Erica Synths Black Double Bass, Modul mit zwei Suboszillatoren

20. April 2019

Dicker Bass mit Filter

Erica Synths Black Double Bass vereint zwei Suboszillatoren mit Transistor-basierter Schaltung und einem Tiefpassfilter in einem Modul. Aber natürlich hat der Techno-affine Hersteller aus Lettland dem eigentlich einfachen Konzept ein paar praxisnahe Besonderheiten hinzugefügt.

Als Suboszillator erzeugt das Modul Erica Synths Black Double Bass von allein keine Klänge, sondern addiert zu einem Signal aus einem VCO zwei zusätzliche Signale, die um eine bzw. zwei Oktaven tiefer liegen. Die Mischungsverhältnisse zwischen den beiden Suboszillatoren sowie der Mix mit dem originalen Signal des anliegenden VCOs können separat geregelt werden. Der Mix der beiden Suboszillatoren ist sogar spannnungssteuerbar.
Beide Suboszillatoren und das Signal des anliegenden VCOs haben individuelle Ausgänge, dazu gibt es einen Mix-Ausgang. Um Clippings zu vermeiden, ist der Ausgang mit einem Limiter ausgestattet.

Das gemeinsame Signal kann mit einem integrierten Tiefpassfilter bearbeitet werden. Dieses kann zwar manuell geregelt und mit einer Steuerspannung moduliert werden, hat aber keinen Resonanzparameter. Seine Aufgabe ist es hauptsächlich, den knarzigen Sound der Suboszillatoren runder zu machen. Ein Sync-Eingang startet die Suboszillatoren mit anliegenden Impulsen neu.
Das Modul eignet sich nicht nur für Basslines, sondern kann zum Beispiel auch mit Bassdrums eingesetzt werden, um den Sounds einen aggressiven Push zu verpassen.
Das ausführliche Video zeigt nach der anfänglichen Funktionsdemonstration auch ein paar praktische Beispiele.

Erica Synths Black Double Bass ist ab sofort verfügbar und kostet 125,- Euro (zzgl. VAT).

 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
  1. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Der Double Bass ist durch seine CV-Inputs deutlich flexibler als ein Audio-Divider wie der Doepfer A-115. Keine schlechte Idee…

  2. Profilbild
    Kari  

    Erinnert mich sehr an den „Fusion VCO“ , ebenfalls von Erica Synths. Dabei handelt es sich um einen VCO mit zwei Vakuumröhren, welche für die zwei zusätzlichen Suboszillatoren zuständig sind.
    Genau wie der „Black Double Bass“, bietet auch der „Fusion VCO“ die Möglichkeit, die zwei Sub’s auch für externe Signale zu nutzen. Inklusive perfektes angleichen an die eingehende Tönhöhe, unabhängig welche Wellenformen benutzt werden. (keine Selbstverständlichkeit, viele Frequenzteiler benötigen spezifische Wellenformen am Eingang).
    Hätte ich keinen Fusion VCO, würde ich mir, ohne zu zögern den „Black Double Bass“ holen. 125 Euro = Absoluter no-brainer.

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