Report: NAMM Show News 2014 Analog Synthesizer

24. Januar 2014

NAMM Show 2014 - Analog Synthesizer

Auch im 14. Jahr des 21. Jahrhunderts erfreuen sich Analog Synthesizer großer Beliebtheit. Doch selbst wenn auf dieser NAMM der Neuheitenregen nicht ganz so üppig ausfällt, scheint der Markt doch jährlich zu wachsen. Schauen wir mal, was uns heuer an Analog Synthesizern und Artverwandten so erwartet.

Korg – MS 20 Kit

Korg hat sich zum Meister der Überraschungen gemausert. Fast für jede der letzten Messen wurde ohne vorab forciertem Leak etwas Neues aus dem Hut gezaubert. So auch diesmal, wenngleich es sich bei dem Neuen um etwas Altes handelt.

MS-20 Kit_1

Nach dem MS 20 mini kommt nun ein Remake des MS 20 in Originalgröße – und zwar als Bausatz! Wiederum von den beiden Ingenieuren ersonnen, die seinerzeit auch das Original entwickelten. MS 20 Kit hat also Full-Size-Tasten und 6,3 mm Klinkenbuchsen. Zwei wichtige Unterschiede gibt es jedoch. Zum einen sind MIDI- und USB-Eingänge vorhanden. Und zum anderen verfügt der neue MS 20 über beide Filterschaltungen der Originalserie, zwischen denen man umschalten kann. Der Bausatz erfordert kein Löten, es müssen nur die Platinen und das Gehäuse montiert sowie Verbindungskabel gesteckt werden. MS 20 Kit ist laut Korg „streng limitiert“ (auf wie viel Stück wüssten wir gern). Etwas problematisch scheint allerdings der Preis, der mit UVP 1.546,- Euro merklich über dem derzeitigen Gebrauchtmarktpreis liegt, wenn man denn einen bekommen kann (und in welchem Zustand?). Mit dem MS 20 Kit hat man aber immerhin ein Neugerät, das Zusatzfunktionen bietet und dem Besitzer offenbar eine fröhliche Bastelstunde beschert – siehe Video

 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum
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    Atomicosix  

    Die Firma KORG hat eine gute Marketingabteilung!!!! Ja, wer will nicht einen funktionstüchtigen MS-20 haben? Aber als Bausatz? Den Preis finde ich allerdings viel zu hoch – das sind umgerechnet 3000 DM. Die letzten Mini-Moogs gabs zu diesem Preis und die waren fertig montiert.
    Die Entwickler von Moog lassen sich auch jedes Jahr was neues einfallen, das ist gut so. Aber wer hat schon so viel Geld und Platz das man sie auch kaufen kann. Bitte weiter machen!
    Bei Clavia haben sie wohl kalte Füße bekommen, jetzt gibt wieder einen neuen Synth A1. Wer braucht Ihn? Preislich und Ausstattungsmäßig nicht Fisch , nicht Fleisch. Mal sehen wie sich das entwickelt.

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      jaxson  

      „Aber wer hat schon so viel Geld und Platz das man sie auch kaufen kann. Bitte weiter machen!“
      ?!?!?!? WTF

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    Pfau_thomas  

    Also den Korg MS 20 Als Bausatz ?1500 .- € ?
    Das erinnert mich an die Wersi oder Dr. Böhm Orgel Bausätze mein Vater und ich hatten damals Kataloge gewälzt .
    Wo ist da das Feeling dazu?

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    WOK  

    Es geht in die gleiche Richtung wie wei Handys, Kameras und Fernsehern; Hauptsache ein neues Gerät auf den Markt schmeißen, ob’s Sinn macht oder nicht.
    Ein MS-20 zum Selberbauen zum doppelten Preis eines vintage Originals und fast das Dreifache des fast gleich klingenden MS-20 Mini??
    Ein Moog Sub Trallala für ca. 1500€, beim dem man, man höre und staune, zwei Oszillatoren duophon spielen kann – sogar beim Korg Volca Keys für 150€ kann ich ja dreistimmige Akkorde spielen…
    Und das nächste rote VA Keyboard mit einem Display von 1980, das nicht mal Presetnamen anzeigen kann.
    Wer braucht das?

