Systeme zum Basteln
Eine spannende wie überraschende News aus Schweden. Teenage Engineering Pocket Operator Modular ist ein gänzlich neuer Ansatz für die sonst auf Minigeräte ausgerichtete PO-Serie, denn das neue Konzept besteht aus zwei verschiedenen Modulträgern, die mit einer Auswahl von spezialisierten Modulen bestückt werden können. Außerdem gibt es ein CV-Keyboard. Natürlich alles im typischen TE-Design.
Die bisherigen Geräte der Pocket-Familie werden um zwei modulare Systeme erweitert. In zwei unterschiedlich große Basisrahmen können einzelne analoge Module (VCO, VCF etc.) eingesetzt werden. Die Systeme sind vorkonfiguriert und können offenbar nicht frei bestückt werden. Es bleibt abzuwarten, ob später vielleicht noch ein „Leerrahmen“ und die Module einzeln angeboten werden. Das fänden wir sinnvoll.
Die Patch-Verbindungen werden mit Eurorack-typischen 3,5 mm Kabeln hergestellt. Auch Audio- und Steuersignal-technisch sind die Module mit Eurorack-Systemen und anderen analogen Synthesizern bzw. Sequencern kompatibel.
Das Gehäuse besteht aus Metall, wird zusammengesteckt und durch Umbiegen der Laschen zusammengehalten. Es liegt eine 70-seitige Anleitung bei, der Zusammenbau soll laut Hersteller einfach sein und im Normalfall weniger als 15 Minuten dauern. Die Module werden offenbar per Klickhalterung eingesetzt und dann die Reglerkappen aufgesteckt. Die Modulsysteme sind sie wie alle Pocket Operators batteriebetrieben.
400 heißt das Größere der beiden Systeme. Es besitzt 16 Module: drei Oszillatoren, Noise, Random Generator, zwei Hüllkurven, zwei VCAs, LFO, Filter, Mixer und einen 16-Step-Sequencer. Dazu kommen ein Lautsprecher und das Power-Pack zur Stromversorgung.
Im System 170 sitzen weniger Module (OSC, LFO, VCF, VCA, ENV), aber es gehört ein Sequencer-Keyboard dazu sowie ein Lautsprecher.
Das Sequencer-Keyboard des System 170 ist auch unter dem Namen 16 separat erhältlich. Es besitzt 16 Tasten und 16 Regler und kann für das System 400, aber über Gate/CV natürlich auch für andere analoge Systeme verwendet werden, was angesichts des Preises eine günstige Option zu sein scheint.
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Die Teenage Engineering Pocket Operator Modular Systeme sind in ungefähr vier Wochen liefebar, die Preise betragen:
400: 549,- Euro
170: 399,- Euro
16: 159,- Euro
Superbooth 19
Auf der Superbooth wurde alle drei Modelle, also das große 400, das 170 und der 16 betriebsbereit vorgestellt.
Da hab ich Bock drauf, mal sehen, wie das System klingt. Die Sache mit der Stromversorgung mit Batterien pro Modul ist nicht optimal, aber offenbar ist bei dem großen System eine Art Netztteil dabei, wenn ich das richtig verstanden hab. Gibts die Option auch bei den kleineren Varianten?
Cool! Ikea baut jetzt auch Synthesizer!
Das 170 und 400 kann man auch mit Netzteil betreiben. Das muss man sich aber von irgendwoher organisieren (s. „Note“ ganz unten auf der Seite von TE).
Noch mehr Mini modulare.
Schon mal positiv das die Module mit entsprechenden faceplate auch in Eurorack passen.
Die 16 Regler am keyboard sind auch cool.
@Emmbot Also, soweit ich der Webseite entnehmen kann, stehen dort die Maße für das selbst entwerfen einer Modulplatte. Also, so wie es aussieht muss man sich dann selbst behelfen und eine Frontplatte drucken, bauen, selbst fräsen. Wie auch immer. Finde ich jetzt nicht richtig zu Ende gedacht von Teenage. Da die Module wohl nicht die günstigsten werden (ich rede von den Einzelmodulen), man kennt ja Teenage, scheinen mir 6 TE für die einfachsten Funktionen pro Modul etwas unvorteilhaft zu sein. 2HP und Erica Synths machen es besser vor!
teenage engineering hat meist einen sehr satten sound ich denke die dinger sind klasse und mit 4 wochen lieferzeit auch nicht in allzuweiter Ferne. Für einen einstieg in den Modularbereich bestimmt nett.
Da bei mir der Groschen aber nicht so locker liegt warte ich ab bis es in den Handel kommt. so sparte ich 6% VAT und es ist bestimmt ein wenig billiger bei Musicstore oder Thomann.
Yeah das klingt mal spannend
Super Idee. Vor allem wenn es die Module einzeln als z.B. 1U Rähmchen Eurorack geben wird.
Allerdings niemals zu diesem Preis! Für 550 holt man sich oCoast Mother Dfam Pittsburgh Erebus oder warum nicht 2xNeutron. Da bekommt man innovatives Design im stabilen Case mit vernünftigen Knöpfen.
Für 150€ gibts 1,5x SQ1 Beatstep und Keystep
Aber bestimmt tut sich da ja noch was. Ich wäre heiss!
Vielleicht bringt ja Arturia und Korg bald mal ihr Zeug als Modülchen raus
Ein sehr schönes, schon fast an Designklassiker erinnerndes Erscheinungsbild. Da muss ich schon fast an LEGO oder etwas ähnliches denken. Finde ich von den Farben, Formgebung, der verwendeten Typo jedenfalls sehr erfrischend. Hier sollte der Hersteller die Serie noch um weitere Module oder was auch immer erweitern, um so noch mehr Möglichkeiten für die Zukunft zu bieten. Cool.
Aber offenbar ist das Modularsystem schon ausverkauft.
Tolles Design, gute Aufmachung – geschickt gemacht. Kein Frage. Weckt sofort den will-ich-haben Gedanken! Mal kurz nachgedacht und besinnt und dann kann ich eigentlich nur gähnen, denn viel wird nicht geboten. Und für jemanden, der schon ein gut bestücktes Eurorack hat lockt mich keines der Geräte. Das Design ist echt echt toll!
schon sehr schick, aber ich hab mein abgefucktes, niedergerocktes döpfer-pitt-diy-metasonix-modular rack viel zu lieb, als dass ich es mit so einem aalglatten schönling verbinden würde ;)