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Superbooth 19: Genki Instruments Wave, MIDI-Controller-Ring

13. Mai 2019

Der Controller-Ring im Video

Genki Intruments stellen mit dem Wave einen MIDI over Bluetooth-Contoller vor, der kaum größer ist als ein normaler Schmuck oder Freundschaftsring. Die MIDI-Daten können an Desktop-, iOS- und Android-Geräte, die MIDI versteht, gesendet und mit der Software verarbeitet werden.

Die MIDI-Daten werden über den eingebauten Accelerator-Sensor per Drehung und Neigung erzeugt, die geringe Latenz ist wirklich erstaunlich. Zusätzlich stehen drei Taster am Ring zur Belegung bzw. Funktionsaufruf am Ring zur Verfügung.

Genki Instruments arbeiten noch weiter an der Verfeinerung und Kalibrierung der Sensordaten um „Bewegungsrauschen“ besser herauszufiltern, damit natürlichere Bewegungen und Parameterwertebereiche besser ausgenutzt werden können. So wird dann schon ein einfaches Spielen auf einer Klaviatur oder Fingerdrumming genug variable Parameterbandbreite erzeugt.

Genki Instruments Wave

Genki Instruments Wave

Das Besondere ist hier, dass bis zu fünf Wave-Ringe kaskadiert werden können. Das würde z. B. ausreichen, um eine Tanz-Performance fast vollständig als Parameter zu erfassen.

Der eingebaute Akku reicht für 10 Stunden Betrieb.

Ganz preiswert ist der Wave aber nicht. 200 USD kostet er. Aber wenn man bedenkt, wie idiotisch man aussieht, wenn man mit einer entsprechen iPhone App (z. B. AC Sabre) aussieht, um das identisch hinzubekommen, relativiert sich das wieder.

 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
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    Ashatur  AHU 1

    Boa das finde ich mal Genial. Mit Gesten den Klang beeinflussen das ist bestimmt eine feine Sache und live ein toller Hingucker.

  2. Profilbild
    tonvibration  

    In der Tat ein schönes Ding, nur….absolut nichts Neues. Was wenn ich sage, dass es ein (nahezu) vergleichbares Produkt für 1/4 des Preises schon seit Jahren gibt und auch hier auf Amazona schon drüber berichtet wurde?

    https://www.amazona.de/test-source-audio-hot-hand-usb-wireless-midi-controller/

    OK, die Einschränkungen zum hier erwähnten Produkt:
    – Läuft über Bluetooth, statt eigenes Protokoll, ist aber ebenfalls schnell genug – ich hab da nie große Verzögerungen bemerkt.
    – es lassen sich nur 4 statt 10 Einheiten koppeln.
    – braucht n USBslot (Empfänger) und somit wohl auch einen Rechner, kann also nicht direkt an iOS senden.
    – keine Zusatz-Knöpfe am Ring, nur ein/aus Schalter
    – kostet im Moment nur noch 49,- [sic!] (war mal 119,-) und ist verfügbar.

    Frage mich ob die Genki Jungs das auf dem Plan hatten und wie sie Ihren 4fach höheren Preis rechtfertigen. Tut mir wirklich leid – ich mag ja innovative Entwickler – aber mir scheint, die haben für Ihren Businessplan nicht gut genug recherchiert. Oder ich übersehe hier das Killerargument…

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