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      DanielT

      Lieber WOK,

      dann kaufe es halt einfach nicht. Aber hier rumzumaulen, dass Dir dies nicht passt und jenes bringt keinen weiter…

      Mach einfach Musik…

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        Anon Ymous

        Wieso darf er nicht seine freie Meinung äußern? Sehe ich übrigens bei den meisten Sachen ähnlich wie er.. Mir ist die Kinnlade runtergefallen beim MS-20 und dann nochmal beim Preis. Ein Moog ist ein Moog, aber man hat schon im ersten Preview-Video zu dem Ding gesehen, dass der Mitarbeiter beim Anpreisen des Wortes „paraphon“ etwas verlegen war. Das ist einfach nichts halbes und nichts ganzes. Bei Clavia fehlt in meinen Augen auch Perspektive. Wieso um Himmels Willsen kann man in Zeiten, wo es billigste Handys mit einem hochauflösenden Touchscreen gibt, einen teuren Synth mit sowas ausstatten? Das Ding würde doch weggehen wie warme Semmeln!

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          DanielT

          Sicher darf er seine Meinung äußern, aber ich darf es genauso und ich kann dieses ständige Meckern einfach nicht mehr hören. Ihr braucht die Geräte ja nicht zu kaufen.

          Aber immer daran rumzumeckern, was die Firmen bringen, hilft sicher auch nicht weiter. Und was die Technologie angeht ist alles auf dem Markt. Wenn ein Touch-Screen gewünscht ist, dann halt der JP-80 etc.

          Aber Clavia ist halt nun einmal Clavia und Moog eben Moog. Und der Erfolg gibt ihnen ja auch recht.

          Ich höre immer nur die Kritik bei den Hardware-Herstellern. Ich würde dies auch mal gerne im Bereich der Software hören. 1000 Plugins und kein Unterschied…

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          j.rauner  RED

          Aus den anderen Kommentaren habe ich nicht herausgelesen, das er seine Meinung nicht äußern darf.
          „Moog ist ein Moog, aber man hat schon im ersten Preview-Video zu dem Ding gesehen, dass der Mitarbeiter beim Anpreisen des Wortes “paraphon” etwas verlegen war. Das ist einfach nichts halbes und nichts ganzes.“

          Also der Mitarbeiter war beim anpreisen des Sub 37 nicht verlegen. Ich glaube, er wußte nur, dass einige nicht verstehen werden, was damit gemeint ist und bemühte sich sehr um Aufklärung.
          Wieso ist „paraphon“ „nichts halbes und nichts ganzes“? Von was eigentlich „nichts halbes und nichts ganzes“?
          Der Moog Sub 37 ist monophon. Paraphonie bzw. Duophonie hat nichts mit Polyphonie zu tun. Der Sub 37 bietet eine unabhängige Tonhöhe der beiden Oszillatoren durch die Tastatur an. Wenn man das nicht möchte, braucht man es auch nicht zu benutzen.
          Was kann man damit machen: Normalerweise kann man bei monophonen Synths durch die Regler für dieTonhöhen nur Quint-, Quart- Septimen-Intervalle zwischen den Oszillatoren fest einstellen und höchstens „live“ nachregeln, wenn man will und kann. Die Duophonie im Moog Sub 37 lässt durch das zweistimmige Spiel auf der Tastatur zu, Intervalle im Spiel zu verändern. Toll! Was daran jetzt negativ ist, verstehe ich nicht.

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            Anon Ymous

            „Aber hier rumzumaulen, dass Dir dies nicht passt und jenes bringt keinen weiter… Mach einfach Musik…“ – hat für mich persönlich schon etwas von „Mund verbieten“; gehe ich nach eurem Credo, kann ich auch sagen „Wenns euch net passt, dass jemand meckert, dann reagiert halt nicht drauf“. Am Ende darf hier keiner mehr meckern und alle sollen bloß immer brav JA und AHA und TOLL sagen. Sorry, aber so ändert sich nie etwas. Will das jetzt aber auch ungern weiter vertiefen, weil Offtopic.
            Zum Thema Moog: Ich kann mich entweder über jeden kleinen „zugeworfenen Happen“ freuen, oder ich fordere einfach mehr; z.B. was schon lange technisch (und vor allem in der Preisklasse) möglich ist. Hier wieder der Satz: Sonst ändert sich nie was. Der Moog Unternehmer sollte eigentlich froh sein, das Leute Kritik öffentlich äußern. Ich persönlich fasse den paraphon-Schritt am Ende trotzdem als Schritt in Richtung Polyphonie auf (ja ich weiss, dass ist nicht dasselbe). Dass am Ende beide Signale durch selben Filter und Envelope gehen, stört mich persönlich erstmal weniger. Denn am Ende will ich hauptsächlich zwei unabhängige Tonhöhen spielen; z.B. einfach mal schöne mehrstimmige Pads. Ich erhebe keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, das ist meine Interpretation und darum nichts halbes und nichts ganzes. Klar muss ich es nicht kaufen, ich muss nicht hier schreiben, ich kann auch im Wald leben… Naja ihr wisst schon, nichts für ungut..

