Report: Musikmesse 2002 / Keys T2

27. März 2002

musikmesse

1_Amazona-Stand-2.jpg

In den Wochen vor der Musikmesse 2002 ging es in der AMAZONA Redaktion wie in einem wild gewordenen Bienenstock zu. Seit Gründung des Magazins vor zwei Jahren, war erstmals geplant AMAZONA.de mit einem eigenen Stand auf der Musikmesse der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Man hatte große Pläne. Statt einer kleinen grauen Box sollte eine 66qm große Launch incl. Seminarraum die AMAZONA-Webseite gebührend repräsentieren.

2_Amazona-Couch.jpg

Ideen sind nun mal schneller geboren als realisiert. Schon nach der ersten groben Kalkulation stand fest, dass AMAZONA die Finanzierung niemals alleine stemmen konnte….aber, wozu hat man den Freunde?

Schon nach kurzer Zeit erhielten wir durch unseren Agenturkunden RED BULL grünes Licht für eine Kooperation (..nochmals riesigen Dank an Ariane und Tim).

3_Amazona-Bar.jpg

Von da ab gab es kein zurück mehr. Schließlich konnten auch folgende Firmen als Partner gewonnen werden: APPLE, ECLER, SPL und MARTIN-PROFESSIONAL (von denen die fantastische Standbeleuchtung kam).

Zurück zum Bienenstock. Messevorbereitungen sind ein Grauen!!! Unvorstellbar wie viel Manpower im Februar in die Organisation gesteckt werden musste. Von der Kaffeemaschine bis zur Wandverkleidung, vom Spediteur bis hin zur Versicherung, vom Catering bis zu den Messehostessen…. Eine endlose Liste an Punkten wurde täglich größer statt kleiner.

Und doch… als wir einen Tag vor der Messe gegen 23 Uhr den fertigen Stand betrachteten, wussten wir, es hat sich gelohnt. In den Folgetagen wurde der Stand nicht nur von unzähligen Lesern frequentiert, sondern war auch Relaxing-Zone für unsere Autoren und gestresste Aussteller.
Hier eine kleine Bildauswahl:

4_Bob-Moog.jpg
v.L.n.R. Florian Wöhler (Chefredakteur AMAZONA.de) und Bob Moog

5_Ken-Taylor-2.jpg
v.L.n.R. Ken Taylor (Bassist von Peter Maffay und Moses P) mit Florian Wöhler und Gattin von K. Taylor.

6_Prosoniq.jpg
Bernhard Bouché (C.E.O. von PROSONIQ)

7_Stephan-&-Freundin.jpg
Stephan Sprenger (Mastermind des Messehighlights NEURON) und seine Muse Melisande Bernsee

8_Thorsten-Walter.jpg
AMAZONA Autor Thorsten Walther

9_Amazona-Ecler.jpg
DJ T-Roc sorgte täglich für den richtigen Groove am Stand

Bevor wir zum zweiten Teil unserer Messeneuheiten kommen, möchten wir nochmals auf unsere ausführliche Berichterstattung zur NAMM SHOW hinweisen. Als größte Musikmesse der USA wurden dort bereits viele Neuheiten im Januar 2002 vorgestellt, die sich nun auch auf der Musikmesse wieder fanden. Hier die entsprechenden Links:

Namm Show Teil 1
Namm Show Teil 2
Namm Show Teil 3

Das nach A und B schließlich C kommt lernt man schon in der ersten Klasse. So wundert es also nicht, dass ACCESS seinen neuen VIRUS Ableger mit dem Buchstaben C kennzeichnet. Der VIRUS C steckt erstmals in einem schwarzen Gehäuse.

10_virus_c.jpg

Unter http://www.access-music.de/products.php4 findet Ihr nicht nur alle neuen Features, sondern auch eine komplette Übersicht aller bislang erschienenen Versionen.

AKAI PROFESSIONAL

Auf dem AKAI Stand konnten erstmals die neuen AKAI-Sampler Z4 und Z8 angetestet werden.

