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Korg opsix FM-Synthesizer nach Vorbild DX7

11. November 2020

FM Synthesizer Generation 2020

Kurz vorab: Inzwischen gibt es den ausführlichen AMAZONA.de-Test zum opsix HIER (klicken).

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Wie erwartet, hat uns kurz nach dem Leak zum Korg opsix nun die offizielle Pressemitteilung von Korg erreicht. Viel Neues ist nicht mehr dabei, doch aus dem Gesamtbild ergibt sich nun ein hochattraktiver FM-Synthesizer, der es wirklich in sich hat.

Wie sich bereits angedeutet hat, sitzt die FM-Klangerzeugung im selben Gehäuse, die auch für den Korg Wavestate verwendet wurde. Am Anfang war ich etwas skeptisch, als ich den Korg Wavestate das erste Mal in Händen hielt. Er sieht auf den Bildern deutlich schwerer aus, als er tatsächlich ist. Da stellt sich anfänglich schon ein gewisses „Plastikfeeling“ ein, aber nur so lange, bis man die die Sounds gehört hat und beginnt, eigene Klänge programmieren.

Mit der dunkelgrünen Oberfläche hat man für meinen Geschmack den Korg opsix zu einem echten Hingucker gemacht – und auch Aufteilung der Bedienoberfläche scheint auf der kleinen Arbeitsfläche optimal gelöst worden zu sein.

In unserem Forum wurde ja mehrfach der Tastaturumfang diskutiert. Ich sehe das so: Korg Wavestate und opsix lassen sich im Studio bei Bedarf in einem kleinen Case oder aus der Originalschachtel hervorzaubern und ohne großen Platzbedarf ins Setup integrieren. Wo Racks kaum Bedienelemente bieten (und auf Dauer Nackenschmerzen hervorrufen) und Masterkeyboards sperrig und unhandlich sind, bieten die kleinen Korgs genau die richtige Balance zwischen Haptik und Volumen.

Korg opsix FM-Synthesizer

Kommen wir nun zur offiziellen Pressemitteilung, die wir um einige Superlative gekürzt haben. Es liest sich einfach besser ;) :

Der KORG opsix bedient sich klassischer FM-Synthese mit 6 Operatoren, die er allerdings aufgrund zahlreicher neuartiger Features auf ein neues Level hebt. Somit lassen sich sowohl die legendären FM-Klänge, die in den 80ern ein ganzes musikalisches Jahrzehnt prägten, als auch zeitgemäße, brachiale Sounds für moderne EDM-Produktionen sowie cineastische Soundeffekte und Klanglandschaften im Handumdrehen realisieren. Über den neu entwickelten Operatoren-Mixer erhält man sofortigen Zugriff auf die Lautstärke und Tonhöhe der einzelnen Modulator- und Carrier-Signale. Mehrfarbige LEDs zeigen dynamisch die jeweilige Belegung der einzelnen Bedienelemente an. Weiterführende Parameter lassen sich mit den 6 DATA ENTRY Drehreglern vornehmen, deren jeweilige Funktion korrespondierend im OLED-Display angezeigt wird.

Korg opsix FM-Synthesizer

Die 5 verschiedenen Operatoren-Modi FM, Ring Modulation, Filter, Filter FM und Wave Folder erweitern die bisherigen Möglichkeiten der FM Synthese eines Yamaha DX7 um ein Vielfaches und eröffnen Klangwelten, wie sie bisher nur von FM-Plug.INs zu hören waren. Der Korg opsix stellt in seinen Operatoren 21 Wellenformen mit unterschiedlichen Obertonstrukturen zur Verfügung. 40 verschiedene Algorithmen plus die Möglichkeit, eigene User-Algorithmen zu erstellen, ermöglichen FM-Synthese für gehobene Ansprüche. Darüber hinaus bietet der opsix ein vielseitiges Multi-Mode-Filter mit 11 verschiedenen Filtertypen, mit dem sich Sounds auch subtraktiv verformen lassen. Die umfangreiche Modulations-Sektion bietet 3 LFOs, 3 ADSR-Hüllkurven und einer virtuellen Patch-Bay mit 12 unterschiedlichen Routings. Zum finalen Veredeln der eigenen Soundkreationen gibt es 3 Effekt-Instanzen mit insgesamt 30 verschiedenen Effekt-Typen, darunter neben zahlreichen Klassikern auch ausgefallenere Effekte wie unterschiedliche Gitarrenverstärkermodelle, Decimator und Grain Shifter.

Korg opsix FM-Synthesizer

Die Oszilloskop- und Spectrum-Analyzer-Funktionen im zentralen OLED Display liefern in Echtzeit visuelles Feedback zu den erzeugten Sounds und erleichtern somit das gezielte Herausarbeiten gewünschter klanglicher Aspekte. Für rhythmisch animierte Klänge ist der opsix mit einem 6-fach polyphonen Step-Sequencer mit Motion Sequencing für bis zu 6 unterschiedliche Klangparameter sowie einem vielseitigen Arpeggiator ausgestattet. Ebenso „on Board“, eine Randomize Funktion, die auf Wunsch neue Klänge oder ausgewählte Klangaspekte auf Zufallsbasis generiert. Die vom KRONOS bekannte Smooth Sound Transition (SST) ermöglicht ein nahtloses Umschalten zwischen unterschiedlichen Sounds, ohne dass gehaltene Töne oder Effektfahnen abgerissen werden. 64 Favorite Speicher erlauben den Zugriff auf persönliche Favoriten aus den 500 speicherbaren Sounds (250 ab Werk vorbelegt). IM Lieferumfang enthalten ist ein Download-Code für ein Software-Paket, das neben zahlreichen Software-Klangerzeugern von KORG und anderen Herstellern auch das Mastering-Plug-In Ozone Elements von iZotope sowie die DAW-Software Reason Lite beinhaltet.

