Wissen: Was ist eine Groovebox?

26. März 2021

Dann kauf dir doch eine Groovebox!

Wissen: Was ist eine Groovebox?

Wissen: Was ist eine Groovebox?

„Ich würde gerne was Elektronisches mit Musik machen! Mit was soll ich denn anfangen?“ – „Dann hol dir doch ne Groovebox!“

So oder so ähnlich kommt der Begriff der „Groovebox“ in Gesprächen vor und für viele ist das der Einstieg in die Komplexität einer Musikproduktion. Daher erkläre ich heute, was es mit dieser Gerätegattung auf sich hat, ja was eine „Groovebox“ überhaupt ist.

Was ist eine Groovebox?

Definition: Eine Groovebox ist ein gepimpter Drumcomputer mit der Möglichkeit, Klänge tonal zu spielen, um komplexe Arrangements aufzunehmen und live mit Effekten zu performen. Anders formuliert: Eine Groovebox ist ein Gerät, das einen Drumcomputer mit Drumsounds, eine Klangauswahl mit Synthesizer- und/oder „natürlichen“ Klängen, ein oder mehrere interne Effekte zur Klangveränderung und ebenso ein Arrangement im Gerät selbst bietet. Das alles kann intern verwaltet, zusammengemischt und abgespeichert werden. Es werden sozusagen viele einzelne Schritte einer Musikproduktion in einem Gerät zusammengeführt. Doch das war seit dem Einzug des Transistors als Bauteil nicht immer so.

electribe korg

Rückblick: Geschichte der Groovebox

Erst 1996 erblickte die erste Groovebox MC-303 von der japanischen Firma Roland das Licht der Welt. Was zur damaligen Zeit ein einschneidendes Novum für die Musikproduktion mit geringem Budget war, entpuppte sich in den darauffolgenden Jahren zu einer Gerätegattung, die ihren Siegeszug mit immer mehr Funktionen und Qualitätssteigerungen bis heute fortführt. Der Grund hierfür waren die aufkommenden Musikrichtungen HipHop, Jungle und Techno.

In den 70er-, 80er- und teilweise den 90er-Jahren wurde elektronische Musik noch mit einzelnen Synthesizern, Drumcomputern, Samplern, Mischpulten, 19“-Klangmodulen und Effektgeräten mit einem Sammelsurium an technischen Hilfsmitteln, wie z. B. (digitalen) Bandmaschinen, zusammengeführt. Die Speicherbarkeit von musikalischen Abfolgen war entweder auf direktes Live-Einspielen begrenzt oder man musste eine Spezialmaschine benutzen, die einem bei der Speicherbarkeit oder der Reproduktion seiner Ideen behilflich war: Der sogenannte Hardware-Sequencer oder ein Computer mit einen MIDI-Sequencer.

Es war also ein recht kostspieliges und umfangreiches Vorhaben, um seine Ideen oder musikalischen Fähigkeiten festzuhalten und um ein ansprechendes Ergebnis irgendwann auf Kassette oder CD zu erhalten. Anschaffungskosten von mehreren Zehntausenden von D-Mark waren eine große Hürde für jemanden, der nur mal in die Musikwelt schnuppern wollte.

Die bahnbrechende Wende vollzog sich mit der Roland MC-303, die genau zur richtigen Zeit, als die elektronischen Musikrichtungen aus dem Untergrund in den Mainstream einflossen, am Start war und für nur einen Bruchteil des „klassischen“ Budgets (ca. 1.000,- DM) komplette Tracks mit nur einem Gerät „programmieren“ und jederzeit wiedergeben konnte. Die Groovebox war geboren.

Roland MC-303 Groovebox

Die Ur-Groovebox ist 1996 erschienen

Durch die immer kleineren und leistungsfähigeren Mikroprozessoren und Analog/Digital-Wandler konnte man auf kleinstem Raum plötzlich sämtliche Funktionen unterbringen, die man ansonsten nur mit einer Vielzahl an Geräten umsetzen konnte. So entstanden kompakte Geräte, mit denen man ganze Songs komponieren, mischen und speichern konnte, egal wo man gerade ist.

