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Oberheim OB-X8 polyphoner Analog-Synthesizer

Fantastisches Demo-Video: Oberheim OB-X8

19. Mai 2022

Der Oberheim OB-X8 live auf der Superbooth 22

Ab sofort findet Ihr auf AMAZONA.de den ausführlichen Test zum Oberheim OB-X8 – und zwar HIER KLICKEN

Der neue Oberheim OB-X8 ist eine Wucht.

Ich hatte die Gelegenheit den neuen Synthesizer von Tom Oberheim ausgiebig auf der Superbooth 22 zu testen und war restlos begeistert. Neben Tom Oberheim war auch Marcus Ryle an der Entstehung dieses Analog-Monsters beteiligt. Er ist ein langjähriger Weggefährte von Tom und hat mir den Oberheim OB-X8 persönlich demonstriert.  Danach stand uns Marcus für ein ausführliches Videointerview zur Verfügung, dass wir in Kürze hier veröffentlichen werden.

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Für alle jene, die leider keine Chance hatten zur Superbooth 22 nach Berlin zu kommen, denen empfehle ich derweilen folgendes Video. Ihr werdet Bauklötze staunen und Euren eigenen Ohren nicht trauen. Am besten mit einer wirklich guten Anlage abhören.

Viel Spaß mit dem Video, Tyrell

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Ab hier die Meldung vom 17. Mai


oberheim ob-x8 synthesizer front 1

Der Oberheim OB-X8 wurde nun auch offiziell vorgestellt. Die meisten Features waren ja schon in den vergangenen Wochen durchgesickert, deshalb an dieser Stelle, die bislang noch nicht bekannten Features zusammengefasst:

Der 8-stimmige Synthesizer vereint die Besonderheiten von drei Oberheim-Klassiker: OB-8, OB-X und OB-Xa. Die individuellen Filtertypen sowie andere technischen Besonderheiten und die daraus resultierenden klanglichen Charakteristiken lassen sich nicht nur gesondert umstellen, sondern einzelne Komponenten der drei Modelle können auch kombiniert werden.
Bei den Vorbildern gab es ein paar verborgene „Page 2 Functions“, die das Spektrum der Synthesizer jeweils noch etwas erweiterten. Beim OB-X8 sind mehr als 40 zusätzliche Parameter vorhanden, mit denen man zum Beispiel weitere SEM Filter-Modes, Per-Voice Panning, LFO Keyboardtracking, Mod Delay Time, Envelope Inversion, unabhängige Pulse Width Control und noch mehr einstellen kann.

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Der Oberheim OB-X8 kann bei ausgewählten Händlern vorbestellt werden. Der Synthesizer wird voraussichtlich in drei Monaten lieferbar sein. Der Preis beträgt 5.699,- Euro.

Ab hier die Meldung vom 5. Mai 2022

oberheim ob-x8 synthesizer 1

Quelle: reddit

Eigentlich wollte man uns gar nicht lange warten lassen, dennoch ist ein Leak zuvorgekommen. Der Synthesizer, mit dem Tom seine Rückkehr feiert, heißt Oberheim OB-X8 und ist eine Art „Best-of“ seiner früheren Analogschiffe.

Einem Datenblatt zufolge hat der OB-X8 diese Features zu bieten:
Der Synthesizer ist achtstimmig und hat einen vollständig analogen Signalpfad. Pro Stimme gibt es zwei VCOs nach Vorbild von SEM bzw. OB-X mit Sine, Triangle, Saw, Square, dazu kommt ein Noise Generator. Das diskret aufgebaute Filter folgt ebenfalls dem SEM, verfügt über Tief-, Band- und Hochpass sowie Notch. Zusätzlich sind Filter auf Basis eines Curtis-Chip vorhanden, die den gleichen Charakter wie OB-Xa und OB-8 haben sollen. Das Verhalten der Hüllkurven sollen an die verschiedenen Obherheim-Klassiker angepasst werden können. Die Klangerzeugung reagiert auf Velocity, mit der Lautstärke und Filter-Cutoff gesteuert werden können. Auch Aftertouch wird von der 61er Fatar-Tastatur erzeugt.
Es gibt ähnlich wie beim Sequential Prophet-5/10 einen Vintage-Regler, mit dem sich eine Abweichung von Stimme zu Stimme einstellen lässt.

oberheim ob-x8 tom

Tom und sein neuer Oberheim – Quelle: reddit

Der OB-X8 ist bi-timbral und kann zwei Presets gleichzeitig erzeugen, die sich als Split oder Layer spielen lassen. Außerdem ist ein Unison-Modus vorhanden, mit dem der Synthesizer monophon mit 1 bis 8 Voice-Stacks gespielt werden kann. Das Keyboard hat insgesamt 600 Speicherplätze für Presets. Ab Werk sind 400 Sounds vorprogrammiert, darunter die Presets der Klassiker OB-X, OB-Xa, OB-SX und OB-8.
An Anschlüssen gibt es Stereo/Mono-Ausgang, MIDI-In/Out/Thru, USB, Arpeggiator Clock-Eingang, Eingänge zur Steuerung von Volume, Sustain und Filter.

oberheim ob-x8 synthesizer rear

Quelle: reddit

Eine offizielle Preisangabe für den Oberheim OB-X8 gibt es noch nicht, aber unbestätigte Spekulationen ohne Basis (5.000 US-Dollar) kursieren bereits. Hoffen wir, dass wir den Synthesizer nächste Woche auf der Superbooth am Stand O301 antesten können.

Ab hier die Meldung vom 27. April

oberheim synthesizer teaser

Während neue Sequential-Synthesizer in der Regel prompt angekündigt und gleich darauf verfügbar sind, entscheidet sich Tom Oberheim für die Teaser-Taktik. Erst kürzlich hatten wir über die Auferstehung der Marke Oberheim berichtet. Mit einem Video illustrierte man nicht nur die Entwicklung eines neuen Synthesizers, sondern zeigte auch, dass mit Marcus Ryle und Dave Smith alte Weggefährten mit an Bord sind.

Was genau man plant, ist noch geheim. Doch ein kleiner „glimpse“ wird uns in Form eines 23-sekündigen Videos gestattet. Leider ist es nur auf den Twitter- und Facebook-Seiten von Oberheim verfügbar, so dass wir es hier an dieser Stelle nicht einbinden, sondern nur unten bei den Links darauf verweisen können.

Immerhin erkennt man, dass der Synthesizer mit Reglern und Tasten im alten Oberheim-Look ausgestattet und das Gerät offenbar nicht allzu klein dimensioniert ist. Ob es sich um einen Expander oder ein Keyboard handelt, ist nicht eindeutig auszumachen.
Wichtiger noch: Man kann den Synthesizer hören! Ergo ist zumindest ein Prototyp fertig und spielbereit. Zwar spielt der von diversen Sequential-Demos her bekannte Musiker J3PO nur recht einfache Töne, aber daran erkennt man, dass der Synthesizer polyphon ist und den typisch weichen Oberheim-Sound hat.

oberheim teaser knobs

Wir bleiben natürlich dran und sind gespannt auf die Vorstellung des neuen Oberheim-Synthesizers. Immerhin verspricht uns Oberheim: „we promise the wait will be over soon!“ Da Oberheim inzwischen auf der Superbooth 22 als Aussteller (noch ohne Standangabe) gelistet ist, hoffen wir, dass spätestens dann der Synthesizer präsentiert wird.

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Forum
  1. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    :-)
    Leider macht Oberheim genau das Gegenteil von dem nervenden Marketing eines anderen Hersteller und zeigt und sagt erstmal garnix.
    Hier hätte man bei ordentlicher Info sicher lust ein wenig darüber zu diskutieren.

  2. Profilbild
    kiro7

    Ich sehe das wie Anthony. ich hab echt keinen Bock mehr auf diese Teaser Taktik mit Ratebildern.
    (Tom) Oberheim in allen Ehren, aber dieser Drops ist doch jetzt mal langsam ausgelutscht. zeigt wenn ihr was fertighabt oder lasst es. Oder besser: zeigt den Prototyp frühzeitig und nehmt dann noch User-feedback an, solange man noch was ändern kann. das wäre für mich Best-Practice.

  3. Profilbild
    the_sequencer

    Musikmesse ca 1980 da hatte ich meine erste Begegnung mit Synthesizern und erinner mich komischerweise noch an den faszinierenden Oberheim Stand mit den blauen Synthesizern und der DMX drum mit dem tollen clap sound….mein Synthesizer kumpel kaufte sich damals einen Korg Trident…ich bevorzugte blau und es langte nur für einen used Polysix den hab ich immer noch….rumpelt und kratzt leider stark…vielleicht gibts ja doch ein Deja Vu mit Oberheim…da der Oberheim Sound immer noch begeistert..kann mich bisher noch für keinen Hardware Synth so 100% begeistern und warte noch….behelf mit zZt mit Arturias Analog Lab & uhe Diva, die sind ziemlich nah am Ob Sound…

  4. Profilbild
    Chromengel

    So bleibt der Oberheim also immer und ewig ein „Profi-Gerät“, dass sich der kleine Hobbymusiker nicht leisten kann. Kein Problem, wir können ja auf jede Menge (zukünftiger) Geräte zurückgreifen, die fast an den Sound herankommen.
    Ich durfte einmal einen OB-Xa (glaube ich mich erinnern zu können) auf der C/O Pop in Köln anspielen. Da waren zwei Räume mit Synthis vollgestellt und alle waren irgendwie an die PA angeschlossen und es war ein Höllenlärm dort.
    Sehr schönes Gerät, wertig, intuitiv und schon damals jenseits meines Budgets, selbst für technisch problematische Angebote.
    Der Sequential OB-6 hat mir nicht so gut gefallen. Der stand oberhalb eines Prophet 6 in einem nicht zu übersehenden Musikgeschäft in Köln. Der P6 kam richtig gut rüber, aber auch leicht ausserhalb meiner Möglichkeiten.
    Egal, Glückwunsch zu diesem Oberheim und das es so etwas wieder gibt.
    Mögen die Musiker, die damit umzugehen wissen, uns damit erfreuen.

    Schönen Abend

  5. Profilbild
    Filterpad AHU

    Was für ein geiles Teil! Ich denke hierzulande den Preis auf etwa 3900€. Reine Spekulationen meinerseits.

      • Profilbild
        Garfield Modular AHU

        Moin Freudenthaler, alle Zusammen,

        Jetzt ist der Preis (Euro 5600 Music Store und Euro 5700 Thomann) ja bekannt… wow, du hast es fast richtig geschätzt! :-)

        Es ist gut das ich in einen guten Bürostuhl saß wenn ich der Preis gesehen habe sonst wäre ich um gekippt vom Schrecken, das dann manche Leute (und bitte verstehe mich nicht falsch, jeder darf absolut seine/ihre eigene Meinung haben) das als ein Schnäppchen sehen… Wow, da bin ich dann wieder fast aus meinem Stuhl herunter gefallen ;-)

        Aber es sieht gut aus. Kann ein Synth aber so gut klingen dass es das Wert ist…?

        Irgendwie bezweifele ich das ein bisschen, aber gut wenn Leute das gerne für den Betrag kaufen wohlen, super! Ich beneide die Menschen die das A) das leisten können und B) da so voll begeistert sind das es für die das relativ Wurst ist :-) Schließlich habe ich ja auch ein kleines Vermögen in Eurorack gesteckt also so gesehen kann ich es schon verstehen, nur für mich selbst finde ich das viel zu teuer. Dafür kann ich eine Menge an Studio Geräte und Eurorack Modulen kaufen :-D Oder wenn ich gar keine Studio Geräte kaufe kann ich 56 Eurorack Modulen von durchschnittlich Euro 100 kaufen oder immer her noch 14 (!!!) Eurorack Modulen die durchschnittlich Euro 400 kosten, wow! :-)

        Meine 2 Cents, viele Grüße, Garfield.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Moin Garfield, moin Gemeinde,

          Ich kauf mir das Teil auch nicht, …ich habe a) keinen Platz mehr dafür und b) müsste dafür etwas anderes gehen und ich mag mein Setup so wie es ist gerade.
          Hätte ich aber a) eine Turnhalle😉 an Platz und b) gerade 5.7Kilo über, daaaaaan wär das Teil meiner weil man a) den Sound von all den Oberheim Klassikern in einem Gerät bekommt und b) das wahrscheinlich Tom’s letztes Baby sein wird und jetzt schon ein Klassiker und – wenn man so drauf ist – ’ne Wertanlage ist!

          Fuck… Wenn ich mich so schreiben höre, dann brauch ich vielleicht doch einen!?!

          Das Teil wird man viel auf der Bühne sehen bei z.B. Matt Johnson und Pro Keyboardern wie ☮️Gerd Lange*

          *Könnte ich mir nicht verkneifen, sorry Gerd!

          • Profilbild
            Garfield Modular AHU

            Hey Freudenthaler,

            Ha, ha, ja rede noch ein bisschen weiter und du hast dich selbst überzeugt das du auch einen brauchst ;-)

            Aber ganz ehrlich… ich glaube es wird jetzt wirklich Zeit für dich dir eine Turnhalle zu suchen, dann hast du nicht nur Platz genug hier für den OB-X8 aber auch für viele andere tolle Synthesizers!

            Und wenn du Hilfe brauchst um zur Turnhalle um zu ziehen, gebe Bescheid vielleicht können wir daraus ein tolles Treffen machen und jeder hilft dir an den Tag ein bisschen :-)

            Bis dann und viele Grüße, Garfield.

          • Profilbild
            Gerd Lange

            So, nun habe ich bei einem weiteren Blick auf die Kommentare gesehen, dass Sie auch noch am 12.05.2022 es nicht sein lassen konnten eine unangebrachte Äußerung gegen mich zu machen. Da hört dann für mich der Spaß wirklich auf. Wenn Sie als Oberheim-Jünger nichts besseres zustande bringen als Menschen, die andere Ansichten haben, sich über diese Menschen lustig zu machen, dann zeigt das auf, dass Sie ein massives Problem haben mit Nicht-Oberheim-Verehrern. Nehmen Sie doch einfach zur Kenntnis, dass es auch nicht-Oberheim-Klang-über-alles-schätzende Menschen gibt, die etwas geerdeter sind und in Relation setzen, was man bereit ist mit 5.700 Euro anzufangen und eben keinen Oberheim für 5.700 Euro zu kaufen. Das man Prioritäten setzt hinsichtlich was bekomme ich für eine bestimmte Geldsumme. Für 5.700 Euro muss schon mehr drin sein als 8 Stimmen, 2 Parts, die sich auch noch die knappen Stimmen teilen müssen, dann, wie gesagt, die Klangvielfalt eines Digital-Synthesizers mit zahlreichen Samples bietet der Oberheim eben nicht. Ein Yamaha MODX für ca. 1.100 Euro hat zahlreiche Samples an Bord, man kann eigene Samples mit einbringen, die FM-X Synthese ist auch noch an Bord, Drumsounds, 16 Parts, 128 Stimmen AWM2, 64 Stimmen FM-X und der klingt auch noch sehr gut.

