Preamp, EQ, Kompressor & mehr
In vielen Tonstudios, egal ob man hobbymäßig oder professionell unterwegs ist, trifft man auf Channel Strips. Diese oftmals im 19-Zoll-Format gehaltenen Geräte vereinen die wichtigsten Funktionen für die Aufnahme von Vocals, Sprache oder Instrumenten in sich und sind deshalb sehr beliebt. Wir haben euch einmal die wichtigsten Vertreter dieser Sparte zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Channel Strip?
- Welche Anschlüsse benötigt ein Channel Strip?
- Channel Strips mit DSP-Berechnung
- Marktübersicht Channel Strips
- Welchen Channel Strip soll ich kaufen?
- API Audio TCS-II Channel Strip
- Avalon VT 737
- Behringer 676
- Behringer 1273
- Behringer UV1
- Black Lion Audio Eighteen
- Chandler Limited TG12411 Channel Mk2
- dbx 286S
- Drawmer 1977
- Empirical Labs EL9
- Fredenstein F200
- Golden Age Premier PREQ-73
- Harrison Audio 32Classic MS MixStrip
- Heritage Audio HA-73 EQ, HA-73 EQx2
- Heritage Audio HA-81A Elite
- Heritage Audio BritStrip
- Manley Core
- Manley Slam
- Manley VoxBox
- Mäag PREQ2
- Millennia STT-1
- AMS Neve 1073N
- Neve 1073 SPX
- Neve 1073 DPX
- Neve 8801 Channel Strip
- Presonus Studio Channel
- Rupert Neve 5034 Newton Channel
- Rupert Neve Shelford Channel
- Sonic Farm Xcalibur JC
- SPL Channel One Mk3 (Premium)
- SPL Track One Mk3
- Tegeler Audio Manufaktur VTRC
- Tube Tech MEC 1A
- Universal Audio 6176
- Warm Audio WA-73 EQ
Doch fangen wir ganz vorne und klären zunächst die Frage:
Was ist ein Channel Strip?
Der Name Channel Strip lässt bereits vermuten, dass die heutigen 19-Zoll-Geräte in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit den Kanalzügen großer Mischpulte und Konsolen stehen. Die einzelnen Kanalzüge dieser Mischpulte ließen sich bei Bedarf ausbauen und so reparieren. Durch das Aufkommen der Computer und DAWs verschwanden vielerorts die legendären Konsolen. Die Kosten für große Aufnahmestudios wollte keiner mehr tragen, mehr und mehr etablierten sich kleine und mittlere Tonstudios. Auf den Sound der Konsolen, allen voran der großen Neve, API und SSL Pulte, wollte man jedoch nicht verzichten, so dass die kompakteren Channel Strips, meist im 19 Zoll Format, immer gefragter wurden.
Auch wenn die Ausstattung eines Channel Strips bei Weitem nicht standardisiert ist, lässt sich schnell erkennen, welche Funktionen einen Channel Strip früher wie heute ausmachen. Zunächst einmal bietet dieser eine Eingangssektion, die möglichst breit aufgestellt sein sollte, so dass neben Mikrofonsignalen (samt schaltbarer Phantomspeisung) auch Instrumente aufgenommen werden können. Viele Channel Strips verfügen über eine Hi-Z-Buchse, die extra für Gitarren und Bässe ausgelegt ist und als Alternative zur Amp-Abnahme herangezogen wird.
Als weitergehende Funktionen bieten Channel Strips oftmals einen Equalizer. Wer sein aufzunehmendes Signal bereits während der Aufnahme formen möchte, kann hier bereits Hand anlegen. Je nach Signal sollte man aber nicht zu stark eingreifen, denn ändern lässt sich dies nachträglich nicht mehr.
Ein ebenso wichtiges Element eines Channel Strips ist der Kompressor. Auch dieser gehört bei vielen Produkten zum festen Bestandteil des Klangbearbeitungskette und wird bei vielen auch als klangbestimmendes Element genutzt. Egal ob puristisch wie beim LA-2A von Universal Audio/Teletronix oder detailliert mit separaten Reglern für Threshold, Attack, Release, Ratio etc. – Kompressor und der oben genannte Equalizer sind quasi feste Bestandteile eines Channel Strips.
