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Superbooth 21: Dreadbox Nymphes, polyphoner Analog-Synthesizer

13. September 2021

polyphon, analog, portabel

dreadbox nymphes polyphone analog synthesizer

Dreadbox Nymphes, da ist er nun, der analoge Synthesizer mit sechs Stimmen. Nach den Teaser-Clips folgt nun die offizielle Vorstellung.

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Der polyphone Synthesizer hat ein kompaktes, flaches Metallgehäuse. Das Panel ähnelt in seiner Farbigkeit und mit den Fadern den Chromatic Eurorack-Modulen. Die Schaltung von Nymphes ist vollständig analog, mit Ausnahme des digitalen Reverbs, das von Dreadbox diesmal selbst entwickelt wurde.
Pro Stimme verfügt der Synthesizer über einen VCO mit Waveshaping und einen Suboszillator sowie einen Noisegenerator. Die Filtersektion besteht aus einem resonanzfähigen 24 dB Tiefpass mit akkuratem Tracking sowie einem 6 dB Hochpass ohne Resonanz. Dieses Konzept erinnert an das Filter des Roland Jupiter-8.
Es gibt zwei ADSR-Hüllkurven für VCF und VCA sowie einen LFO mit Key-Track, Fade-In und Fade-Out, dessen Geschwindigkeit bis in den Audiobereich geht und so FM-Effekte ermöglicht. Weiterhin ist ein zweiter, global wirkender LFO vorhanden, der gleichzeitig mehreren Parametern mit unterschiedlicher Modulationstiefe zugewiesen werden kann. Velocity, Mod Wheel und Aftertouch können ebenfalls auf diese Art eingesetzt werden.

dreadbox nymphes polyphone analoge synthesizer slant

Nymphes hat sechs verschiedene Play Modes (Poly, Uni A, Uni B, Tri, Duo, Mono) und kann sieben editierbare Chords speichern, die zusammen mit dem Preset abgelegt werden. Insgesamt gibt 98 Preset-Speicherplätze, 49 Factory und 49 User.

Die Stromversorgung erfolgt über eine USB-Buchse. Da die Leistungsaufnahme unter Umständen den USB-Bus eines Computers überfordern kann, wird zur Verwendung eines Powered USB-Hub geraten. Mit einer 20.000 mA Power Bank soll eine Betriebsdauer von ca. 50 Stunden möglich sein.
Auch MIDI erfolgt über USB, alternativ über eine 3,5 mm TRS-Buchse. Parallel zum Audioausgang gibt es einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss.

dreadbox nymphes polyphone analog synthesizer rear

Der Preis von Dreadbox Nymphes ist mit 499,- Euro angegeben. Die Auslieferung ist für November geplant.

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Ab hier die Meldung vom 5. September 2021

synthesizer teaser

Was steigt da aus den Wellen? – Quelle: Dreadbox-Video (aufgehellt)

Dreadbox Nymphes wird am 13. September, also zwei Tage vor Beginn der Superbooth 21, vorgestellt.
Schon im Juli, als es die Leak-Meldung des neuen achtstimmigen Abyss gab, kurisierten Gerüchte um einen weiteren polyphonen Synthesizer, da auf einem Bild ein halbes Eckchen davon zu sehen war. Man erkannte dort nur den unvollständigen Namen „Nymph“. Auch im heute veröffentlichten Teaser sieht man den neuen Synthesizer so gut wie nicht, weshalb wir einen Screenshot davon ein wenig aufgehellt haben (siehe oben).

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Dreadbox Nymphes wird sechs Stimmen haben, so viel war auch schon bei den ersten Gerüchten anhand eines Postings durchgesickert. Auf dem Teaser-Bild sind bei Nymphes viele Fader für die Bedienung der Elemente zu erkennen, was inzwischen typisch für Dreadbox-Synthesizer geworden zu sein scheint. Was als zwei kleine, weiße Kreuze erscheint, könnten Reflexionen von Drehreglerkappen sein. Das erinnert ein wenig an das Panel von Abyss, möglicherweise ist Nymphes eine abgespeckte Version davon? Oder handelt es sich doch um ein gänzlich anderes Konzept?
Spätestens in einer Woche am Montag, dem 13. September, werden wir dann alles zum Dreadbox Nymphes erfahren.