Die Firma Roland ist dem Groovebox-Konzept bis heute treu geblieben und hat es stetig verbessert, aber auch teilweise verschlimmbessert. Der Nachfolger der MC-303 wurde die Roland MC-505 (und JX-305 mit Klaviatur), die massiv die damaligen Musikveröffentlichungen beeinflusst hat. Als Krönung des damaligen Groovebox-Konzeptes war die Roland MC-909, die sogar schon mit einem eingebauten grafikfähigen LC-Display, einer Sample-Funktion und einem USB-Anschluss aufwarten konnte. Aber nicht nur die Firma Roland arbeitete am erfolgreichen, Budget freundlichen Groovebox-Konzept weiter. Auch Korg, Yamaha, Akai und Elektron erarbeiteten sich Konzepte, um die Vielzahl an musikbegeisterten Produzenten an die Tasten und ans Display zu bekommen. Inzwischen sind Grooveboxen, je nach Anschaffungspreis, wahre Alleskönner!

roland mc 909

Kann ich mit der Groovebox Beats programmieren?

Absolut! In jeder aktuellen Groovebox ist ein ausgewachsener Drumcomputer enthalten. Meist kann man aus einer Vielzahl an verschiedenen internen Drumsounds auswählen. Wenn die Groovebox auch eine Drumsynthese hat, kann man schier unendlich viele eigene Sounds selbst programmieren. Wenn es sich um eine Sample-basierte Maschine handelt, ist es sogar möglich, auch Audio-Samples per USB- oder SD-Karte in das Gerät zu übertragen.

Kann ich mit einer Groovebox komplette Songs produzieren?

Meist hat man mehrere Spuren (Tracks), die gleichzeitig gespielt werden: Spuren für die Drumsounds und Spuren für Instrumente wie Bass, Synthesizer und Effekt-Sounds. Man bestimmt die Länge eines Patterns, das sich immer und immer wieder wiederholt und setzt bei laufendem Gerät die Sounds durch Tastendruck oder durch diverse Spielhilfen, die einem das Gerät an die Hand gibt, um. Man muss nicht einmal exakt die Tasten wie ein Profi im Takt treffen, denn durch ein internes Aufrastern (Quantisierung) landen die eingegeben Noten rhythmisch perfekt im Pattern.

roland verselab mv-1 test groovebox

Rolands neueste Groovebox: Verselab MV-1

Dann erstellt man weitere Patterns und lässt das Gerät diese miteinander verbinden, damit man ein Grundgerüst für einen ganzen Track erhält. Die einzelne Lautstärke und die Position im Gesamtklang (Stereo-Summe) können ebenfalls eingestellt werden, ganz so wie bei einem richtigen Mischpult. Hall und andere klangverändernde Effekte lassen sich dann ebenso hinzufügen, um z. B. einem Synthsound einen Hallraum zu verleihen. So setzt man nach und nach seine Idee mit der Groovebox um. Die Bandbreite an Möglichkeiten liegt natürlich am jeweiligen Gerät. Hier sollte man sich zu seinem Wunschgerät z. B. bei YouTube einen Überblick verschaffen. Da man das Gerät mit der Zeit sehr gut kennenlernt und zu Beginn nur darauf beschränkt ist, lernt man nach und nach, seine Klangvorstellungen umzusetzen und diverse Tricks, um so manches Defizit eines einzigen Gerätes zu umgehen. Daher kann man nicht pauschal sagen, welches Gerät für welche Musikrichtung am besten geeignet ist. Hier setzt dann auch die eigene Kreativität ein, um aus der Limitierung heraus seine Ideen umzusetzen.