Korg opsix FM-Synthesizer

Die Anschlüsse des Korg opsix

Die wichtigsten Features des Korg opsix im Überblick:

  • – Neuartiger FM-Synthesizer mit 6 Operatoren
    – 37 leichtgewichtete Tasten
    – Klassische FM-Synthese plus völlig neuartige Möglichkeiten
    – Mehrfarbige LEDs zur dynamischen Kennzeichnung der Bedienelemente
    – Operatoren-Mixer mit 6 Fadern und 6 Drehreglern
    – 6 DATA ENTRY Drehregler zum schnellen Zugriff auf wichtige Soundparameter

Korg opsix FM-Synthesizer

  • – Gestochen scharfes OLED-Display zur einfachen Navigation- 5 unterschiedliche Operatorenmodi (FM, Ring Mod., Filter, Filter FM, Wave Folder)
    – 40 Algorithmen + User-Algorithmen
    – 21 verschiedene Wellenformen
    – Multimode-Filter mit 11 verschiedenen Filtertypen
    – 32-fache Polyphonie (je nach Einstellungen 24-fach)

Korg opsix FM-Synthesizer

  • – Polyphoner Step-Sequencer mit 16 Steps
    – Arpeggiator mit 7 Pattern
    – 64 Favorite Speicher;
    – 3 Effekt-Instanzen mit 30 Effekttypen
    – Virtual Patch Sektion mit 12 Routings
    – 3 ADSR Hüllkurven

Korg opsix FM-Synthesizer

  • – 3 LFOs mit 23 unterschiedlichen Wellenformen
    – Smooth Sound Transition (SST) zum nahtlosen Umschalten zwischen unterschiedlichen Sounds
    – Pitch Bend Regler und MOD Wheel
    – 500 Soundspeicherplätze (250 ab Werk vorbelegt, überschreibbar)
    – Integrierte Spectrum-Analyzer- und Oszilloskop-Funktion
    – Randomize-Funktion zum zufallsbasierten Generieren von Klängen
    – USB-MIDI und Standard MIDI IN/OUT, Symmetrische Klinkenausgänge L/R, Kopfhörerausgang, Anschluss für Sustain-Pedal (nicht im Lieferumfang enthalten)
    – Inklusive Schnellstartanleitung, Netzteil und umfangreichem Software-Paket zum Download

Korg opsix FM-Synthesizer

Der Korg opsix FM-Synthesizer soll noch im November ausgeliefert werden und laut empfohlenem VK von Korg soll er 799,- Euro kosten. Wie üblich wird der Ladenpreis sicher etwas günstiger sein, aber noch ist der Korg opsix in den Shops nicht gelistet.

Der Korg opsix FM-Synth on YouTube

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Ab hier unsere Meldung vom 30.10.2020 zum Korg opsix

Korg opsix, FM-Synthesizer nach dem Vorbild des Yamaha DX7

Kurzes Update: Der opsix scheint nun fertig zu sein. Einige erste Exemplare sind wohl schon im Umlauf. Wir rechnen mit einer baldigen offiziellen Ankündigung von Korg. Evtl. könnte sogar eine Auslieferung noch dieses Jahr stattfinden.

Es stellt sich aber die Frage, wie heiß ist denn eigentlich ein Yamaha DX7 Nachfolger. Was meint ihr? Mit Sicherheit haben sich die Korg-Ingenieure da noch ein paar Bonus-Features einfallen lassen (z. B. Filter). Erleben wir nun nach der Analog-Welle die Rückkehr der Digital-Synthesizer der 80er? Korg hat ja mit dem Wavestate bereits den ersten Schritt getan.

Wir sind jedenfalls wirklich gespannt, wie sich das entwickeln wird.

Unsere Meldung vom 24. Januar 2020 zum Korg opsix

Der Korg Opsix ist real – zumindest ein Prototyp. Die Kollegen von Synthtopia.com haben ein weiteres Foto gepostet, das den FM-Synthesizer hinter Glas zeigt.

Korg Opsix 2

Korg Opsix – Quelle: Synthtopia

Offenbar ist das Gerät noch nicht funktionstüchtig. Auch auf dem Instagram-Kanal von Sonicstate wurde ein Bild der Vitrine gezeigt. Außerdem gibt es einen kurzen Clip eines weiteren Prototypen von Korg namens Nautilus. Es ist nicht ganz ungewöhnlich, dass neue Geräte halb-öffentlich gezeigt werden, um Reaktionen einzusammeln. Andere Firmen präsentieren ihre Neuentwicklung mehr verdeckt in Hotelsuiten, Korg macht es diesmal offener. Vielleicht bekommen wir zur Superbooth dann auch ein funktionstüchtiges Modell zu hören? Daumen drücken.

In diesem NAMM-Clip wird Prototyp des Korg opsix von einem Korg-Mitarbeiter vorgestellt:

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Ab hier die Meldung zum Korg opsix zur Namm Show

Auf der Website reddit ist ein Bild aufgetaucht, das vom Aufbau des Korg NAMM-Standes zu sein scheint. Wird mit dem Korg Opsix heute noch ein echter FM-Synthesizer präsentiert? Oder hat man dort nur einen Köder abgestellt? ;-)

Viel lässt sich dem schlecht aufgelösten Bild nicht entnehmen, aber immerhin erkennt man auf dem Panel den Aufdruck von 32 verschiedenen Algorithmen für die sechs Operatoren, die der Synthesizer ja sogar im Namen trägt. Die sechs Fader auf der linken Seite könnten für die Steuerung derselben zuständig sein oder diese sind vermutlich multifunktional zur Steuerung verschiedener Parameter augelegt. Das abgebildete Keyboard hat eine 61er Tastatur, was ein sinnvolle Größe für einen solchen Synthesizer ist. Eine Desktop/Rack-Variante scheint aber auch realisierbar zu sein, wenn man den Teil mit den Aufdrucken abzieht.

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Zwar würde man eher von Yamaha einen FM-Synthesizer im Stil des DX7 erwarten, doch hat auch bei Korg diese Technologie eine gewisse Tradition, man denke nur an die Keyboards Korg 707 und DS-8, aber auch an den Volca FM.

Zu einem neuen FM-Synthesizer stellen sich natürlich verschiedene Fragen: Wie groß ist die Polyphonie, können die Operatoren mehr als Sinus, ist ein zusätzliches Filter vorhanden, wie zugänglich ist die Bedienung, besteht Kompatibilität zu DX7-Patches und anderen (Software)-FM-Synthesizern?

Alle Spekulationen werden aber sicherlich noch heute im Laufe des Tages obsolet werden. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Preis

  • empfohlener VK: 799,-€
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Forum
    • Profilbild
      Tom Herwig

      Finde ich auch. Endlich mal nicht der 357. Analog-Aufguss. Nach dem Wavestate noch ein FM Synthie? Geil. Dazu darf sich dann noch ein Analoger gesellen und man hat ein irres Klangspektrum in der Hütte.

      • Profilbild
        Coin  AHU

        Naja, die FM Synthese wurde ja auch schon zig mal hervor gebracht.
        Aber sie ist imho viel ergiebiger als der Analoge Kram.
        Ich finde den Sound des neuen Twisted Electrons Mega FM sehr schön.

