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Behringer plant offenbar einen Klon des Roland Jupiter-8

30. Juli 2021

Ein weiterer Poly-Synth in Planung

behringer jupiter-8 synthesizer entwurf

Der Roland Jupiter-8 gehört ganz klar zu den größten Klassiker unter den analogen Synthesizern. Es gibt von Roland selbst Software-Versionen und ein Plug-Out für System-8 sowie den Boutique-Synthesizer JP-08, Plug-ins von Arturia und TAL und nicht zuletzt den Hardware-Synthesizer ISE-NIN von Black Corporation. Und nun will offenbar auch Behringer einen Klon des Jupiter-8 in seine polyphone Produktlinie mit aufnehmen. Einen ersten Hinweis auf das Projekt gab es zwar schon 2018, jedoch erst heute bekennt man sich öffentlich dazu.

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Wie üblich wurde die Ankündigung in einem sehr, sehr frühen Stadium der Entwicklung veröffentlicht. Als Bemerkung heißt es denn auf Facebook, wo der Entwurf gezeigt wurde, auch nur, das die Reise gerade begonnen hat.
Die Anordnung der Bedienelemente scheint weitestgehend gleich zu sein, auch die Fader und Schalter links neben der Tastatur sowie den Bender will Behringer wohl 1:1 umsetzen. Ebenso ist der Entwurf als Keyboard mit einer 61er Tastatur konzipiert.

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roland jupiter-8 analogue synthesizer

Roland Jupiter-8

Aber jetzt müsste man bei Behringer auch langsam mal konkret werden, was die Riege der polyphonen Synthesizer betrifft. Vorgestellt wurden ja schon einige Projekte, wie zum Beispiel der DS-80, der UB-Xa und der Wave. Doch diese wurden bislang nur auf Facebook in den Stadien ihrer Entwicklung gezeigt. Auf der eigentlichen Behringer-Website sind sie noch nicht gelangt, so dass weder Details zu den Spezifikationen, noch ungefähre Release-Daten und erst recht keine Preisangaben zu erfahren sind.

Aktueller Status zu allen Behringer Projekten

Auf Grund der Menge an Ankündigungen durch Behringer, haben wir einen Status-Report zu allen angekündigten Behringer-Synthesizern und Drumcomputern erstellt. Dort findet Ihr auch unsere redaktionelle Einschätzung wie weit die Projekte fortgeschritten sind und wie wahrscheinlich uns eine Realisierung erscheint. HIER DER LINK ZU DIESEM REPORT.

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Forum
  1. Profilbild
    nativeVS  AHU

    Ich hoffe mal das sie den Arpeggiator so gut wie moeglich dem original Verhalten nachempfinden; meines erachtens nach ist der Random Modus eine der besten funktionen des Originals.

    • Profilbild
      lala  

      Arpeggiator ohne „random“ und „as played“ macht heute kaum noch Sinn.
      up and down, wer will das noch?

  2. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    der Arpeggiator ist Plicht mit Random. Bei meinem Juno-6 fehlt diese Funktion leider.
    Sollte der Jupiter-8 wirklich kommen, so mache ich mir um den Klang keine Sorgen.
    Digitale Emulationen aus dem Hause Roland gibt es genug. Sie klingen dennoch gut, da haben
    sie meinen Respekt. Das ganze auch noch überzeugend annalog hinzukriegen ist schon
    eine Ansage und wenn der Preis stimmt (wovon ich mal ausgehe) dann lohnt sich das warten.

    Aber warten tun wir ja schon auf eine ganze Menge aus dem Hause Behringer. Ankündigen und Planen kann man viel, die reale Existenz entscheidet dann final, obs den vielen Originalen
    ebenbürtig ist. Wir werden sehen.

    netter Gruß

  3. Profilbild
    Soundreverend  AHU

    Gerade beim Jupiter 8 fände ich es schön, wenn er genau so aussehen würden, der Bupiter. Gehäuseform nicht wie beim BBG und die LED 8888 Anzeige in der Mitte… Weil der Sound beim Jupiter halt nicht eben alles ist. Es ist – für mich – dann doch viel mehr auch das Aussehen und die Haptik. Ich finde den MS-101 und die TD3 einfach klasse, Sound und auch das Aussehen. RD-8 ist auch noch ok. Aber z.B. der Pro One war zwar toll aber einfach kein Ersatz für einen SCI Pro one. Ich mag diese Eurorack Gehäuse halt einfach nicht und es inspiriert auch nicht.