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              j.rauner  RED

              Um „schöne mehrstimmige Pads“ zu spielen, brauchst du aber die ganze Signalkette und keine rudimentären Synth-Stränge. Mir ist es ganz und gar nicht egal, ob ich mit Paraphonie oder Polyphonie spiele.
              Kritik und Wünsche an die Hersteller zu richten, finde ich auch wesentlich. Beim Sub 37 habe ich aber meine Bedenken. Gegenüber allen anderen Synths von Moog ist der Sub 37 aus meiner Sicht als preisgünstig zu bezeichnen, wenn er wirklich 1400 bis 1500€ kosten sollte. Deshalb ist deine Forderung nach Polyphonie im Preissegment des Sub 37 vielleicht doch etwas am Ziel vorbei geschossen.
              Ich glaube aber, du hättest gern eine Paraphonie, wie es mit dem Waldorf Rocket möglich ist? Stimmt das? Der Oszillator beim Rocket ist, soviel ich weiß, digital. Beim Sub 37 müssten pro gespielter Tonhöhe ein analoger Oszillator vorhanden sein. Bei 8 unabhängigen Tonhöhen also acht analoge Osz. Sehr unwahrscheinlich, das dies ein Hersteller macht.
              Was Moog aber für den Sub 37 und für den Sub Phatty machen könnte, wäre eine Art Expander-Box, die als Stimmen-Sklave über der Sub 37 Bedienung kontrolliert werden könnte. z.B. ist es möglich einen Voyager mit mehreren Voyager-Racks mehrstimmig zu spielen. Na vielleicht machen die ja mal so etwas.

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    Saxifraga  

    lach!
    Der Korg Bausatz ist ein schlechter Witz. Die Korg Filter klingen grottig.
    Korg will einfach die Gunst der Stunde nutzen und soviel Geld wie möglich aus der Sentimentalität der nun auf die 50 zugehende Kundschaft zu schlagen.
    Der Moog Sub 37 bietet da doch weit mehr Klang und Qualität fürs Geld.
    Die iPad Software von Korg hingegen ist mehr der Zukunft zugewandt und wird das Verebben der Analogwelle überleben.
    Der Kronos Nachfolger wird hoffentlich ein iPad oder anderes Touchpad als Zentrale nutzen. Das uralt OS von 1995 bringt’s auch nicht mehr.

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      DanielT

      Die analogen Korg Filter als schlecht bezeichnen und dann das iPad als Zukunft hinstellen.

      Und zu Moog. Ich habe nen Voyager. Für sich genommen ist der Klang klasse aber für den Mix ist der Sound von anderen Synths (Roland, Korg etc.) oft besser.

      Ja, es gibt Leute die machen Musik und da zählt der ein einzelner Sound gar nichts. Das Gesamtbild ist entscheiden. Aber freu Dich ruhigt weiter an dem tollen Moog-Sound…

      Das ist wirklich zum Lachen. Oder vielleicht doch eher zum Weinen…

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      TobyB  RED

      Hallo Saxifraga,

      Filter von Korg klingen genauso gut oder schlecht wie der Moogerfogger. Wer sich den Bausatz kauft, weiss warum er das tut, der kauft den sicher nicht aus sentimentalen Gründen. Punktum. Der Sub 37 wird von einigen eingeschworenen Moogfans auch sehr kritisch beäugt, das solltest du berücksichtigen. Ob der klanglich das hält, was er verspricht, wir haben bis dato nur Demos gehört.

      Die Korgsoftware, nunja, versuch einfach mal in iPolysix, iMS20 ein Tempo von 126.4 BPM einzustellen. Wegen mir auch in einem fahrenden Zug. Das ist eher ein Krampf denn der Zukunft zugerichtet.

      Es wird auch in Zukunft analog und digital geben, es wird auch in der Zukunft mit und ohne IPad gehen. Falls du es nicht mitbekommen hast, wir haben keine Analogwelle, es ist eine Strömung.

      Ich werde kein Gerät ins Studio stellen für dessen Betrieb ich ein Ipad brauche. Das macht weder technisch noch ökonomisch Sinn. Technisch, ein Einschub, ein Ipad. Ökonomisch… Apple kommt es gerne in den Sinn mal die Stecker zu ändern und die sind verchipt. Und dann, ich glaub nicht, das du dir alle paar Jahre das Studio neu einrichtest.

      Es wird halt immer Leute geben, die ihr Ipad nicht irgendwo reinschieben wollen, damit sie Musikmachen, das IPad ist eine Ergänzung und Erweiterung mehr nicht.

