Kaufberatung: DAW-Controller bis 400,- Euro

16. Dezember 2019

Volle Kontrolle zum überschaubaren Preis

Kaufberatung DAW Controller

Kaufberatung: DAW-Controller bis 400,- Euro

Wer einen Großteil seiner Produktion innerhalb des Computers, also „in the box“, bewerkstelligt, wünscht sich früher oder später eine passable Lösung, um dem ewigen Maus-Geschiebe und -Geklicke zu entgehen. Nur die wenigsten Musiker und Produzenten stehen darauf, sämtliche Potis, Fader und virtuelle Knöpfe per Maus anzuklicken – zumindest das Nötigste sollte doch irgendwie von einer Hardware aus steuerbar sein. Genau für diesen Zweck gibt es DAW-Controller.

Doch wer schon mal einen oder mehrere Controller besessen hat, weiß aus eigener Erfahrung, dass die Umsetzung aller gewünschten Befehle und Funktionen nicht immer einwandfrei und ohne Weiteres funktioniert. Der Grund ist bei den meisten Controllern schnell gefunden: Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Digital Audio Workstations (DAW): Logic, Cubase, Reason, Live, Pro Tools sind da nur die bekanntesten. Jede DAW ist unterschiedlich aufgebaut, bietet andere Funktionen bzw. Umsetzungen von Funktionen und wurde logischerweise von den unterschiedlichsten Menschen entwickelt. Wie soll da ein einzelner Controller alles abdecken?

die besten DAW controller

Welche DAW soll gesteuert werden? Ein wichtiges Kriterium vor dem Kauf eines DAW-Controllers

Dank diverser Protokolle wie Mackie Control oder HUI gibt es zwar standardisierte Befehle, die die meisten DAW-Controller umsetzen können, doch meist sind diese nur rudimentär oder umfassen bei Weitem nicht das volle Potenzial des Controllers bzw. der DAW. Und da jeder Nutzer unterschiedliche Funktionen nutzt und einen gänzliche anderen Workflow hat als der Nachbar gegenüber, ist es für die Hersteller schwierig, alle unter einen Hut zu bekommen.

DAW-Controller – Überblick

In diesem Artikel stellen wir euch die wichtigsten und am weitesten verbreiteten DAW-Controller vor, die es derzeit am Markt gibt. Dabei konzentrieren wir uns auf alle Controller ohne Tasten. Wer eine Kombination aus Tastatur und Controller sucht, wird hier fündig. Wichtig vor dem Kauf: Bringt in Erfahrung auf welche Art und Weise und wie tief sich der Controller in eure DAW einbinden lässt.

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf eines DAW-Controllers sind schnell geklärt. Welche Funktionen sollen vom Hardware-Controller aus gesteuert werden und welche Art von Bedienelementen wird dafür benötigt? Müssen es Fader sein oder reichen auch Potis? Virtuelle Lautstärkeregler lassen sich ohne Weiteres auch von Potis steuern, doch wer echtes Mischpult-Feeling haben möchte, wird um einen DAW-Controller mit mindestens einem Fader nicht drum herum kommen.

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Nur ein (Motor-) Fader, dafür aber zahlreiche Druckschalter. Reicht das zur Steuerung?

Wie ihr in der folgenden Liste sehen werdet, gibt es derzeit viele Controller, die lediglich einen einzelnen Fader besitzen. Doch wie soll man hiermit den kompletten DAW-Mixer steuern? Sollte der Controller nicht automatisch auf den aktuell gewählten Kanal/Track der DAW umspringen, lässt sich die Spur in der Regel mit „Track Select“ anwählen. Der Vorteil dabei ist, dass man mit einem einzelnen Fader mehrere Tracks/Kanäle steuern und der Controller kompakt ausfallen kann.