    • Profilbild
      Monolith2063  

      Der „BBG“ hat das 4-Oktaven-Gehäuse. Der Jupiter-8-Nachbau kommt in das 5-Oktaven-Gehäuse wie der UB-Xa, das ist größer.

  4. Profilbild
    Round Robin  

    Wann bringt Behringer eine neue Eigenentwicklung raus??? Know how, Patente und fähige Personen sind ja vorhanden. Was soll diese Kopierei? Da geht noch deutlich mehr……

    • Profilbild
      Monolith2063  

      Eigene Sachen stehen bei ihnen angeblich auch in der Entwicklungspipeline. Und warum sie so viele Synthis nachbauen? Weil die Leute danach fragen und es kaufen.

      • Profilbild
        Marco

        Das mit dem Nachbauen machen sie verdammt gut.. und manchmal ist es einfach nicht notwendig das Rad neu zu erfinden..

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          Monolith2063  

          Sie bauen nach und bauen teilweise Mods und Verbesserungen ein, wenn es sinnvoll erscheint und nicht die Entwicklungskosten durch die Decke treibt. Von daher passt das. Da mögen Puristen die Nase rümpfen, aber alle kann Behringer eh nicht zufriedenstellen, dazu müssten sie jeden Nachbau in mindestens 6 verschiedenen Varianten rausbringen und das macht finanziell keinen Sinn.

  5. Profilbild
    Henrik Fisch  AHU

    Hallo? Roland?

    Auf – waaaaach – eeeeen!

    Baut euren analogen Jupiter-8 nach (natürlich analog) … und ihr macht Geee – heeeeld!

      • Profilbild
        Henrik Fisch  AHU

        Gibt’s da echt offizielle Aussagen der gottgleichen geheiligten Firmenführung? Ich würde mir als Unternehmer ja sagen, wenn es einen Bedarf gibt – noch dazu mit meinen »alten« Geräten – ja, dann decke ich den doch. Aber das bin ja nur ich.

        Es kann natürlich auch sein, dass Roland nicht kann … weil sie das Know-How nicht mehr haben. Die setzen seit Jahrzehnten auf digitale Emulationen – die ja auch gut sind, keine Frage – aber dadurch haben sie das analoge Know-How nicht mehr Hause.

        [Nachtrag]
        Kann natürlich auch sein, dass die Zusammenarbeit mit »Studio Electronics« bei dem »SE-02« nicht so war, wie Roland es sich vorgestellt hat und deswegen abgeschreckt ist.

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            paap narF ZK  

            dazu sollte man ein wenig die japanische haltung technischen dingen gegenüber kennen. für die sind auch technische entitäten mit einem geist versehen, den es gilt zu respektieren. für die sind roboter usw keine leblosen dinge oder nur wertobjekte oder nutzen zum zweck. diese haltung werden auch firmen wie behringer nicht nachahmen. das wäre erstens völlig unangemessen und zweitens lächerlich. selbst die chinesische kultur unterscheidet sich vo nder japanischen. für chinesen ist das kopieren ein zeugnis des respekts, ganz unabhängig von westlicher vermehrwertung, für die ein kopieren immer ein angriff zu sein scheint aufs vermögen…obs nun geistig oder pekuniär. oder beides in einem.

            warum ausgerechnet bei behringer immer der massive hate rausgebuddelt wird, und zwar in schöner regelmässig- und vorausschaubarkeit, ist die frage für psychologen.

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              Henrik Fisch  AHU

              > […] für die sind auch technische entitäten mit einem geist versehen, den es gilt zu respektieren. […]

              Das ist eine sehr interessante Perspektive. Unter dem Licht betrachtet schäme ich mich geradezu, die obigen Bemerkungen getätigt zu haben.