nymphes sneak

Der erste Blick auf Nymphes (Juli 21) – Quelle: YouTube-Video von ProckGnosis

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 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
  1. Profilbild
    sadfrog  

    Mh, Zweispalt…
    Preis und Format sind sexy, aber…

    Jeder Synthesizer mit der Fähigkeit Patches zu speichern und/oder dessen Bedienkonzept auf der Doppelbelegung der Bedienelemente liegt sollte einen vernünftigen workflow haben um den eigentlichen Value eines Parameters hinter einem Bedienelement wieder herstellen zu können bzw. dem User begreifbar zu machen.
    Hoffentlich ist daran gedacht (evtl. die LED im save button).
    Muss ja klein Display sein, Korgs alt bewährte Idee mit der „Original Value“ LED ist doch mehr als Ausreichend und findet sich auch in Maschinen wie dem Microfreak wieder.
    Sonst ergäbe das zumindest konzeptionell weniger Sinn. Allerdings haben das Problem viele Synth/Hersteller und wenige User ein Problem damit.

    Ich denke mir: wer A sagt, muss auch B sagen.

    Klingt aber ansonsten bestimmt gut und wäre für den Preis trotzdem ein Hingucker, versteht mich nicht falsch.

    • Profilbild
      Lapin  

      bei echter polyphonie für 500€ muss man mit Komopromissen leben können würd ich sagen.
      Scheint so als können die Fader im Catch-up Modus laufen, also Wert ändert sich erst wenn über den eingestellten Value „drüberfadert“.

      • Profilbild
        sadfrog  

        Mein Kritikpunkt bleibt aber stimmt schon: ’n halber Schein, 6-stimmig polyphon, klein und auch per USB betrieben.
        Ziemlich geil

  2. Profilbild
    Eurosack  

    So lange hatte ich das GAS im Griff… Jetzt wird es echt schwierig.
    Dass Dreadbox analogen und organischen Sound kann, haben sie meiner Meinung nach schon mehrmals bewiesen.
    Ich hoffe bloß, dass bei komplett zugedrehter Resonanz, diese auch nicht größer als Eins ist.
    Keine Ahnung ob ich mich so richtig und verständlich ausdrücke. (war zB beim erbebus V2 für mich ein Problem)
    Leider findet sich das Problem immer wieder bei Synths. Mich nervt das, vor allem, da es ja fast immer einen Regler/Fader für die Resonanz gibt…

    Mit 20.000 mA sind wahrscheinlich mAh gemeint. Geteilt durch 50h macht das gerade mal 400mA was das Gerät bei 5V Usb-Spannung ziehen würde. Also gerade mal 2W Leistung. Bei sechs analogen Stimmen fällt es mir schwer, dass zu glauben.
    Dagegen hätte ich aber Nichts. ;)

  3. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    Ein VCO pro Stimme finde ich schwach, auch alles andere spricht mich nicht an.
    Für den aufgerufenen Preis nicht mein Ding. Da gibt es Alternativen

    Der Deepmind 6 rangiert da günstiger, sicherlich ein Äpfel-Birnenvergleich, aber
    das Gebotene wäre mir nicht 500,00 Euro wert. Boutiquehersteller hin oder her.
    Auf mich wirkt das fantasielos. Ich gebe aber zu, daß ich den Synthesizer noch nicht gehört bzw.
    in meinen Händen gehalten habe.

    bester Gruß

    • Profilbild
      Eurosack  

      Boutique mal beiseite. Üblicherweise werden deren Synths in Griechenland gebaut.
      Würde mich jetzt echt brennend interessieren, was für ein Preis deiner Meinung nach angemessen ist/wäre….
      Ich find den Preis top! (schon vorbestellt!)
      Zu den Alternativen: Kannst du mir bitte welche nennen?
      Der Deepmind 6 ist ja wie du schon selber sagst, keine wirkliche Alternative.