      Korg Kronos, 14.11.2012 – Neues Betriebssystem V 2.0.6 für KRONOS X + KRONOS ab sofort erhältlich! Der Intel Atom war 1995 nicht erhältich, das OS des Kronos ist mit Sicherheit nicht Uralt. Du darfst vor lauter Apple und Win nicht vergessen, das viele nur das OS des Keyboards kennen und das anderen Maßstäben als ein PC/MAC OS folgt. Ausserdem Apple und Birnen vergleichen ist nicht ratsam, die Kronos Plattform ist technisch schon weit vorne.

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        Saxifraga  

        1. Filter – Nun gut, wem die zirpenden und unverhersagbaren Korg MS20 Filter gefallen soll sie doch nehmen. Es ging mir auch mehr ums Preis/Leistungsverhältnis. Moog wurde immer der horrende Preis des monophonen Voyager vorgeworfen. Nun muß man aber den MS20 Bausatz mit dem Sub 37 vergleichen und da fällt die Antwort dann eindeutig aus: Moog wins!
        2. iMS20 etc. – Klar, Thor zeigt wie man Knöpfe richtig macht, indem man sie auf Slider mapt die sich auch noch dynamisch verändern und verschieben solange man sie benutzt. Auch die korg iOS Leute könnn noch was lernen.
        3. iPad und Studio – Alles was Du sagst gilt für jeden Computer und da werden auch alle paar Jahre fast alle Bauteile und Konnektoren geändert. Das ist wohl ‚leider‘ der Fortschritt. Und sag bitte nicht Du benutzt hauptsächlich Disketten und RS232 Ports ;)
        Selbst große Mischpulte fliegen regelmässig raus.
        4. Der Kronos hat ein Atom board, das stimmt. Allerdings ist die Software und ihre Beschränkungen von 1995. Man merkt das an Dingen wie der maximalen Pfadlänge und dem ganzen Bedienkonzept. Die Paradigmenwechsel der letzten 20 Jahre wurden von den Keyboard Herstellern verschlafen. Es wurde hier und dort aufgebohrt, aber das wars.
        Besonders die Organisation der Patches/Progs in festen Bänken ist ein Graus. Versuch mal auf einem Fantom oder Kronos deine Sounds effektiv zu verwalten. Brrrr. Das ist wie zu Atari ST Zeiten mit meinem K4. Der externe Librarian vom Fantom unterstützt nicht mal die eigenen Multisamples. :( Dafür legt man sich bei Korg die Karten wenn man Multisamples erstellen will. Arrgh!
        Jedes Smartphone hat heute eine SQL Datenbank onboard! Das Mapping zu MIDI Bänken kann man dann ja immer noch intern simulieren, wenn man es braucht um MIDI Songs abzuspielen. Die Musikszene kann noch viel von der IT Branche lernen, denn die meisten Probleme der Datenverwaltung sind längst gelöst.

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          TobyB  RED

          Hallo Saxifraga,

          1. Das unvorhersagbare der Ur Korg MS Filter rührt aus den Toleranzen der Bauteile und ich gehe davon aus das man das in den Griff bekommen hat, okay wenn ich bei meiner MS20mini ein wenig überdreh, ist es auch nicht immer reproduzierbar, aber das macht den Charme von Analogtechnik aus. Moog kann man nicht direkt mit Korg vergleichen, damit Moog das Ergebnis innerhalb eines Bereiches repduzierbar macht, fahren die eine strikte Prozessorientiere Qualitätssicherung. Ich respektiere Moogs komme musikalisch aber aus einer anderen Ecke und da ist mir das ein Stückweit egal.

          2. Thor ist das richtige Beispiel, gute Benutzerführung und guter Klang.

          3. Eben und wenn ich ein Gerät benutze, in welches ich ein IPad schieben muss, stehe ich als User dumm da, ganz zu Schweigen vom OS, Apple gefiel es auch in OS 4.3 einige Chips vom Update auszusperren. Das sehe ich dann also skeptisch.

          4. Die Musikbranche hat ihre eigenen Paradigmen, diese Erscheinen einer „Technischen Elite“ nicht immer logisch, haben aber Betriebswirtschaftliche Gründe.Vermutlich deshalb auch die Organisation auf externen Karten.