11_Akai-Sampler.jpg

Mit den Modellen Z4 und Z8 stellt Akai Professional die weltweit ersten echten 24bit/96kHz Hardware Sampler vor. Das Herz der Sampler ist ein völlig neu entwickelter Akai Custom Chip namens Js-LSI. Dieser DSP ist in der Lage, Sounddaten in 24bit/96kHz zu manipulieren und verfügt bereits onboard über eine sehr flexible Filterarchitektur. Unter anderem bietet der Js-LSI einen dreifachen(!) 2-pole Multi-Mode Filter mit jeweils individuell regelbarer Charakteristik, Eckfrequenz und Resonanz.

Jeweils 4 frei belegbare Regler können auf beliebige Parameter der Klangerzeugung geroutet werden.

Das neu entwickelte EB4JS Effektboard (optional für Z4) verfügt unter anderem über eine Quick FX Funktion, die sehr hilfreich für schnelles Sounddesign per Resampling ist. Hierbei können Sounds ähnlich der Funktion eines Foto Editors mit Begriffen wie Dirty, Swell, Fat, Squash etc. bearbeitet werden.
Sehr praktisch ist das abnehmbare Frontpanel des Z8 Samplers, womit sich die Frontseite mit allen Bedienelementen des Z8 dort platzieren lässt, wo sie gerade benötigt wird, der Sampler kann dabei getrost im Rack bleiben.

Beider Sampler sind mit einer USB Schnittstelle ausgerüstet.

Der digitale Audio Eingang (optional für Z4 mit IB-4D Karte) verfügt über einen Sample Rate Konverter, mühevolles Anpassen oder Konvertieren von unterschiedlichen Sample Rates wird damit überflüssig. Zusätzlich steht ein Word Clock Eingang zur Verfügung.
Die Wandler des Z4 und Z8 arbeiten mit 24bit/96kHz, alle Ausgänge sind symmetrisch.
Die MIDI Schnittstellen sind, wie bei Akai mittlerweile Standard, in zweifacher Ausführung vorhanden.

Als Erweiterungen sind die IB-48P und IB-4ADT Karten erhältlich. Wahlweise erhalten damit der Z4 und Z8 entweder acht zusätzliche analoge, symmetrische Ausgänge (IB-48P) oder acht digitale Ein- und Ausgänge im Alesis Adat Format (IB-4ADT).

Die Z4 und Z8 Sampler sind ab Werk mit 16MB Arbeitsspeicher ausgerüstet der sich auf bis zu 512MB erweitern lässt. Das entspricht ca. 1,5 Stunden Aufnahmezeit in mono 16bit/44,1kHz.

12_Akai-MPC4000.jpg

Auch der neuste MPC Sprössling MPC 4000 konnte erstmals angespielt werden. Alle hierzu verfügbaren Informationen finden sie in unseren NAMM Report Teil 3.

 

Bob Moog himself präsentierte höchstpersönlich seinen neuen „Minimoog-Voyager“

13_Moog-Minimoog.jpg

Die Ausstattung ist so umfangreich, dass wir uns hier erlauben auf die Seite des deutschen Vertriebs emc zu verweisen zu verweisen, auf der sich umfassend ALLE Informationen zu diesem Ausnahmesynthesizer befinden: http://www.electronic-music-components.com/produkte/voyager/voyager.htm

Mit dem EMAGIC-Stand setzte EMAGIC die Meßlatte für attraktiven Messestandbau auf eine neue Bestmarke. Man fühlte sich wie Captain Kirk auf der Brücke der ENTERPISE.

Hier fast schon ein EMAGIC Special mit allen wichtigen Neuigkeiten aus der Hamburger Soft- und Hardware-Schmiede:

LOGIC CONTROL

14_Logic-Control.jpg

Logic Control ist der perfekte, ergonomische Hardware-Controller für das Logic Media Production System. Logic Control bietet Ihnen jederzeit direkten, handfesten Zugriff auf sämtliche Spuren, Audio-Instrumente und Plug-Ins sowie die Automation. Mit der Logic Control XT-Erweiterung lässt sich das Hardware-System beliebig erweitern.

