaupt nicht mit DSI vergleichbar. Alleine die Fader des DM12 sind eine Unverschämtheit. Dazu noch der Lüfter oder der Abstand/Höhe der Tasten (bei einigen Geräten).

      DM12 wäre ein Klassiker geworden, wenn er ein größers Gehäuse hätte, dafür keine Lüfter und die verwendeten Bauteile für die Bedienung (Elektronik kann ich nichts dazu sagen) qualitativ besser wären. So ist es vielleicht nur ein finanzieller Erfolge für Behringer und ein guter Einstieg.

      Aber von besseren oder schlechteren Polyphonen in dem Zusammenhang zu sprechen halte ich für falsch.

      • Profilbild
        Kyotonic AHU

        Ich möchte dir ja so gern Recht geben. :)
        Deine Einwände kann ich beim DM12D nicht bestätigen. Alle Fader sind smooth und genau. Du kannst data fadern, jog shuttlen oder direkt den Poti nehmen. Shortcuts gefällig? Das obergeilste ist die Modmatrix. Den OSC noch weiter in die Sättigung fahren, obwohl schon alles auf maximum war oder den LFO in den Audiobereich peitschen obwohl der ebenfalls schon auf Anschlag war, das zeigt mir der DM12 wurde sprichwörtlich mit „Headroom“ gemacht. Selbst viele Eurorack-Module schaffen so eine Akrobatik nicht. Gerade eben habe ich ein „R2D2 ist wütend und motzt“ Patch gebastelt, das ziemlich nah am Original des ARP2600 kommt. Welcher Synth kann schon stufenlos die Charakteristik jeder Phase eine Hüllkurve von linear bis exponentiel einstellen? Ist mir noch nicht begegnet oder eben nur in VST’s. Halbton modulationen wie im Sequenzer, einen Sinus vom Filter mit anderen Wellenformen mischen und dazu hochfrequentes S/H moduliertes Rauschen mit dem 2ten LFO? Klanglich erdig, laut und rauh in Mono mit Ballsy-VCA und Boost oder transparent im Polymode. Der DM12 kann viel mehr als nur einen Sound, sondern ist ein regelrechtes schweizer Messer. Ich hol mir den P08 REV.2 mal für 30 Tage und teste den ausgiebig, obwohl ich schon sehr lange am alten P08 im Laden war.

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          k.rausch RED

          >>Welcher Synth kann schon stufenlos die Charakteristik jeder Phase eine Hüllkurve von linear bis exponentiel einstellen?<< Beim Alesis Fusion geht das.

  30. Profilbild
    tantris ••

    Die Sounds der analogen Synthesizer klingen ausgelutscht und stereotyp. Mit nur ein paar simplen Grundformen eines Oszillators kann man eben keine komplexen Sounds bauen. Es ist so, als würde man noch mit der ersten Version von Super Mario spielen.
    Dieser Prophet ändert daran auch nichts. Alle Hersteller schwimmen zur Zeit auf der Welle „analoge Synthesizer“. Anstatt sich etwas neues auszudenken, werden uralte Hardware-Schaltungen aus der Schublade geholt und nochmal zu Geld gemacht.

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      Wellenstrom AHU

      Das ist – mit Verlaub – Schwachfug. Du kannst aus jeder subtraktiven Gurke Gold pellen. Übrigens MUSS niemand nur EINEN Synth für die Produktion verwenden.
      Ansonsten werten die „paar simplen Grundformen“ im Kontext zu jeder Rock/Pop/Electro Produktion das Arrangement auf. Wenn du das Potential darin nicht erkennen kannst, liegt das Problem nicht bei den Synthesizerherstellern.
      Die komplexen Synths gibbet ja auch noch, sogar viel billiger und als Software.
      Deine Kritik zur Versteifung auf Wiederbelebung analoger Klassiker und der ewigen Bezugnahme auf Urgesteine, teile ich dennoch. Mich langweilt es mitttlerweile auch, wie eine Zombiekuh nach der anderen durch das Nerddorf getrieben wird. Aber machen wir uns nichts vor, die Grenzen der subtraktiven Synthese sind nun einmal klar definiert und gesteckt.