      • Profilbild
        Quantenakustiker  

        Also wenn es danach geht, der MFB Synth Pro ist Made in Germany, steht explizit drauf. Anstelle von „Nymphes“ hätte man den dreadbox Synth vielleicht „Spartan“ nennen können, das wäre aus meiner Sicht passender und ehrlicher gewesen.
        Eine spartanische Herangehensweise muss ja grundsätzlich nichts Schlechtes sein, nur bei den Anschlüssen ist mir das nicht vorhandene, vollwertige MIDI-Trio einfach zu spartanisch.

        • Profilbild
          Quantenakustiker  

          Sorry für meinen obigen Namensvorschlag, er könnte falsch aufgefasst werden. Ich habe jetzt gerade woanders gelesen, dass dreadbox mit dem Namen „Nymphes“ eine politische Aussage tätigen möchte. Dieser Umstand wird im amazona Artikel nicht erwähnt und war mir zum Zeitpunkt meines Foreneintrags noch nicht bekannt.

        • Profilbild
          Eurosack  

          Für den Synth Pro habe ich mich auch interessiert.
          Ebenfalls ein Hammerpreis und geiler analoger Sound.
          Aber der Synth Pro ist eine andere Hausmarke, also umfangreicher, daher auch doppelt so teuer. Lieferbar ist er anscheinend auch nicht mehr. Leider gibt/gab es mit dem Synth erhebliche Noise-Probleme, die durch das Display eingestreut werden/wurden. Von Modell zu Modell ist das unterschiedlich. (Steht viel auf gearspace…)
          Übrigens eine tolle Aktion, dass Herr Schneider Jean-Marcel Fricke unterstützt!

          Zu den Midianschlüssen:
          Klassische Midibuchse wäre mir auch lieber, aber ein Midi-In würde mir reichen.
          Mit den durchschleifen von Midi über die THRU-Buchsen habe ich ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht. Da bevorzuge ich den Midi Solutions Quadra Thru V2…

      • Profilbild
        Viertelnote  AHU

        meine Meinung dazu war, daß ich nicht bereit wäre dafür 500,00 zu bezahlen.
        Mich beeindruckt der Synth einfach nicht.
        Der Minilogue wäre für mich zb. eine Alternative, zwar 4-stimmig aber das bessere
        Gesamtpaket. Deepmind 6 ist, wenn man den reinen Featurevergleich macht, mindestens
        ebenbürtig. Wenn man im analogen Sektor bleibt wird es zwar eng, aber ein Alleinstellungsmerkmal hat Dreadbox nicht.

        Es geht aber nicht um den Featurevergleich ansich, da spielt der Klang, Formfaktor usw.
        auch eine Rolle.

        netter Gruß

        • Profilbild
          Eurosack  

          Zu deinen Alternativen:
          Minilogue und Deepmind klingen für mich nicht wie ein vollwertiger Analoger.
          Diese Synths, wie auch der Prophet 08 und der REV2, leben, meiner Meinung nach, von den Modulationen. Bei einfachen Brot und Butter-Pachtes klingen sie für mich nicht. Ein richtig organischer Analoger klingt bei solchen Patches eben schon geil, weil einfach etliche minimale Modulation schon vorhanden sind.
          Ein P5, Vermona Perfourmer, MFB synth Pro klingen für mich zB in Sachen analoger Poly organisch. Und wenn der Nymphes, was ich denke, auch in die Richtung geht, ist das für mich ein No Brainer.
          Aber ja, natürlich ist das nur mein persönliches Empfinden….

    • Profilbild
      HSTRKMP

      Ich finde das super. Mit 6 stimmen füllt er ziemlich genau die Lücke, die Roland mit den Boutique synths offen gelassen hat. Ich brauche zum Touren einen richtig kleinen polyphonen. Wenn man alleine unterwegs ist, am besten noch ohne Auto, ist auch der Deepmind6 viel zu groß (und vor allem zu schwer). Analog oder nicht ist mir persönlich ziemlich egal, Hauptsache es klingt gut und da hab ich bei dreadbox keine bedenken.

  4. Profilbild
    Lapin  

    so in etwa hätte man sich die Roland boutique juno version gewünscht.
    6 echte analoge Stimmen, paar smarte neuerungen gegenüber dem original wie der zusätzliche hp filter und das reverb. kleine form kleiner preis, also ich find das gut und der klang in dem announcement video gefällt

    daher habs mal vorbestellt, zurückschicken kann man immer noch

  5. Profilbild
    soundEX

    Der Synthesizer muss schon extrem gut klingen um die vorhandenen Schwächen auszugleichen.