Der Nachteil ist, dass man stets erst darauf achten muss, den richtigen Kanal unter den Fingern zu haben, sonst steuert man im schlimmsten Fall den daneben liegenden Kanal. Und viel wichtiger: Durch das ständige Wechseln zwischen den Kanälen wird der einzelne Fader nie auf der zum DAW-Mixer passenden Reglerstellung passen. Hierbei hilft nur ein Motorfader, d. h. ein Fader, der sich dank eines kleinen Motors selbst verstellen kann. Springt man von Kanal 1 zu Kanal 7, übernimmt der Motorfader automatisch die passende Stellung.

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Reichen wohlmöglich Druckschalter zur Steuerung der DAW aus?

Weitere Kriterien für den Kauf eines DAW-Controllers sind die Anzahl der Druckschalter und Potis, die auf diverse Funktionen programmiert werden können. Die DAW-Transportsteuerung kann fast jeder Controller übernehmen, doch schon bei der Steuerung von Equalizern oder anderen DAW-internen Plugins trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Während die einfacheren Controller oftmals kein optisches Feedback zu Reglerbewegungen oder deren Aktivität anzeigen, bietet das Mittelfeld schon eine bessere Übersicht. Die Anzeige von Werten, Takten, Tempo und mehr sind bei der täglichen Arbeit mit Controllern eine große Hilfe.

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Bei den größeren X-Touchs von Behringer verfügt jeder der acht Kanäle über einen Encoder mit LED-Kranz, Display und hintergrundbeleuchtete Druckschaltern – das erhöht die Übersicht

Letztlich hängt aber viel vom eigentlichen Einsatzgebiet ab. Welche DAW kommt zum Einsatz und wie wird gearbeitet – all das sollte klar sein, bevor man sich für einen Controller entscheidet.

Welchen Controller nutzt ihr, was sind eure Erfahrungen damit, welche Tipps & Tricks habt ihr für die AMAZONA.de Community?

Wir starten mit den kleineren, oft nur mit wenigen Bedienelementen ausgestatteten, DAW-Controllern und arbeiten uns langsam zu den größeren Modellen vor. Zu jedem Controller haben wir den passenden Testbericht samt Fotos verlinkt, dort findet ihr eine detaillierte Beschreibung und Bewertung des jeweiligen Controllers.

Behringer X-Touch Mini

Einer der kleinsten DAW-Controller ist der X-Touch Mini von Behringer, die kleinste Variante aus der X-Touch-Serie. Obwohl der Controller äußerst klein ist, bietet er satte acht Drehregler, sogar mit LED-Kranz zum Ablesen der aktuellen Werteposition, 16 beleuchtete Druckschalter und einen 60 mm Master-Fader. Dank der Möglichkeit, zwei Layer (A, B) zu programmieren, verdoppelt sich die Anzahl der möglichen Befehlgeber noch einmal. Die Preis-Leistungs-Verhältnisse der Behringer Produkte sind fast immer unschlagbar, auch beim X-Touch Mini kann man mit einem Preis von 42,- Euro sicherlich nicht meckern.

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Behringer X-Touch Mini

Korg nanoKontrol 2 und nanoKontrol Studio

Fast schon ein Urgestein ist der nanoKontrol von Korg. Mittlerweile gibt es den kompakten Controller in der zweiten Version, dazu auch in den unterschiedlichen Farben Weiß, Orange, Blau und Schwarz. Wenn einem beispielsweise der einzelne Fader des X-Touch Mini zu wenig ist, könnte man eine gute Alternative im nanoKontrol 2 finden. Mit 59,- Euro immer noch sehr günstig, bekommt man hier acht kleine, aber gut ausgestattete Kanalzüge mit Fader, Drehregler, Record-, Solo- und Mute-Druckschalter geboten Hinzu kommt eine Transportsektion, Track- und Marker-Tasten.

 

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Korg nanoKontrol 2 in orange

Um gleich bei Korg zu bleiben: Mit der deutlich größeren Variante nanoKontrol Studio bietet Korg auch einen DAW-Controller an, der ebenfalls acht Kanalzüge bietet, hier fallen die Fader, Potis und Druckschalter deutlich größer aus. Dazu bietet die Möglichkeit der drahtlosen Bluetooth-Verbindung.