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      freile

      also ich hab mir wieder den alten commodore 64 gehohlt und muss sagen macht riesen spass. na kalr kann der auch musik aber man kann auch spielen und vieles mehr. es gibt soviel geile geräte, und es werden immer mehr..wo steht der jupiter 8 na bei so 7000- 8000 euro..dann musst du dn hohlen weil mit dem machst du dann nur hits..oder auf den quantum warten. falls er kommt. muss mal fragen was unser gitarist dazu sagt, das es nix neues mehr gibt usw….man sollte es vermeiden abzustumpfen, schwer aber man sollte.

    • Profilbild
      polyaural ••••

      Die Sounds elektrischer Gitarren klingen ausgelutscht und stereotyp. Ohne Effekte würden sie sich nicht signifikant voneinander unterscheiden.
      .
      Ändert das was an der Beliebtheit von Gitarrenmusik? Nein? Hmm …

  31. Profilbild
    DanielT ••••

    Lieber Tantris,

    jedem seine Meinung, aber mich nervt es inzwischen immer wieder derartige nicht fundierte Meinungen zu hören.

    Was wollt ihr denn immer wieder für neue und innovative Instrumente. Mach doch einfach gute Musik. Wenn interessiert es dann schon was Du für komplexe Wellenformen die Basis dafür sind.

    Und wenn alle Geräte so ausgelutscht und stereotyp klingen, vielleicht bist Du ja dann das Problem und nicht das Gerät. Vielleicht solltest Du mal einfach bei Dir selbst suchen. Nicht die Geräte sind meistens der Grund für mangelnde Kreativität, sondern derjenige der sie spielt. Denk einfach mal darüber nach.

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      swellkoerper ••••

      Was nervt, sind persönlich anmassende Kommentare. Hast Du jemals Musik von Wellstrom gehört oder wieso fühlst du dich gemüssigt, hier so deine Meinung kundzutun?

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        DanielT ••••

        @swellkoerper

        Sofern Du meinen Post meinst. Ich habe nicht Wellenstrom kritisiert. Er stimmt ja im Wesentlichen mit mir überein. Ich habe die Aussage von Tantris kritisiert. Und meiner Meinung auch zu Recht, denn wer austeilt, der sollte auch einstecken können. So ist dies in einer Diskussion. Und persönliche Angriffe sind m.E. Beleidigungen. Ich habe nur thematisiert, ob es vielleicht eher an seinen musikalischen Fähigkeiten liegen könnte als an den Geräten. In meinem Fall ist dies nämlich so. Ich wäre auch gerne ein besserer Keyboardspieler…

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      gaffer AHU

      @DanielT Ich bin auch der Meinung, gib einem guten Musiker drei beliebige Scherben mit der Aufforderung einen guten Titel damit einzuspielen und es wird ein guter Titel.

      Gehe ich bei der Komposition vom Klang aus, dann wird der Klang entscheiden. Dann muss es möglich sein, wie Tantris sagte, das ist mir zu ausgelutscht. Das ist keine Frage von Fundiertheit, sondern für ihn schlicht eine Tatsache. Ein Standpunkt, den ich öfter mal teile. Ausserdem kann ich neue Klänge, die ich noch nie gehört habe, auch nicht beschreiben. Ich kann sie trotzdem wünschen. Und es gibt sie immer wieder. Fünfzig Jahre inzwischen, momentan mit etwas zu viel rückwärts gewandtem Blick.

      • Profilbild
        DanielT ••••

        @gaffer

        Ich gebe Dir recht. Es gibt Stücke, bei denen der Klang entscheidend ist. Aber wirklich Neues gab es doch da schon seit 20 Jahren nicht mehr. M.E. liegt dies aber weniger an den Herstellern, die glaube ich viel probiert haben. Ich glaube aber eher, dass es an der Technologie liegt. Dort gibt es keine relevanten Quantensprünge in den letzten 20-30 Jahren mehr.