Weiteres Equipment wie Studiolautsprecher oder Mischpult sind nicht notwendig. Einzig ein Mittelklasse-Kopfhörer oder eben gute In-Ear-Kopfhörer sollten es schon sein, um diesen direkt an den Kopfhörerausgang anzuschließen. Mit Bluetooth-Kopfhörern kommt man nicht weit, da Grooveboxen allgemein keinen Bluetooth-Sender besitzen. Also bleibt einem nur die Verwendung eines kabelgebundenen Kopfhörers.

novation circuit tracks test

Circuit Tracks von Novation

Wer zusätzlich Gesang oder Vocals mit einer Groovebox direkt aufnehmen will, muss etwas tiefer in die Tasche greifen, denn für diesen Fall muss auch eine Aufnahmeeinheit, sprich eine Sample-Möglichkeit nebst Audioeingang, zu den Features zählen. Solche Geräte erkennt man an einem größeren Display, manche bieten auch ein Touchscreen, das die Aufnahmen grafisch darstellen kann, um diese später auch bearbeiten zu können. Grooveboxen mit solchen Möglichkeiten liegen preislich jedoch höher als reine „Musik-Grooveboxen“. Wer sich solch ein Gerät mit Sampling-Eigenschaften anschafft, kann alleine durch den Austausch der Klänge von einer SD-Karte oder über USB-Anschluss jegliche Musikrichtung produzieren, denn die Klänge sind austauschbar.

Wie bekomme ich den Song auf den Computer?

Wie bekomme ich nun einen fertigen Song oder auch nur coole Beats aus der Groovebox auf einen Rechner oder ins Internet? Da eine Groovebox keinerlei Speichermöglichkeit für eine Stereo-Summe (Endmix) hat, muss der fertige Song durch direktes Abspielen über den Audioausgang, über ein Stereokabel, entweder auf einem externen digitalen WAV-Recorder mit Micro SD-Karte oder gleich in einem PC aufgenommen werden. So ein digitaler Recorder ist z. B. der Tascam DR-05X (85,- Euro). Dann steht einer weiteren Verbreitung im Freundeskreis oder auf Musikplattformen nichts mehr im Wege.

Welche Anschlüsse bietet eine Groovebox?

Ein Kopfhöreranschluss ist immer mit an Bord, ebenso natürlich ein Stereoausgang, um die Groovebox an eine PA-Anlage, einen DJ-Mixer oder Aktiv-Lautsprecher anzuschließen. Bei den höherpreisigen Modellen mit Aufnahmefunktion sind natürlich Audioeingänge Pflicht. Meistens ist wirklich nur ein Stereoausgang vorhanden, es sei denn, das Wunschgerät hat zusätzliche Einzelausgänge, um diese separat in einem Mischpult zu bearbeiten. Für den Einsteiger ist ein Stereoausgang absolut ausreichend, da die einzelnen Lautstärken der verschiedenen Sounds im Gerät selbst gezielt eingestellt werden können.

Je nach Modell gibt es noch weitere Schnittstellen, wie MIDI oder Synchronisationsanschlüsse, um irgendwann andere Geräte im gleichen Tempo mitlaufen zu lassen. Die Top-Modelle wie z. B. die Akai MPC X bieten sämtliche Anschlüsse, die man irgendwann einmal gebrauchen könnte. Neben XLR-Mikrofonanschlüssen gibt es 8 Einzelausgänge, direkte Anschlussmöglichkeiten in Form von CV- und GATE-Ausgängen, um Gerätschaften aus dem analogen Synthbereich direkt anzusprechen, mehrere USB- und SD-Karten-Slots und sogar mehrere MIDI-Buchsen. Sämtliche Möglichkeiten werden hier ausgeschöpft. Ob man das benötigt, muss man selbst mit seinem Budget oder seinen Anforderungen abstimmen.

Akai MPC X Anschlüsse

Das Flaggschiff der Grooveboxen, die MPC X hat Anschlüsse en masse.

Welche Groovebox eignet sich für Einsteiger?