Intuitiv produzieren
Die nahtlose Integration der Logic Con trol in Logic Platinum 5 sorgt für unmittelbaren Zugriff auf alle Audio-/MIDI-Spuren, Sends, Aux- und Bus-Kanäle, Audio-Instrumente und Ein-/Ausgänge. 8 beliebige Kanäle und Mastervolume können gleichzeitig gesteuert werden. Die nächsten 8 Kanäle erreichen Sie über die Bank-Tasten, oder Sie schalten mit den Channel-Tasten kanalweise um. Dabei können Sie praktisch das gesamte Logic-Mischpult mitsamt EQs, Sends, Inserts, Audio-Instrumenten, Plug-Ins und MIDI in Echtzeit steuern und automatisieren. Die 100 mm langen, berührungsempfindlichen Motor-Fader von Penny & Giles® und die V-Pots™, Endlosdreh-regler mit LED-Kranz, übernehmen dabei die verschiedensten Funktionen: So steuern Sie im Angle/Diversity-Modus Surround Angle mit den V-Pots und Surround Diversity mit den Fadern.

Alles in Echtzeit
Sie können Emagic-, VST-, VST2- und TDM-Plug-Ins sowie Audio-Instrumente aufrufen und bearbeiten, ohne dabei den Sequenzer stoppen zu müssen. Dabei werden Audio-Instrumente, Plug-Ins und EQs mitsamt ihren Parametern im hervorragend ablesbaren LCD mit 2×55 Zeichen dargestellt. Die Parameter können dann bequem mit den V-Pots eingestellt werden. Sie können aber auch die Flip-Modi verwenden, um die Funktionen von Motor-Fadern und V-Pots zu tauschen, beispielsweise zur Pegelregelung eines grafischen EQs.

PHAT CHANNEL

15_phatChannel.jpg

Der Phat Channel ist das neueste Erweiterungsmodul für das Logic Control-System und bietet 32 zusätzliche V-Pots für den direkten Zugriff auf möglicht viele Parameter einer Spur, eines Audio-Instruments oder eines Plug-Ins von Logic Platinum.

 

Die von der Logic Control bekannten V-Pots sind das zentrale Steuerelement des Phat Channels. Insgesamt verteilen sich 32 V-Pots mit V-Select-Funktion in vier Zeilen zu acht V-Pots über die Kontrolloberfläche. Jeder V-Pot-Zeile ist ein 2-zeiliges Display mit 56 Zeichen je Zeile zur übersichtlichen Editierung zugeordnet. Das sorgt für perfekte Ergonomie – denn mit dieser Kombination aus V-Pots und Hintergrund-beleuchteten Displays hat man bis zu 32 Parameter gleichzeitig im Griff. Um weitere Parameter zu erreichen, kann man in Schritten von einem oder 32 Parametern scrollen. Und mit „Function“ wird man direkt am Phat Channel Funktionen wie Schneiden von Spuren und Crossfades aufrufen können.

EMI 6/2 – Nach dem EMI 2/6 folgt nun auch die Variante 62:

 

Das EMI 6|2 m ist das ideale USB-Audio- und MIDI-Interface für mobiles Recording mit dem Laptop. Das taschenbuchgroße Leichtgewicht kann ohne Netzteil betrieben werden, die Stromversorgung erfolgt direkt über den USB-Port. Da das EMI 6|2 m automatisch vom Rechner erkannt wird, ist zudem die Installation des Interfaces sehr einfach. Geboten werden insgesamt sechs analoge Audio-Eingänge, zwei analoge Audio-Ausgänge und zwei Cinch-Buchsen, die wahlweise als S/P-DIF Ein- und Ausgang oder als MIDI Ein- und Ausgang genutzt werden können. (siehe auch AMAZONA-Test EMI 2/6)

Ausserdem bei EMAGIC in der Pipeline….das Plug-In Vintage B3 Orgel EVB3 sowie das Plug-In Vintage D6 Clavinet EVD6.

16_evb3_72dpi.jpg

Mit der Entwicklung der EVB3 zielt Emagic nicht auf eine bloße weitere Reinkarnation von Orgel-Klassikern. Die Möglichkeiten der Hybrid Component Modelling-Technologie erlaubten es jetzt, mit der EVB3 den legendären Hammond-Sound authentisch nachzubilden und spielbar zu machen. Zugleich wurde ein Spektrum an Klangvariationen erreicht, das weit über die des Originals hinausgeht. Da keine starren Samples verwendet werden, hat der Musiker volle Kontrolle über die klanglichen Details.