        • Profilbild
          swift  

          Analog (sutraktiv) und digita (FM) stehen ja nicht in Konkurrenz sondern ergänzen sich, wie aus dem Posting oberhalb ja schon hervorgeht.

    • Profilbild
      Emmbot  AHU

      Ja wenn der kommt wäre das echt n Hammer.

      Mit dem Wavestate, den Nutube Sachen, dem Stage Piano, der Mixer sowie der MS 20 und der ARP 2600 FS schießen Sie echt den Vogel ab.

      Wenn ich da so an manche Jahre denke, wo dann halt mal n Synth in neuen Farben die „Neuheit“ war.

  1. Profilbild
    Soundreverend  AHU

    Korg scheint ja dieses Jahr richtig aufzudrehen… Bin sehr gespannt, ein FM Synthesizer mit hoffentlich ein bisschen mehr als nur DX-7. Klasse. Die Frage die ich mir dann stellen werde ist, ob ich meinen DX-7 II gegen einen opsix austauschen sollte.

  2. Profilbild
    Tyrell  RED 111

    Sieht irgendwie ziemlich „überlegt“ aus. Macht auf mich nicht den Eindruck eines Fakes – auch wenn die rechte Seite dem DX7 schon sehr sehr stark ähnelt. Trotzdem – cool wärs.

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Alles cool, voll korrekt während Yamaha und Roland sich quasi pennen gelegt haben. :)

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    In Sachen Design nicht so der Überkracher. Frühe 90er Optik und das Display scheint auch sehr klein dimensioniert, eben wie anno dazumal.

  5. Profilbild
    Henrik Fisch  AHU

    Hey … whow! Das wäre echt cool! :-)

    In dem Zusammenhang mag ich auch noch mal an den Kodamo EssenceFM erinnern, der inzwischen (laut Shop) lieferbar ist. 6-OP-FM mit frei verschaltbaren Algorithmen, 300 Stimmen, die zum Stacken einladen, dazu eine subtraktive Engine mit Filtern.

    Hier die Meldung vom Amazona.de:
    https://www.amazona.de/kodamo-essencefm-leistungsfaehiger-fm-synthesizer/

    Website des Herstellers:
    https://kodamo.org/

    • Profilbild
      lightman  AHU

      Das Teil hatte ich auf meiner Liste recht weit oben stehen, allein die 300 Stimmen und 16-fache Multitimbralität hören sich superfett an, leider hat mir der Sound in den Demos bisher überhaupt nicht zugesagt. Klingt alles sehr flach, langweilig, saftlos, so gar nicht wie ich das von FM gewöhnt bin. Ich werde zwar dranbleiben, bin aber skeptisch, ob das was mit uns wird.

      • Profilbild
        Henrik Fisch  AHU

        Danke für die Einschätzung. :-)

        Ich habe hier ein Video auf YouTube gefunden, in dem die Kodamo-Leute selber ein wenig mit dem Synthesizer improvisieren:

        https://www.youtube.com/watch?v=Z1_vUtIqmOw

        Da kann ich Deine Einschätzung durchaus nachvollziehen. Allerdings muss sind die Sounds auch alles andere als langweilig. Und ein »langweiliger, saftloser« Sound auch ein Hinweis darauf sein, dass sich der EssenceFM ohne Probleme in ein Arrangement einfügt (ich denke da auf der anderen Seite an den »Waldorf Pulse (1)«, den man nachgeschaltet grundsätzlich immer heftig zügeln muss). Und vielleicht sind auch die Soundbeispiele nicht das gelbe vom Ei.

        • Profilbild
          lightman  AHU

          Habe mir das von dir verlinkte Video angesehen. Mir ist das zu wenig für einen Synth mit 300 Stimmen und haufenweise Funktionen. Was ich da höre, klingt wie ein Aufguß diverser DX7-Sounds á la DX Rhodes und dem ganzen Geglöckel und Gebimmel, das nach Meinung vieler Leute FM ausmacht. Der Klang an sich ist schon gut, vielleicht liegt meine Abneigung einfach an der Soundauswahl und dem Spiel. Beim DX7 ging mir das anfangs genauso, aber als ich dann selbst einen hatte und merkte, was für ein Monster da unter der glockig-glitzernden Oberfläche steckt, hab ich meine Meinung schnell geändert.

          Es ist ein bißchen ein Treppenwitz der Geschichte, daß sich das nun mit dem EssenceFM zu wiederholen scheint, zumindest aus meiner Sicht. FM hat mir die klangliche Freiheit gegeben, die ich bei anderen Synths vergeblich suchte, sich eben jenseits des sits-well-in-the-mix-Schönklangs zu bewegen, aber das, was ich bisher gehört hab, geht eher wieder auf die alte Schiene zurück. Das ist wie den ultimativen Geländewagen zu bauen und dann nur auf der Straße rumzufahren.

          Werde das Teil trotzdem testen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Es ist wieder Zeit für die Monsterjagd! :)

    • Profilbild
      nativeVS  AHU

      Der Kodamo war ja das highlight vom Synthfest; er steht bei mir aber leider hinter dem TX816 auf der liste den ich noch knapp fuer einen aehnlichen preis kaufen wuerde.

  6. Profilbild
    deep6

    Im Gegensatz zum wavestate sieht dieser opsix nicht nach einem Gerät aus, dass mir Spaß machen würde zu programmieren. Es erinnert einfach zu sehr an das Design der Menü diving bzw Zahlen- Tipping Synths der 90’er. Mehr Knöpfe oder aber zumindest ein ordentlich großes (Touch) Display hätte für mich da mehr her gemacht. Na gut… Vielleicht kann Korg mich da noch mit den inneren Werten locken….

  7. Profilbild
    swift  

    Soetwas gefällt mir besser als aktuelles Design mit gefühlt hundert Leds und Pads, die in allen RGB Farben leuchten.

  8. Profilbild
    Larifari  AHU

    In der Amazona Community wurde immer mal wieder darüber gescherzt dass nach dem 80er Synth Hype wohl bald die 90er am Start sind…

    Korg „we hear you“

    • Profilbild
      TimeActor  AHU

      Soweit ich das sehe, sind das die völlig identischen Alghoritmen wie im DX7 mit jeweils 6 Operatoren sowie Feedback Schleife.
      Habe damals an meinen beiden DX7 keinen Freude machende Programmierung verspürt! Bin hier auf das Display gespannt…ein Grafisches Anzeigefeld ist bei FM / PD unerlässlich. Design auch wenns altbacken aussieht gefällt mir aber – bitte blos kein Bontempi Design ;-) Bin schon auf den Preis gespannt – damals habe ich mir den vom Lehrlingsgehalt zusammen gespart. Bei über 4000.- Deutsche Mark musste ich einige Monate dafür arbeiten.