        Das letzte war m.E. der Sampler und damit können man dann Klänge bis ins Kleinste zerlegen u. wieder neu zusammenzusetzen.
        In der Zukunft gibt es vielleicht neue Arten Musik wahrzunehmen z.B. über neue Interfaces usw.

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          freile

          aha sprichst du aus erfahrung?..zudem ein quantensprung sehr gering ist..:-)..du es gibt vr ( virtuell reality) da bist in einem raum und kannst die austoben..und bald evtl musik machen, malen, ländererkunden usw….die technoligie schreitet gewaltig voran ( nehmen wir ki ) gewaltig..nur wir kommen nimma hinterher…und ja da gibts doch noch das internet aber stimmt das is ja schon alt…lol..

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            DanielT ••••

            Hallo freilich,

            ja in meinem Bereich (Techno, House, Electro) kenne ich mich ganz gut aus. Und das seit über 20 Jahren. Und passiert ist da seit Mitte der 90er nicht mehr viel. Um nicht zu sagen gar nichts mehr. Und in anderen Bereichen sieht es i.W. nicht viel besser aus.

            Neue Musik entsteht i.W. durch neue Möglichkeit und diese Möglichkeiten ergeben sich durch neue Technologien. DnB z.B. hätte es so ohne Sampler nicht gegeben.

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          Wellenstrom AHU

          @ daniel t

          … und es liegt auch an den Usern, die in den letzten Jahren lieber verstärkt Presets abfeuern aus Gigabytes an Soundbänken, anstatt von grundauf selbst zu programmieren. Ähnliches gilt auch für vorgefertigte Rhythmuspattern….
          Leute wie Richard Barbieri oder David Sylvian, Brian Eno z.B. (gibt natürlich auch zig andere Beispiele) werden immer wieder neuartige Klanglandschaften servieren, weil sie eben von grundauf auf „subatomarer“ Ebene dran rumschrauben. Das schien über viele Jahre etwas vernachlässigt worden zu sein in der Breite. Denke, dass der neue Analog- und Modularpusch dahingehend aber wieder einiges ins rechte Lot rücken wird.
          Kurz: gerade bei vielen softsynthbasierten Produktionen ist es wohl so, dass die Leute ihre Synths nicht kennen. Sie erfassen die „Seele“ ihres Klangerzugers nicht. Darauf sollte man sich einlassen.

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  32. Profilbild
    yta11p

    Hallo,

    mich hätte ja, neben dem Vergleich mit dem Deepmind, auch ein Vergleich mit dem Novation Peak interessiert, da ist ja ca. die gleiche Preisklasse und Ausstattung ist auch ähnlich.

  33. Profilbild
    Paul Tunyogi-Csapo ••

    Egal wie man zu den Produkten von Dave Smith steht, aber es gibt keinen einzigen außer ihm, der einen Synth für jede Musikrichtung gebaut hat.
    Rev 2 für Fusion oder Rock, Prophet 6 für Funkmusik, Pro 2 für Sounddesign, Pro 12 für Ambience etc……jeder dieser Synths ist in seinen Klangnuancen spezielisiert, und stellen somit professionele Arbeitsgeräte dar. Andere Hersteller schauen fast nur danach was vielleicht gekauft wird und nicht gebraucht wird.
    Ich finde das sollte auch mal erwähnt werden.