          Die Frage ist, welche Entwicklerwerkzeuge die Korg Entwickler haben und wie sich das in eine bestehende Struktur implementieren lässt. Korg wären da nicht die ersten und die letzten die hier Probleme hätten. Ich sehe da 2 Probleme, die Technik und den wirtschaftlichen Rahmen. Innerhalb dieser wird abgewogen, make or buy. Sicher ist es technisch ein leichtes dem Kronos OS ein SQL oder anderen Mechanismus beizubiegen, um dem User Erleichterungen zu bieten. Längere und Tiefere Pfadangaben zu ermöglichen. Nun kommt das Ipad und weckt natürlich was den Komfort angeht Begehrlichkeiten, nur bestehen da immer noch unsere 2 Probleme, technisch – Gibt es Entwicklungswerkzeuge? Die werden den Code kaum in Assembler tippen und 2. Problem, die Ökonomie realer Dinge, folgt einem anderem Schweinezyklus als die IT Branche.

          Ich bin so halb mit der IT Branche, ich glaube die Musikbranche kann von uns Wissen übernehmen aber ehrlichgesagt, ich finde die Midischnittstelle gut, zu kurze Produktzyklen sind nicht sinnvoll und lassen sich in der realen Wirtschaft so nicht immer Abbilden.

          Grüße

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    Baltan444

    Wo führt er nur hin, all dieser Hass?
    Ich bin glücklich, dass alle möglichen Hersteller – klein wie groß, ob Korg, Moog oder sonstwer – Analogsynths für alle auf den Markt bringen: teuer=geil, also kauf ich Moog. Bastelspass mit Vintageflair? – Also den MS20 Bausatz….Filter klingt grottig? – Immer nach dem alten Motto nach: wems nicht gefällt, der muss es ja nicht kaufen. Die Auswahl an Analogsynths ist nun wahrhaft- im monophonen Bereich- riesig und dank DSI auch im polyphonen gut. Warum also beschweren, WTFen usw.? Natürlich kann und wird sich niemand alles kaufen, aber es muss heute keiner mehr aus musikalischen Gründen horrende Gebrauchtpreise zahlen, selbst wenn man auf Software verzichten will. Letztlich ist es IMO eh egal was man spielt (vgl. Spielzeug) – Hauptsache es macht Spass und klingt gut…

    LG Baltan444

  6. Profilbild
    DanielT

    Baltan444 kann Dir nur Recht geben. Die ganze Stänkerei ist so lächelrich. Die Leute sollten froh sein, dass die Vielfalt so groß wie noch nie ist. Da kann sich dann jeder etwas raussuchen.

    Auch hier mal ein Danke an die Hersteller.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Daniel IT,

      da hast du wohl Absolut recht, das Gestänker nervt und ist nicht zielführend. Am Ende des Tages macht ein Mensch Musik und der kann alle zuvor aufgeführten Instrumente so oder so klingen lassen. Bis dato war die NAMM okay und es war für jeden was dabei. Inklusive einiger Überraschungen, gute wie schlechte. Zum anderen dürfen wir nicht vergessen, das die Musikmesse immer noch die Leitmesse für Europa ist. Also freuen einfach mal ganz entspannt drauf und machen Musik :-)

  7. Profilbild
    der jim  RED

    Etwas verspätet sind noch Meldungen zu Studio Electronics, Buchla, Future Retro und Tiptop Audio eingetrudelt, die wir auf Seite 5 nachgetragen haben.

    • Profilbild
      changeling  AHU

      Dazu wäre eine Ergänzung der Links noch sehr hilfreich. Klar kann ich die mir auch selber raus suchen, aber jede Suche in einer Suchmaschine verbrät Energie (deutlich mehr als beim normalen surfen), die ich hier sparen könnte, weil ich sowieso schon auf Amazona bin.

  8. Profilbild
    Andreas Tentschert

    Hallo,
    weiss jemand, an was Vermona tüftelt (siehe Artikel)?
    Ich will schon länger einen Mono Landet, aber ohne Osc Sync, PWM und ohne CV (hab kein Eurorack, nur Urzwerg Pro /Megazwerg/Döpfer DE = kleines, feines System) warte ich doch lieber auf einen Lancet Mk2?!

    Wenn wer was weiss, bitteschön …
    Gruss
    Andajazz

  9. Profilbild
    BA6  

    Die Preisgestaltung für das MS-20-Kit scheint mir doch sehr problematisch zu sein. Fair hätte ich es gefunden, wenn der Preis etwa bei dem für den MS-20-Mini liegen würde. Dafür bekäme man dann eben den „großen“ MS um den Preis, ihn selbst zusammenbauen zu müssen. So erinnert diese Geschichte sehr an Tom Sawyer, der für die Strafarbeit, den Zaun anstreichen zu müssen, andere Kinder einspannt, die ihn dafür auch noch bezahlen …

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