Je größer die Ambitionen, umso größer muss auch der Geldbeutel sein. Aber um erste Erfolge feiern zu können, reicht auch ein Gerät für 300 bis 500,- Euro. Empfehlen kann ich Elektron Model:Cycles für 309,- Euro, die Korg Electribe Blue für 379,- Euro, die Novation Circuit Tracks für 389,- Euro oder die Roland MC-101 für 449,- Euro. Um zu sehen, welches Gerät klangtechnisch für einen am geeignendsten ist, sollte man sich mehrere YouTube-Videos anhören und auch Tutorials dazu schauen. Da es für jedes Gerät ausreichende Communities im Internet gibt, gibt es für Einsteiger auch Foren, an die man sich wenden kann.

Man muss übrigens nicht Hunderte von Euros ausgeben, um die Art und Weise einer Groovebox kennenzulernen. Die Firma Teenage Engineering hat kleine, günstige Geräte bis 100,- Euro entwickelt, die der Definition einer Groovebox entsprechen. Sie nennen sich Pocket Operatoren. Es gibt sie in verschiedenen Sound-Ausführungen.

Preisbereich 600,- Euro: Welche Grooveboxen ist die beste?

Alle hier aufgeführten Grooveboxen können standalone betrieben werden, d. h. sie benötigen keinen Rechner, um damit produzieren zu können. Das garantiert sofortige Inbetriebnahme und es fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Preis: 85,- Euro. Kleine Groovebox mit Sampler von Teenage Engineering PO-33 K.O. Den Testbericht dazu findest du hier.

Teenage Engineering Groovebox PO-33

Preis: 222,- Euro. Eine Groovebox, die auf Retro Gamesounds spezialisiert ist: Sonicware Liven 8 bit. Den Testbericht dazu findest du hier.

Sonicware Liven 8-bit warps

Preis: 379,- Euro. Das aktuelle Nachfolgermodell der bekannten Electrive Serie: Korg Electribe Blue. Den Testbericht dazu findest du hier.

Korg Electribe Blue

Preis: 389,- Euro. Novation Circuit Tracks Groovebox bietet mit 4 Synth-Tracks und 4 Drum-Tracks und Effekten eine gute Ausstattung. Den Testbericht dazu findest du hier.

Novation Circuit Tracks

Preis: 441,- Euro. Klein, aber ganz modern und mit über 3.000 Sounds und 80 Drum-Kits und Sample-Import. Die Roland MC-101. Den Testbericht dazu findest du hier.

Roland MC-101 Groovebox

Preis: 559,- Euro. Eine vollwertige digitale Workstation mit Synthese-Parts, Sequencer, Effekten und Video-Ausgabe von Teenage Engineering und das Modell heißt OP-Z. Den Testbericht dazu findest du hier.

Teenage Engineering OP-Z

Die besten Grooveboxen mit Audio-Sampling ab ca. 650,- Euro

Preis: 689,- Euro. Ein portables standalone Kompositionswerkzeug für Vocal-Recording, Beat-Production, Sequencing und Mixdown zum fertigen Track. Die Roland VERSELAB kommt ebenfalls mit 3.000 Sounds in 80 Drum-Kits. Unbedingt antesten! Preis-Leistungs-König! Weitere Infos über das Gerät findest du hier!Roland Verselab Production Studio

Preis: 689,- Euro. Akai MPC One mit 7″ Multi-Touch-Display und umfangreichen Sampling-Funktionen und integrierten Synth-Engines. Den Testbericht findest du hier.

Akai MPC One

Preis: 859,- Euro. Roland MC-707 Groovebox mit 8-Spur-Sequencer und Sample-Bearbeitung und riesiger Soundbibliothek. Ein grafikfähiges Display ist ebenfalls mit an Bord. Den Testbericht dazu findest du hier.

Roland MC-707 Groovebox

Preis: 999,- Euro. Ein Standalone-System für Musikproduktion & DJ-Performance bietet die AKAI Force mit 7″ Touch-Display. Den Testbericht dazu findest du hier.