              > […] für chinesen ist das kopieren ein zeugnis des respekts […]

              Das deckt sich wiederum nicht mit dem Eindruck, den ich von den (wenigen) Chinesen bekommen habe. Für mich waren die entweder nahezu bedingungslos Obrigkeitshörig oder – wenn besser situiert – völlig skrupellos und arrogant. Deutlich mehr, als man das von unseren »Reichen« her kennt.

              Aber da begebe ich mich in gefährliches Fahrwasser.

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                Monolith2063  

                Naaa ja, man sollte da schon voneinander trennen, nämlich die Religion und das Geldverdienen. In der japanischen Urreligion, dem Shinto, gibt es zwar für alles mögliche Götter und Geister. Man sollte nun aber nicht glauben, dass eine japanische Firma deswegen ältere Produkte nicht erneut wieder auflegen würde. Korg hat seinen MS 20 und den 700s neu aufgelegt und hatte gar kein Problem damit. Roland hat nur eine andere Strategie. Man sollte nicht der Versuchung erliegen und in allem einen höheren und heiligen Zweck zu sehen. So heilig unterwegs ist man in Japan weiß Gott auch nicht.

                Und was das Kopieren angeht: es ist eine der vielen vielen Aussagen im Konfuzianismus, dass man den Meister ehrt, in dem man ihn kopiert. Und der Konfuzianismus hat als Lehre nicht nur China beeinflusst, sondern den gesamten Ostasiatischen Raum, auch Japan und Korea. Und die Japaner haben sich in den 50er und 60er Jahren auch gut im Westen umgeguckt, wie man was macht. Da waren die Chinesen aber noch mit sich selber beschäftigt (-> Kulturrevolution).

                Allerdings verstehe ich nicht, was das mit dem Benehmen von zu Geld gekommenen Chinesen zu tun hat. Überhebliche Menschen mit schlechten Manieren gibt es übrigens auch in Japan, das nur so am Rande.

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              Monolith2063  

              Übrigens sollte man im Hinterkopf behalten, dass Roland Chef Junichi Miki zwar hier Ikutarō Kakehashi zitiert, als er aber 2014 mit Hilfe einer US Investorengruppe Roland quasi übernommen hat (Management Buy-Out) war Ikutarō Kakehashi dagegen, weil er der Meinung war, dass sich Roland unter diesem Management nicht weiterentwickeln würde. Diese Meinung hat Junichi Miki aber nicht weiter interessiert.

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                El Plauzo

                M.E. hat sich Roland auch nicht mehr weiterentwickelt; im Gegenteil. Dass man nur noch auf ein Modell der Klangerzeugung setzt, das auf allen Geräten des Unternehmens lauffähig ist, mag aus kaufmännischer Sicht Sinn ergeben – nimmt dem Unternehmen aber komplett das Mojo weg. Warum sollte ich jetzt noch mehr als ein Gerät von Roland erwerben? Ich bin jedenfalls maßlos enttäuscht – und das schon, seit ich die Gaia-Plastikdose (made in PRC – für alle, die mit dem Finger gerne auf B zeigen…) mit den unbrauchbaren Hüllkurven unter den Fingern hatte. Sich neu zu erfinden und den Spaß an der Entwicklung neuen Spielzeugs an den Kunden weiterzugeben – das hat bisher von den Japanern nur Korg geschafft.

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          Philipp  

          Meine Vermutung ist, dass die Marge bei den digitalen Emulationen und Software höher liegt, als bei einer authentischen analogen Wiederauflage.

          Ich finde es auch schade, würde mir eine 1:1 Wiederauflage des Jupiter 8, Tr-808 & Tr-909 von Roland so sehr wünschen…

  6. Profilbild
    paap narF ZK  

    Da geht mir einer. Ich gehöre zwar zu den armen asozialen und deswegen wohl untalentierten nichtadeligen Elementen, die sogar für Behringersynths sparen müssen, aber für die jetzt wohl drohende Kombi J8 und RD8 gibts dann keine Zurückhaltung mehr. :D
    Ich hoffe inständig, daß die den RolandJ8-Sound auch gut hinbekommen. Und da werde ich ganz genau hinhören, was der moogulator und der dean dazu zu sagen haben werden bei ihren diensttäglichen Youtube-Streams ^^

  7. Profilbild
    lightman  AHU

    Bezüglich Neuauflagen alter Klassiker hat Roland mit ihren ACB- und ZEN-Maschinen ein digitales Statement gesetzt – das sind unsere Neuinterpretationen, die wir für besser als die alte Technologie halten. Die Japaner anerkennen zwar den Status ihrer Klassiker, der in der westlichen Welt um sie entstandene Kult ist ihnen aber fremd. Aus diesen und anderen Gründen halte ich analoge Neuauflagen von Roland für ausgeschlossen.