  34. Profilbild
    freile

    Aha ok das hoast , mit ner zitter, kann man koan rock spielen…nur volksmusik…und der moog macht nur bass oder wie. Was für eine alternative meinung..aber es ist eine.ok aber hier gehts um den propheten rev 2.. und der ist sehr sehr gut..ich würde fast sagen daves bester synth, neuzeitlicher geschichte…was für a blödes wort. Und genau was is eigentlich sounddesign. Gabs das wort früher schon . Hmmm….oder sind des klänge die keiner hören will….ne der pro 2, kann auch sounddesign. Muss i drüber nachdenka…was kann der eigentlich..lol

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      freile

      ja das stimmt moogulator ist ein sehr guter tester sowie soundmaker. der einzigste grund warum ich dieses muso dings ab und zu anschau. den peak hab ich hier, wurde schon ausgeliefert in geringer stückzahl. ebenfalls etwas besonderes ( für mich) aber ich weiss damit sprech ich nicht die fraktion, „alles schon mal dagewesen „an. oder „es kommt nix neues raus“. vieleicht ist es nur frust, mei den sound von daft punk deadmouse oder elvis bekomm ich auch nicht hin:-)ich hoffe das waldorf es mit dem quantum packen, vieleicht befriedigt der einig gemüter.

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    falconi RED

    Denkt bitte auch an mein Strandrätsel.
    Ein kleiner Trost für alle, die jetzt aus dem Urlaub mitlesen müssen und daher leider die Hitzewelle in Deutschland verpassen: Es winken Autos, Flugreisen, Lunchpakete!

    Wer traut sich?

    Die Auflösung gibt’s, wenn sich der Asphalt wieder abgekühlt hat…

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      el-folie

      Ich nehm das Auto… das verkauf ich dann und hol mir n cs80 :)

      1. Prophet 10, Prophet 5 rev1 Prototypen 10 voices
      2. Prophet 12
      3. Prophet 5 rev2 (ssm), Prophet 6 (diskret)
      4. Prophet 12
      5. Keine, alle hatten VCOs
      6. Prophet VS
      7. Prophet 600
      8. Six Trak, Velocity 6
      9. Rev2 gibts mit 16 oder 32 DCOs
      10. NAMM 2018: Prophet 5 rev4
      Specs: 10 Stimmen mit je 3 vcos, 2 Layer, dual/split/mono, ssm filter und oberheim multimode filter aus dem OB6, cem 3340 vcos, PolyMod, Modmatrix, 5!!! Oktaven, Ribbon über der Tastatur, fx section coop mit Eventide, Arpeggiator, Sequencer, Preis t.b.a. ;)))

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        falconi RED

        Bereits sehr gut!

        Den „Velocity-6“ hatte ich übrigens gar nicht mehr auf dem Schirm. Hatte der wirklich „Velocity“? Und warum hatte er SSM-Chips – waren die zu der Zeit nicht schon längst vom Tisch?
        Offenbar gab es auch einen „Prelude“…

        Danke,
        Falk.

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          el-folie

          Der Velocity 6 ist auch extrem rar. SSM Filter anscheinend, war anscheinend baugleich (inhaltlich) mit Siel Kiwi und DK600. Yo, Prelude ebenfalls sehr selten, vollpolyphon, vermutlich auch son umgebadgtes Teil, das Sequential mitgenutzt hat. Genaueres weiß ich dazu auch nicht.

          Mir ist noch eingefallen, wenn ich das Auto für den cs80 verkaufe… ja wie soll ich dann den cs80 abholen oder transportieren? Mist! ;)

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    falconi RED

    Nun DIE AUFLÖSUNG des nerdigen Propheten-Strandrätsels (nach meiner Meinung, ich freue mich über Ergänzungen und Korrekturen):

    1. Welcher Sequential Circuits Prophet verfügt über die meisten Stimmen?
    -10
    2. Wie heißt der polyphonste Prophet aller Zeiten?
    REV2-16
    3. In welchen Propheten gibt es keine CEM-Chips?
    -5 Rev1/Rev2, `08, -6, REV2
    4. Welcher einsame Prophet kommt sogar ganz ohne dedizierte Synthesechips aus?
    -6
    5. Wieviele Sequential Propheten arbeiten mit DCOs?
    Keiner.