            • Profilbild
              AMAZONA Archiv

              Ach Herr Lange,

              Sie nehmen die Sache hier viel zu ernst, das ist und war auch Grund meiner nicht wirklich böse gemeinten Seitenhiebe!

              Klar sind 5700€ viel Geld, auch für mich und nein, ich habe nicht nur Oberheim im Studio sondern auch durchaus Synthesizer in Ihrem geschätzten Preissegment (sogar Digitale!!!) die ich sehr gerne nutze, weiß aber auch teure Synths nur für deren Klang zu schätzen, die in Ihren Augen preislich unsinnig erscheinen und ich verrate Ihnen jetzt noch etwas… Hin und wieder gönne ich mir auch mal eine Flasche Wein für über 15Euro😉

              So, ich möchte mich jetzt noch einmal bei Ihnen entschuldigen und hoffe, das wir das nächste mal mehr einer Meinung sind.
              Lassen sie sich nicht so schnell von irgendeiner fremden Person hier im Forum aus der Fasson bringen, wir sind hier ja schließlich nicht auf dem Amt ergo kann ein Schlips zum drauf treten auch gerne abgenommen werden… Das war jetzt auch wirklich mein letzter Seitehieb, versprochen!

  6. Profilbild
    Gerd Lange

    Hier stelle ich mich mal so auf und hinterfrage diesen OB-X8 komplett. Was soll das? 5.000 Dollar oder Euros für 8 Stimmen?!?!? Dann nichts weiter als die „üblichen“ analogen Schwingungsformen. Da habe ich mit einem Korg Wavestate deutlich mehr, oder einem ASM Hydrasynth Explorer und das wesentlich preiswerter. Dieser OB-X8 ist ein Teil von gestern und aus meiner Sicht überflüssig. Aber wer meint, das man so etwas braucht …

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Gibt ja auch Fender und Squier, Gibson und Epiphone… Haben auch alle nur 6 Saiten drauf!

      Verstehste jetzt?

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        Schneum

        Was den Grad der Fetischisierung der Vergangenheit betrifft: Durchaus mit der Gitarrenszene vergleichbar…

      • Profilbild
        Gerd Lange

        Ha, ha, ha. „toller“ Witz und dann noch Äpfel mit Birnen vergleichen. Es gibt Synthesizer, die weisen eine Polyphonie von 128 Stimmen auf und haben mehrere Parts, Yamaha MODX: 128 Stimmen AWM2, 64 Stimmen FM und 16 Parts und das Teil klingt gut. Da kann man dann bei 16 MIDI-Kanälen eine ganze Menge machen. Das kann man mit 8 Stimmen nicht und dazu noch Begrenzung der Analogklangtechnik. Wer wenig Geld hat, kann sich den Luxus von Instrumenten, die eine geringe Polyphonie aufweisen nicht leisten, schon gar nicht wenn 5.000 Dollar dafür verlangt werden. Ich habe ja zum Schluss gesagt, wer so etwas braucht … ich jedenfalls nicht, auch aus finanziellen Gründen.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          @Gerd Lange

          Atmen… Für viele hört, sieht und fühlt sich eine E-Gitarre halt an wie jede andere, die verstehen die Preisunterschiede oder den Mehrwert auch nicht!
          Wenn Du mit Deinem MODX happy bist und 1000x mehr machen kannst als mit ’nem Oberheim, dann bist Du jetzt der Gewinner🥇
          …gibt aber auch Menschen die Gewinner mit so ’nem Oberheim sind, nur halt in ’ner anderen Disziplin und damit meine ich nicht mehr Geld haben und angeben (Na gut, im Geld haben vielleicht!?!) 😉

        • Profilbild
          tomma242

          Den OB-X8 mit Wavestate und Hydrasynth zu vergleichen ist genauso wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen…

          • Profilbild
            Gerd Lange

            Äpfel mit Birnen = Gitarren mit Synthesizer. OB-X8, Wavestate, Hydrasynth sind alles Synthesizer. Mehr gibt es in diesem Zusammenhang nichts zu sagen.

            • Profilbild
              AMAZONA Archiv

              Ich hätte statt Birnen (Gitarren) auch das Automobile Quartett rausholen können…

              Stell Dir vor, Ford baut den 66er Shelby Fastback wieder, ein wenig verbessert z.B. mit ’nem Fader zum faden zwischen ’nem 66er GT350, 68er Bullit GT oder ’nen 70er Boss aber(!) weitestgehend Original samt Starachse und Bagger-Lenkung u.s.w. zum Preis von ’nem modernen VW Multivan aber immer noch weit unter’m Preis von ’nem Classic aus den Sechzigern und ohne Rost…

              Gibt natürlich immer Stimmen die sagen: „…aber der Multivan hat Navi, ABS, Tempomat, Kapitänssitze, mehr Getränkehalter, ’nen Klapptisch, und ’ne Markise! …und mehr Kilometer schaff ich damit auch plus in kann mein Handy dabei aufladen… Ich versteh den Sinn hinter dem Mustang nicht!!!“

              Also ich wäre eher der Mustang Fahrer und Du stehst halt auf Multivan!

              🛎⁉️ oder immer noch 🍏 mit 🍐❓

              • Profilbild
                Gerd Lange

                Also jetzt driftet das Ganze ab in Richtung Unsinn. „Schönes“ bla, bla, das mit den Autos. Besseres fällt Ihnen da nicht ein. Das Autos in den zurückliegenden Zeiten mit dem Verbrenner-Motor Mitverursacher des immer mehr sich zuspitzenden Klimawandels waren und sind, kommt da bei dieser „Argumentationskette“ nicht vor (ich habe keinen Führerschein, ganz bewusst). Es ist nun mal so, dass ich mit 5.000 Euro mehr davon habe, wenn ich mir einen Korg Wavestate und einen ASM Hydrasynth Explorer zulege und habe dann noch Geld übrig (würde sogar reichen für einen Roland Fantom 06). Das alles bietet mir der Oberheim nicht und ich sagte ja, wer meint, er braucht einen Oberheim, na dann. Schon seltsam, wie hier manche geradezu in fast religiöser Weise einen Oberheim anhimmeln.

                • Profilbild
                  AMAZONA Archiv

                  Sag ich doch… Du bist´n Multivan Fahrer, selbst ohne Lappen!

                  Ich laß jetzt auch gut sein und stell ´ne Kerze in meinen Oberheim-Schrein… Du schnallst es halt nicht (was ja nicht schlimm ist!) aber ich denke, viele hier konnten mir schon bei den Gitarren folgen!

                • Profilbild
                  Maycus RED

                  Ist das ein Troll Kommentar oder warum reden wir jetzt über den Klimawandel? Dann bitte gar keinen Synth kaufen, bei dem was an Plastik und Elektronik dort verarbeitet wird – sicherlich auch nicht sehr Klima Neutral ;)

                  Und btw. es ist definitiv ein vergleich von Äpfel und Birnen einen Hydra(den ich selber besitze) oder Modx (der kein Synth im klassischen Sinne (sondern eine Workstation) und erst nicht ein Analoger Synth ist) mit einem Oberheim zu vergleichen.

                  Du kannst definitiv nicht den selben Sound mit einem Hydra erzeugen wie mit einem Oberheim.
                  Da geht es schon beim Analogen / Digitalen Filter los.
                  Wenn Du da schon kein Unterschied erkennen kannst und das ja „alles gleich“ für dich klingt braucht man auch nicht weiter reden.

                  Es gibt definitiv Unterschiede zwischen digitaler und analoger Klangerzeugung. Manche Menschen mögen das sicherlich nicht raus-hören… was auch völlig ok ist.
                  Aber es gibt auch Menschen für die ist jedes Auto gleich, bzw. ein Ferrari auch nur ein VW mit anderer Karosserie, weil sie selber keinen Führerschein besitzen und sich nicht für die Thematik interessieren.

                  ;)

                  Also wirklich unsinnig die Diskussion.

                  • Profilbild
                    Gerd Lange

                    Nein, die Diskussion ist nicht unsinnig. Mein Hintergrund ist der, was bekomme ich für wie viel Geld. Der Oberheim mag ja für viele hier so toll klingen, dass ca. 5.700 Euro in den Hintergrund treten, für mich eben nicht. Dann, was kann ich denn so alles aus dem Oberheim herauskitzeln mit der analogen Klangtechnik. Sicher keinen typischen Roland D-50-Sound, oder die FM-X-Abteilung des Yamaha MODX. Oder wenn ich mit einem Roland Juno-G 4 OSC einsetze und aus seinen über 1.000 Samples einen ungewöhnlichen Mix mache. Der MODX ist übrigens keine echte Workstation, dazu fehlt der On-Board-Sequencer mit allem drum und dran, siehe Roland Juno G, der alles hat oder die neue Workstation Roland Fantom-06, Sequencer mit Step-Recording usw.

                    • Profilbild
                      Maycus RED

                      Klar im Kern versteh ich deine Aussage aber sie ist einfach nur rein subjektiv.

                      Und deine Argumentation ergibt keinen Sinn.
                      Bekomm ich denn mit einen Juno G4 einen typischen analogen Sound mit Oberheim Filter Phasing hin? Natürlich nicht. Dann muss das Ding schlecht / überteuert sein (so deine Logik).

                      Du stellst Ansprüche digitale Klänge (FM, Samples) zu erzeugen an einen rein Analogen?
                      Das wäre ja wie wenn du dir einen digitalen Roland kaufst und dann analogen Oberheim Sound erwartest? Also was soll dieser Vergleich mit Äpfel und Birnen? Völlig unsinnig.

                      Dein Problem scheint eher in Analoger / Digitaler Natur zu liegen.

                      Und wie viel ein Stück Technik, Kunst oder ein handgemachtest Objekt kostet muss man immer für sich selber beantworten. Auch das ist rein Subjektiv und macht den Gegenstand nicht besser oder schlechter.
                      Es soll auch Leute geben die die Mona Lisa für Abfall halten.

                      Und bei Oberheim zahlst du eben auch für den Namen, Expertise, Prestige, Qualität und die Garantie ein Gerät zu besitzen was in kleinen Stückzahlen von einer kleinen Firma gefertigt wird und keinem Großkonzern.

        • Profilbild
          gaffer AHU

          @Gerd Lange. Ich finde auch, dass viele alte Schlachtschiffe total überbewertet sind. Aber dein Vergleich geht nicht. Wer diesen Oberheim kauft und von dir vorgerechnet bekommt, wieviel mehr ein MODX kann, wird dich ansehen wie ein Mondkalb. Denn er spielt mit diesem Instrument nur einen Sound (pro Zeit). Und der Vergleich ist glaube ich nicht ganz fair. Der Obi dürfte einige sehr wenige Sounds so gut hinbekommen, da könntest du am MODX ewig schrauben und nie was Vergleichbares hinkommen. Alle anderen Sounds, die der MOD viel besser kann, sind meist Brot & Butter Klänge, viel mehr als beim Analogen, aber vermutlich nur wenig Wow.

          • Profilbild
            Gerd Lange

            @gaffer
            Hmm. Lassen Sie mich das mal so anfangen. 5.700 Euro soll dieser Synthesizer nun kosten. Das ist für mich sehr viel Geld. Dann betrachte ich die analoge Klangtechnik und vergleiche diese mit den Möglichkeiten der digitalen Klangtechnik. Dabei geht es für mich nicht nur um den MODX, sondern auch um die vielen anderen Digital-Synthesizer, im unterschiedlichen Preisbereich. Auch ein Moog One ist mir viel zu teuer, bindet viel zu viel finanzielle Mittel auf ein Instrument. Wir sollten doch froh sein, dass es Digital-Synthesizer gibt. Die Sampling-Technologie war jedenfalls ein toller Sprung nach vorne für die Klangmöglichkeiten von Synthesizern. Mir gefällt auch nicht die Bezeichnung Brot und Butter-Klänge. Nehme ich den Korg Wavestate mit seinen Möglichkeiten, dann hat bei mir ein Oberheim keine Chance, ganz gleich wie sehr hier viele den Oberheim geradezu anhimmeln. Und wenn ich die aktuellen Fotos ansehe, dann hat dieser Oberheim nur einen LFO und nur 3 Schwingungsformen. Das ist wenig für 5.700 Euro. Aber, ich wiederhole, wer darauf abfährt, soll darauf abfahren, ich nicht.

            • Profilbild
              gaffer AHU

              Wir sind da ja gar nicht so weit auseinander. Auch ich finde neue Syntheseformen interessanter als alte. Auch für mich ist 5000+ zu viel. Und trotzdem sage ich, einiges wird das Instrument so gut machen, dass es nur schwer zu schlagen sein wird. Ob ich ohne diese 5% leben kann? Ganz sicher, viele würden da aber anders antworten. Inzwischen gibt es wirklich gute neue Synths, aber mindestens den grössten Teil der 90er und 0er war fast keine Entwicklung da. Ganz im Gegensatz zu den 70ern und vor allem 80ern. Besonders schlimm fand ich die 37te Inkarnation der Roland, Yamaha und Korg Workstations. Da passierte gar nichts mehr. Und jetzt gibt es neue, interessante Instrumente, wobei ich dem Wavestate PlugIn eindeutig den Vorzug vor der Hardware gebe. Identisch, variabler und vor allem deutlich günstiger.

      • Profilbild
        kons

        Klar, es gibt auch Wein für einen Euro den Liter und welchen für 12.000 Euro den Liter. Aber ab einer bestimmten Grenze rechnen sich die Mehrkosten für das Quäntchen mehr nicht mehr – zumindest für den übergroßen Teil der Nutzer.

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      Gerd Lange: Ich denke das ist etwa wie mit einem Oldi-Cabriolet. Heutzutage sind Software und digitalen Synthesizer so gut, dass das Wort „brauchen“ meiner Ansicht nach 2022 nicht mehr ganz korrekt zu scheinen scheint. Ich denke bei dem Synthesizer überwiegend an Liebhaberei, Enthusiasmus, Passion und das tolle Gefühl der Haptik und natürlich der analogen Lebendigkeit im Klangverhalten, was ein Softwaresynthesizer einfach (noch nicht) kann. Bei mir ist auch der Großteil Software. Aber nach Einschalten des Moog öffnet sich eine andere Welt….Trotzdem würde ich rein produktiontechnisch betrachtet die Möglichkeiten und den günstigen Preis der Software nicht missen wollen. Das eine dient dem Zweck, das andere ist Passion.