Alle folgenden Elemente gehen dagegen eher als Kür durch, so dass man diese nur vereinzelt bei den weiter unten aufgelisteten Channel Strips findet. Ein De-Esser sorgt auf Wunsch dafür, das S- und Zischlaute nicht die Aufnahme versauen, Gate und Expander sorgen für Ruhe in stillen Phasen der Aufnahme-Session und Saturator sorgen für einen bestimmten Klangcharakter.
Zwar nicht für den Klang entscheidend, aber hinsichtlich einer komfortablen Ausstattung gerne gesehen, sind LED-Meter. Um den passenden Pegel des Eingangssignal einzustellen, bieten viele Channel Strips mehrstellige LED- oder VU-Meter.
Welche Anschlüsse benötigt ein Channel Strip?
Im einfachsten Fall eines Mono Channel Strips reicht ein Ein- und ein Ausgang. Diese liegen im XLR- und/oder Klinkenformat vor, so dass der Channel Strip Mikrofone- und Instrumentensignale aufnehmen kann.
Komplexere Channel Strips bieten unter Umständen mehrere Ein- und Ausgangskanäle, Insert-Buchsen zum Einschleifen externer Hardware-Prozessoren oder weitere Anschlüsse zum Abgreifen des Signals an verschiedenen Punkten des Kanalzugs. Auch die direkte Anbindung an einen Computer und die DAW über USB-Ports erlauben manche Channel Strips.
Channel Strips mit DSP-Berechnung
Eine alternative zum klassischen analogen Channel Strip sind DSP-Systeme, wie es sie beispielsweise von Universal Audio oder Antelope Audio gibt. So bieten die Apollo Interfaces von UAD die Aufnahme von Mikrofon-/Instrumenten-Signalen an bei gleichzeitigem Einsatz des gewünschten Channel Strip Plug-ins.
Ohne auf die Qualität der UAD Plug-ins einzugehen, hat das den Vorteil – den Besitz der Plug-ins vorausgesetzt – unterschiedliche virtuelle Channel Strips für das Recording nutzen zu können.
Marktübersicht Channel Strips
Bei der folgenden Auflistung aktueller Channel Strips haben wir uns auf Desktop- und 19-Zoll-Varianten beschränkt. Zwar gibt es auch für das API500-Lunch-Format etliche Channel Strips, diese werden wir aber in einem separaten Artikel für euch zusammenstellen.
Die Mindestanforderung für die folgenden Channel Strips sind neben einer Preamp-Sektion eine EQ- und/oder Kompressor-Sektion. Nach oben hin gibt es funktional keine Beschränkung.
Mit Blick auf Einsatzgebiet und Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es von uns zunächst konkrete Empfehlungen für den Kauf eines Channel Strips. Danach folgen alle aktuellen Produkte in alphabetischer Reihenfolge.
Welchen Channel Strip soll ich kaufen?
Wer den Channel Strip nur gelegentlich in seinem Hobby-Studio einsetzt und dementsprechend Budget-mäßig beschränkt ist, sollte sich einen der aktuellen Channel Strips von Behringer näher anschauen. Wer vor allem „in the box“ arbeitet und auf eine direkte Verbindung mit dem Computer setzen möchte, für den ist sicherlich der Behringer UV1 interessant. Wer etwas mehr Vintage-Sound und Optik in sein Studio holen möchte, kann dagegen eine Blick auf den Behringer 676 (1 Kanal) und den Behringer 1273 (2 Kanäle) werfen.
Ist etwas mehr Budget vorhanden und darf es klanglich ein wenig mehr sein? Dann sind unserer Meinung nach der aktuelle SPL Track One MK3 oder der Black Lion Audio Eighteen interessant. Für einen Preis von rund 1.000,- Euro bieten diese beiden Channel Strips ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Im Bereich der oberen Mittel- und Oberklasse entscheiden oftmals spezifische Anforderungen und (klangliche) Wünsche über den Kauf eines Geräts, so dass es hier schwer fällt, eine genaue Empfehlung auszusprechen. Ein Channel Strip hat uns als Redaktion in den letzten Jahren aber besonders gefallen: Wer also eine tolle Kombination aus Vintage-Sound und modernen Features sucht, der sollte sich den Rupert Neve Shelford Channel anschauen. Dieser Channel Strip bietet das Beste aus beiden Welten und deckt ein großes Spektrum an klanglichen Variationen an, sowohl mit den unterschiedlichen Färbungen der Silk-Schaltung als auch durch die autonome Einteilung der Sättigung. Somit hat der Anwender freie Wahl, ob er einen puren Vintage Sound, einen modernen Highend-Ton oder eine Mischung aus beidem haben möchte.