  9. Profilbild
    OscSync  

    Oooh, das scheint genau das zu sein, was ich mir von Yamaha erhofft habe. Einen echten DX für das neue Jahrtausend. Arpeggiator scheint schonmal dabei zu sein, und in dem oben verlinkten Detailschwenk kann man rechts auch das Wort „Filter-FM“ erhaschen……Und Tap Tempo ist auch dabei, super, so machen Arpeggiatoren & Sequenzer auch im Proberaum Spaß!

  10. Profilbild
    dAS hEIKO  AHU

    Muß wohl ein Fake sein. Handelte sich es um ein aktuelles Gerät, müßte ja ein deutlich kleineres OLED-Display verbaut sein. Unrealistisch ;-) :-D XD

  11. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Bei einem digitalen Synth von 2020 würde ich mir auch ein größeres Display wünschen, nur Touch-Displays mag ich nicht so sehr. Ansonsten sieht das Panel weitaus einladender aus als das des Ur-DX7, zudem gibt es keine Folien-Taster. Lobenswert wäre noch das 5-Oktaven-Keyboard, was ja heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist (siehe Wavestate). Bin schon neugierig auf den Preis…

  12. Profilbild
    Voyager  

    Wieso müssen es fixe Algorithmen sein? Ich kann es verstehen, dass es die Soundprogrammierung für nicht so erfahrene User leichter macht, aber ein 6-OP-Synth mit freier Modulationsverschaltung wie beim FM8 oder Sytrus von Image-Line wäre doch weitaus flexibler und wirklich interessant für mich.

    Ein wahr gewordener Traum wäre aus meiner Perspektive allerdings eine Art Hardware-Version vom bereits erwähnten Sytrus: 6 OPs, für jeden wahlweise klassische Wellenformen (morphbar vom Sinus über Dreieck, Sägezahn und Rechteck bis zur Pulswelle, also wie bei den „Neuzeit-Moogs“), importierbare Single-Cycle-Waves (alternativ Wavescanning als ein kleines, nettes Extra) oder additive Synthese mit einstellbarem Pegel und Phasenlage je Harmonische, dazu FM mit frei verschaltbaren Modulationsverbinungen (via Modulator-Carrier-Matrix, wobei die „Zellen“, also die jeweilige Mod-Car-Verknüpfung, in der Intensität regelbar wären), drei Filtereinheiten mit diversen Typen, freie Verteilung der OPs auf die Filter, Modulatoren ohne Ende, FX-Einheit, großzügige Benutzeroberfläche, bis 2000€. Das wäre DER Übersynth schlechthin, die Eierlegende Wollmilchsau… klingt vielleicht ein wenig utopisch, aber müsste mit heutiger Technik doch eigentlich machbar sein, oder?
    Jedenfalls würde so ein Synth mich wunschlos glücklich machen, ich bräuchte dann kein weiteres Gerät mehr ;-)

  13. Profilbild
    lightman  AHU

    Hey, ein neuer Korg FM-Synth, damit habe ich nicht gerechnet. Da sind für mich vornehmlich die Echtzeitfunktionen und weitere Zugaben wie Filter interessant, ansonsten hört sich die Engine nach dem bekannten Schema 6 Operatoren und 32 Algorithmen á la DX7 an. Klar, eigene Algorithmen zu erstellen ist nett, muß aber nicht sein, mit den Vorgaben sind eigentlich alle Bedürfnisse abgedeckt, wie ich finde (sofern sich Korg an Yamaha orientiert). Optisch finde ich das Teil sehr gelungen, kein Quatsch, kein Bling-Bling, nur die Regler und aufgedruckten Algorithmen, so wie sich das gehört.

    Ich will mein Pulver aber nicht zu früh verschießen und gucke erstmal, was Yamaha macht. Ich warte immer noch auf einen puren FM-X-Synth ohne Schnickschnack und AWM2.

  14. Profilbild
    Gerd Lange  

    Sehr gut, was KORG da auf der NAMM zeigt. Der Wavestate steht bei meiner Kaufliste jetzt ganz oben und der KORG Opsix ist auch sehr interessant. Aus meiner Sicht gibt es mittlerweile etwas zu viel analoger Stoff (meist zu wenig Polyphonie und eben eingeschränkt im Sound, Pianoklang geht nun mal digital besser) und zu einem umfassenden Angebot gehört aus meiner Sicht auch mal ein reiner FM-Synth. Ich hoffe, dass KORG aus dem Prototyp ein Seriengerät werden läßt.

  15. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Also falls Korg Feedback sucht. Auf die rechte Seite alle Einstellungen für ein Operator mit Fadern Potis etc. Und 6 Tasten für s umschalten drüber.

  16. Profilbild
    TimeActor  AHU

    Habe damals an meinen beiden DX7 keine Freude bei der Programmierung verspürt wenn ich mal schamlos untertreiben darf. Bin hier auf das Display gespannt…ein Grafisches Anzeigefeld ist bei FM / PD unerlässlich. Design auch wenns altbacken aussieht gefällt mir aber – bitte blos kein Bontempi Design ;-) Bin schon auf den Preis gespannt – damals habe ich mir den vom Lehrlingsgehalt zusammen gespart. Bei über 4000.- Deutsche Mark musste ich einige Monate dafür arbeiten.

  17. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Macht ein richtiger FM Synth heutzutage noch einen Sinn ???

    Der im YAMAHA Montage implementierte XXL-DX7 FM ist nice to have, führte aber bei mir nicht zu einem Erleuchtungserlebnis.

    Der REFACE DX ist ein tolles Gadget, aber nicht mehr.

    Daher frage ich mich, was will KORG uns damit sagen ?

    • Profilbild
      Coin  AHU

      Weil es für Dich nicht „zu einem Erleuchtungserlebnis“ führt,
      ergibt ein FM Synth für alle Menschen pauschal keinen Sinn ?

      Meine Güte, öffne mal Deinen Horizont,
      denn Du bist nicht der Mittelpunkt des Universums!

      Korg will sagen: Die Leute wollen FM – die Leute kriegen FM.

      Es mag auch Leute geben,
      die stellen sich einen Raren Jellinghaus-Programmer hin,
      um tiefer in die FM-Synthese des DX7 tauchen zu können.