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          Gerd Lange

          Also aus meiner Sicht reden wir hier auch ein wenig aneinander vorbei und natürlich ist meine Aussage, meine Aussage und sinnlos ist diese ganz bestimmt nicht.
          Will ich denn mit meinem Roland Juno G überhaupt einen Oberheim-Sound nachmachen? Ich nannte das als Beispiel mit den 4 OSC. Wenn ich für die 4 OSC anwende: DigiSpectrum-Waveform, SynVox1A, JazzDoos und Lo-BitCHH1 dann an 4 Filtern rumschraube, an den ENVs und LFOs wovon einer davon als Step-LFO angewendet werden kann, dann glaube ich kaum, dass der Oberheim 8X das nachmachen kann, prinzipbedingt, weil dieser ein Analog-Synthesizer ist. Dann habe ich für den Juno G damals ca. 1.000 Euro bezahlt, für den Oberheim wäre das fünffache notwendig. Einfach zu viel, für das was man mit analoger Klangtechnik erreichen kann. Ja und richtig was ich bereit bin für was Geld auszugeben ist meine Entscheidung. Darüber hinaus halte ich den Oberheim nicht für Abfall, bin aber eben nicht bereit für das was ich bekomme 5.700 Euro auszugeben. Nein es gibt das Problem analog / digital für mich nicht. Ich hätte gern den Roland JD-XA erworben, aber wegen begrenzter Finanzmittel, war das nicht möglich. Der ist ein Kombinationssynthesizer digital/analog. Dafür habe ich dann den JD-Xi erworben (der Antwort-Button fehlt bei Ihrem Kommentar, also habe ich den vom 09.06. genommen).

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            Maycus RED

            Natürlich holt man sich keinen Roland Juno G um analogen Oberheim Sound zu erwarten.
            Und genauso wenig holt man sich auch keine Oberheim um dann Wavetable Synthese zu erwarten.
            Beides geht nicht… und genau deswegen ist die Diskussion ja so unsinnig.

            Also um es kurz und knapp runterzubrechen.
            Du verstehst nicht warum und wieso man sich für so viel Geld einen limitierten analogen Oberheim holt?

            Und andere wiederum verstehen nicht warum du nicht verstehen kannst das es manchen genau das Geld wert ist.

            Also alles gut =) und jeder macht weiter sein Ding.

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              Gerd Lange

              Sie machen es ähnlich wie Freudenthaler, wenn Ihnen die Argumente ausgehen, dann versuchen Sie Andersdenkende in die schlechte Ecke zu stellen (Freudenthaler meinte, ich solle zum HNO-Arzt gehen, was von der Redaktion zu Recht als unter der Gürtellinie angeprangert wurde). Ich habe den Eindruck, dass Oberheim-Fans das Ganze schon fast religiös handhaben. Wer kritische Töne in Bezug auf Oberheim sagt und wenn es den Punkt betrifft der Preis in Euro eines Oberheims, begeht ein Sakrileg. Da kann dann auch kein sachlicher Dialog mehr stattfinden. Wenigstens hat Rechtsliberaler Marktauskehrer hier in der Sache eine richtige Aussage gemacht, mit der Zielrichtung überteuert.

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                Tyrell RED

                Hallo Gerd, lass es doch bitte jetzt gut sein. Maycus ist dir in keiner Weise zu nahe getreten. Das ganze läuft unter dem Satz „leben und leben lassen!“ Auch die Unterstellung Oberheim-Käufer würden das religiös sehen ist einfach falsch.
                Kann gut sein, dass ich mir den OB-X8 kaufe – und ich denke dabei keine Sekunde über den Preis nach. Für mich ist der OB-X8 jeden Cent wert, alleine schon deshalb weil er kaum an Wert verlieren wird. Mein Minimoog Reissue kostet derzeit 2.000,-€ mehr als zum Zeitpunkt des Kaufs.
                Aber wenn Du Dich für ein günstigeres Produkt entscheidest, nimmt dir das niemand übel. Auch Maycus nicht.
                Du bist hier der Belehrende:

                „Wir sollten doch froh sein, dass es Digital-Synthesizer gibt.“

                Sprichst sogar von WIR. Nein Gerd, es gibt kein WIR.

                „Nehme ich den Korg Wavestate mit seinen Möglichkeiten, dann hat bei mir ein Oberheim keine Chance, ganz gleich wie sehr hier viele den Oberheim geradezu anhimmeln.“

                Schön für Dich. Aber viele denken anders – ich ebenfalls. Willst du mich nun bekehren?
                Jeder Mensch hat eigene Wertvorstellungen im Kopf. Du wirst keinen Konsens mit mir und anderen Forumsteilnehmern erreichen, auch wenn Du noch so viele Kommentare schreibst.

                Also nochmal: Leben und leben lassen Gerd. Das wäre schon mal ein guter Anfang für künftige Forumsbeiträge.

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                  Maycus RED

                  Super geschrieben Tyrell, dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen.

                  Außer das ich für mich selber nochmal klarstellen wollte. Das ich kein Oberheim Fanboy bin.
                  Ich habe aktuell Synths von Dave Smith (Analoge und Hybride), von Modal (Hybride und rein Digitale) und auch rein Digitale wie den Hydrasynth und den Solaris.

                  Und trotzdem kann ich dir klar sagen das es für mich einen Unterschied zwischen Analog und Digital gibt (offensichtlich in der Klangerzeugung (Schwinungsformen), aber auch für viele im Bereich der Filter inkl. mir)
                  Und man sollte jedem hier die Wahl lassen ob er sich einen analogen Oberheim für 5000,- Euro holt oder einen digitalen Roland für 1000,- Euro, beides hat seine Dasein Berechtigung.

                  Und was du hier machst ist nicht deine Meinung kundtun sondern bis aufs Messer mit anderen Mitgliedern diskutieren das es schwachsinnig ist sich einen OB-X8 zu holen.

                  Leben und Leben lassen, wir haben jetzt verstanden was du gut oder weniger gut findest. Alles ist damit gesagt =) Friede

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      justme

      # Gerd Lange
      Aus welchem Grund beteiligt man sich an einem Austausch zu so einem Instrument, wenn man Konzepte der Art eh vollkommen unsinnig findet ?

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        Gerd Lange

        Ganz einfach, weil ich hier meine Meinung kund tun wollte. Dafür ist diese Sache doch da, oder? Ich habe hier schon viele ähnliche Aussagen vernommen. Kritische Kommentare über andere Instrumente. Stichwort Behringer. Da gibt es ja sehr viele kritische Töne.

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          justme

          Ne, sorry.
          Den Oberheim an Parametern eines Wavestate (der ein fantastischer Synthesizer – seines digitalen Konzeptes – ist) festmachen ?
          Dafür ist „die Sache“ nicht da…

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            Gerd Lange

            Ich verstehe das Forum so, dass jeder da seine Gedanken und Meinung unterbringen kann in Bezug auf Musik. Dazu ist „die Sache“ da!!!

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              justme

              Eigentlich ja, aber Du schreibst hier wirklichen Unsinn.
              Natürlich sind der hier vorgestellte Oberheim und Korg´s Wavestate beides Synthesizer.
              Aber ein Porsche 911 und VW Sharan sind auch beides Autos.
              Niemand käme aber auf die Idee, mit dem VW auf der Nordschleife gegen den Porsche anzutreten oder den 911 für den Familien-Ikea-Einkauf am Wochenende zu bevorzugen.
              Und nicht minder offensichtlich können klangliche Facetten von Synthesizern sein.
              Wenn Du nicht in der Lage bist, das nachzuvollziehen und rauszuhören gratuliere ich Dir schon jetzt…

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                Gerd Lange

                Schon der zweite hier, der als Vergleichsalternative Autos ins Spiel bringt. Ich sagte doch, wer einen Oberheim glaubt zu brauchen, na dann. Ich habe genug Synthesizer (mehr als 10), um klangliche Facetten herauszuhören. Ein Roland D-50 hat seine Stärken, ja auch ein Casio XW-G1 hat seine Stärken, ein Korg Wavestate, oder ein Roland JD-Xi usw. Dann sollten Sie es aber auch wirklich akzeptieren, dass das Forum dazu da ist, dass man seine Ansichten kund tun kann. Beim Thema Behringer geht es ja leider auch oft recht hart zu und Herr Behringer wird hart in die Ecke gestellt. Aus meiner Sicht zu Unrecht.

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                  camarillo

                  Da bin ich jetzt doch mal gespannt: Welche Stärken hat denn der XW-G1? Ich habe ja seit ein paar Jahren selber einen. Wirklich gut klingt da meines Erachtens nichts, das Bedienkonzept empfinde ich als furchtbar. (Lediglich angesichts der nur 65 EUR, die ich dafür bezahlt habe, hat er ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis)

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                    Gerd Lange

                    Warum haben Sie dann immer noch den Casio XW-G1? Verschenken Sie den doch am besten, wenn Sie das Instrument so wenig schätzen. Der Synthesizer-Part ist zwar nur 1-stimmig, die anderen Stimmen verteilen sich auf die anderen 15 Parts, aber immerhin hat man 4 OSCs für die Klanggestaltung und der Wellenformvorrat ist beachtenswert. Dann nennt er sich ja auch Groove-Synthesizer und den Groove kann man recht schnell erstellen. Wenn man sich etwas Zeit nimmt, dann kann man da schon interessante Klänge programmieren und das Bedienkonzept ist so schlecht nicht, wie Sie das darstellen. Ich glaube eher, Sie wollen dem Oberheim beiseite springen und den Casio besonders schlecht reden. Für den Preis damals hat man eine Menge bekommen. Der Oberheim hat nur 2 VCOs, der Casio doppelt so viele OSCs (digitale). Der Casio-Filter haut auch ganz schön rein, bei entsprechender Programmierung. Der Casio hat 2 LFOs. Darüber hinaus hatte ich damals wenig Finanzmittel und fand das Instrument interessant und bekam es ca. 100 Euro unter dem üblichen Verkaufspreis.

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                      camarillo

                      Lustig, ich habe mich zum Oberheim doch gar nicht geäußert. Ich glaube auch nicht, dass man dem Oberheim beiseite springen kann, indem man ausgerechnet einen Casio XW-G1 schlecht redet. Das ist doch ein ziemlich absurder Gedanke.

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                Sven Blau

                @justme: Doch, eine Sabine Schmitz hätte das sicher gemacht! :D

                Zu geil die Vorstellung – Sabine Schmitz in einem getunten Sharan vs. Walter Röhrl in ’nem 911er :D

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    costello RED

    Von Preis her ein Schnäppchen! Bei Reverb fangen die OB-Xa bei 8.000,- Pfund an, einen OB-X gibt es gerade für 17.000,- und einen OB-8 ab 6.500,– . Der neue Oberheim wird schon gut klingen, und sicher anders als der OB-6. Nicht so sisselig in den Höhen. Das einzige was ich schon beim neuen P5 etwas merkwürdig fand, ist diese Vintage-Schaltung. Bei meinem OB-8 (von dem Tom ja behauptete, er würde zu sauber klingen) bringt jeder Anschlag der Tastatur einen leicht veränderten Klang hervor: vom Tuning bis zu Filterfärbung. Diese Lebendigkeit ist nur schwer zu imitieren.

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    SynthNerd AHU

    Ich habe wieder das Milchmädchen befragt und es sagte mir:
    Wenn du alle Behringer Synthies, die es am Markt schon gibt, nicht kaufst und dazu noch alle von Behringer angekündigten Synthesizer nicht kaufst, dann hast du so viel Geld gespart, dass es für einen echten Oberheim reichen könnte.

  9. Profilbild
    Stratosphere

    Bin sehr gespannt auf Haptik und Sound.
    Wenn ich beim Testen nicht mehr aufhören möchte damit zu spielen, hat es seine Berechtigung und seinen Wert.
    Das ist natürlich eine individuelle Sache.

  10. Profilbild
    Jupiter Six

    Ist so gut wie gekauft. Wenn das Teil klingt wie es aussieht, sind mir die 5000 Mücken egal. Wie Costello schon sagt, ein echtes Schnäppchen.

  11. Profilbild
    growl

    Bin gespannt auf die Filter. Weil chip-based mit ObXA Sound, also nicht mit dem speziellen, diskreten OBX Bite,…hmmm, das macht ja egtl keinen Sinn…

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      dilux AHU

      „Das diskret aufgebaute Filter folgt ebenfalls dem SEM, verfügt über Tief-, Band- und Hochpass sowie Notch. Zusätzlich sind Filter auf Basis eines Curtis-Chip vorhanden, die den gleichen Charakter wie OB-Xa und OB-8 haben sollen. „

  12. Profilbild
    Nik Elektrik

    Ganz ehrlich: Ich danke dem Universum täglich für den PROPHET-10rev4 und gehe davon aus, dass hier dasselbe hohe Level erreicht wird. Ich finde beim P10 das Preis-Leistungs-Verhältnis völlig in Ordnung auch mit Blick auf den immer absurderen Vintage-Gebrauchtmarkt. Bei zu erwartendem Sound (siehe Teaser von J3PO), Haptik und Mojo habe ich intern bereits dicke Häckchen für den OBERHEIM gemacht. Und: Ja, zugegeben, ich bin da auch mal wieder hoffnungslos nostalgisch. Also quasi die Hauptzielgruppe. ;-)
    Alle anderen sind mit aktuellen Polysynths wie Summit, Super6 etc. bestens bedient.

  13. Profilbild
    Cavestudioschweiz

    Ich finde es einfach toll, dass Tom Oberheim in seinem Alter nochmals startet und uns Premium-Instrumente beschert. Oberheim war schon immer teuer und soundmässig Extraklasse. Wer es nicht braucht, nicht will etc. muss ja nicht kaufen. Ist ja bei all diesen Marken wie bei den Handtaschen meiner Frau ;-)
    Aber im Vergleich zu den Gebrauchtmarktpreisen von alten Oberheim-Instrumenten ist er ja total in Ordnung bzw. günstig.Bin gespannt auf die ersten Tests und selber anspielen

  14. Profilbild
    Philipp

    Ein absoluter Traum wird wahr, eine Neuauflage des OB8 ohne die Probleme der Vintage Geräte.

    Und ich gehe wie die Vorredner davon aus, dass der Klang verdammt nah am Original sein wird wie schon bei der Prophet 5 Neuauflage.

    Ich freu mich auch riesig dass damit der OB Sound wieder in aktuelle Produktionen Einzug finden wird. Einer der schönsten Synths überhaupt.