17_evd6.jpg

Nach dem Erfolg des EVP88 bringt Emagic mit dem EVD6 der Software-Version des Hohner Clavinet D6, eine weitere Legende als Vintage Software Instrument für Logic 5 auf den Markt. Das EVD6 ist das erste virtuelle Clavinet, das den Klang des Originals mittels Component Modelling im Detail nachbildet und hinsichtlich der Klangbearbeitung und der Modulationsmög-lichkeiten weit über das Potenzial des besaiteten Vorbilds hinausgeht.

18_ES2_72dpi.jpg

Das längst angekündigte Synthesizer Plug-In ES2 ist zwischenzeitlich auch produktionsreif und wird in den nächsten Tagen in der Redaktion zu Testzwecken eintreffen.

Der ES2 ist ein äußerst raffinierter Synthesizer, der alle Vorzüge klassischer elektronischer Klangerzeugung in zukunftsweisender Form bereitstellt und mit völlig neuartigen Klangmöglichkeiten verbindet.

Der ES2 kombiniert die körperliche Kraft analoger Synthesizer mit den feinen Klangnuancen digitaler Klangerzeugungsverfahren: der Vektorsynthese, dem Wavetable Scanning und der Frequenzmodulation (FM). Bei Bedarf bietet die intelligente Zufallsklangerzeugung des ES2 sogar selbsttätig neue Ideen an, die von leichten Variationen bestehender Klänge bis zu radikal neuen Schöpfungen reichen.

Jede Stimme des ES2 besitzt drei Oszillatoren, die neben Klassikern wie Dreieck, Rechteck, Sägezahn und Rauschen auch 100 digitale Wellenformen erzeugen – und ohne jeden hörbaren Sprung zwischen diesen überblenden können: Wavetable-Scanning. Da dies dynamisch moduliert werden kann, lassen sich bereits innerhalb eines Oszillators enorm lebendige Klangfarbenverläufe erzielen. Zudem bietet die Oszillatorsynchronisation äußerst aggressive, die Pulsweitenmodulation hingegen sehr weiche Klänge. Ein Ringmodulator spendiert rauhes Metall, und dank linearer Frequenzmodulation beherrscht der ES2 auch typische Klangstrukturen der FM-Synthesizer.

Auch das überfällige EVOC 20 Paket mit drei Plug-In Vocodern sollte diese Tage bei uns aufschlagen.

Das EVOC20-Paket bietet drei mächtige Werkzeuge zur Klanggestaltung: einen klassischen Vocoder mit eingebautem polyphonen Synthesizer, eine Filterbank und einen Vocoder mit tonhöhenabhängigem Oszillator. Und das alles in erlesener 32-Bit-Qualität.

19_EVOC20PS_72dpi.jpg

EVOC20 PS – Polyphonic Synthesizer

Der EVOC20 PS kombiniert einen Vocoder mit einem in Echtzeit spielbaren, 16-stimmigen Synthesizer. Die zwei Oszillatoren jeder Stimme bieten 50 Wellenformen sowie farbiges Rauschen und sind für metallische Klänge FM-fähig. Dieses Synthesesignal kann durch jedes beliebige externe Analysesignal artikuliert werden, um alle klassischen Vocodereffekte zu erzeugen. Dabei sorgen bis zu 20 Vocoderbänder für eine möglichst hochwertige Artikulation. Der Unvoiced/Voiced Detector erkennt stimmlose oder stimmhafte Eingangssignale und verbessert so die Sprachverständlichkeit. Die Geschwindigkeit, mit der die Filter auf Änderungen des Eingangssignals reagieren, lässt sich ebenso einstellen wie die Filterresonanz, so dass sich sowohl scharfe als auch weiche Vocoderklänge erzielen lassen. Mit der Freeze-Funktion können Sie das gegenwärtige Klangspektrum beliebig lange anhalten. Für subtile bis drastische Klangmutationen lassen sich die Frequenzbänder spreizen und stauchen, verschieben und durch einen synchronisierbaren LFO modulieren. Die Stereospreizung der Bänder ist justierbar, und ein Ensemble-Effekt verleiht schwebende Wärme.

EVOC20 TO – Tracking Oscillator
Der EVOC20 TO entspricht in seinem Aufbau dem EVOC20 PS. Allerdings ist sein Synthese-signal frei wählbar zwischen einer Audiospur oder einem Sägezahn-/FM-Oszillator. Die Besonderheit: Die Tonhöhe dieses Oszillators folgt der des einstimmigen Eingangssignals mit extremer Genauigkeit – und das auf Wunsch sogar ausschließlich innerhalb frei wähl- und definierbarer Akkordskalen.