    6. Welcher falsche Prophet besitzt eine hybride Klangerzeugung?
    VS, -12 (die Frage war übrigens missverständlich gestellt, da ich den -12er verdrängt hatte, den ich stets als eine Art „Evolver-12“ auffasse)
    7. Welcher sechsstimmige Prophet besitzt keine Effektsektion?
    -600.
    8. Welcher sechsstimmige Sequential Synthesizer ist kein Prophet?
    Six-Trak, zudem der seltene „Velocity 6“ (Made in Italy by Siel, auch als Siel DK600) Besonderen Dank an el-folie, glücklicher Gewinner einer Doppelhaushälfte. Der Nachbar wird beim nächsten Prophetenrätsel ermittelt.

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    falconi RED

    9. Wieviele Oszillatoren schwingen im neuen DSI Prophet REV2?
    1! Nämlich der „verquarzte“ Masteroszillator. Wie schon im Beitrag erläutert: DCOs schwingen nicht, sondern sind lediglich als Zähler/Sägezahngeneratoren zu betrachten, die eines regelmäßigen Anstoßes durch den Masteroszillator bedürfen.
    10. Welche Produktneuheit präsentiert Dave Smith auf der nächsten NAMM-Show?
    Ich tippe: REV2-Expander, Super Mopho.

    Vielleicht auch noch irgendwas ganz Neues, z.B.: Ein (hybrider) voll polyphoner Organ/Stringer namens „Sequential Prelude-5“ mit Holz, diskret aufgebauter Stereofilterbank und Digitaleffekten für 1499.-, vielleicht mit einer SuperMopho-Solostimme für 1899..- Euro. Oder stilecht mit einer Art „Pro-One-Stimme“ aus dem Prophet -6 füf 2099.- Euro!

    Vielfach gewünscht/vorgeschlagen wurde ein Prophet-5 Rev4.
    Ich sage: Never!;)
    Der -6 bleibt vorerst das einzige Statement zum Thema. Wenn noch was kommt, dann ein „Sequential Super Prophet-12“. Der würde dann 3000.- Euro oder mehr kosten. Derart teure Instrumente verkaufen sich aber nicht gut, das weiß auch Dave Smith. Ich glaube daher vorerst nicht daran.

    NAMM 2018: Ich bin gespannt!

    Nachtrag: In meiner Propheten-Auflistung sträflicherweise vergessen hatte ich „den Sampler“ Prophet -3000.

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      Tyrell RED

      Ich weiß – ich bin wohl ewig in den 80ern hängen geblieben, aber eine Neuauflage von Sequential-Klassikern, allen voran Studio 440 und Prophet VS, das wärs!!!! Und zwar in ähnlicher Weise wie Dave es mit dem Prophet 6 gemacht hat. Look & Feel sollten nah am Original sein.
      Tempest war ja nett, aber viel zu ambitioniert und am Ende kaum bedienbar. Das Studio 440 mit analogen Filtern häte mir schon gereicht. Und am VS würde ich rein gar nichts verändern :-)

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      Kyotonic AHU

      DSI hatte letztens Besuch von Synth4ever und bei der Studiotour ist es schon sehr ersichtlich geworden das dort alles sehr relaxed abläuft und die Verfahren mit dem REV.2 weiter Richtung wartungsfreundlich optimiert und verkleinert wurden. Der Pro2 läuft gerade aus und wird wahrscheinlich durch eine neue (günstigere?) Version ersetzt. Der Toraiz AS-1 wird bestimmt als „Sequential Mono-1“ mit mehr Knöpfen kommen und vielleicht sogar alternative Voiceboards haben. Es läge so nahe, vorrausgesetzt Dave bleibt seiner Wertschöpfungskette treu. Vielleicht ist für mich auch mal was gut klingendes und vom P/L-Verhältnis bezahlbares dabei.
      Mal schaun was davon wahr wird oder ob wir echte Überraschungen erleben werden. Da kann er sich vom Rossum vielleicht mal inspirieren lassen. :)

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    Seriamente

    Interessant, wie emotional aufladend und polarisierend ein neuer (naja) Synth von Dave Smith auf manche wirkt. Ob die Klavier- oder Geigen-Fraktion auch so abdreht, wenn ein neues Modell auf den Markt kommt?