  15. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    5000 Euro sind zwar viel Geld, aber bereits der achtstimmige OB-X hat 6000 Dollar gekostet – Im Jahr 1979! Inflationsbereinigt wären das heute gut 27.000 Euro. Dafür gab es damals in den USA einen fabrikneuen Chevrolet Impala, und bei uns immerhin einen Opel Kadett. So gesehen ist das der erschwinglichste OB-X aller Zeiten.

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      Dirk Matten RED

      Ich habe damals die ersten OB-X als Wiederverkäufer importiert, Oberheim bot keinen Händlerrabatt an. Zu dem Preis kamen dann noch Luftfrachtkosten, Zollgebühr, Einfuhrumsatzsteuer und Abwicklungsgebühr der Spedition beim Zollamt hinzu. Garantieleistungen wurden ebenso wie Kosten für Verkaufsanzeigen nicht vergütet. Nachdem „Adios Amor“ von Andy Borg, eingespielt von Hans Schulz auf dem ersten an das Kölner Cornet Studio, bestellt von Wolfgang Hirschmann, gelieferten OB-X ein riesiger Erfolg war, hat die komplette deutsche Schlagerszene Oberheim Synthesizer bei mir gekauft. Alle wollten auch den modernen neuen Sound, sozusagen mit Hitgarantie.
      „Ja, ha ha ha ha, wenn der Senator erzählt. Das ist der, dem das ganze Wackelsteiner Ländchen gehört.“ Frank Josef Degenhardt

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        Schneum

        Wunderbar!

        Zudem: Man muss genreübergreifend einfach mal zuhören:
        ein wehmütig geseufztes „adios amor“ mit allen seinen Auslegungsvarianten beschreibt ziemlich gut meine Haltung zum analogen Altgerät.

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        AMAZONA Archiv

        Haha, geniale Geschichte! Ich denke jetzt immer ans Wackelsteiner Ländchen, wenn mich die Oberheim-Kauflust zu überkommen droht.

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        cosmolab

        @Dirk:
        Nachdem der DacciPucci mit seinem Geldvergleich gekommen ist, hab ich doch glatt mal nachgesehen. Um 1979/1980 war der Dollarkurs auf einem Tiefpunkt, aber 6000€ waren immer noch knapp 11000DM. Dass man dafür damals (wohl mit bissl Rabatt) tatsächlich noch einen Kadett bekommen hat, find ich erstaunlich. Aber tatsächlich – Google „weiß offenbar alles“ – hab´s gerade gefunden… ;-).

        Aber: Kannst Du Dich denn noch ungefähr erinnern, was die Dinger dann bei Euch wirklich gekostet hatten (also die Obies – nicht die Kadetts)?

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          Dirk Matten RED

          Lt. ganzseitiger Farbanzeige für den OB-1 im FACHBLATT, Ausgabe April 1980:
          OBX-4: DM 7.650,-
          OBX-6: DM 8.900,-
          OBX-8: DM 9.850,-
          Zwischen Abgabe der Anzeige und Veröffentlichung/Bezahlung/Lieferung aus USA war der US-Dollar von DM 1,71 auf DM 1,96 gestiegen, mir war damals auch nicht klar, welche Kosten für Fracht und Zoll noch zu entrichten waren. USD 6000,- für die achtstimmige Version als Importpreis kann somit nicht stimmen, unterm Strich blieb für den OBX nur eine Marge von knapp 10 % übrig. Wie mir der Verkaufsleiter von Oberheim Russ Jones am Telefon mitteilte, hatte sich ein Händler aus Hamburg beschwert, dieser rief mich auch an und meinte, er habe Russ Jones mitgeteilt, dass er seine Bestellung storniere, wäre die Briefmarke für die Rechnung nicht wert. Das war aus meiner Sicht völlig in Ordnung, denn somit war ich für viele Jahre Alleinimporteur in Deutschland. Als kurz danach der OB-Xa auf den Markt kam, habe ich anders kalkulieren können. Die achtstimmige Version lag dann lt. Preisliste vom 15.2.1981 bei DM 13.981.

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      Schneum

      Soetwas ist sicherlich schneller zu entwickeln, wenn man die Pläne der Vorbilder noch in der Schublade oder im Kopf hat und nicht alles reverse-engineeren muss. Das ist -vermute ich- weniger eine Frage des Könnens. Bei der Klonkonkurrenz sitzen sicherlich auch schlaue Köpfe…

      Allerdings ist die konzeptarme Massenklonerei mit vorgeschalteter Marketinglawine offenbar nicht gerade Beschleunigend für den Einzeloutput eines bestimmten Herstellers…

      Mir tut es an dieser Stelle leid um die ganze verblasene Ingenieurs-Manpower; Es gäbe so vieles, was schwierig zu entwickeln, aber für den Musiker lohnend zu haben wäre…

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        NDA

        Die Erfahrung mit den ursprünglichen, und vor allem eigenen Schaltungskonzepten hilft natürlich.
        Mein Eindruck ist zudem, daß sich Tom Oberheim und Dave Smith auch hier wieder zusammengetan, oder das evtl. vorab sogar schon länger so geplant haben (also beim OB-6). Bringt zudem Vorteile beim Einkauf der Bauelemente.
        Hier kommt Anthony’s Bemerkung in Richtung Herstellung mit ins Spiel; das ist ein genauso wichtiger Punkt.
        Im besten Fall haben sie sich frühzeitig eingedeckt (s.a. der Kommentar von Monolith 2063 weiter unten). Evtl. sind diese Typen von „Analog-Chips“ (gibt ja wieder ein paar Anbieter) sowie kleineren Mikro-Controllern auch nicht so stark betroffen.

        Das Gehäuse des OB-X8 ähnelt z.B. dem vom Prophet-5/-10 rev4; und das Klavierbandscharnier ist ein Kennzeichen der früheren „Propheten“. Wenn sie da also generell mit den gleichen Firmen arbeiten, vereinfacht das sicher schon das ein oder andere.

        Nicht zuletzt: es ist mit Sicherheit ein Unterschied, ob man sich nur auf eine Sache fokussiert.

        Deinen Kommentar bzgl. „ganze verblasene Ingenieurs-Manpower“ kann ich nachvollziehen und teile ich. Allerdings haben hier die Kunden mit ihrer teils „100%-Vintage“ und Marken-Erwartungshaltung da ebenfalls ihren Anteil. In der Preisklasse kann man sich als kleinerer Anbieter da keinen Flop erlauben.

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      Sensimood

      Dave und Smith kennen halt „ihre“ Schaltungen und wissen was sie tun. Ich glaub das Teil wird wie der Prophet Rev4 grosses Kino in Sachen Vintage-Klang. Die beiden Könige der amerikanischen Analog-Synthesizerkunst zeigen es nochmal allen wie es geht.

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      vco5

      „Schnell gehen kann, wenn man will“ finde ich ein etwas sehr „ungünstig“ Formulierung. Ich hatte das Gleiche vor einiger Zeit in einem Gespräch über die Erfolge von Herr Musk, ohne jetzt darüber diskutieren zu wollen. Im Endeffekt ist es das Gleiche, weil scheinbar übersehen wir, das sich seit Apollo 9? und einem Prophet 5/10 oder OB was auch immer, 50 bis 40 Jahre technologische Entwicklungen, welche die Entwicklung solcher „Dinge“ massiv revolutioniert haben, geschehen sind. Und auf allen Gebieten, für viel Geld, Grundlagenforschungen betrieben wurden, welche den „Späteren“ neben der technologischen Entwicklung in dieser Zeit viel Zeit und Geld gespart hat.
      Ich habe mich aus verschiedenen Gründen in der letzten Zeit mit den Schaltungen den P5 beschäftigt, und dabei erkannt, was die Genialität von Dave Smith zu dieser Zeit ausgemacht hat, nämlich die Kenntnisse der damaligen Mikroprozessortechnik (Z80, gibt es heute noch zu kaufen) und vorhandenen digitale Schaltkreise mit den gerade verfügbaren Synthesizer IC zu kombinieren um eben daraus einen polyphonen, programmierbaren Synth zu bauen. Alleine, wenn man sich die Schaltung einer Voicecard anschaut und dazu die PCB, und weiss, wie schnell man heute von solch einer Schaltung zu einer PCB kommt, zeigt den technisch Fortschritt. Smith machte die aktuelle digitale Steuerung + Prophet oder + Oberheim. Win win für beide. RIP Dave.

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        Anthony Rother AHU

        Danke für deine sehr interessanten Infos.
        Mit schnell meinte ich dass der OB-X8 seit ein oder zwei Wochen nach Ankündigung mit einem offiziellen Preis bei allen großen Stores kaufbar ist und im moment z.B. beim großen T in 2.5 Monaten ausgeliefert wird. :-)

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        TobyB RED

        Bitte nicht Dave Rossum und Marcus Ryle unterschlagen ;-) Zum einen weil Dave seine Hände auch im OB-X8 hatte und weil er nun auch einige Beiträge sum Thema Synthesizer und Chip geliefert hat. Ebenso Rossum hat Smith beim P5 unterstützt.

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          vco5

          Hallo TobyB,
          natürlich hast Du diesbezüglich Recht, was Dave Rossum zum P5 und Marcus Ryle zu Oberheim und den neuen SC/Oberheim beigetragen hat. Ich wollte nur erwähnen, was man heute für technische Entwicklungen von früher Erfahrungen und vollkommen neue, viel schnellere Arbeitsmittel hat, sowie dem gegenüber das „Genie“ von Dave darstellen, der eben in der Lage war, bestimmte Dinge miteinander zu vereinen, und etwas neues, lang er er-wartetes draus zu machen, und das in einer für damalige Verhältnisse wirklich kurze Zeit. PCB Entwicklungen aus Schaltungen heraus geht heute wohl auf einen xxx-fachen Niveau der P5 Zeit. Weiterhin kommentiere ich hier, bzw. allgemein sehr wenig, so dass ich immer Probleme mit der Begrenzung der Kommentarlänge habe. (habe meinen Kommentar wohl 4-5 mal umgeschrieben, um das was ich sagen wollte, unterbringen zu können. Es gibt ein tolles Buch (Englisch) über SC „The prophet from Silicon Valley….). Da sind diese ganzen Hintergründe gut beschrieben. Das Dave Smith Video von heute anzuschauen war schon sehr traurig, wobei ich auch, leider Amazona, die Gesprächsführung nicht wirklich optimal finde, nicht nur mit Dave.

  16. Profilbild
    justme

    Ich bin nun nach dieser Bekanntgabe doch etwas zwiegespalten.
    Wird er eher tatsächlich ein Reissue der großen samt SEM Multifilter
    oder wird das eher ein XXL OB-6 ?
    Beim P10 hat Dave Smith den Spagat aus Original und sinnvollen Erweiterungen
    fantastisch hinbekommen.
    Bei dem, was hier gerade vorgestellt wird, frage ich mich, wie das zu dem
    (in dem Kontext) günstigen Preis von 5K Dollar realisiert werden kann
    mit den Features.
    Will heissen, ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass dieser eine Synth
    tatsächlich die klanglichen Facetten der Originale und Vorbilder so bedient,
    wie man es wohl erwartet.
    Gerne irre ich…

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Ich denke nicht, das hier ein aufgeblasener OB-6 auftaucht sondern das gleiche Konzept verfolgt wurde wie bei Dave’s Prophet 5/10…

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    8-VOICE AHU

    Hätte euch ein schönes Front Bild des OB-X8 von einer Australischen Website, leider ist es schon wieder gelöscht worden. Konnte es noch Speichern, kann es hier aber wohl nicht hochladen.
    Am besten googelt einfach selber mit der Bildersuche. Habe so noch ein paar kleinere Bilder so gefunden.

  18. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Es wäre Genial wenn Dave und Tom danach noch den Matrix 12 auf den Markt bringen würden…
    In einem etwas kleineren Formfaktor mit einigen technischen Updates.
    Das wär was :-)

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    the_sequencer

    Oberheim ist immer noch auf meiner Watch liste seit ich als Schüler zum ersten mal einen auf der MusikMesse spielte. Seitdem fasziniert mich der Sound und die Haptik/Optik.
    Sehr schöne Musikbeispiele der alten OBs hört man bei diversen Wally Badarou Aufnahmen (Level 42/Grace Jones/ Ms Pop Musik/Chief Inspector), schöne OB Demos jenseits von Van Halens Jump gibts auch bei Luke Million und bei Matt Johnson, die beide schöne YT videos mit OBs produziert haben.
    Klar kann man den Sound auch irgendwie und wohl auch praktischer & günstiger mit heutigen guten VSTs und nem ordentlichen PC/Mac mit viel RAM hinbekommen. De Sequential OB6 war ja auch nicht günstig, hat mich aber nicht so überzeugt….
    Der Gitarren vergleich oben ist auch lustig, da Gibson ja zeitweise Oberheim besaß.
    Wenns preislich machbar ist und steuerlich absetzbar dann ist das doch sehr interessant für Synthi Fans, dafür fliegen dann ein paar andere aus meinem Studio…

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      Rechtsliberaler Marktauskehrer

      Ich finde es einfach nur belustigend (wenn ich 5k investiere, dann nicht in überteuerte Neuware!). Naja, gut für den Markt, immer her damit. Besser als ohne!

      Es ist internetübergreifend damit z.Z. bald schlimmer als lange Zeit die Vintage- Guitar und Pedal-Fraktion.

      Btw: Bi-Timbral, aber nur einen Stereoausgang? Color me impressed…
      Nur 8 Voices – okay, ist ja bald Standard heutzutage, siehe Udo, Modal, etc. pipapo…
      Und wieder keinen Poly-Aftertouch der Klaviatur – müsste man ja auch selbst entwickeln, Fatar liefert es nicht, und bei Dave Rossum lieb anfragen geht nicht mehr dank Mr. Smith.

      Naja sollen Mr. Oberheim plus Agent Smith mal ihr jeweiliges Ding zum Lebensabend machen. Haben halt keine modernen Produktionsmethoden, kein Gewicht hinterm Teileeinkauf, sie müssen als kleine Klitschen auch die Aufrechterhaltung ihrer jeweiligen Marken bezahlen.

      Da kann man schon mal 2, 3k aufschlagen – Walnut-Cheeks reißen es ja dann wieder raus ;)

      PS: Design und Formensprache ist was ganz persönliches. Aber soviel besser als die B-Entwürfe, daß die 2k mehr wert sind, sehen weder P6R4 noch OB-X8 aus.