Akai Force Groovebox

Preis: 1.035,- Euro. Die Akai MPC Live II bietet ebenfalls mit einem 7″ Multi-Touch-Display sämtliche Vorzüge der portablen Bearbeitung. Ein eingebauter Lithium-Ionen-Akku hält 5 Stunden im mobilen Einsatz ohne Stromquelle. Den Testbericht dazu findest du hier.

Akai MPC Live IIPreis: 1.199,- Euro. Kompaktes Format mit sämtlichen Funktionen gibt es bei der „Groovebox“ von Teenage Engineering OP-1. Etwas spezielleres Design und Benutzerführung, aber dennoch ein spektakuläres Gerät, allerdings nicht unbedingt für Einsteiger. Den Testbericht findest du hier.

Teenage Engineering OP-1

 

Preis: 1.199,- Euro. Die Native Instruments Maschine+ gehört schon zu der Top-Klasse der Grooveboxen. Jede Menge Librarys und Expansion-Sounds gehören zum Lieferumfang. Die Bedienung fällt mit zwei Farbdisplays übersichtlich aus. Audiointerface für PC inklusive. Den Testbericht dazu findest du hier.

Native Instruments Maschine+

Preis: 1.589,- Euro Die Königsklasse an Drumcomputer mit Sampling- und Groovebox-Funktionen. Die Elektron Analog Rytm MKII. Wer Beats mit tonaler Begleitung oder kurzen Vocal-Samples sucht, wird hier fündig. Analoge Klangerzeugung kombiniert mit Sampling-Engine. Den Testbericht dazu findest du hier.

Elektron Analog Rytm MKII Black

Preis: 1.769,- Euro. Das komplette Projektstudio in dem Flaggschiff von Akai. Die Akai MPC X. 10 GB an Sounds sind bereits enthalten, aber die Maschine benötigt Klangfutter in Form von Samples. Klappbares 10,1″ Touch-Display. Mehr geht nicht! Den Testbericht dazu findest du hier.

Akai MPC X

 

Fazit

Grooveboxen bieten heutzutage sämtliche Funktionen mit vielen Soundmöglichkeiten, um fertige Tracks oder Songs auf hohem Niveau zu produzieren. Es sind kleine Projektstudios, wobei einige, im Gerät organisatorische Hürden zu nehmen sind, die aber mit fortgeschrittener Erfahrung und intensiver Beschäftigung in Kreativität umschlagen.

Man benötigt keinen großen Fuhrpark an Gerätschaften, um potentiell tolle Ideen umzusetzen. Stilistisch sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Für einen relativ kleinen finanziellen Aufwand kann man erstens in die Materie hineinschnuppern und zweitens schnelle Ergebnisse erhalten. Das Ganze ist auch portabel und somit kann man überall an seiner Musik arbeiten. Außerdem kann jede Groovebox mit weiteren, anderen externen Klangerzeugern ergänzt werden.

Plus

  • kompakt und transportabel
  • große Funktionsvielfalt
  • musikalisch flexibel
  • günstiges all-in-one Konzept
  • teilweise Sample-Möglichkeiten
  • weitere Geräte lassen sich im Verbund synchronisieren

Minus

  • relativ starres Konzept
  • für Einsteiger große Lernkurve
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Einen 4/4 Beat eintippen und dann wie Jesus auf der Palme wippen = Groovebox.

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    luap

    Schöner Artikel
    Wieso hast du den Synthstrom Deluge nicht mit in die Liste aufgenommen?
    Das Teil hat es mehr als verdient aufgelistet zu werden…
    Schönes We noch an Amazona und die Community

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      [P]-HEAD (S.Bernhardt)  RED

      Ja, stimmt. Würde auch dazu gehören. Ich habe Geräte genommen die über den normalen Handel beziehbar sind, sonst wäre der Artikel viel viel umfangreicher geworden. Es ging ja auch nicht darum alle aufzuzählen. Es sollte ja grundsätzlich das Instrument Groovebox erklärt werden.