      Kein Thema

  18. Profilbild
    Nis  

    Bin sehr zufrieden mit meinem DX7, würde mir für den Korg auch, oder ZUMINDEST, eine Option mit 12BIT DAC Magic wünschen.

  19. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich hoffe, dass er auch in einer kleineren Tastaturversion mit zwei bis drei Oktaven kommt. Mir geht der Platz für Volltastis langsam wirklich aus.

  20. Profilbild
    bluebell  AHU

    Ein genialer Schachzug wäre, wenn das Gerät DX7-Sounds einlesen und sie möglichst ähnlich klingend abspielen könnte.

        • Profilbild
          lightman  AHU

          Der Volca FM hat einen Chain-Modus, wo man mehrere Geräte verketten kann. Kauft man sich zwei davon, liegt man immer noch unter 300.- Euro (noch weniger wenn man sie gebraucht kauft) und hat einen modernen DX mit 6 Stimmen, der noch dazu einige Extras mitbringt. Rauscht auch viel weniger als das Original.

          • Profilbild
            ISE500  AHU

            Hi Lightman,,
            wie macht man das dann mit dem Retrofit Mod: kann man dann bei nur einem Keyboard Velocity mit nur einer Tastatur hinkriegen?

            • Profilbild
              lightman  AHU

              Das kann ich dir leider nicht beantworten. Ich schätze schon, denn im Chain-Mode werden alle Daten per SysEX übertragen, auch Velocity, aber 100% sicher bin ich mir nicht.

              • Profilbild
                ISE500  AHU

                Danke für deine Antwort. Ich habe auf Youtube schon geschaut, finde aber leider keine Videos, in denen zwei oder mehr Volca FM polyfon gechainet gespielt werden.
                Es stimmt ja, was du sagst, dass das eine günstige polyphone Synthlösung wäre. Ein Volca FM alleine denke ich immer ist nichts halbes oder ganzes für mich persönlich jetzt – wenn ich das mit meinem Reface Dx vergleiche.

  21. Profilbild
    camarillo  

    Ich meine mich zu erinnern, dass die Möglichkeit der Ringmodulation zwischen den Operatoren einer der wesentlichen Unterschiede zwischen dem DX-7 und Casios VZ-1 war? Kann das jemand bestätigen? Und wie sieht das denn bei modernen FM-Synthesizern/-plugins aus. Können die das?

  22. Profilbild
    knossos  

    Soll der jetzt den MODX6 mit FMX 8 Operatoren (aus dem Montage) konkurrenzieren ? – Da sollte sich aber beim Display was tun.

  23. Profilbild
    Farbfalter  

    Das Interface schreckt mich wirklich ab!
    In Zeiten eines Yamaha Montage/ModX solch einen Synthesizer zu bauen, mit diesem Interface und Design ist schon sehr gewagt.
    Trotz FM hat er anscheinend Filter an board. Aber heutzutage ist das keine Ausnahme mehr. Falls diese allerdings analog wären…
    Habe mir immer FM8 als Hardware Synthesizer gewünscht, mit einem durchdachten design welches den Preis eines hochwertigen Hardware digital synths rechtfertigt.
    Dann kam irgendwann der MODX6 zu mir und ich haben ihn trotz touchscreen lieben gelernt. Ein Universum welches viel zugänglicher ist als es mit einem DX7 oder VolcaFM jemals gewesen wäre.
    Ein „Mega FM“ von Twisted Electrons oder eine FM8 inspirierte Hardware wäre der einzige Grund mir noch einen FM synth zu kaufen.

    Habe mir aus Interesse/Neugier einmal einen 4OP FM System am eurorack zusammengestellt mit analogen(nicht synchroch laufenden) through Zero FM Oszillatoren(von Doepfer), mit den MI Stages modulen für die komplexen FM Hüllkurven.
    War ein riesen Spass, aber seit dem schätze ich meinen MODX noch mehr…aber ich schweife ab ;)

  24. Profilbild
    Gerd Lange  

    Sehr interessant. Wobei ich davon ausgehe, dass da Filter usw. dabei sind, also nicht nur DX-7-FM und natürlich Effekte. Finde ich gut, dass auch wieder FM-Synthesizer angeboten werden (ja ich weiß, Yamaha ist da schon mit dabei mit Montage und MODX und auch Roland TR-8S kann neuerdings FM). Jetzt geht es nur noch um den Preis, Polyphonie und ob das Instrument ein Mehr-Part-Synthesizer ist.

  25. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Auf den OPsix bin ich wirklich gespannt, aber was genau heisst den jetzt „Einige erste Exemplare sind wohl schon im Umlauf.“?
    Habt ihr einen durch den Feldstecher gesehen, in einem Social Media Post erspäht oder habt ihr einen in der Schublade?

  26. Profilbild
    justme  

    Das Gehäuse macht den Eindruck, als wenn es elementar auch für andere Synths dienen könnte… Wavestate mit 5 Oktaven, bitte !

  27. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Genial! Endlich mal ein richig stattlicher FM anstatt Boutique-Synts und ein heftiger Kontrast zu den neueren analogen. Freue mich auf kommende Soundbeispiele.

  28. Profilbild
    SynthUndMetal  

    Also ich bin momentan noch ganz zufrieden mit meinem aktuellen Hardware FM Synth:

    Der ist 240-stimmig, 16-fach Multitimbral, hat 6 Operatoren mit 6 verschiedenen Wellenformen die sich komplett frei verschalten lassen und es stehen je 6 ADSR-Hüllkurven und LFOs pro Stimme zur Verfügung. Dazu gibt es noch ein Filter (LP, HP, BP) von 1-pole bis 8-pole. Programmiert wird recht übersichtlich über ein graphikfähiges Display. Gespielt über die verbaute 88-Tasten vollgewichtete Klaviatur. Nachteil: man kann keine DX7 sysex laden und ich vermisse eine Randomize Funktion:-( Das hätten die Amerikaner in ihren Synthesizer ruhig integrieren können…

    • Profilbild
      Schneum  

      Um welchen Hardware FM Synth handelt es sich den hierbei? Synclavier? Danke!