      PPS: Nachdem ich meine Roländer aus den 80ern verkauft habe, sind nur noch herstellerübergreifend Digitale geblieben und stetig dazugekommen. Selbst ein schnöder JV-880 klingt super (und ja, Espen Kraft weiß dies), hat halt nur kein Fetisch-Image….

      PPPS: Bitte kein TobyB-Gefasel dazu, Danke Euch.

  20. Profilbild
    the_sequencer

    Oberheim ist immer noch auf meiner Watch liste seit ich als Schüler zum ersten mal einen auf der MusikMesse spielte. Seitdem fasziniert mich der Sound und die Haptik/Optik
    Sehr schöne Musikbeispiele der alten OBs hört man bei diversen Wally Badarou Aufnahmen (Level 42/Grace Jones/ Ms Pop Musik/Chief Inspector), schöne OB Demos jenseits von Van Halens Jump gibts auch bei Luke Million und bei Matt Johnson, die beide schöne YT videos mit OBs.
    Klar kann man den Sound auch irgendwie mit und wohl auch praktischer und günstiger mit heutigen guten VSTs und nem ordentlichen PC/Mac mit viel RAM hinbekommen.
    Der Gitarren vergleich oben ist auch lustig, da Gibson ja zeitweise Oberheim besaß.
    Wenns preislich machbar ist und steuerlich absetzbar dann ist das doch sehr interessant für Synthi Fans, dafür fliegen dann ein paar andere aus meinem Studio…

  21. Profilbild
    Holk

    Toll wie eines dieser kleinen nullachtfünfzehn Displays die ansonsten fast jeden Synth verschandeln der ein solches hat, von Oberheim dezent eingebunden wurde. Das sieht fast schon richtig edel und nach gewolltem Minimalismus aus. Wenn man den Blick über das Bedienpanel gleiten- und das Instrument insgesamt auf sich wirken lässt .. dann ist dieses Ding irgendwie zwar vorhanden, irgendwie aber auch gar nicht. Sehr subtil und schön gelöst. Hut Ab an die Designer.

  22. Profilbild
    PaulusS

    Wow – das waren Preise bei Oberheim. Aber gut, einen Oberheim aus den gefragten Serien habe ich noch nie hinterhergeworfen bekommen. Auch Gerätschaften von Moog waren nie billig zu haben. Deshalb hatte ich auch nie einen. Zumindest habe ich damals in der ersten Hälfte der 90er Jahre keine gesichtet. Einmal hatte ich einen teilweise defekten Four Voice im Tausch für ein ziemlich rampuniertes System 8 Pult und A&H bekommen. Gut, mit 16 Jahren wusste ich nicht wirklich was die Kiste später für einen Sammlerwert haben sollte. Die Junos waren superpreiswert zu haben. 250 DM für 6 und 60er im bundle ;)

  23. Profilbild
    Jupiter Six

    Ich bleib dabei – umso mehr bekannt wird über den neuen Oberheim, umso interessanter und verlockender erscheint er mir. Der Preis schockt mich. Erinnert Euch doch an die Preise von DX7, D50 und Co. Oder and ie ersten S1000 und sicher fallen mir nachmehr in der Preisklasse 5.000 ein. Wir leben nur in einer Gesellschaft die alles immer sofort und billig haben will. GENERATION B sage ich da nur.

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      wolftarkin AHU

      Schön, daß du ausgerechnet einen S1000 erwähnst. Ein Computer mit AD und DA-Wandlern.
      Wieviel wärst du denn heute bereit, für 16 Megabyte Ram zu bezahlen? Oder eine 40 Megabyte Festplatte? Oder ein Singlespeed CD-Rom Laufwerk? Wärst du heute noch bereit, für einen Commodore C64 1500 Deutsche Mark zu bezahlen? Natürlich alles in der guten „Original“-Qualität.
      Wir reden hier hauptsächlich von Elektronik. Und die wird immer leistungsfähiger bzw. preiswerter.
      Falls Herr Oberheim die Geräte natürlich per Hand zusammenlötet hat das auch einen Einfluss auf den Preis. Ansonsten hat bei solchen Luxusprodukten der Verkaufspreis selten was mit den Herstellungskosten zu tun.
      Und teurer ist nicht automatisch besser. Gilt heute mehr denn je.

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    Himbeeryogi

    Also ich muss sagen, dass ich bei den bisherigen Bildern und Infos etwas „underwelmed“ bin.
    Ich hab den OB-6, der mit Vintage-knob wie ich finde schön Retro oberheimig klingt und hab vor 2 Jahren noch bei dieser Kickstartergeschichte von Abstract Instruments mitgemacht, die mit ihrem VS-1 Synthesizer hoffentlich jetzt bald mal fertig werden und einen OB X -Klon mit einigen zusätzlichen Features bauen (Sequenzer, chorus etc.) der klanglich (jedenfalls anhand der verfügbaren Videos) sehr schön sahnig klingt. Vor dem Hintergrund, dass jetzt auch noch Behringer irgendwann einen OB-X- Klon bauen will, hatte ich einfach gehofft, dass Oberheim mehr liefert als einfach nur einen Aufguss von alten Klassikern.
    Ich werde ihn hoffentlich nächstes Wochenende in Berlin antesten können, aber den Preis ist er meiner Meinung nach so nicht wert (und das sage ich als absoluter Fan des Oberheim-Sounds).

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      analogrieche

      Dito hier. Ein Matrix-6/12/Xpander hätte mich auch wesentlich mehr gekickt. Bis dahin schraube ich am KORG Prologue 16 und bin total happy, was Vintage-Feeling betrifft (aber in modern).

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        drbach

        Interessant wäre definitiv ein Instrument mit OB-X Grundsound (Osc,Filter) aber den Möglichkeiten des Matrix 12 (mindestens mit 8 Stimmen).
        Aber der Tom hat soviel ich weiss nicht mehr viel an den Matrizen mitgearbeitet, somit sind das nicht wirklich seine Kinder und verständlicherweise will oder kann er nicht daran anknüpfen

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          Monolith2063

          Doch, die verschiedenen Matrixe kamen von Tom Oberheim, allerdings fand die Fertigung ab dem Matrix 6 in Japan statt. Der Matrix 1000 war das letzte Gerät von ihm bei Oberheim, danach verließ er die Firma.

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            drbach

            habe ich so nicht gewusst, danke.
            Der Xpander-Filter mit seinen 15 Modi lässt sich grundsätzlich aus allen 4-pol Tiefpassfiltern bauen, wenn jeder Pol separat abgreifbar ist. Also auch aus 2 x SEM Filter, wäre wirklich gespannt wie das im Zusammenhang mit den OB-X Oszillatoren klingen würde. Der Rest vom Xpander / M12 ist mehr oder weniger Software. Mit heuteigen Prozessoren, respektive ein paar DA-Wandlern mehr als im Original, wären auch flottere Hüllkurven machbar.

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          analogrieche

          „ein Instrument mit OB-X Grundsound (Osc,Filter) aber den Möglichkeiten des Matrix 12 (mindestens mit 8 Stimmen)“

          Ja, wieder ein grosser analoger Profi-Synth mit Oberheim-Sound und vielen Modulationsmöglichkeiten »für den Rest des Lebens« (natürlich mit MIDI & Co sowie Speicherplätzen logischerweise). Fand auch immer das Interface hervorragend – ein Freund hat den Xpander.

          Auf dem Markt gibt es in der Richtung dahingehend derzeit wohl Arturia Polybrute, Moog One und den Schmidt – ggf. auch den Novation Summit (der für mich leider nach »Plastik« klingt und m.E. keinen Druck hat) oder den Prophet Rev2 (hab ich noch nicht selbst gespielt – Rev 1 klang mir leider auch zu »pappig«). Hab ich etwas vergessen hinsichtlich aktuellen grossen Analogen mit umfangreicher Modulationsmatrix?

          Der KORG Prologue 16 klingt schon richtig klasse und wenn man erst realisiert, dass man pro Speicherplatz die Soundengine doppelt hat, dann eröffnen sich neue Welten. Dennoch leider nicht so ein Modulationsmoster und ohne Aftertouch. Der hätte das Potential – hoffentlich legt KORG nach, die haben da einen Analog-Schatz im Programm, den ich auch erst vor ein paar Monaten entdeckt habe.

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            drbach

            Xpander Interface finde ich auch genial, mit sehr wenig Bedienelementen wird hier sehr viel herausgeholt. Hat aber auch mit einer äussert logischen und stringenten Struktur der Benutzerführung zu tun.
            Mit dem Prophet REV 1 bin ich übrigens auch nicht warm geworden. Bei den Matrixen gibt es einen Moment im Hüllkurvenbereich (sagen wir mal kurz vor 100%) wo so richtig die Sonne aufgeht (Filterverlauf), beim Prophet schienen mir immer die letzten 5% zu fehlen

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              Schneum

              bei einer Neuauflage des Xpander würde ich inkonsequenterweise schwach werden und mich leider irrational ins finanzielle Verderben stürzen.
              Bis dahin reicht mir der Hydrasynth beim Moduleanwählen und dann Knöppchendrehn…

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    Braincorporation

    Wofür die 5k eigentlich genau sein sollen erschließt sich mir auf Basis der veröffentlichten Bilder nicht. Wenn ich den OB8x mit der Funktionalität, dem Klang und dem innovativen Design und Layout meines Super6 vergleiche, dann gehen 1000 für die Holzseitenteile und 1000 für das Oberheim-Logo drauf. Die restlichen 3k dürften dann die eigentlichen Kosten für das Instrument sein. Ist halt so wie bei Tesla, solange es die Leute zahlen….

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      drbach

      sicher zahlst du beim OB-X8 auch einiges für den Namen (oder das Logo ;-). jedoch wird die Produktion eines solchen analogen Schlachtschiffes oftmals unterschätzt. Einen digitalen kannst du zusammenlöten, Firmware drauf und dann läuft er. Beim Zusammenlöten kann ein sehr hoher Automatisierungsgrad erreicht werden. Bei weitgehend analogen Schaltkreisen ist definitiv mehr Handarbeit angesagt. Möglicherweise müssen schon zu Beginn gewisse Bauteile selektiert werden (heute evtl. weniger als früher, da eng tolerierte Bauteile heute wesentlich einfacher zu erhalten sind), am Ende der Kette steht meistens ein Abgleich, sozusagen „Einstimmen“ des Instrumente, welches im digitalen Bereich (und seien es nur schon die Oszillatoren) komplett entfällt. Da können gut und gerne mal ein paar Stunden pro Instrument zusammenkommen.

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        wolftarkin AHU

        Ob digitaler Signalpfad oder analoger, das sind alles nur elekronische Bauteile auf einer Platine. Das lässt sich alles automatisieren. Oder man hat viele kostengünstige Hände, die die Arbeit erledigen.
        In dem Oberheim steckt auch jede Menge Digitaltechnik drinne. Sonst hätte er keine Speicherplätze und ein Display. Sachen wie LFOs und Hüllkurven werden heute auch digital erzeugt. Da ist heute nur noch ein Bruchteil an Kalibration nötig. Im Vergleich zu vor vierzig Jahren.

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          drbach

          nun, ob im neuen OB-X8 Hüllkurven und LFO digital gerechnet werden, wissen wir ja noch nicht. Folgt Tom dem originalen Schaltungsdesign, dann ist’s analog.
          Digitaler oder Analoger Signalpfad unterscheidet sich schon wesentlich, Anzahl Bauteile ist analog höher, Leitungsführung kritischer, digital kennt keine Temperatur-Abhängigkeiten etc.

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    Wasserspeier

    Wie geht denn Oberheim mit dem Problem des Chipmangels ums? Das ist meistens einer der Gründe, warum Behringer den UB-Xa nicht rausbringt. Wenn der OB-X8 vor dem UB-Xa kaufbar ist, wäre das schon interessant. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der OB-X8 komplett aus diskreten Bauelementen besteht.

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      Monolith2063

      Schwierig zu sagen, weil Oberheim/Sequential und Music Tribe andere Ansätze in der Fertigung verfolgen. Oberheim hat nur wenige Produkte, Music Tribe einen ganzen Stall voll. Daher könnte Oberheim auf Lagerhaltung setzen, während Music Tribe vermutlich eher auf „Just in time“ bei vielen Komponenten setzen wird. Bei den aktuellen Verhältnissen der Lieferketten kann das zum Problem werden.

      Dazu kommen Fragen wie: welche Bauteile brauchst Du in welchen Mengen und zu welchen Preisen? Music Tribe kalkuliert industriell mit großen Auflagen, d.h. die werden alle Bauteile erstmal da haben müssen, bevor sich ein Produktionsgang lohnt. Da Oberheim nicht in den Mengen bauen wird, werden die auch nicht so viel einkaufen müssen, können also viel eher produzieren.

      Oder so: Baloran z.B. hatte im letzten Jahr angekündigt, die Größe seiner „The River“ Batches zu reduzieren, also die Menge an produzierten Geräten herunterzufahren. Es kann also durchaus sein, dass Oberheim erstmal anfängt zu bauen, bis die Lager leer sind und dann guckt man mal.
      Music Tribe konzentriert sich vielleicht eher darauf, die bestehende Produktpalette weiter anbieten zu können und stellt neue Produkte hinten an.

      Es gibt also verschiedene Ansätze und die beiden Firmen sind von der Produktpalette, den Auflagen, der Produktionsweise, usw. sehr unterschiedlich aufgestellt.

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        NDA

        Stimme Deinen nachvollziehbaren Ausführungen weitestgehend zu; ein paar weitere Gedanken.

        Reale Bauteilknappheit:
        Gutes Beispiel ist der 921B Oszillator aus der Boog 9xx Serie. Dieses Modul ist bei Thomann bereits seit Monaten – und zwar als Einziges der Serie – nicht lieferbar. Nun hat Music Tribe ja sogar eine eigene Chipfertigung („CoolAudio“). Im 921B verwenden sie u.a. ihren CoolAudio V13700M – der sollte ja wohl ausreichend verfügbar sein. Knackpunkt sind hier vermutlich eher die 2x 4580 8JBE von JRC (Japan Radio Corporation). Bei denen kann ich mir vorstellen, daß die Beschaffung z.Z. wesentlich schwieriger ist. Dummerweise hängt damit aber mehr oder weniger aber das ganze Boog 9xx „Paket“-Geschäft dran (außer man sieht das Filter als alleiniges Hauptmerkmal) …

        Verzögerungen:
        Ich vermute eher, daß sich B / Music Tribe entweder mit der Vielzahl der Projekte schlicht übernimmt (evtl. ist die chinesische Provinz mit ihrer Entwicklung und Fertigung ebenfalls von lock-downs betroffen). Oder sie überfluten die Kunden mit den ganzen Ankündigungen, wissend, daß es aktuell (leider) viele Gründe gibt, um Verzögerungen zu „begründen“.