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        NiMaRa

        Der Elektron Model Samples passt – meiner Meinung nach – ebenfalls in die Auflistung. Ist aktuell im Handel erhältlich und führt Einsteiger gut in den Elektron Workflow ein.

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    herzschrittmacher  

    Schön für Beginner geschrieben!

    Ich hab die „aktuelle“ Electribegeneration vom Klang her als ziemlich dünn und lustlos in Erinnerung. Was sehr schade warist, das Handling war eigentlich gut. Vielleicht kommt da ja noch ein Hardwareupdate, die jüngste Produktreihe ist das ja auch nicht mehr…

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      AMAZONA Archiv

      Leider hat die aktuelle Electribe-Generation kein MIDI Thru mehr, sonst wäre sie auch zusammen mit einem Keyboard und weiteren Geräten als Hardware-Sequencer viel brauchbarer und damit attraktiver. Und überhaupt: Unnötige Einschränkungen, da das OS nicht mehr weiterentwickelt wurde. Korg schiebt lieber ständig neue Gadgets raus, als Produkte eine Weile zu pflegen und zu optimieren. Eigentlich etwas schade …

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    D-Joe  

    Schöner Beitrag Bernhard!!!

    Ich mag meinen Spectralis2!!!

    Grooveboxen benötigen meines Erachtens einige Einarbeits- Zeit,
    hat man den Arbeitsfluss einmal intus, geht das Arbeiten damit relativ schnell und macht mehr Spass als am Computer die Maus zu schubsen.

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      gaffer  AHU

      D-Joe „hat man den Arbeitsfluss einmal intus, geht das Arbeiten damit relativ schnell und macht mehr Spass als am Computer die Maus zu schubsen.“

      Das wüsste ich. Sorry, nur meine Meinung, bin da aber voll bei Filterpad. „Nie im Studio, live, ok“

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    Vati  

    Warum haben diese Dinger keine Fußschalter Anschlüsse? Gitarre in den Händen und wie startet das Teil ? Variationen abrufen ? Steuerung über Fußleiste ?
    Wäre zu Coronazeiten eine schöne Bandalternative. So muss ich weiterhin mit meinen über 20 Jahre alten „nur“ Drumcomputer jammen.
    Grüße von Vati

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      [P]-HEAD (S.Bernhardt)  RED

      Lieber Vati, stimmt warum eigentlich nicht? Weil es vielleicht zu wenige nutzen würden? Alternativ geht aber auch eine Midi Fußleiste, die aber dann schon sehr angepasst werden muss. Aber MIDI ist hier das Stichwort.

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      moinho  

      Ein Blick auf den Gerätehaufen: MC-505 hatte nen Fußschalteranschluß, mit dem man verschiedene Sachen (z.B. Play/Stop, Pattern Increment,…) machen kann.

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    ISE500  AHU

    Was fehlt: Model Samples (wenn man schon Model Cycles erwähnt), Digitakt, Digitone und natürlich die Pioneer Maschinen

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    Filterpad  AHU

    Ich persönlich habe damit abgeschlossen und würde jedem der Musik produzieren möchte (Homestudio), davon eindeutig abraten. GB gehören in die Vergangenheit da die Möglichkeiten vielschichtig sind, aber eben nicht vielseitig und von eher minderer Qualität wenn es um die (Ab-)Mischung kompletter Songs geht, wegen der deutlich beschränkten Möglichkeiten. Ausnahme ist die Verwendung im Live-Set.