20_EVOC20FB.jpg

 

EVOC20 FB – Filter Bank
Liebhaber analoger Filterbänke werden diesem Plug-In entgegenfiebern, denn hier durchläuft das Eingangssignal gleich zwei unabhängige und parallel geschaltete Filterbänke zu je maximal 20 Bändern, die sich ebenso flexibel spreizen und verschieben lassen wie die der Vocoder-Plug-Ins. Zwischen den Ausgängen beider Filterbänke kann manuell und per synchronisierbarem LFO geblendet werden. Jedes Band läßt sich bis zur absoluten Stille herabpegeln, um extrem präzise wie auch radikale Klangeingriffe zu ermöglichen. Zur weiterreichenden Klangbeeinflussung dienen die Resonanzen und Flankensteilheiten der Filter sowie eine Verzerrerstufe. Für extrem spektakuläre Klangbewegungen kann ein weiterer, ebenfalls temposynchronisierbarer LFO alle Filterbänder gemeinsam durch das Frequenzspektrum verschieben.

Wer bereits munkelte es gäbe keine Zukunft für ALL IN ONE Workstations, der hat sich gründlich geirrt. Auch unsere Leseranfragen sprechen eine andere Sprache und zeigen deutlich, dass nach wie vor ein großer Markt für „Workstations“ besteht.

Der Triton-Studio ist eine High-End Sound + Audio Workstation mit 120-facher Polyphonie und der preisgekrönten HI-Sound-Synthese: Filter, EG und LFO Sektionen sind MIDI-steuerbar. Die Effektsektion erlaubt bis zu 5 Insert-Effekte, 2 Master-Effekte und einen Master-EQ gleichzeitig einzusetzen.
In seinem Inneren finden sich eine Vielzahl von qualitativ hochwertigen Sounds, inkl. einem neuen Piano-Sound, der aus einem 16 MB großen ROM Speicher gespeist wird und zu den edelsten synthetischen Klavier-Klängen zählt.
Die workstation ist ab Werk mit 6 analogen Einzelausgängen, 2 analogen Eingängen, opt. SPDIF in und out, sowie einer SCSI Schnittstelle ausgerüstet. Nachgerüstet werden kann schnittstellenseitig ein mLan-Interface und eine ADAT-Schnittstelle. Ebenso bereits eingebaut ist eine 5 GB grosse Festplatte, die neben den Geräte Einstellungen auch Sequencen und Midifiles speichern kann, sowie Sampling Daten und Audio-Files.
Das Betriebssystem des Triton Studio erlaubt in beiden Spielmodi (Prog. und Combi.) und im Seq.Modus das direkte Aufzeichnen eines Signals auf die Festplatte oder in den Sample-RAM (max. 96 MB), wo es als WAV-Datei gespeichert wird. Der Punkt, an dem das Signal entnommen wird, kann frei gewählt werden: Stereo Out, Einzelausgänge, Digital In, ADAT In, etc.
Auch externe Signale, die entweder am analogen oder digitalen In anliegen, können aufgezeichnet werden:
Zum Beispiel ist es möglich parallel zum laufenden Sequencer eine Audio-Datei (Z.B. Gesang) auf die Festplatte aufzuzeichnen und mit dem internen Effektprozessor zu bearbeiten und zu schneiden.
Alle WAV-Dateien können resampelt und so mit dem internen Effekt-Prozessor bearbeitet werden.
Als Option ist ein CDRW-Laufwerk zum CDs brennen erhältlich: Dort können alle auf der Festplatte befindliche Daten gebrannt werden oder Audio-CDs von WAV-Dateien erstellt werden. Auch können Audio CD-Abgespielt werden, ohne das die Funktionalität des Triton dadurch eingeschränkt ist. Auch Daten CD-ROMS, im Akai Format zum Beispiel, können direkt eingelesen werden.
Zusätzlich stehen die aus dem Standard Triton bekannten Samplingfunktionen zur Verfügung mit all den professionelle Editierfunktionen wie Truncate, Timeslicing, Timestretch etc. Allerdings stehen im Triton Studio jetzt bis zu 96 MB RAM zum sampeln zur Verfügung (16 MB ab Werk).
Als Sounderweiterung können bis zu sieben der EXB-PCM Sound-Boards eingebaut werden, sowie das MOSS-Board mit der 6 stimmigen virtuellen Synthese aus dem KORG Z1 Synthesizer.
Ebenfalls brandneu ist der Nachfolger der erfolgreichen Korg-Kaoss-Pads mit dem römischen Zusatz II.