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          Monolith2063

          Ich bin mir nicht ganz sicher, ob CoolAudio Chip-Design macht oder auch wirklich selber produziert (Foundry). Viele Firmen wie z.B. auch Nvidia produzieren nicht selber, sondern machen nur das Design und lassen produzieren. CoolAudio schreibt, dass sie einen Foundry-Service anbieten, aber vielleicht machen sie das nur für kleine Auflagen oder nur Teile und für die Produktion oder große Mengen müssen sie dann selber an spezialisierte Firmen herantreten. Chip ist ja auch nicht gleich Chip, das ist ja nur ein Begriff für eine breite Palette sehr unterschiedlicher Produkte.

          Es gab in Facebook von einigen Kunden Kommentare so in Richtung „warum produziert Music Tribe seine Chips nicht selber“ und da kam immer zur Antwort, dass Chipfabriken Milliardeninvestionen sind – und dafür dürfte Music Tribe insgesamt einfach zu klein sein. Ich habe auch mal in einem Artikel gelesen, dass Chipfabrikation einen sehr hohen Auslastungslevel benötigt, um kostendeckend zu arbeiten. Bei Multi-Milliarden Konzernen wie Bosch, die eine sehr breite Produktpalette an elektronischen Geräten anbieten, mag sich das lohnen. Aber für einen Hersteller von Musikelektronik mit 3.000 Angestellten vermutlich eher nicht.

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            NDA

            Schließen wir den Bogen und kehren wieder zurück zum OB-X8 und UB-Xa, und versuchen so nebenbei noch ein paar interessante Punkte zu streifen 😉.

            Das Original ist ja so gegen Ende der 70er / Anfang der 80er entstanden. Die damaligen Analog-Chips hatten Strukturbreiten von einigen µm (eher über 10µm). Das sind noch Größenordnungen, die auch in Feinmechanik und Optik üblich sind. Heißt allerdings nicht, daß man diese chips an der Fräsmaschine direkt aus einem Stück Silizium herausfräsen konnte 😉.
            Will sagen: dazu braucht’s nicht diese extrem aufwendigen und teuren wafer-fabs wie sie eben für aktuellste 7nm Prozessorgenerationen benötigt werden.
            Beispiel dafür sind Erica Synths, die in Lettland eine ehemalige Chipfabrik „betreiben“ und dort die Nachfolger der CEM & SSM Chips produzieren (prefix AS, sonst gleiche Nummern,). Das übrigens nicht nur für den Eigenbedarf, jeder kann die dort bestellen.
            Wenn der OB-Xa „Vintage-Ansprüchen“ genügen soll, wäre ich nicht überrascht, wenn Tom Oberheim und Dave Smith ihre Chips jetzt von dort bekommen (keine Ahnung ob da in den US noch was läuft). Die Digitalitis für LFOs, ENVs und restliche Logik benötigt ebenfalls nicht gerade die neueste Prozessorgeneration 😊.

            Womit wir wieder beim Punkt der Priorisierung innerhalb Music Tribe angekommen sein könnten – und Tom inzwischen fröhlich pfeifend die Produktion seines OB-Xa starten könnte 😉.

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              Monolith2063

              CoolAudio produziert ja auch nicht nur für Music Tribe. Der Prophet 6 und der OB 6 nutzen z.B. beide den V2164M von CoolAudio, der Elektron Analog Four hat auch CoolAudio drin, im BOSS DM-2w werkelt der CoolAudio MN3205SD Nachbau…

              Der größte Scherz wäre es jetzt, wenn auch im OB-X8 Chips von CoolAudio drin wären :-)

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          Monolith2063

          Was die Menge an Projekten angeht: nach eigener Aussage haben sie rund 350 Entwickler. Da ist also schon eine gewisse Menge da, die „nachliefert“. Zumal sie versuchen, immer mehr auf standardisierte Plattformen aufzusetzen, was die Entwicklung beschleunigt. Es kann also durchaus sein, dass sie schon eine Vielzahl von Geräten fertigentwickelt haben, aber z.B. wegen eines Mangels an ARM-Chips oder anderen Komponenten nicht die Produktion in ausreichender Menge anstoßen können.
          Um mal einen Vergleich mit anderen Branchen zu machen: einige Autohersteller haben ihre Produktpalette eingedampft und stellen manche Modelle aktuell nicht mehr her, weil notwendige Teile nicht in ausreichender Menge zu beschaffen sind. Viele andere Branchen haben das gleiche Problem, Notebooks, E-Bikes, usw.
          Vermutlich ist das bei Music Tribe und anderen Herstellern aus der Musikbranche nicht anders. Manche Geräte von beispielsweise Korg sind aktuell auch nicht bei Thomann oder Music Store zu bekommen.

          Das schließt natürlich nicht aus, dass man trotzdem über Neuentwicklungen redet. Speziell Behringer ist Social Media Bereich aktiv und versucht darüber wahrscheinlich weiter präsent zu sein, um die Durststrecke zu überbrücken. Wenn auch nicht mehr so extrem wie früher, als es noch die ganzen Teaser-Videos von Anna, Patrick und Götz gab.

  27. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Sich für Synthesizer begeistern können die ich mir nicht leisten kann ? :-)
    Ja klar.
    Man muss sich nicht immer alles leisten können oder leisten wollen um es interessant zu finden.

    Vielleicht müssen Dave und Tom da nochmal zusätzlich 5000 USD oben draufschlagen damit es so außer Reichweite ist dass man es gut finden kann :-)

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      Monolith2063

      Lag darin nicht früher auch der Reiz von Keyboard-Magazinen? Von tollen Geräten zu lesen, die man sich aber gar nicht alle leisten konnte und von denen es nicht 50 verschiedene Soundvideos im Internet gab.

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        wolftarkin AHU

        Und anschließend diese Geräte beim örtlichen Musikalienhändler antesten.
        Den gibt es auch nicht mehr…
        Gruß an alle, die das Musikhaus Crusius noch kennen. :-)

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        NDA

        Philosophische Frage:

        Was wäre ein Leben ohne Wünsche und Träume? – Wären wir wirklich „wunschlos glücklich“?

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          Monolith2063

          Das kann man nicht allgemeingültig beantworten, da Menschen sehr unterschiedlich sind und sehr unterschiedliche Motivationen und Ziele haben.
          „Glück“ und „Wünsche“ können zusammenhängen, müssen aber nicht. Jemand kann sich alle Wünsche erfüllen und trotzdem sehr unglücklich sein. Andere sind unglücklich, weil sich Wünsche nicht erfüllen. Und andere haben gar keine Ziele und Wünsche und leben ein glückliches Leben. Eigentlich gibt es so viele Variablen und Abhängigkeiten, dass man damit ein ganzes Buch füllen kann.

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    MFA

    Ich wundere mich wirklich, dass nicht alle nur HURRA schreien. Leute nochmal! Der OB-Xa kostet mal schlapp das 5-8-fache, ist der reine Wartungshorror und bietet weniger für’s Geld. Haha, also, wenn er das Gleiche kosten würde wie der X8, meine ich.
    Wüßte ich, dass auf der Superbooth Messeexemplare verkauft würden, käme ich sofort hin und nähme den mit. Was gibt es denn da zu überlegen? Auch wenn Sequential die Serie sicher nicht nach 1000 Exemplaren einstampft, wird der Wiederverkaufswert nahe dem Neuwert bleiben. So – what?

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      Schneum

      Ja das ist sicherlich richtig. Wenn.
      Ich jubel auch gerne aus Solidarität mit (würde aber persönlich individuell Depressionen kriegen, wenn ich 5000€ ausgeben würde und dann klingt es nach Simple Minds…)

      Richtig Hurra schreien würde ich, wenn der Fa. Nord die ewige Pianosamplerei mal langweilig werden würde und sie den Nord Modular mal weiterentwickeln würden.

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        costello RED

        Wenn er nicht (auch) wie Simple Minds klingen könnte, wäre es kein Oberheim ;) Aber natürlich geht da noch viel mehr, obwohl durch die traditionell etwas gemütlicheren Oberheim-Hüllkurven die moderneren Sachen ihm eigentlich weniger liegen. Ist schon eher ein genialer Synthesizer für breite Pads, Bässe (nur eben nicht ganz so snappy) und Leadsounds.

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        sonicbits

        Ein G3 mit heutigen Möglichkeiten, das wäre was!
        Ich denke G1 und G2 waren wirtschaftlich keine Erfolge, weil sie ihrer Zeit voraus waren.

  29. Profilbild
    costello RED

    Ich war gestern beim Simple Minds-Konzert in der Berliner Columbia Halle. Absolut großartig, Jim Kerr und Charlie Burchill bringen es noch voll. Nur eines fehlte – der satte Oberheim-Klang, der früher zur unverwechselbaren DNA des Simple Minds-Sound gehörte :)

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    Therapist

    Ich weiß gar nicht warum so viel gemeckert wird.
    Klar, 5000 USD sind ne Menge Holz, aber es ist nunmal ein echter Oberheim. Der Moog One ist auch nicht viel günstiger.

    Zudem ist der gute Tom 85 Jahre alt – wie lange soll der gute Mann denn noch Instrumente unter den heutigen Bedingungen auf den Markt bringen und Geld verdienen? In dem Alter denken viele über den Ort Ihrer letzten Ruhe nach.

    Einfach mal froh sein, dass der sich so eine Legende überhaupt noch aufrafft sich den Stress anzutun.

    Wenn sein Vermächtnis nochmal ein geiler OB-X8 wird, dann ist es doch toll.

    Wer sich’s leisten kann und will kauft sich einen, wer nicht kauft halt B. oder Software.

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      AMAZONA Archiv

      …oder ’nen Wavestate oder ’nen Hydrasynth Explorer!

      ☮️Gerd Lange

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        Gerd Lange

        Diesen überflüssigen Kommentar habe ich erst gesehen, als ich mal weiter sehen wollte, jetzt werde ich auch mal etwas deutlicher in meiner Wortwahl, wie die Oberheim-Glaubensgemeinschaft „ihren“ Schrein weiter anbetet. Es sieht wohl so aus, dass sich hier im Themenbereich Synthesizer ähnliches abspielt, wie außerhalb davon. Wenn man mal das eine oder andere kritisch hinterfragt, wie zum Beispiel einen sehr hohen Preis für einen Synthesizer, dann driftet das gleich ab und man macht sich lustig über andere. Ich finde das nicht gut, wenn man dann noch immer wieder sehr oft hier anzutreffen, Behringer hart angeht, was ich ebenfalls nicht in Ordnung finde. Ich habe ja immer wieder betont, wer glaubt, man braucht einen Oberheim so dringend, dass ca. 5.700 Euro eine Kleinigkeit sind, der soll das machen. Ich habe jedenfalls keinen so großen Geldbeutel, dass ich 5.700 Euro in ein einziges Instrument stecke. Und es ist nun mal so, dass Digital-Synthesizer Klänge hervorbringen können, das kann kein analoger Synthesizer und ist damit an seinen Grenzen angelangt und für 5.700 Euro müssten die Grenzen seit weit sein. Ich habe genug Klänge mit Digital-Synthesizern programmiert, das kann kein Oberheim nachmachen, mangels technischer Voraussetzung. Roland JD-Xi für 399,– Euro, 4 Parts, 129 Stimmen, 3 OSCs im Digital-Bereich. Da kann man so manches damit machen, was der Oberheim nicht kann.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Sehr geehrter Herr Lange,

          Bitte seien Sie weiterhin glücklich (und fühlen sich im Recht) mit ihren Digital-Synthesizern für 400€ die mehr können als ein 5700€ Analog-Synthesizer und entschuldigen Sie bitte jedwedes „durch den Kakao ziehen“ ihrer Person meinerseits…

          Dennoch bezweifle ich, das irgendeins Ihrer Geräte je den vollen, warmen analogen Klang eines oder aller im OB-X8 vertretenen Klassiker zustande bringt!

          Mit freundlichen Grüßen,

          Freudenthaler

  31. Profilbild
    fragment

    Ich freue mich, dass Tom Oberheim mit dem OB-X8 eine allem Anschein nach würdige Essenz seines Schaffens abliefern konnte. Diese Leistung gilt es im Augenblick der Präsentation zu honorieren.

    Über andere Aspekte kann man dann sprechen, wenn die ersten Testberichte veröffentlicht werden und dieser Synth den gleichen Massstäben unterzogen wird wie alle anderen auch.

  32. Profilbild
    Phoenix

    Tja – Der gute Tom haut noch mal richtig einen raus – auch im Preis…!

    Wo halt Oberheim draufsteht, ist nicht Behringer drin ;)

    Möglicherweise könnte es der letzte Synthesizer sein, an dem er mitgewirkt hat. Dann wird das Teil sicherlich zum begehrten Sammlerstück und wir alle ärgern uns, warum wir „damals“ nicht die läppischen 5000€ auf den Tisch gelegt haben…

  33. Profilbild
    Phoenix

    Ach ja….Behringer – ist es nicht seltsam, dass beide nahezu zur gleichen Zeit dieses Model rausbringen? Und warum ist Tom nun mit dem technisch aufwendigeren (3 Versionen) schneller?

    Gab es da nicht vn Behringer vor einiger Zeit eine „großzügige“ Namensrückgabe an Oberheim, verbunden mit den Rechten daran?

    Ich schnüre mal folgenden fiktiven(!) Dialog zusammen:

    Uli:
    „hallo Tom, du wir sind da an dem OB8 dran und haben Probleme mit den Chips und Schaltungen. Könntest du uns da unter die Arme greifen mit deinem Know-How?“

    Tom:
    „Hm… an sowas eigenes hatte ich auch schon gedacht, aber was sollte das mir Nutzen, wenn ich euch helfe?“

    Uli:
    „komm schon. ich gebe dir deine Namensrechte zurück und du kannst dein eigenes Ding bauen, wenn du uns hilfst – außerdem wirds dann für alle günstiger, wenn wir gemeinsam die Chips entwickeln.“

    Tom:
    „Ja, schon aber wer kauft dann meinen teuren Synthesizer, wenn man herausfindet, dass innen das Meiste nahezu identisch mit deinem günstigen Teil ist?“

    Uli:
    „ok, dann warte ich einfach mit meinem UB8 bis du deinen auf den Markt gebracht hast, dann hast du den Vorteil des „Ersten“. Deal?“

    … ;-)

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      wolftarkin AHU

      Was ist daran seltsam, daß jemand mit seinen eigenen Schaltungen schneller ist?
      Der hat doch alles schon vorliegen und muss nix nachbauen bzw. reverse engineeren.
      Zumal ich mich frage, woher man weiß, wie lange die an dem Oberheim entwickelt haben? Das stand noch nirgendwo, wird aber immer so gesagt.
      Der gemeinsam entwickelte OB-6 kam vor sechs Jahren raus. Was, wenn sie seitdem am OB-X8 gewerkelt haben?