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    Son of MooG  AHU

    Die alte Electribe EMX-1 habe ich einige Jahre gern genutzt, allerdings störte mich immer, dass man Sequencer-Spuren nicht via MIDI-Keyboard transponieren kann. So bin ich wieder bei Drum-Machines und Step-Sequencers gelandet…

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    AMAZONA Archiv

    Schwieriges Thema: Wann ist die Groovebox noch ein Drumcomputer (z. B. Elektron Analog Rytm MKII) und wann wird sie zur Workstation / Hardware-DAW (z. B. Akai MPC X)? Glaube, eine Groovebox sollte auch gut für Live-Performance geeignet sein, so dass man einen Track mit mehreren Spuren ohne Unterbrechungen und Irrfahrten im Menü aufbauen und variieren kann. Meine aktuellste Groovebox ist die Roland MC-101. Fällt für mich generell unter diesen Gerätetyp. Nutze ich aber hauptsächlich als Soundmodul, da Bedienung leider nicht ganz optimal gelöst ist (sehr kleine Kiste mit extrem vielen Funktionen). Den Soundmodul-Aspekt dürften die meisten Grooveboxen auch erfüllen.

  10. Profilbild
    mfk  

    Guter Artikel!
    Ich würde die Low-budget-Dinger von Elektron noch mit reinnehmen. Und natürlich der/die/das Digitakt.

  11. Profilbild
    moinho  

    Wenn mich jemand nach „erste Groovebox aller Zeiten“ gefragt hätte, hätte ich wohl „MPC60“ (1988) geantwortet – was fehlt dem, was für die Groovebox-Definition notwendig ist?

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              fanatic  AHU

              Nice fact🙃

              Erinnere mich an eine Steinberg (oder C-Lab Notator?) Werbung in der Keyboards mit Herrn Cretu. Habe mich damals etwas gegruselt vor seinen Werken.
              Saß in der Bahn auf dem Weg zu Amptown.

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              AMAZONA Archiv

              Cretu‘s „Maria Magdalena“ schallt immer noch durch die eine oder andere Edeka-Filiale. Beim Sound denkt man „Respekt, gelernt ist gelernt.“ Schwebt so leicht und wummert gleichzeitig. Zum Rest schweigt man besser … ;-)

                • Profilbild
                  AMAZONA Archiv

                  Im Markt von Cretu & Kollegen ist das eine professionell ausgeübte unternehmerische Tätigkeit (Einkauf, Produktion, Marketing, Außendienst in Form von Sandra, …) mit allen Vor- und Nachteilen. Deshalb würde ich die Frage offener stellen: Wer möchte nicht mit seinem Unternehmen erfolgreich sein? Und: Wer hat’s unternehmerisch drauf und ist auch bereit, den Preis zu zahlen? O. k., hat dann nichts mehr mit Groovebox-Toys & DJ-Gadgets zu tun …

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                  fanatic  AHU

                  Nochmal offtopic;)
                  @Herrn Matten
                  Jede junge Generation hat so seine kleinen Feindbilder und M.C. gehörte damals klar dazu. Neben D.B. Und F.F.
                  Aus heutiger, altersmilder Sicht grandiose Geschäftsleute und in einigen Fällen begnadete Künstler ihres Faches.
                  Sie haben natürlich den Vorteil damals u.a als Händler oftmals auch den Menschen kennengelernt zu haben.
                  Erfolg lässt sich erarbeiten. In jedem Genre. Neid macht da nur Falten.
                  Schönen Sonntag

  12. Profilbild
    Soundreverend  AHU

    Für jemanden der ganz neu anfängt kann eine Groovebox sehr interessant sein. Und dann hat man auch die Zeit sich nur mit diesem einen Gerät zu befassen und zu lernen.

    Oder wenn man mal nicht am PC/Mac sitzen möchten.

    Oder wenn die DAW einfach zu viele Möglichkeiten bietet und man dadurch abgelenkt wird (Passiert mir leider oft „Och den Synth noch und hier einen Equalizer“)

    Oder als Ideen-Maschine, ich mag es am Digitakt einfach ein paar Grooves zu erstellen und dann mit Overbridge in der DAW weiter zu arbeiten.

  13. Profilbild
    fanatic  AHU

    Ich bin vor 15 Jahren mittags aus der spanischen Sonne auf mein kühles Hotelzimmer geflüchtet zu meiner MPC2000XL. Bisschen daddeln, etwas Cerveza. Danach ist der Rest des Tages dein Freund.

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