Das KAOSS-Pad II.

Das neue Pad kommt im ultra stylischen Look und metallisch silbriger Oberfläche daher.
Die unterschiedlichsten Effekttypen finden sich in der silbernen Kiste. Hier eine kleine Auswahl:
Filter, Hall, Delay, Pitch, Distortion Wah, Tremolo, Flanger, Panning, Phaser, etc.
Die Anzahl der Effekte ist auf nun 80 erhöht worden und die digitalen Wandler bieten nun 20 bit linearen Sound. Selbstverständlich lassen sich auch bei dem neuen Pad die Effekte per Fingerbewegung über die sensitive Oberfläche steuern und so anliegende Signale vom Mike, CD-Player oder vom Vinyl (Phono In) auf einfachste Art bearbeiten. Spaß pur!
Diese Fingerbewegungen können mit der neuen PAD-Motion Funktion aufgezeichnet und so jederzeit reproduziert werden.
Ein eingebauter BPM-Counter erlaubt die exakte Steuerung aller Effekte (Delay, Filter, etc.) im Sync. zum Takt. Das Taktsignal kann entweder per Tab-Button manuell vorgegeben werden, aus dem Audio-Signal automatisch vom Pad generiert werden oder über die MIDI-Schnittstelle als MIDI-Clock anliegen.
Eine kleine Sampling-Einheit im Pad erlaubt das absampeln von bis zu 2 kurzen Phrasen mit je 6 Sekunden Länge bei 44.1 kHz. Die Samples können dann über das Pad auf verschiedene Art abgespielt werden: Rückwärts, Vorwärts, mit Time-Stretch Effekt oder Loop-Time-Modulation.
Als schlussendliches Highlight verändert das KAOSS Pad KP-2. mit jeder Fingerbewegung die über die sensitive Fläche gleitet seine Farbe: Licht aus verschiedene Farbtöne scheint mystisch durch die Oberfläche.

ROLAND

Die attraktivste neuvorstellung unter den ROLAND Klangerzeugern hat ROLAND bereits vor der Messe der Öffentlichkeit präsentiert – den SH32. (Siehe auch unseren Namm-Report). Trotz allem war es faszinierend die Demos von ROLAND zu hören und zu sehen. Vor allem da einer der Vorführer ein guter Freund der Redaktion ist. (Hi Michel – das Foto kommt doch gut, oder?)

Der persönliche Redaktions-Favourit vom Rolandstand war allerdings das MMP2

Der Roland MMP-2 bietet neuartige Features, die man bei anderen Mikrophon-Vorverstärkern nicht findet: COSM® Mic Modeling, parametrischen 4-Band EQ, modellierte Röhrenkompression, einen Enhancer und De-esser sowie intuitive Kontroll-Software für Mac und PC. Dank erstklassiger analoger Schaltkreise und 24-Bit/96kHz A/D-Wandlung entspricht die Klangqualität höchsten Anforderungen. Sie können sogar neue Effekt-Plugins über USB hineinladen. Damit ist das MMP-2 ein unverzichtbares Werkzeug zum Aufnehmen über Mikrophone von z.B. Gesang oder und akustischen Instrumenten.

* 2-Kanal Mic Modeling Preamp für Studio und Bühne
* Kombiniert erstklassige analoge Komponenten mit 24-bit/96kHz A/D-Wandlung
* COSM Mic Modeling für sofortigen Zugriff auf eine Vielzahl von High-End Mikrophon-Sounds
* Die Modelle sind optimal auf das AKG C3000B, und vier weitere Mikrophone abgestimmt
* Voll parametrischer 4-Band EQ, modellierte Röhrenkomporession sowie Enhancer und De-Esser
* 2 XLR/Klinken-Mikrophon-Eingänge und 2 XLR Line-Ausgänge
* Coaxiale Digital-Ein/Ausgänge und AES/EBU Digital-Ausgang für nahtlose Studio Integration
* USB Port zum Anschliessen an Computer und zum Herunterladen neuer Effekt-Plugins
* Software für intuitive grafische Editierung des EQs, Kompressors und mehr wird mitgeliefert