    • Profilbild
      Garfield Modular AHU

      Hi Phoenix,

      Ha, ha, cool geschrieben und es wurde mich nicht wundern wenn es ungefähr so gewesen wäre :-D

      Du solltest Synth-Roman Schriftsteller werden, jeden halben Jahr so ein Serien-Buch herausgeben, da werde ich mich kaputt lachen und das ist einfach herrlich zum lesen!

      Danke dir für den coolen Humor und viele Grüße, Garfield.

  34. Profilbild
    c.hatvani RED

    Na zum Glück bin ich kein großer Fan von den großen Oberheims, so komme ich um die Versuchung herum :-) Sequential ist viel eher mein Ding, mein Prophet-5 REV4 reicht mir.

  35. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Heute auf der SuperBooth angespielt und sofort verliebt. Ich hab selten so direkt eine Verbindung zu einem Instrument gespürt, fühlt sich einfach richtig an. Eine fantastisch klingende Techno- und Electro-Maschine.

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        Lewis

        Hast Du die originalen alten SEMs? Dann messte Dich der Klang des OB-X8 wohl eher kalt lassen, oder? Ich konnte ihn zwar noch nicht testen, aber die Videos finde ich eher enttaeuschend fuer den aufgerufenen Preis.

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          whitebaracuda

          Hallo Lewis, leider habe ich keine alten SEMs.
          Ich bin der, der noch immer an den Klonen bastelt.
          https://www.amazona.de/community/attack-of-the-clones-diy-oberheim-sem/

          Gerade heute versehe ich die Panels mit einer Pulverbeschichtung. Damit ich sie zum Siebdruck bringen kann. Irgendwann werde ich hoffentlich meinen eigenen Son of eight voice haben.
          Aus finanzieller Sicht hätte ich besser auf den OB-X8 gewartet. Aber dann hätte ich auf all die Erfahrungen die ich bislang machen konnte verzichten müssen. ;)
          Viele Grüsse
          cuda

  36. Profilbild
    Nik Elektrik

    Mir fällt gerade auf, dass entgegen guter Oberheim-Tradition gar kein larger-than-life „OBX-8“ auf dem Panel prangt. Das prangere ich an. ;-)

    • Profilbild
      Robby

      Uli sollte sich Leute suchen die eine aussagende Demo machen können, Das ist ja, ok lassen wir das,

  37. Profilbild
    Sensimood

    An allen drei Tagen auf der Superbooth gespielt, das Teil klingt absolut fantastisch, the real deal from the right people. In der Kiste steckt verdammt viel Erfahrung, wie man analoge Schaltungen richtig musikalisch macht, Respekt Tom, Dave & Marcus.

    Kratze bereits die Mäuse zusammen.

  38. Profilbild
    Marco Korda AHU 1

    Auch ich habe den neuen Oberheim ausgiebig angetastet/angetestet. An zwei Tagen war ich dran und hab sowohl die Presets durchgehört, als auch herumprobiert.
    Ich finde, er klingt absolut fett, genauso wie im Video dargestellt. Mir gefällt vor allem die Stimmenverteilung sehr gut. Wenn man den in der Musikproduktion hat, muss man aufpassen, dass andere Instrumente überhaupt noch Platz haben :-)).

    Er hat einen sehr eigenen, immer wiedererkennbaren Klang, der mir gefällt. Ich muss allerdings sagen, dass ich den nebenan stehenden Prophet 5 noch etwas vielseitiger fand. Auch der gibt richtig Gas, klingt oft sehr breit und voluminös. Insgesamt hätte der bei mir eine knappe Nasenspitze vorn. Das schmälert den Eindruck vom Oberheim natürlich nicht. Der ist phantastisch.

  39. Profilbild
    Jazzheini

    Hmm, und was soll jetzt der Vorteil sein gegenüber einem Sequential OB6?
    Dem ja auch attestiert wird, das er die Oberheim-Klangwelt gut einfängt, zusätzlich aber mit flotteren LFO etc. versieht.

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      SynthNerd AHU

      Nun, du könntest auch den Fahrer eines 911er fragen, was an dem besser ist, als an einem Golf GTI – schließlich kann man mit dem auch sehr schnell fahren…
      Vielleicht muss man beide gefahren sein, um es zu verstehen.
      Ich denke wenn man OB-6 und OB-X8 nebeneinander stellt und testet, wird man deutliche Unterschiede hören…
      btw: 2 Stimmen mehr können nie schaden.

      • Profilbild
        Jazzheini

        Naja, ein Sequential für über 3000 Euro ist jetzt auch nicht gerade ein Golf GTI. ((-:
        Das ist schon die gleiche Liga.

        Ich frage mich eher, woher der Hype kommt, wenn der neue Oberheim vermutlich sehr ähnlich klingt wie der Sequential (an dem Oberheim ja mit gebaut hat).
        Man muss beide anschauen, und dem OB-6 sagt man ja nach, das er sehr nach Oberheim klingt. Und 2 Stimmen … naja, wofür man es benutzt. Für Leads, Bässe, Effeckte und Flächen reichen ja 6 aus.

        Bin mal auf einen Vergleich gespannt. Ich würde fast drauf tippen, das der Sequential eher gewinnt. Der Preis ist mir übrigens egal: ich kann mir beide nicht leisten. ((-:

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        Markiman

        Aaaaahhh, endlich mal wieder ein Autovergleich, danke! Jetzt hab ich es auch kapiert!

        Mensch Jazzheini, ich sag nur OB6 = Golf GTI und OB-X8 = 911er, ey!

        Oder frag mal einen Bananenliebhaber was an dem besser ist als an einem Apfel – schließlich ist das auch ne Frucht…man muss einfach mal beide gegessen haben um den Unterschied zu schmecken.
        Aber wenn Du mal nen OB-6 und ne Banane zusammen in einen Porsche GTI legst, dann wirst Du allein schon an der Farbe deutliche Unterschiede erkennen.

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          SynthNerd AHU

          Beim Obst ist es einfach:
          ich ziehe den roten Apfel der schwarzen Banane vor.
          Er klingt im Biss knackiger und weniger matschig.

          • Profilbild
            Markiman

            Bei diesem Vergleich wird es schwieriger rauszufinden welches welcher ist.

            Mir war als sagte man dem neuen OB-X8 nach: “ the sound is absolutely matschig“

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      Flowwater AHU

      Ich tippe auf eine ausufernde Modulationsmatrix. Herr Schilling hat noch ein zweites Video online, in dem ausgefallenere Sounds zu hören sind. Wenn mich nicht alles täuscht, dann sind die vermutlich nur mit einer satten Modulationsmatrix zustande zu bringen. Ich meine, dass diese dem »Sequential OB-6« fehlt bzw. nicht so ausgefeilt vorhanden ist.

      Ich besaß einmal einem »Marion MSR-2«, also quasie den Nachfolger im Geiste des »Matrix 1000«, der zustande kam, als Herr Oberheim seinen Firmennamen nicht mehr besaß. Die Modulationsmatrix darin war schon recht komplex (um nicht zu sagen »geil«).

      Ich könnte mir vorstellen – keine Ahnung, ich weiß es wirklich nicht – dass der OB-X8 auch ein recht ausgefeiltes und frei zuweisbares Modulations-Schema besitzt. Ist aber nur Spekulation. Ich bin sehr neugierig auf diesbezügliche Tests.

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    Ioannis Zedamanis

    Wahrscheinlich werde ich der einzige Miesepeter sein! Ich fand den Oberheim immer toll und beeindruckend im Sound, aber der neue OBX8 holt mich (noch) nicht ab. Er schmatzt nicht, er schwingt nicht wie die Klassiker (trotz Vintage Regler). Er kommt breit und voll aber im fehlt etwas, der Glanz, das Schimmern, die Unbändigkeit der VCOs, die Dynamik und Rauheit der VCAs, die Cremigkeit im Filter. Noch überzeugt er mich klanglich nicht. er ist mir noch zu brav und aalglatt. Aber ich kann meine Meinung revidieren wenn ich ihn persönlich anteste. Und wenn schon modern und teuer, warum nicht mit durchdachten zukunftsweisenden Features: Poly AT, MPE, Stereo Filter, CV in OUTS, umfangreicher Polysequencer (DSX)…? (es ist heut kein Hexenwerk mehr, Baloran hat es vorgemacht und ist da nicht wesentlich teurer). Warum in aller Welt so ein Mini Display, vor allem für die ganzen 2nd Page Funktionen??? Die meisten Käufer die sich den leisten können sind eh über 40-50 und viele davon mit Sehschwächen… Warum keine Oktavschalter bei den VCOs? Aber Oberheim wollte es schnell raushauen, hat einfach das alte Schaltbild und Design übernommen, Midi, grösseren Presetspeicher implementiert… fertig! Das ist nicht fortschrittlich!
    Aber der wird sich trotzdem gut verkaufen, wird in vielen Studios stehen, des Namens wegen!! eine Chance sehe ich den wenigstens bei der Desktop Version (falls eine geplant ist, wie beim Prophet5/10) da könnte Oberheim einiges anders machen.

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    mdesign AHU

    der OBX8 klingt amtlich und immer nach oberheim. das ist vorteil und gleichzeitig nachteil. ich würde ihn jedem originalen vintage-obi vorziehen, wenn ich denn einen kaufen wollte. als ‚meta-clone‘ bedient er natürlich vor allem nostalgie, ein neues konzept ist er nicht. ich bin gespannt, wie sich der UBXa dagegen schlägt, falls der zu meinen lebzeiten noch kommen sollte. und – ohne tom oberheim zu nahe treten zu wollen – ich verstehe nicht ganz, warum jemand, der in seiner jugend ganz vorne bei den innovatoren der branche dabei war, am ende seiner karriere nun einen synthesizer baut, der exakt so klingt wie vor 40 jahren. tom hatte in der zwischenzeit doch bestimmt jede menge gute ideen …

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      Nik Elektrik

      Ich vermute, mit 85 geht es einfach weniger um Innovation (die, wenn auch in Maßen, beim OBX-8 trotzdem vorhanden ist) als vielmehr um etwas wie den Blick zurück auf besagte „Jugend“ und ein Vermächtnis für die Fans.

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    Nik Elektrik

    Ein weiterer Beleg dafür, dass auch drin ist was drauf steht. Die Gesamtheit der verfügbaren OBX-8-Videos spricht mittlerweile eine deutliche Sprache. Beim Anderton’s-UBXa-Video war ich gelinge gesagt ziemlich enttäuscht, ja, fast entsetzt.

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      Marco Korda AHU 1

      Das Video habe ich mir auch angeschaut. Es kann natürlich an der Aufnahmequalität gelegen haben (glaub ich eher nicht), aber der Behringer klang vergleichsweise mau und flach. Den Oberheim-Charakter hat er in den Beispielen trotzdem eingefangen. Aber wenn es nur nach dem Video geht, würde ich dafür kein Geld ausgeben. (btw: ich bin weder ein Behringer Hater noch Lover)

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        Nik Elektrik

        Stimme Dir zu, mau und flach trifft es gut. Was mich wundert, nach durchaus guten persönlichen Erfahrungen mit Pro-1, TD-3 und RD-8. Da war Behringer deutlich näher dran. Aber könnte mir vorstellen, dass da noch dran gearbeitet wird. Neben dem umwerfenden Sound des OBX-8 für mich aber auch aus anderen Gründen (Nostalgie, Mojo) egal. Meine Entscheidung lautet schon jetzt: Team Oberheim.

  43. Profilbild
    Jazzheini

    Ich wage einen Ausblick:
    – Der Oberheim erscheint, die Tester sind begeistert, weil er klingt wie früher, aber man nicht einen Servicetechniker zum Preis dazu rechnen muss.
    – Der Behringer erscheint. Weils ein Behringer ist, wird er viel kritischer beurteilt als der Oberheim. Man einigt sich darauf, das man mal wieder über die Verarbeitungsmängel hinweg sieht und er garnicht so schlecht klingt.
    – Es gibt epische Tests des Oberheim vs. Behringer vs. Sequential OB6.
    – Am Ende erscheint von TAL Audio ein Oberheim-Plugin, das genau so klingt, aber nur 80 Euro kostet.
    – Oberheim meldet Konkurs an, weil er von nur 100 verkauften Stück seine Rechnungen nicht bezahlen kann und er immer noch kein guter Geschäftsmann geworden ist. Dave Smith tröstet ihn und stellt ihn ein zur Entwicklung des Prophet OB20.

    Alle hatten ihren Spaß und stürzen sich dann auf die Neuerscheinungen des ELKA Synthex, das gleichzeitig von Korg, Behringer und als Plugin von U-He erscheint. Auf der Bühnen sieht man trotzdem nur rote Keys und den einen oder anderen Korg.

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      mdesign AHU

      oh je, ich fürchte, du hast recht. genau so wird es kommen. allerdings wird behringer noch einen klon sämtlicher 80er-synths in der größe einer zigarrenkiste ankündigen, der aber nie die läden erreicht. 🤣🤣🤣

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    AMAZONA Archiv

    Was für ein Traumsynth, da hat Oberheim aber jemanden gezeigt wo der Frosch die Locken hat^^

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    automix

    Dieser Synth ist einfach großartig und jeden Euro wert. Diesen Klang kann man mit keinem anderen Gerät erreichen und schon gar nicht mit irgendwelchen Emulationen. Ich kann mich kaum bremsen mir diesen Synthesizer zu kaufen.
    Wenn ich mir überlege was mein Schmidt gekostet hat ist der Oberheim ja geradezu ein Schnäppchen.

    Hut ab Herr Oberheim alles richtig gemacht !!

    Mit freundlichen Grüßen.
    Frank Kleinwächter

  46. Profilbild
    syntics AHU

    Ist ein toller Synth – ohne Zweifel!

    ABER:
    Die Mini-Displays sind eine echte Krankheit.
    Wird die Lupe da gleich mitgeliefert?