      Bzgl. der Bedienung: Habe den Modx in guter Hoffnung trotz des Touchscreens, welches ich haptisch grundsätzlich nicht besonders mag, im Laden mal angetestet und nach 5min. die Lust verloren.
      Ich hatte den Eindruck, daß man am Ende doch das Gerät über den Alpha-Dial und Cursortasten programmiert und über das Screen nur die Funktionen anwählt. Zudem waren die ganzen Regler auf der linken Seite in die Programmierung garnicht richtig eingebunden, ich konnte da nur irgendwelche Lautstärkeverhältnisse einstellen. Da hätte ich mir von da aus tieferen Zugriff auf die Parameter gewünscht.
      Vielleicht war ich voreilig, aber ich kam grad vom Hydrasynth, der mit viel weniger, aber stringenter strukturierten Bedienelementen ein für mich subjekiv viel einfacheres Programmieren ermöglichte…

      Also: erstmal abwarten, wie der Opsix sich bedienen lässt. Wenn dort etwas Grips investiert wurde in die Bedienung kann das durchaus was werden. Das Einzige, was mich bis jetzt eigentlich etwas stört ist das „six“ im Namen…

      gruß, arne

    • Profilbild
      Saxifraga  

      Also ich nehme einfach meinen SY77, den ich mit wenig Aufwand aka ein Floppydrivegummi wieder lauffähig gemacht habe. Demnächst bekommt er noch das neue Display das schin rumliegt. 250€ hat er mich gekostet!
      Läuft und läuft!

  29. Profilbild
    Schneum  

    Oha!
    Den hatte ich schon wg. ästhetischer Abwehrreaktionen abgeschrieben…
    Wäre wohl lohnend, den nochmals zu betrachten.

  30. Profilbild
    Saxifraga  

    Die Keyboardhersteller wärmen nur noch altes Zeug auf ohne es wesentlich zu verbessern. FM Sythesizer haben doch gerade dazu geführt, das analoge Instrumente durch digitale Preset-Schleudern ersetzt wurden.
    Aber nachdem man sich nach Jahren der Analogdürre nun vor neuen analogen Synths kaum noch retten kann, werden nun alte digitale Konzepte recycled.
    Ich finde das nicht wirklich schlecht, aber es erinnert an die Mode Industrie die einfach ständig alles Alte als neu verkauft.
    Wirklich wichtig wäre es aber Hirnschmalz in bessere Interfaces und Bedienkonzepte zu investieren, als 1.41421:1 Klone zu produzieren. Wenn ich Klone will, kaufe ich Behringer. Die sind preiswert.

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      Everpure  AHU

      Also, wenn an der geleakten Featureliste und an den Fotos etwas dran ist, dann ist der Opsix ganz sicher absolut kein „Aufguss“, sondern eine ziemlich massive Erweiterung dessen, was der DX7 damals zu bieten hatte. Also von einem „Klon“ kann hier sicher keine Rede sein, meiner Meinung nach. Und mit dem Display, den Reglern und Drehknöpfen ist das Interface auch deutlich verbessert. Also, ich finde, da gibt es erstmal nicht viel zu meckern.

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    AMAZONA Archiv

    Bravo für den Kommentar. Ich suche gerade einen Roland JV-80 als Keyboard, weil der gefühlt frischer klingt als diese „Neuigkeiten“. ;)

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      lightman  AHU

      Der DX7 und Opsix haben einige Gemeinsamkeiten, ebenso wie ein alter Audi 100 und ein Audi R8 Gemeinsamkeiten haben. Allerdings würde wohl niemand auf den Gedanken kommen, den R8 als „Aufguß“ zu bezeichnen.

      FM ist zu neuen Ehren gekommen, weil nach dem Auftritt des DX7 jeder nur gejammert hat, wie schwer FM zu handhaben wäre, was die kommerzielle Patcherstellung entstehen ließ, womit FM zu Geglöckel und metallischem Zeugs, DX-Rhodes, den ewig gleichen Bässen und ähnlichen Quatsch verkam.

      Irgendwann haben die Leute aber gemerkt, daß FM viel mehr kann, mehr als fast jede andere Syntheseform, und holten sie folgerichtig wieder aus der Versenkung. Heutzutage wird mit FM tatsächlich gearbeitet und neue Klänge gemacht, statt nur FMisierten alten Patchkäse durchzunudeln, und dafür kommt der Opsix gerade recht.

      Ich freue mich jedenfalls auf das Teil.

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        AMAZONA Archiv

        Vollkommen Legitim die Freude. Neues bekomme ich jedoch eher beim verbiegen aus alten PCM-Schleudern mit viel Aliasing oder zumindest habe ich persönlich dabei mehr Spaß. Sehr gute FM-Klangerzeuger gibt es mehr als Behringer-Klone in den nächsten Zehn Jahren und das wird schon verdammt schwer. :) Keine Kritik an FM grundsätzlich, nur bleibt bei mir der Kaufimpuls vollkommen kalt. ;)

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    NicGrey  

    Keyboard: 37 keys (velocity and release-velocity sensitive)

    Maximum Polyphony:32 voices (or a max. of 24 voices, depending on the settings)

    Sound generating system: Altered FM sound generator

    Structure: 6 operators, 1 filter, 3 EGs, 3 LFOs, 3 effects, step sequencer, arpeggiator

    Algorithm: 40 presets + user algorithm (unique to each program)

    Operator: 5 modes (FM, Ring Mod., Filter, Filter FM, Wave Folder)

    Oscillator waveform: 21 waveforms (Sine, Sine 12bit, Sine 8bit, Triangle, Saw, Saw HD, Square, Square HD, Additive Saw3, Additive Sqr3, Additive Tri3, Additive 12345, Additive 1+2, Additive 1+3, Additive 1+4, Additive 1+5, Additive 1+6, Additive 1+7, Additive 1+8, Noise S/H, Noise White)

    Filter: 11 types (LPF 12, LPF 24, LPF MS-20, LPF POLY6, HPF 12, HPF 24, HPF MS-20, BPF 6, BPF 12, BRF 6, BRF 12)

    EG: ADSR

    LFO: 23 waveforms (Triangle, Saw Down, Saw Up, Square, Sine, Sample&Hold, Guitar, Exp. Triangle, Exp. Saw Down, Exp. Saw Up, Step4 Triangle, Step6 Triangle, Step4 Saw Down, Step6 Saw Down, StepRnd:Time, StepRnd:Lvl&Time, StepRnd:Level, Random:Time, Random:Lvl&Time, Triangle + , Saw Down + , Saw Up + , Square +)

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        AMAZONA Archiv

        Ich traue mich zu behaupten dass ich in subtraktiver Synthese recht fit bin, FM ist bei mir aber ein blinder Fleck‐ ist der Korg was zum Einsteigen?