    Ob Behringer den JP8 gewuppt kriegt, sei mal dahingestellt. Wird halt vermutlich wieder wie immer werden – nah dran aber nicht 100% gelungen. Wenn ich da an die Flut von „amtlichen“ Vergleichstests und die damit verbundenen Schlammschlachten (euphemistisch Diskussion genannt) denke, die unweigerlich auf uns zukommen werden, wird mir übel…

    • Profilbild
      Monolith2063  

      In Japan gibt es auch Leute, die die alten Geräte verehren, na klar. Das ist doch nicht nur eine Sache des Westens.

      • Profilbild
        lightman  AHU

        Mit „die Japaner“ habe ich in diesem Fall eher die Damen und Herren im Roland-Vorstand gemeint. Es versteht sich von selbst, daß es auch in Japan viele Leute gibt ,die die alten Geräte schätzen, nur ist dort gleichzeitig neue Technologie kein Schreckgespenst, sondern wird als logische Folge der Fortschritts angenommen und genutzt. Die Neuauflage eines Roland-Klassikers in digitalem Gewand ruft dort jedenfalls keine Shitstorms hervor, wie sie hier bei solchen Gelegenheiten losbrechen,

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          Monolith2063  

          Okay, hatte ich falsch verstanden.

          Apropos Vorstand: Roland ist seit einem Management Buy-Out 2014 durch den damaligen Präsidenten (und heutigem Chef) Junichi Miki und einer Investorengruppe keine öffentlich gehandelte Aktiengesellschaft mehr.

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          El Plauzo

          Nun, wenn man einerseits keine Geister herbeirufen will, aber mit klassischen Namen (JD, JX, Juno, Jupiter) und Gehäusen (Jupiter-X) Erwartungen erzeugt, die das Gerät dann nicht halten kann, bereitet das genau den Boden für Neuauflagen anderer Hersteller.

          • Profilbild
            lightman  AHU

            Seit der Neuauflage der TB-303 als MC-303 in den 90ern sollte doch klar sein, wohin die Reise geht. Man muß das nicht mögen, aber realistisch betrachtet waren da auch gute Teile dabei, gerade in den letzten fünf Jahren. Ob da nun Juno, Jupiter oder Schorschi draufsteht, ist mir egal.

            Ich habe nichts dagegen, wenn andere Firmen den Faden aufnehmen und die alten Kisten nachbauen, Roland wird das wirtschaftlich nicht sonderlich jucken und wir können aus dem Vollen schöpfen.

            • Profilbild
              fanatic  AHU

              Roland geht den Weg ähnlich einer Rockband, die aufhört alte Hits im Stadion zu spielen und sich nur auf neues Material fokussiert. Gefällt den alten Fans oft nicht.
              Ist aber zumindest konsequent.

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                Monolith2063  

                Von Roland kommt nur neues Material? Und was ist mit ihren digitalen Neuauflagen alter Geräte? Das ist doch kein neues Material. Das sind, um bei der Rockband zu bleiben, Neuauflagen alter Lieder, aber in einem ganz anderen Stil.
                Das ist so wie bei Jean-Michel Jarre, wenn er Oxygene auf einem Konzert in einer Techno-Fassung spielt. Viele alte Fans sind empört, manche finden das gut und der dritten Gruppe ist es egal.
                Im Kern ist es aber Oxygene, auch wenn schneller gespielt und mit anderen Effekten.

                • Profilbild
                  fanatic  AHU

                  Roland hat vor langer Zeit das Kapiel „Analog“ für sich geschlossen.

                  Was möchtest du jetzt sagen?

                  “ Von Roland kommt nur neues Material? Und was ist mit ihren digitalen Neuauflagen alter Geräte? Das ist doch kein neues Material.“…..