API Audio TCS-II Channel Strip
- Herstellerseite API Audio
- News: API Audio TCS-II
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Preis: 3.495,- US-Dollar
Avalon VT 737
- Herstellerseite Avalon
- Test Avalon VT-737
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 4.298,- bis 4.498,- Euro
Behringer 676
- Test: Behringer 676
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 519,- Euro
Behringer 1273
- Test: Behringer 1273
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 548,- Euro
Behringer UV1
- Test: Behringer UV1
- Ausstattung: Preamp, Kompressor, De-Esser, Enhancer, Expander/Gate
- Ladenpreis: 125,- Euro
Black Lion Audio Eighteen
- Test: Black Lion Audio Eighteen
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 949,- Euro
Chandler Limited TG12411 Channel Mk2
- Herstellerseite Chandler Limited
- Test: Chandler Limited Channel Strip
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 2.999,- Euro
dbx 286S
- Test: dbx 286S
- Ausstattung: Preamp, Kompressor, De-Esser, Enhancer, Expander, Gate
- Ladenpreis: 179,- Euro
Drawmer 1977
- Test: Drawmer 1977
- Ausstattung: Preamp, Equalizer, Kompressor, Sättigungsstufe
- Ladenpreis: 1.749,- Euro
Empirical Labs EL9
- Test: Empirical Labs EL9
- Ausstattung: Preamp, Kompressor
- Ladenpreis: 2.099,- Euro
Fredenstein F200
- Test: Fredenstein F200
- Ausstattung: Preamp, Kompressor
- Ladenpreis: 729,- Euro
Golden Age Premier PREQ-73
Für diese Marktübersicht haben wir uns beim Hersteller Golden Age Project/Premier für den Premier PREQ-73 ausgewählt. Die Firma bietet zwar weitere Preamps mit EQs an, diese sind allerdings nur rudimentär schaltbar (Air Band in zwei Einstellungen). Hier geht es zur Übersicht der Golden Age Project Preamps bzw. Golden Age Premier Preamps.
- Test: Golden Age Premier PREQ-73
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 649,- Euro
Harrison Audio 32Classic MS MixStrip
- Test: Harrison Audio 32Classic MixStrip
- Ausstattung: Preamp, EQ, integrierter Mixbus mit Summing Funktion
- Ladenpreis: 1.999,- Euro
Heritage Audio HA-73 EQ, HA-73 EQx2
- Test: Heritage Audio HA-73 EQ
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 949,- Euro (HA-73 EQ), 1.799,- Euro (HA-73 EQx2)
Heritage Audio HA-81A Elite
- Test: Heritage Audio HA-81A Elite
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 1.199,- Euro
Heritage Audio BritStrip
- Test: Heritage Audio BritStrip
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 1.999,- Euro
Manley Core
- Test: Manley Core
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 2.799,- Euro
Manley Slam
- Herstellerseite Manley
- Ausstattung: Preamp, Limiter
- Ladenpreis: 8.499,- Euro
Manley VoxBox
- Herstellerseite Manley
- Ausstattung: Preamp, EQ, De-Esser/Limiter, Kompressor
- Ladenpreis: 4.999,- Euro
Mäag PREQ2
- Test: Mäag PREQ2
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 2.899,- Euro
Millennia STT-1
- Test: Millennia STT-1
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor, Limiter, De-Esser
- Ladenpreis: 4.999,- Euro
AMS Neve 1073N
- Herstellerseite Neve 1073N
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 2.099,- Euro (1073N)
Neve 1073 SPX
- News: Neve 1073 SPX
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 1.799,- Euro
Neve 1073 DPX
- Test: Neve 1073 DPX
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 3.199,- Euro
Neve 8801 Channel Strip
- Test: Neve 8801
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor, Gate
- Ladenpreis: 2.799,- Euro
Presonus Studio Channel