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      Wellenstrom AHU

      hahaha… ja, da ist was dran. Immer der Tomaten und Gurken Vergleich. Kommt aber immer wieder.
      Der Pianist oder der Geiger beschränkt sich auf ’ne eingeschränkte Klangpalette, die ihm sein Instrument bietet. Das Handling des Instruments ist seit Hunderten von Jahren bewährt und belegt mit Konventionen. (Lassen wir jetzt mal so’n Paar Neutönerkomponisten und -interpreten außen vor).
      Synthesizer sind unkonventionell, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Normung gibt es da nicht bis kaum. Die Anzahl von klangformenden Parametern ist eine ganz andere usw.
      Ja, und dementsprechend ticken auch die User unterschiedlich… sowohl in Hinsicht auf den o.g. reinen Käse/Nutella Vergleich, als auch was die Anwendung des Synths per se innerhalb der „Nutzergruppe“ anbelangt.

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    Filterpad AHU

    Ich bin begeistert von den DSI Instrumenten! Analog, polyphon, viele Regler und eine anständige (Bau-) Qualität – Nicht zuletzt dank der Digitalisierung. Aber bei der internen Produktpalette blicke ich langsam nicht mehr durch. Gefühlt jedes Jahr eine neuer… oder den Vorgänger verbessert. Welches ist denn nun der „Richtige“ für den jeweiligen Anspruch?

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    Mick ••••

    Ich warte auf U-he RePro-5, und wetten (nur vom Sound her), da werden einigen die Kinnladen runterfallen!
    …für RePro-1 Besitzer sogar wohl kostenlos:-)

    Ich habe für mich festgestellt, 1 bis 2 Monosynth zum schrauben, die dann z.B. durch Soundtoys gejagt, und es geht die Sonne auf. Polyphon nur noch via VST und die wichtigsten Parameter über Controller. Live mag das anders aussehen, aber für reine Homerecorder die Beste Lösung, wenn man nicht in Geld schwimmt!

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      falconi RED

      Klingt generell vernünftig und geht ja auch wesentlich flotter.
      Ich vermute, der RePro-5 wird mehr nach Prophet 5 klingen als jeder andere aktuelle analoge Hardware.Synthesizer…

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    olduser

    Wenn die Kinnlade bei einem guten P5 Plug in noch runterfällt, dann ist das Wort innovativ aus dem Sprachschatz zu nehmen, es liegt ja nicht an den Firmen dass Innovation nicht existiert, sondern an den „modernen“ Maschinisten.

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    laubi

    Jetzt ohne Flohhusten… ich höre bei den Vergleichen mit dem Prophet 08 eindeutig einen knackigeren Attack der (Filter-)Hüllkurven zugunsten des 08er..?!

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    falconi RED

    Du meinst Du das „Snappiness“-File, oder?
    Ich hab’s mir gerad noch einmal angehört… Du hast recht, die unmittelbare Attackphase klingt beim `08 wirklich knackiger, im eigentliche Wortsinne.

    Beide Synthesizer geben ja die gleiche Sequenz mit dem gleichen Programm und einer „Envelope Attack“ von Null auf der Filterhüllkurve wieder.

    Vermutung von meiner Seite:
    Der Unterschied rührt nicht von einer abweichenden Hüllkurvengeschwindigkeit der beiden Synthesizer, sondern von dem im Artikel beschriebenen, abweichenden, Abgleich des Tiefpassfilters: Der REV2 macht bei geringen Cutoff-Werten stärker zu als der `08 und kommt bei Sounds, die „aus der Tiefe“ starten, langsamer in den Quark.