    Auch im Modularbereich gibt´s inzwischen einige Module, deren exakter Displayinhalt sich dem Auge des Betrachters erst bei einer gefühlten Annäherung auf 20 cm offenbart…

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      Codeman1965 AHU

      Es scheint inzwischen so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz bei den Designern zu geben:
      OLED-Briefmarke, zweistellige 7-Segment-Anzeige oder Riesen-Touchscreen.
      Dazwischen gibt es wenig. Warum das so ist, weiss wohl nur der Abendwind…

      Und ja der OB-X8 ist schon klasse, liegt aber leider nicht in meiner Reichweite… :-)

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        Garfield Modular AHU

        Hallo Codeman1965,

        Yep, sehe ich auch so. Die OLED Screens dürfen ruhig etwas größer sein, muss nicht unbedingt direkt 20″ sein oder so, aber 50% bis 100% größer als die jetzt mini-OLED Displays wäre schon mal gut :-)

        Wobei natürlich auch Lunatic recht hat, das bei einem (Eurorack) Modul es etwas kleiner sein darf, sollte aber auch wieder nicht zu klein werden.

        Tja… so bleibt sich immer noch etwas zum wünschen übrig ;-) Gute Nacht, Garfield.

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      lunatic AHU

      Wobei zumindest ein Modul durch den arg begrenzten Platz eine Ausrede für ein Mini-Display mitbringt. Das sieht bei einem Keyboard-Schlachtschiff natürlich ganz anders aus….

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    Sonja

    Klanglich ganz toll und ich bin sicher er wird seine Nische finden. Aber alleine das elendige mehrspurige Aufnehmen von rein analogen Synths ist wie aus dem letzten Jahrhundert.

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      AMAZONA Archiv

      Moin Sonja,

      Wie nimmst Du analoge & digitale Synths denn sonst auf und warum klappt das bei Dir nicht auf einer Spur pro Synth?
      Keinen Sequencer/MIDI/USB?
      Schlechte Spieler-Skills?
      …oder meinst Du wegen fehlender Multitimbralität, das nimmst Du doch auch nicht alles gleichzeitig auf einer Spur auf, oder doch?!?
      Hilf mir rüber ins neue Jahrhundert😉

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        ollo

        Indem man Plugins direkt in der DAW nimmt die alle gleichzeitig und mehrfach verfügbar sind und nicht nacheinander eingespielt werden müssen!?

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            ollo

            Nein, aber ich habe den gleichzeitigen Zugriff auf die Klangerzeugung, was bei einem monotimbralen Hardwaresynth nunmal gar nicht der Fall sein kann. Das soll auch gar keine Diskussion Plugin vs Hardware sein, sowas kann man im Workflow meistens ehh schlecht vergleichen.

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              dilux AHU

              ja, aber jeder, der mit hardware produziert hat doch (fast) immer auch mehrere synthesizer…

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          AMAZONA Archiv

          @ollo
          Plugins… Auf diese Diskussion laß ich mich jetzt nicht drauf ein!

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      maddin62

      Hallo Sonja, ist es nicht auch genau das, was Musik machen ausmacht? Spur für Spur einen Klangteppich zu schaffen? Und mit welchen Instrumenten Du das machst, ist doch völlig egal……

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      justme

      #Sonja
      Die Aussage, die da hinter steht, ist bemerkenswert und verdeutlicht präzise genau den Geist, der den Klang heutiger Produktionen prägt!
      Ich muss wirklich alt und verblendet sein, wenn ich ein Musikinstrument eben wegen seines Klanges oder gar seiner Klangnuancen bewerte…

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        AMAZONA Archiv

        Noch hat sie nicht geantwortet (abwesend wegen Rammstein) sondern ollo, also bleibt abzuwarten wie genau sie das meint! Ansonsten gebe ich Dir selbstverständlich recht.

  48. Profilbild
    olduser

    DIE BEGEISTERUNG HAT MICH SOFORT GEPACKT UND ICH HABE VORBESTELLT!

    DANACH KAM ICH BIS HEUTE INS GRÜBELN, WARUM ICH MEINEN POLYBRUTE NICHT EINFACH MEHR NUTZE , DENN DER SCHLÄGT DEN OBERHEIM UM LÄNGEN IN ALLEN BELANGEN ZUM HALBEN PREIS MIT MODERNEN FEATURES, SEQUENCER, ARP MORPHING ETC. , OK 2 STIMMEN FEHLEN DAFÜR 50 % VOM PREIS, ACH DER IST VON ARTURIA DESWEGEN, EINFACH FALSCHES BRANDING;-)

    ZUGEGEBEN DER OBERHEIM KLINGT ETWAS WEICHER:-)

  49. Profilbild
    St@rex

    Klingt wirklich toll und ich würde das Stück gerne mal ausprobieren… Leider nicht mehr in meinem verfügbaren Preislevel – es sei denn ich gewinne im Lotto… Dafür müsste ich allerdings auch mal Lotto spielen :-)

  50. Profilbild
    Himbeeryogi

    Also, ich habe ihn auch auf der superbooth ausgiebig angetetestet und habe folgende Gedanken dazu:
    Er klingt natürlich warm und toll und eben wie die alten Oberheims (soweit ich das beurteilen kann) und er ist leicht zugänglich und gut zu spielen.
    Aber: er kann für meinen Geschmack einfach zu wenig. Weil hier Vergleiche zum OB-6 kommen:
    Dieser hat einen Haufen teilweise guter Effekte, X-Modulation und nen polyphonen Sequenzer. Dadurch ist er schon, obwohl selbst nicht besonders flexibel, dem OB-X8 an klanglichem Spektrum total überlegen. Der Klang des ob-x8 ist natürlich noch ein bisschen „roher“, aber auch nicht soo viel anders als beim ob-6. Und die Tatsache, dass man einzelne Elemente des Signalwegs „mischen“ kann (z. bsp. Ob-x oszillatoren, ob-xa Filter usw) klingt zwar erstmal toll, macht für mich aber echt nicht DEN großen Unterschied aus (abgesehen von der Tatsache, dass man drei legendäre Oberheimfilter unter der Haube zum aussuchen hat).
    Ich musste an Balorans „the River“ oder den Moog 1 denken: wenn man sich für viel Geld so ein analoges Monster in seine Bude stellt, dann doch lieber einen mit 4facher timbralität, Riesen modulationsmatrix usw. dann zahlt man zwar einen stolzen Preis, hat aber Jahre was davon und ist nicht auf die immer gleichen „signature“-Sounds beschränkt.

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      justme

      #Himbeeryogi
      Morgen Abend sitze ich in der Elbphi. Es gelang mir endlich mal, die wohl wirklich bestmöglichen Karten zu bekommen. 8. Reihe vor der Bühne, im perfekten Stereodreieck zum Orchester.
      Habe ich lange nach gesucht. Budapest Festival Orchestra und : Mahler´s 1. Symphonie !
      Seit Monate freue ich mir ´nen Ast ab. Denn wann sieht man mal so viele Verrückte auf einem Haufen, die allesamt so bescheuert sind, sich mit einem Instrument aufzuhalten, was so wenig kann?
      Keine Modmatrix, keine 2 LFO´s. Die spielen auf ihren Instrumenten nur aus einem Grunde : Des Klanges wegen! Dem Klang des Instrumentes wegen, kleinster Klangnuancen wegen und dem klanglichen Beitrag im Kontext des Orchesters wegen.
      Alles Verrückte, oder ?

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        Codeman1965 AHU

        > „Alles Verrückte, oder ?“ >

        Waaaas, fast nur monophone Instrumente, keine variablen Effekte, und nicht mal ’ne DAW, sondern Einer mit ’nem Stöckchen imitiert die MIDI-Clock…?!

        Spaß beiseite, ich hoffe, Du hast ’nen schönen Abend heute…!

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        Himbeeryogi

        Mir ging’s in erster Linie darum zu sagen, dass man den Sound auch anders haben kann plus noch ne Menge mehr. Mir gehts nicht darum, dass ein synth immer viel modulationsmöglichkeiten haben muss. Ich habe meinen korg Prologue auch geliebt :-) ich empfinde es bei den Alternativen im Jahre 2022 nur als etwas lahm, einfach was Altes wieder aufzuwärmen und ihm keine neue Seele einzuhauchen. Beim Prophet 5 empfand ich das genauso. Es hätte doch keinem der Entwickler nen Zacken aus der Krone gebrochen, das Instrument mehr in dieses Jahrhundert zu holen und Dave smith und Tom Oberheim etc. können das auch. Sie müssen nur nicht, weil es trotzdem genug Leute gibt, die es kaufen.
        Aber jedem das Seine und ich hoffe, dass du ein schönes Konzert in der Elphi genießen konntest!

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          justme

          Mir ging es einfach drum, dass ich gefühlt heute oft lese, dass mehr Paramter Vorrang vor´m Klang bekommen. Das vielleicht nicht wirklich gesehen wird, welche zusätzlichen Fähigkeiten das entsprechende Instrument hat.
          Der Prophet 5/10 z. B. hat diverse zusätzliche Rafinessen implementiert bekommen. Velocity auf verschiedene Ziele schaltbar. Pressure ebenso. 2 Filter auswählbar. Pitchbendamount einstellbar. Keyboardmodes Single-und Multitrigger.Vintage-Knob (den man in seinen nwendungen verstehen muss, denn er ist in den Polyunisonomodes unterschiedlich geschaltet). Roundrobin oder P5-Voice-Mode. Polyunisono. Split & Layer. Verschiedene Release-/Holdmodes.
          Für mich sind das eine Menge, musikalisch wertvoller Zusatzfeatures. Und über die kann man sich freuen und noch mehr eines solchen Synthesizers nutzen oder bemängeln, was er nicht kann.
          Und wenn der Synth eben so klingt, weil er genauso gebaut ist und deswegen so klingt empfinde ich durch die gebotenen Optionen keine Einschränkungen.

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        wolftarkin AHU

        Dein ganzer Beitrag ist ein Widerspruch in sich.
        Du wirst ein komplettes Orchester hören, bestehend aus wieviel Einzelinstrumenten? 50?
        Das gesamte Orchester ist das Instrument! Du sprichst selber vom klanglichen Beitrag im Kontext des Orchesters.
        Und dann sagst du, die können kleinste Klangnuancen erzeugen. Die Finger sind die Modulationsmatrix, und die LFOs! Gib einem Nichtmusiker eine Geige in die Hand, dann hast du ein totes Instrument.

  51. Profilbild
    Braincorporation

    Der OB8x ist ein herausragender analoger Synth mit einem wirklich tollem Sound.
    Allerdings: Wer den fetten, drückenden, mächtigen OB-x Sound möchte, wird wohl weiter vom Original träumen müssen:
    https://youtu.be/dtgk26BbWHo
    (RetroSynth OB-x). Der Sound des OB-x spielt speziell in tieferen Oktaven nochmals in einer anderen Liga!

    Für mich ist der OB8x ein OB6-mk8.

  52. Profilbild
    chalaco

    wird gecoppt. Refinanziert sich doch in Null komma nix das ding. Hau noch paar von meinen Signatur Vst Effekten hinterher drauf schon ist das ganze rund. Natürlich out of the box bisschen altbacken aber was zählt ist der Kern und der Stimmt hier!

  53. Profilbild
    Eibensang

    Ich bin – als Texter, Sprechsänger & Gitarrist – nicht ganz vom Fach, aber doch Synth-Fan (mit 7 Hardware Synths im Studio) – und muss sagen: Der Obi klingt phantastisch!
    Hätte ich das Geld (und den Platz), er wär’s mir wert. Klar „brauche“ ich den so wenig wie irgendwer sonst: Es ist ein Luxusdampfer (meine Preisklasse ist – für Schmierpads – Waldorf Streichfett) …

    Könnte diese Qualität nicht meinen Bordmitteln (obwohl schon mehr als Streichfett) entlocken. Insofern versteh ich die Schwärmerei mehr als manches Gemecker.

    Aber mich überzeugt beim großen Oberheim wirklich der Sound. Und der optische Eindruck ist – edel: Sieht nach richtig guter Ergonomie aus (hatte ihn nicht unter den Fingern, nur auf YT zugeguckt und mitgehört). Dieses neue Instrument würde mich – ja, mit 8 Stimmen für 5 Kilo Eurogold – mehr reizen als irgendeine Original-Legende (à la CS80 o.ä.) geschenkt, die mir womöglich unterm dritten Riff schon abraucht, weil verbraucht (und ich bin weder Nostalgiker noch Ersatzteiljäger).

    Musik ist für mich immer eine Kombi aus Herz, Hirn und Fingerspiel (da hab ich noch Luft nach oben) und mein Studio ist für alles, was mir schmeckt, bestens ausgerüstet (nicht nur zum Freizeitfummeln – ich produzierte da zuletzt 2 Jahre lang mein Album. Nicht mein erstes, aber mein bestes).

    Ich muss den Oberheim nicht haben, aber würde damit schwelgen. :-)

  54. Profilbild
    Filterpad AHU

    Bei aller Bewunderung für dieses tolle Gerät. Aber ich kann mir nicht im geringsten erklären, im Vergleich zu anderen Produkten, wie ein Preis von 5699€ zustande kommt. Also was ist hier anders im Vergleich zu einem Polybrute oder Moog One? Ich möchte es nicht in Frage stellen, sondern ernsthaft verstehen!

    • Profilbild
      NDA

      Ein paar Stichworte:
      * Kleinserie
      * Markenname
      * US-Markt
      * Zielgruppe

      Ein Synthesizer wie der OB-X8 wird nur in kleiner Auflage produziert. Trotzdem fallen natürlich alle Kosten für die Entwicklung und Vermarktung an wie bei Geräten mit größeren Stückzahlen. Schau‘ Dir aber auch mal die Bilder der verschiedenen Synthesizer einer Marke an; wie z.B. eben Arturia oder Moog. Dort wird auffallen, daß z.B. Drehknöpfe bei vielen der Synths gleich sind. Das bei der Gelegenheit vielleicht gleich mal noch bei Geräten von Behringer (beliebtes Thema: Buchsen bei Eurorack-Modulen). Da gibt’s schlicht und ergreifend Mengenrabatt, den Oberheim so bis jetzt (noch) nicht bekommen wird.

      Oberheim hat als Marke bei Kennern Kultstatus wie Sequential, Moog, ARP, etc. Schon allein damit lassen sich andere Preise durchsetzen.

      US-Markt. Viele der Diskussionen hier im Forum sind m.E. von einer deutschen Sichtweise zu Preisen geprägt. Oberheim bedient aber zuallererst den heimischen US-Markt. Da herrschen (zumindest in gewissen Kreisen) andere Gewohnheiten seitens der Höhe des Einkommens vor, und damit relativieren sich auch Preise. Ob man das gut findet oder nicht, ist eine andere Diskussion.

      Zielgruppe.
      Hart gesagt: ein OB-X8 ist für Käufer gedacht, die sich das leisten können und wollen. Da geht’s auch gerne mal in Richtung Erfüllung von (Jugend-)Träumen.

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