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          lightman  AHU

          Ein Einstieg mit einem FM-Synth mit 6 Operatoren ist schon eine Herausforderung, allerdings liegen die Dinge heute anders als früher. Beim DX7 war man auf sich gestellt, der Korg hat etliche Editierhilfen, Echzeitfunktionen, sowie Elemente der subtraktiven Synthese, mit denen man in Kombination mit FM während der Lernphase viel schneller zu brauchbaren Ergebnissen kommt.

          Um in 6op FM reinzuschmecken, empfehle ich den Korg Volca FM, man kann ihn direkt am Gerät oder über Editor bedienen, er ist auch patchkompatibel zum DX7, so daß man sich mit bekannten Patches Anregungen holen kann.

          Ein weiterer guter Einstieg wäre ein FM-Synth mit 4 Operatoren, hier ist die Auswahl groß, von den frühen Yamahas (DX9, DX11, DX100, DX27, FB-01, TX81Z/YS100/YS200/V50) über neue Teile wie den tollen Yamaha Reface DX oder den MegaFM ist für jeden Geschmack was dabei. 4ops sind einfacher zu programmieren und klingen in meinen Ohren teils „FMiger“ als die 6ops.

          Der neue Korg kann allerdings noch viel mehr als die gennanten Synths, da er nicht nur Sinuswellen für Carrier und Modulators hat, sondern viele weitere Wellefornem mehr (siehe technische Daten). Das vervielfacht die klanglichen Möglichkeiten enorm. Dazu drei LFOs mit 23 Wellenformen, Effekte, zusätzliche OSC-Modi (also nicht nur Carrier und Modulator), usw., usf. Hammerteil!

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            AMAZONA Archiv

            Na, ich glaub ich muss mir erstmal die Theorie dahinter reinsaugen. Ich weiß was carrier und Modulatoren sind, aber dann stehts auch schon xD Gibt’s sowas wie die Bibel der FM Theorie oder so? Grüße

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              lightman  AHU

              Ein guter Einstieg ist Markus Fiedlers Übersicht über FM: https://bit.ly/fiedlerfm . Wurde hier auch schon verlinkt bzw. besprochen.

              Die Bibel, wenn man so will, ist die Abhandlung des FM-„Erfinders“ John Chowning mit dem schönen Titel Synthesis of Complex Audio Spectra by Means of Frequency Modulation, u.a. hier als PDF herunterzuladen: https://bit.ly/chowningfm . Auf dieses Papier aus den frühen 1970er Jahren basiert die moderne FM Synthese, wie sie im Synclavier und später dann im Yamaha-Stil beim DX7 (mit Umwegen über DX1, GS1, usw.) zum Einsatz kam. Das Dokument ist in Englisch verfasst und recht komplex, kann aber im weiteren Verlauf des Lernens nützlich sein, also nicht abschrecken lassen! :)

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                AMAZONA Archiv

                Cool, danke! Ich schau grad das Loopop Video zum Korg opsix, als sanfter einstieg. Merci nochmal!

  33. Profilbild
    NicGrey  

    V.Patch: 12 routings

    Effect: 30 types (Chorus, Unison Ensemble, Phaser, Phaser (BPM) , Auto Pan, Auto Pan (BPM), Flanger, Flanger (BPM) , Rotary Speaker, Auto Wah, Exciter, Enhancer, LFO Filter, 3-Band EQ, Distortion, Guitar Amp, Decimator, Grain Shifter, Master Limiter, Compressor, Delay, Delay (BPM) , Autopan Dly, Autopan Dly (BPM), Tape Echo, Tape Echo (BPM) , Early Reflection, Reverb, Shimmer Reverb, Spring Reverb)

    Sequencer: Step Sequencer (up to 16 steps, up to 6 notes per step) , Motion Sequencer (up to 6 lanes)

    Arpeggiator: 7 patterns (MANUAL, UP, DOWN, ALT1, ALT2, RANDOM, TRIGGER) fault)

    Number of programs:500 (250 preset programs and 250 user programs as the factory-set de

    FAVORITE: 64 (16 Slots × 4 Banks)

    Controllers:MODULATION wheel, PITCH wheel, RATIO OP 1–6 knobs, LEVEL OP 1–6 sliders, DATA ENTRY A–F knobs

    Inputs/outputs: Headphone (6.3 mm stereo phone jack), OUTPUT L/MONO and R (impedance-balanced 6.3 mm TRS phone jacks), DAMPER (6.3 mm phone jack, half-damper not supported), MIDI IN and OUT connectors, USB B port

    Power supply: AC adapter (DC12V)

    Power consumption: 5 W

    Dimensions (W × D × H): 565 × 338 × 90 mm / 22.24″ × 13.31″ × 3.54″

    Weight: 2.9 kg / 6.93 lbs.

    Included items:AC adapter, Precautions, Quick Start Guide

    Accessories (sold separately): DS-1H damper pedal

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    swift  

    Was für ein Sch*** für alle, die sich nach dem Prototyp auf eine DX7 Neuauflage gefreut haben :(

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    Gerd Lange  

    Im Aussehen des Wavestate ist der Opsix nochmal interessanter. Auf jeden Fall etwas besseres, als der Yamaha Reface DX. Die Details, was er kann, klingen gut. Weit mehr als ein DX-7-Aufguss und das ist gut. Wenn nun der Preis im Rahmen des Wavestate, besser noch darunter ist, kann er viele Käufer finden.

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    Wasserspeier  

    Och nö, nicht schon wieder nur 3 Oktaven. Vorher sah der richtig schon auf Vintage gemacht aus. Hatte gut gepasst neben einen D-50 oder DX7. Dann kann ich das Ding schon mal von meiner GAS Liste streichen.

  37. Profilbild
    justme  

    Danke Korg, alles richtig gemacht ! Jedenfalls für mein Portemonaise !
    Wieder kein Expressionpedal, wieder keine vollwertige Tastatur.
    Aber die werden wissen, warum sie das so tun und offensichtlich sind die
    Käufer heute in der Summe wohl schlicht keine Keyboarder mehr…

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      AMAZONA Archiv

      justme: „offensichtlich sind die Käufer heute in der Summe wohl schlicht keine Keyboarder mehr“
      Falsch, die Käufer haben offensichtlich in der Summe so viele Keys mit fünf oder mehr Oktaven, dass sie keine weiteren Volltastis benötigen. Ich selbst habe zehn 61er Tastaturen und eine 76er. Wozu sollte ich noch eine weitere Volltastatur benötigen? Reine Platzverschwendung.

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        swift  

        Und wieviele dieser Keyboards gibt es aktuell noch zu kaufen? Wahrscheinlich sind die meisten potentiellen Kunden nicht seit den 80er Jahren dabei.