    Wissen tu ich’s nicht, aber es erscheint mir einigermaßen schlüssig…

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    Lopez

    „kein Software-Editor, kein Plug-in, kleines Display, mangelhaftes Soundmanagement, unsortierte Werksklänge“

    Trotz Totschlagargument ists ein „Best Buy“!?

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      falconi RED

      In der Tat fällt mir zu dem Preise derzeit kein besserer Kauf ein, zumindest, wenn man sich einen neuen Analogsynthesizer zulegen möchte…Dir?

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      arnimhandschlag

      zum thema softwareeditor / Plug-In: http://ctrlr.org/. eine oberfläche hat bestimmt schon jemand gebaut, sonst machste einfach selber.

      Zum Soundmanagment: Ich bin immer froh wenn nicht so viele sounds rein gehen. Ich hab lieber 32 patches die alle ihre daseinsberechtigung haben als 2048 im gewurstel, das macht bei samplern vielleicht sinn, bei analog synth meiner meinung nach nicht. vorallem dann nicht wenn das ding schon für jeden parameter nen extra regler hat. aber nur meine meinung

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    Symeon

    Hat denn der Tetra auch diesen Oberheim Matrix 6 /1000 Chip MS1215/ CEM3396 wie der evolver?

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      Tyrell RED

      Von Evolver bis Prophet 8 (also auch der Tetra) verwenden die selben Curtis Chips soweit ich weiß.

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        Symeon

        heisst das dann man kann sich einen Matrix 6/ 1000 sparen sofern man keine 6 Stimmen braucht?

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      falconi RED

      Ja, aber wie geschrieben: Er heißt nun OnChip PA397.
      Zum MS1215 habe ich bis heute leider kein Datenblatt, freue mich aber über einen Link oder die Zusendung. Angeblich ist der 1215er pinkompatibel und funktionsidentisch, RoHS-zertifiziert dürfte er in Anbetracht seines Alters nicht sein.

      Genau so würde ich mich über Hintergrundinformationen zu dem mutmaßlichen Exklusivdeal zwischen Smith und OnChip freuen, der ja zumindest „branchenuntypisch“ ist, zumal Dave Smith nicht der Entwickler dieses Bausteines ist, sondern nur Topkumpel des im Jahre 2007 verstorbenen Doug Curtis.
      Steckt Tom Oberheim dahinter?;)))

  50. Profilbild
    falconi RED

    Synthesizer unterscheiden sich ja in noch mehr Dingen als in den in ihnen verbauten Chips: Tastatur ja/nein, Bedienoberfläche, Software, Modulationsmöglichkeiten, Werksounds, Speicher, Connectability usw usf.
    Zudem klingen Synthesizer mit identischen Chips oft unterschiedlich – das kommt von der unterschiedlichen Ansteuerung über einen Mikrocontroller und die externe Beschaltung. Dazu ein plakatives Beispiel: Der Sequential SixTrak und der Doeper Dark Energy nutzen den gleichen „Chip“, unterscheiden sich aber klanglich sehr deutlich (und nicht nur das).
    Auch die diversen Roland-Synthesizer der Achtziger klingen trotz teils identischer Chips recht verschieden…

    Beim CEM3396/MS1215/PA397 sind nach meiner Kenntnis über die externe Beschaltung relativ wenige Unterschiede herauszuholen (dazu gehört z.B. ein Suboszillator).

    Deine Frage war aber wohl eher: Unterscheiden sich die Matrixe im Klangcharakter so stark vom Tetra (vom Look&Feel&Workflow tun sie es ja ganz offensichtlich…), dass sich die Anschaffung eines gebrauchten Matrix auch dann lohnt, wenn man schon einen Tetra besitzt – jedoch nicht noch zehn andere tolle Analogsynthesizer?

    Ich sage mal: Nein! (Und insbesondere dann nicht, wenn man nicht die zusätzlichen Stimmen benötigt.)
    Lieber was anderes kaufen. Oder erst einmal nix!

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