- Herstellerseite Presonus
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor, Tube Drive
- Ladenpreis: 299,- Euro
Rupert Neve 5034 Newton Channel
- Test: Rupert Neve 5034 Newton Channel
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor, Silk-Red-/Blue-Modus (Sättigung)
- Ladenpreis: 2.149- Euro
Rupert Neve Shelford Channel
- Test: Rupert Neve Shelford Channel
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 4.299,- Euro
Sonic Farm Xcalibur JC
- Test: Sonic Farm Xcalibur JC
- Ausstattung: Preamp, EQ, Sättigung
- Ladenpreis: 2.899,- Euro
SPL Channel One Mk3 (Premium)
- Test: SPL Channel One Mk3 (Premium)
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor, De-Esser, Transient Designer, Tube Saturation
- Premium-Version ist mit Übertragern von Lundahl ausgestattet
- Ladenpreis: 2.199,- Euro / 2.499,- Euro
SPL Track One Mk3
- Test: SPL Track One Mk3
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor, De-Esser
- Ladenpreis: 1.099,- Euro
Tegeler Audio Manufaktur VTRC
- Test: Tegeler Audio Manufaktur VTRC
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 1.399,- Euro
Tube Tech MEC 1A
- Test: Tube Tech MEC 1A
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 5.449,- Euro
Universal Audio 6176
- Herstellerseite Universal Audio
- Ausstattung: Preamp, EQ, Kompressor
- Ladenpreis: 3.499,- Euro
Warm Audio WA-73 EQ
- Test: Warm Audio WA73-EQ
- Ausstattung: Preamp, EQ
- Ladenpreis: 888,- Euro (WA73-EQ), 1.554,- Euro (WA273-EQ)





































































Amazona = Thomann. Noch Fragen? 😅
Scherz beiseite. Ich persönlich komme ja eher von der digitalen Musikwelt bezüglich Produktion und dies hat nicht nur Vorteile: Zum Beispiel habe ich das Prinzip in Cubase mit den Effektkanälen vs. Chanelstrip noch nie verstanden! Dazu kommt noch ein Bundle von einem Drittanbieter als Chanelstrip hinzu. Also je nach Situation kam schon mal ein De-Esser im internen Chanelstrip vor, dazu das übliche in der Effektsektion und dazu noch Gedöns vom Chanelstrip d. Drittanbieter, zumindest ein paar Elemente. Das klingt unglaublich verwirrend und ist es auch. Ist das jetzt richtig, falsch, gar benebelt, beseelt oder was auch immer. Der Klang ist entscheidend und nur darum geht es. Aber man möchte natürlich das beste aus seinem Equipment herausholen und ist da die Reihenfolge entscheidend? In der Effektsektion meine ich schon deutliche Unterschiede wahrgenommen zu haben. Aber es gab für mich kein falsches oder richtiges Signal. Ich checks wirklich nicht die Bohne wie unschwer zu erkennen. Nur eines fange ich ganz bestimmt nicht mehr an: Anschaffung Hardware Chanelstrip! Diese Zeiten sind für mich maximal vorbei (sry Thomann). Das gilt selbstverständlich nicht für Hardware Klangerzeuger.
@Filterpad Ein „Kind“ im Ohr. 😄 Wie heißt es in den Film Sie leben so schön: Konsumieren, kaufen, Konsumieren, kaufen….
@Filterpad Zitat: „Nur eines fange ich ganz bestimmt nicht mehr an: Anschaffung Hardware Chanelstrip! Diese Zeiten sind für mich maximal vorbei (sry Thomann).“
Nett gemeint. Nur, wird das in der Praxis bis dahin noch nicht vollständig „in the Box“ funktionieren können. Zumindest nicht dann, wenn man auch ein echtes Mikrofon Signal aufnehmen möchte. Dafür benötigt man immer noch einen Hardware Mic-Preamp und einen A/D Wandler. Daher liegt es nahe, neben einem hochwertigen Mikrovorverstärker auch gleich mit guten analogen EQ’s und Kompressoren in die digitale Welt einzutauchen.