    Ist schon alles sehr spartanisch und vom Layout her eher suboptimal. Zum Beispiel die Doppelbelegung von Parametern wie LP/HP Cutoff oder Hüllkurven und Reverb Parameter. Ein Patch erstellen wird dann zum Geduldsspiel und ein Parameterwechsel fummelig. Ich kenn das von der Medusa, zwar liebe ich das Gerät, aber ein Set Fader für die 5 Hüllkurven kann zu Frustration führen. Vielleicht hat dreadbox das hier anders gelöst, glaube ich zwar nicht, aber lasst uns warten.

    Ich hätte lieber gesehen, dass sie das Reverb weglassen, eine Reihe Fader hinzufügen und ein Zusatzprodukt mit den Typhon Effekten plus einer analog aufgebauten Drivesektion rausbringen. Oder halt €300 oben drauf und genanntes in den synthesizer einbauen. So wirkt dass Gerät etwas unausgereift und fantasielos.

    Und: Mono Ausgang? Wirklich? Warum?

    • Profilbild
      ISE500  AHU

      Man könnte doch einfach ein Controller-Keyboard mit vielen Knobs dazu nehmen… Die Features und der Preis ist doch heiss.

      • Profilbild
        soundEX

        Ja, der Preis ist klasse.
        Features? Naja.
        „Controller-Keyboard mit vielen Knobs“ ? Nein danke. Davon abgesehen dass dann einige „Features“ flöten gehen (wie etwa Transportabilität und minimale Stromversorgung) bräuchte es einen Controller mit mindestens der gleichen Anzahl an Fader um Spaß zu machen – Nein Danke.

        Dann – wie bereits geschrieben – bin ich eher bereits mehr zu zahlen, wenn die Funktion entsprechend gegeben ist. Bei der Medusa war für mich – neben dem Sound – das Grid ausschlaggebend, da ich damit auch andere Synthesizer steuern kann. Darüber hinaus ist auch das Konzept der Stimmen-Struktur interessant. Und digitale FM-Synthese. Medusa ist weit davon entfernt perfekt zu sein, jedoch besitzt sie eine Menge Charakter und Eigenheiten die sie liebenswert machen. Und es fühlt sich immer wie ein Instrument an.

        Wenn ich mir Hardware kaufe muss sich diese wie ein Instrument spielen lassen (NYX), oder, wenn als Soundmodul/Expander (hier ordne ich Nymphes ein) ausgelegt, mehr bieten (siehe Typhon). Ich bin mir bewusst, dass es da analog nicht viel gibt und da die Marktlücke wohl liegt die Dreadbox bediene mag.

  6. Profilbild
    chardt  

    Formfaktor: Super!
    Gehäuse nicht schwarz: Check.
    Analog: Check.
    Polyphon: Check.
    Preis: Check.

    Nur ein VCO pro Stimme ist ja kein Problem wegen dem eingebauten Chorus – äh, öh, oh …

    Bedienung: Grusel. Geht es nur mir so? Mit Potis wäre für mich die Mehrfachbelegung nur ätzend, aber mit Fadern finde ich es nochmal deutlich schlimmer.

    Und mit zusätzlichem Controller geht zumindest teilweise der Vorteil Formfaktor wieder flöten :(

    Aber wenn ich das Teil für 400 in der Bucht sehe, werde ich wahrscheinlich doch noch schwach ;)

  7. Profilbild
    soundEX

    Reine Spekulation: Ich denke das eine waveshaping/drive funktion am (Mono!)Ausgang + FX a la Typhon (muss ja nicht die volle Ladung sein. Delay, Reverb, Chorus – halt alles um nen Poly „aufzuwerten“) den Preis hätten nicht explodieren lassen. Die umständliche Bedienung wäre damit aber halt immer noch nicht gelöst.

    Off Topic: Kann hier jmd sagen warum generell auf dem Markt nicht mehr auf endlos Encoder gesetzt wird? Ist die „Übersetzung“ hier von digital/analog zu kompliziert oder gar nicht machbar?

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