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Korg nanoKontrol Studio

AKAI APC Mini und Midimix

Bei der APC-Reihe von AKAI handelt es sich um auf die DAW Ableton Live abgestimmte Controller. So bildet die 8×8 Matrix des APC Mini die Clip-Arbeitsweise von Ableton ab und lässt sich hiermit gekonnt einsetzen. Zusätzlich bietet der Controller neun Fader sowie diverse Steuerungsdruckschalter.

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AKAI APC Mini

Eher für die klassischen DAWs gedacht ist der AKAI Midimix. Acht plus einen Master-Kanalzug bietet der besonders flache DAW-Controller. Jeder Kanalzug ist mit drei Drehreglern, Mute- und Record-Taste ausgestattet. Hierüber könnte man theoretisch sehr gut 3-Band-EQs steuern samt der Lautstärke des Kanals.

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AKAI Midimix

Behringer X-Touch One

Ab einem Verkaufspreis von 100,- Euro aufwärts bekommt man bei den aktuellen DAW-Controllern die nächst größeren Ausstattungsvarianten geboten. So ist der zweite Vertreter aus Behringers X-Touch Serie, der X-Touch One, mit zwei großzügigen Displays ausgestattet die den aktuellen Spurnamen, Parameter und Zeiten/Takte anzeigen können. Ab hier geht es dann auch mit dem Thema Motorfader los – ein gern gesehenes Feature, denn schaltet man zwischen den Kanälen der DAW hin und her, so wird die aktuelle Faderposition des Kanals nicht mit der Position des Hardware-Faders am Controller übereinstimmen. Es sei denn, der Controller verfügt über einen Motorfader, der sich dank eines kleinen Motors eigenständig auf die aktuelle Werteposition umstellt. Früher geschah dies oft mit entsprechenden Geräuschen. Heute hört man die Motorfader zwar immer noch arbeiten, der Geräuschpegel hält sich jedoch in Grenzen.

Der X-Touch One ist sicherlich ein sehr interessanter DAW-Controller, bietet er doch eine Vielzahl an Funktionen zu einem attraktiven Preis.

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Behringer X-Touch One

Icon Platform B+ und Platform Nano

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt Icon mit dem Controller Platform B+. Anstatt einen klassischen Kanalaufbau nachzubilden, setzt Icon hier auf Druckschalter pur. Über 50 davon verfügt der Controller und es lassen sich hierüber eine unglaublich große Anzahl an Funktionen fernsteuern. Overlays für zehn verschiedene DAWs liefert Icon mit, so dass die meisten Digital Audio Workstations damit abgedeckt werden können. Spuren aufrufen, neue kreieren, Sends, Pan und EQ selektieren, all das geht mit dem Platform B+.

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Icon Platform B+ mit einem Overlay für Reaper

Erst kürzlich erschienen, aber bereits getestet haben wir den Platform Nano, der entweder standalone oder auch in Kombinationen mit einem der anderen Platform-Varianten eingesetzt werden kann. Der Aufbau ähnelt etwas dem des X-Touch One, bietet er doch einen Motorfader (10 Bit Auflösung) samt Poti und LED-Kranz zum Ablesen der Werte, Transportsektion, Display, vier Drehregler und diverse Druckschalter. Wie der Platform Nano sich im Test schlägt, erfahrt ihr hier.

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Icon Platform Nano

Presonus Faderport 2

Vor allem für die hauseigene DAW Studio One ist der Faderport 2, dessen Vorgänger schon als Klassiker bezeichnet werden kann, geeignet. Hierauf hat Presonus seinen einkanaligen DAW-Controller abgestimmt, er lässt sich aber ohne Weiteres auch mit anderen DAWs nutzen. Auch hier gibt es wieder einen 100 mm Motorfader mit 10 Bit Auflösung zu vermelden. Die Auflösung gibt im Übrigen Auskunft darüber, wie feinfühlig der Controller Elemente steuern kann. Hier zunächst ein kurzes Video zum Faderport 2:

Auffällig ist der Controller auch aufgrund der vielfältigen Beleuchtung, alle Buttons sind nämlich hintergrundbeleuchtet, was den aktuellen Betriebszustand einfach abzulesen macht. Ein großer 360-Grad-Drehregler lädt zum Scrollen ein, eine Transportsektion und diverse Steuerungsdruckschalter erlauben vielfältige Funktionen. Hier geht’s zum Test des Faderport 2.