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          AMAZONA Archiv

          Es gibt nach wie vor jede Menge 61er zu kaufen. Yamaha, Roland, Korg haben aktuell jeweils mindestens drei 61er oder größeres im Programm. Clavia hat den Nord Wave 2, Modal den Argon8X, Novation den Summit, Moog den One usw. Zusätzlich kann man auf Unmengen an Masterkeyboards in allen Größen und Arten zurückgreifen.

          Idealerweise werden Synths natürlich, wie z. B. der Argon8, in mindestens drei Formaten angeboten – Volltasti, Kleintasti und Modul/Rack. Als Sahnehäubchen vielleicht noch eine 88er Hammer.

          Da ich im Studio (fast) alles mit dem Masterkeyboard einspiele, brauche ich Synth-Keyboards eigentlich nur zum Soundschrauben. Falls es irgendwann wieder auf die Bühne geht, werde ich sicherlich mindestens einen 61er Synth dabeihaben.

          Früher war ich auch ein absoluter Gegner von Tastaturen mit weniger als fünf Oktaven. Aber mit der Zeit, muss man eben Anfangen, zu überlegen, wo man den nächsten Synth unterbringt. Und in die Ecke stellen, bis ich ihn brauche und dann anzuschließen und einen anderen in die Ecke zu stellen, kommt für mich nicht in Frage.

  38. Profilbild
    wunderkorg

    hoffentlich kann er dx7 II presets lesen, das hat mich nämlich beim volca enttäuscht, bei dem hab ich das nicht hingekriegt
    irgendwie scheint es da im sysex oder sonsitge inkompatibiltäten bei den patches zu dx 7 und dx7 II zu geben , kann jemand ein gerät empfehlen das todsicher dx 7 II presets lesen kann, kann der ex 5 oder 7 zb ?

  39. Profilbild
    elbonzoseco  

    Als Korg 707 Besitzer wäre ich schon sehr interessiert an nem neuen FM Synth und hab gespannt auf die ersten Sounds gewartet. Aber irgendwie ist mir das alles zu clean. Da hat der MegaFM deutlich mehr Charakter. Hoffe es liegt wieder mal nur an den Presets.

  40. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ich finde die Entscheidung gut. Fader für Volume und Drehregler für Ratio + 6 variable Data Entries. Damit ist ein Grossteil der Edits direkt erreichbar. Auch wenn ich 3 Oktaven besser verstauen kann, ist das nicht optimal. Ich bin schon für entweder oder und nicht für vielleicht.

  41. Profilbild
    Ruhestörung

    Das ist seit langem mal wieder ein interessantes Produkt von Korg.
    6 Operatoren FM + RM + PM klingt nach viel Spass und ausserdem freut sich mein Digitone auf Gesellschaft ;)

    Bin gespannt auf weitere Sound Demos.

  42. Profilbild
    mfk  

    So wie es den Anschlüssen auf der Rückseite nach aussieht, benutzt Korg für diesen Synth die gleiche Technik wie bei Wavestate.
    Lediglich die Platine mit den Tastern/Potis/Fadern/Bildschirm ist anders.
    Das lässt auf interessante Firmwareupdates hoffen.
    Je mehr verschiedene Geräte auf dieser Basis veröffentlicht werden, desto eher wird jemand eine alternative Firmware entwickeln bzw. die bestehende hacken.

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      Wasserspeier  

      Ich warte bis heute auf eine Desktop Variante für die Wavestate. Dass Korg das kann, habe die mit dem Minilogue XD gezeigt.

  43. Profilbild
    soikku

    Würde ihn mir sofort zulegen, aber ohne Software-Editor ist für mich ein FM-Synthesizer leider weitgehend unbedienbar. Hoffentlich liefert Kort einen nach.

  44. Profilbild
    Schneum  

    Tja.
    Überlege ernstlich, den aufgrund seiner Unbedienbarkeit viel zu selten benutzten FS1R zu verkaufen und den OPSIX als Ersatz anzuschaffen.
    Gute Idee?
    Ein ohne Editor logisch bedienbarer FM-Synthesizer reizt mich enorm. Wenn ich mir das ansehe, wundert es mich, daß es das nicht schon längst gibt. Daß erst Korg kommen muss um das rauszubringen…(bei Yamaha ist aber auf Ergonomieebene allerdings auch nichts zu erwarten).
    Anders ausgedrückt: Wenn man den Auftrag erhielte, einen FM-Synthi mit einer sinnvollen Bedienbarkeit zu entwickeln, würde er aus meiner Sicht ziemlich genauso funktionieren wie der OPSIX.
    – Ich hätte allerdings 8 Softknobs spendiert statt sechs – und tradierte Rate/Level ENVs
    – und einen großen Filterknopf ohne Rasterung
    – und eine ergonomischere Modulationszuweisung

    Den großen Haken an der Sache sehe ich hier:
    Am DX/TX ist Ratio über Coarse und FINE regelbar. Das kann ich am OPSIX nirgends finden.
    Der Ratio-Regler scheint nur Coarse-Werte zu regeln. Sinnvoll wäre Fine-Regelung über die Shift-Funktion. (Was Shift jeweils genau macht, ist aber in der Bedienungsanleitung nirgends wirklich dokumentiert…).

    Gruß, arne

    • Profilbild
      Everpure  AHU

      Naja, der Yamaha Reface DX war schon ein großer Schritt in Richtung guter Bedienbarkeit. Dafür ist der Kleine natürlich nicht so umfangreich mit „nur“ vier Operatoren.

    • Profilbild
      TMOFD2009

      Hallo, also im Youtube Video von Loopop sieht man, das man die Ratio auch sehr fein Regeln kann, auch die Oktave extra pro Operator. Also es geht über ein Menü. Der Opsix geht schon sehr nah in die Richtung meines Wunsch FM Synthesizers. Mit 61 Tasten hätte man noch Envelope Fader als Bedienung hinzufügen können, wer weiß vielleicht kommt da noch was. Ein Modul wäre aber auch fein. Hab schon genug Keyboards zuhause.

  45. Profilbild
    MHSMike  AHU

    Klingt schon sehr gut für den Preis, aber mich würde interessieren, wie er sich im Vergleich zur FM Engine des MODX schlägt.

  46. Profilbild
    petrosyan

    Jetzt bitte noch eine Desktop-Version ohne Tastatur wie Minilogue XD Module und ARP Odyssey Module, dann bin ich glücklich und habe meinen Traum-FM-Synth gefunden!

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