                  Ok!👍🏼 Diskussion beendet :)

  8. Profilbild
    anselm  

    Ich habe noch nie ein Behringer-Gerät gekauft und glaube auch nicht, daß ich das in Zukunft tun werde.
    Aber ich finde es gut, daß es diese Option gibt. Die neuen Behringer-Synths machen scheinbar vielen Menschen große Freude, Leute, die sich ein Original nicht kaufen könnten.

    Daß Roland sich mal besinnt, dafür sehe ich auch wenige Anzeichen. Es gibt teilweise sehr gute Replicas von 303 (RE303), 808 und 909. Roland könnte mit den Entwicklern kooperieren, wie sie es mit Studio Electronics gemacht haben beim SE2. Fände ich super. Es würde mich aber doch überraschen, wenn das wirklich passiert. Die Luft anhalten werde ich dafür jedenfalls nicht.

  9. Profilbild
    anselm  

    Beim Jupiter 8 denke ich, daß ein Behringer-Synth nicht alle Interessenten ansprechen kann.

    Ich nehme an, es gibt Marktpotenzial für eine Replica hoher Qualität im Preisbereich zwischen $4,000 und $6,000, ein Gerät, daß auch optisch nah am Original ist, evtl. mit Schaltern, um auch die Sounds des JP6 und MKS80 (Rev4 und Rev5) abzudecken (würde natürlich zusätzliche Schaltkreise erfordern und entsprechend mehr kosten).

  10. Profilbild
    lindenpfaffe

    … kommt es nur mir so vor, das nur noch Getöse von Behringer kommt? Ich hatte mich SO auf das String-Solina gefreut und schon einmal 350 auf die Habenseite gelegt. Nix is!! Da kommt nichts! Mit Verlaub Herr Behringer, es gibt einen schönen Spruch: „Man soll einen Champagner servieren, solange er perlt“ Ich hab keinen Bock mehr ständig Produktankündigungen zu lesen, ich will HARDWARE sehen. Aber jetzt ist es zu spät,… Fa. Eventide hat jetzt meine 350. Was das Thema Beringer betrifft, klink ich mich aus, kein Bock mehr. Egal was noch kommt.

    • Profilbild
      SynthNerd  AHU

      Aktuell sind 17 Synthesizer Modelle von Behringer auf dem Markt. Dass die keine Hardware liefern, kann man also nicht vorwerfen. Ich erfreue mich nach wie vor an Deepmind und 2600 und freue mich schon darauf UB-XA und CS80 auszuprobieren, sobald das geht.

      Good things come to those who can wait ;-)

    • Profilbild
      Monolith2063  

      Behringer kündigt schon seit mehreren Jahren deutlich früher als andere Hersteller an, informiert ab und an über den aktuellen Stand, bis das Gerät dann irgendwann zu kaufen ist. Aber scheinbar ist diese Vorgehensweise für manche Leute neu, obwohl man doch davon ausgehen sollte, dass sich das nun langsam rumgesprochen hat.

      Ja, bei der Solina ist es aktuell ruhig. Allerdings muss man wissen, dass Behringer nach den ersten Veröffentlichungen den Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern vom Hersteller Eminent gesucht hat. Man wollte scheinbar noch genauere Informationen über die Geräte erhalten. Denn es gab ja nicht nur eine Solina-Version und manche (wie z.B. Jean-Michel Jarre) sagen, das erste String Ensemble von Eminent war eh das beste – und das war nicht das später in der Solina, sondern das zuerst in der Eminent E310 Orgel verbaute.

      Dazu kommen noch zwei weitere Faktoren:
      1. Corona-Krise (da war doch was, schon ganz vergessen?), was vieles zurückgeworfen hat,
      2. die derzeitige Beschaffungsproblematik bei Bauteilen und Containern.

      Es konnte also theoretisch sogar sein, dass die Solina fertig entwickelt ist, sie die aktuell aber nicht bauen können, weil es gerade große Probleme am Weltmarkt gibt. Ich weiß nicht, ob das bei der Solina so ist, bei anderen Geräten von Behringer ist es aber so. Von daher: abwarten.

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