Was aber vermehrt kommen wird, sind analoge Channelstrips, welche komplett digital steuerbar und speicherbar sind. Etwa auch elysia hat mit dem angekündigten channex/studio so eine neuartige Gerätegattung in Aussicht gestellt. So ein Gerät wird sicherlich auch die überzeugten Plugin-User hinter dem Ofen hervorlocken können. Ganz bestimmt. Vielleicht auch im Zusammenspiel mit dem recht neuen freqport FreqInOut FO1 oder später eine größere Version. Das wäre dann echtes analoges Mixing „in the Box“. Wie ich finde, kein schlechter Gedanken.
@DerSchlagzeuger Absolut! Auch ein (beruflicher) Masteringengineer wird noch unter anderem auf qualitativ hochwertige Hardware setzen. Da ich von der Produktion bis hin zum mischen und mastern komplett alles selber mache (was daher ggf. auch nie wirklich professionell werden kann) habe ich die Vorteile von „in the Box“ kennengelernt und die Plugins machen mittlerweile einen guten Job. Daher, diese ganzen Rackteile, egal ob Klangerzeuger oder Effekte, für mich no way. So mal dann möchte man ja auch was vernünftiges und das kostet. Ganz unabhängig davon das man es bedienen können letztendlich auch verwenden sollte.
@Filterpad In dem Moment, wo Du Geld dafür kriegst, ist es professionell.
Ich finde den Gedanken, die Produktion komplett zu kontrollieren, durchaus nachvollziehbar. Ich selbst bin Amateur und habe in meinen jungen Jahren meine Erfahrungen damit gemacht, was passiert, wenn man sich auf einen Produzenten verlässt. Auch in letzter Zeit, als ich einen Remix für jemanden gemacht habe, ist einiges schief gegangen durch anderer Leute Eingriffe.
@DerSchlagzeuger , ich behaupte mal ohne Channelstrips gehts nicht, zumal man z.B. mit 500er Modulen sich super eigene Strips zusammenstellen kann. Die Einbindung in die DAW und den Workflow bekommt man mittlerweile so easy in. Und aus meiner Perspektive tut es den Signalen noch mal gut eine analoge Ehrenrunde zu drehen. Ich möchte das nicht missen. Zweite Behauptung, wenn du analog summierst kommst du ohne Channelstrips nicht weit. Aus meiner Sicht macht es null Sinn, analog zu summieren und weitere Schritte dann wieder in der DAW zu machen. Sieht man von Schneiden und Automatisierung ab.
Mich würde am meisten interessieren, wie gut oder schlecht welche Plugins neben den Hardware-Originalen klingen und den Job machen.
@defrigge Dieses Angebot mache ich Amazona schon seit 16 Jahren. Bislang sind sie darauf noch nicht eingegangen. 🤷♂️
@defrigge Auf Gearspace kannst du vlt. fündig werden – wahrscheinlich nicht für alle der aufgeführten Einheiten.
@dns370 Ich bin auf Gearspace – da werden solche Vergleiche eher durch User und meist ohne nachvollziehbare Systematik angestellt.
Als neue Amazona-Rubrik wär’s interessant – wird aber wohl nichts, weil Thomann weit besser an Hardware verdient.
so und jetzt bitte noch die preiserhöhung der geräte über die letzten jahre und speziell monate.
der dollar ist nämlich gesunken!
Interessante Marktübersicht mit grosser Preis-Range und den wichtigsten Merkmale, danke.
Ich bin gegen Channelstrips. Die Preamps in den üblichen Interfaces sind gut genug, und die Aufzeichnungsqualiät ist so gut, dass man jegliche Änderungen nachträglich durchführen kann.
OK ok, ich hab mir den Fredenstein F200 bestellt. Er ist so schön, ich konnte nicht anders. Ich bin unschuldig, isch schwör!