Der CLOU – Die Programmierung über den Computer:

Warum hat der MMP-2 einen USB-Port? – um die beiliegende Control Software auf Ihrem Computer nutzbar zu machen! Damit können Sie z.B. auf komfortabelste Weise EQ-Kurven zeichnen oder Kompressoren über eine elegante grafische Benutzeroberfläche einstellen. Das ist aber noch nicht alles… Roland wird in Zukunft weitere neue Effekt-Algorithmen wie beispielsweise Rausch- und Brumm-Unterdrückung, Feedback Eliminator und modellierte Bandsättigung zur Verfügung stellen, die in den MMP-2 geladen werden können. So können Sie ihren Preamp mit den Effekten, die Sie am häufigsten brauchen, perfekt auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.

Ebenfalls brandneu und für alle Computer-Recording-User hoch interessant, das Roland Studio Package

Das Roland Studio Package Pro bietet alles was man braucht, um Musik auf einem Mac oder PC aufzunehmen. Es beinhaltet einen Hardware-Controller mit acht 24-bit/96kHz Audio-Ein- und -Ausgängen (SI-24), eine PCI-Audiokarte (RPC-1) und leistungsfähige Logic 5 RPC Sequenzer- und Recording-Software von Emagic. Diese unschlagbare Kombination ermöglicht das Aufnehmen und Abmischen von Musik auf einem Computer gepaart mit den praktischen Bedienfunktionen eines echten Hardware-Mixers, der alle wichtigen Logic-Funktionen kontrolliert. Trotzdem ist es erstaunlich preisgünstig. Damit ist es so einfach, wie noch nie, in die Welt des computerbasierten Recordings einzusteigen.

Die wichtigsten Features im Überblick:

* Computer-basiertes Recording-Setup bestehend aus einem Hardware-Controller mit A/D-D/A-Wandlern (SI-24), PCI Audiokarte (RPC-1) und Plattform-übergreifende Musik-Software (Logic 5 RPC)
* Das SI-24 besitzt 8 XLR-Eingänge mit Phantomspeisung, 6 analoge Ausgänge und Digital-Ein/Ausgänge – alle mit 24-Bit/96kHz Klangqualität.
* Die RPC-1 Audiokarte ermöglicht den wechselseitigen Austausch von 8 Audiokanälen und MIDI-Daten zwischen Computer und SI-24 über ein R-BUS-Kabel.
* Logic 5 RPC bietet professionelles MIDI-Sequencing und 24-bit/96kHz Audio Recording mit Surround Mixing, Plug-Ins und mehr.
* Das SI-24 besitzt 13 Motorfader, 12 Drehregler und einen Surround Joystick.
* Screen Set-Funktion für direkten Zugang zu Logics konfigurierbaren Screensets plus Locator und Short-Cuts
* Die SI-24 MIDI-Ports funktionieren auch als MIDI-Interface.
* Kompatibel zu Windows 98/SE/Me/2000/XP, Mac OS 9.1 oder später (OS X-Version in Vorbereitung)

R24-bit/96kHz-Aufnahmen mit Hardware-Kontrolle

Dank des neuen SI-24 Studio Interface können Sie mit dem Studio Package bis zu acht Spuren in 24-Bit Audioqualität gleichzeitig mit einem Mac oder PC aufnehmen. Als Audio-Interface höchster Qualität besitzt das SI-24 acht XLR Mikrophoneingänge mit Phantomspeisung sowie einen hochohmigen Eingang um Gitarren aufzunehmen. Alle Signale dieser Eingänge werden über ein einzelnes R-BUS-Kabel zur im Computer installierten RPC-1 R-BUS Interface-Karte (im Lieferumfang enthalten) geschickt. Mit den 13 Motorfadern ist die Bedienung beim Aufnehmen und Mixen schnell und einfach.

Das wars dann vorerst mit TEIL II unseres Messereports.

Teil III werden wir in Kürze nachliefern.

Bis dahin viele Grüße,

Peter Grandl

 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum

Es sind momentan noch keine Kommentare für diesen Artikel vorhanden.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.