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Presonus Faderport 2

AKAI Fire

Die Bekanntgabe des AKAI Fire im Herbst 2018 hat für Aufsehen gesorgt, denn nicht nur für AKAI, sondern auch generell, handelt es sich hierbei um den einzigen auf die DAW FL Studio abgestimmten Controller. Offensichtlich sieht AKAI hier ein großes Potenzial.

Im Test hat der Fire sehr gut abgeschnitten und konnte unseren Autor Markus Schröder begeistern. Diverse Arbeitsmodi, je nachdem ob man Drums, Melodien oder mit dem Step-Sequencer arbeiten möchte, lassen sich auf dem Fire Controller realisieren. Hierfür ist er mit einer Vielzahl an Druckschaltern, Display und vier Drehreglern ausgestattet. Wünschenswert wäre nur, dass der Fire auch für andere DAWs genutzt werden kann.

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Akai Fire

Icon Platform X+ und Platform M+

Den größeren Bruder des Platform Nano stellt der Platform X+ dar. Sowohl einzeln als auch als Erweiterung des noch größeren Platform M einsetzbar, bietet er acht Kanalzüge mit Motorfadern, Drehregler samt Push-Funktion, Select-, Solo-, Mute- und Record-Button. Er kommt zwar ohne Display aus, sollte aber auch mehr als Erweiterung zur genannten Platform M angesehen werden, wobei er wie gesagt auch standalone arbeitet.

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Icon Platform X+

Studiologic SL Mixface

Eigentlich wurde das SL Mixface nur als Erweiterung für die Studiologic Controllerkeyboards entwickelt. Doch die Funktionen des Controllers lassen sich auch zur Steuerung einer DAW nutzen. Gegen gestandene Controller wie die Platform Serie oder die X-Touchs von Behringer kommt das Mixface zwar nicht an, dafür ist es kompakt gehalten und bietet auf kleinstem Raum die wichtigsten Funktionen. Acht plus einen Drehregler für den Master-Kanal bietet der Controller, dazu leichtgängige Drehregler und Druckschalter. Über ein gut abzulesendes Display lassen sich die wichtigsten Parameter einstellen, Platz findet man für den Mixface-Controller sogar auf einem Keyboard.

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Studiologic SL Mixface

Behringer X-Touch Compact und Extender

Auch ab der Preisklasse 250,- Euro aufwärts macht Behringer wieder den Vorreiter und bietet mit dem X-Touch Compact sowie dem Erweiterungsmodell Extender fast schon eine Vollausstattung mit acht plus Master Kanalzug samt Motorfadern, Potis samt LED-Kränzen, sowohl für die Kanäle als auch als 8er-Block zur Steuerung von Sends, EQs und Inserts und das alles auf zwei Layern, d. h. die meisten Bedienelemente können doppelt programmiert werden. Der Preis von 258,- Euro ist da eine Ansage.

In unserem Test haben wir den X-Touch Compact bereits im Jahr 2015 unter die Lupe genommen. Das Fazit war schnell klar: So viele Funktionen und eine solch große Ausstattung bietet sonst kein Mitbewerber.

 

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Behringer X-Touch Compact

Wer mehr als acht Kanäle steuern möchte, kann mehrere X-Touchs kombinieren. Hierfür bietet sich u. a. der Extender an. Dieser bietet acht vollständige Kanalzüge mit Motorfadern, Displays und mehr.

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Behringer X-Touch Extender

Behringer X-Touch

Das Flaggschiff der X-Touch Serie bildet letztlich das X-Touch. Auch hier bekommt man wieder acht plus einen Master-Kanalzug samt Motorfadern geboten, die restlichen Bedienelemente des DAW-Controllers bieten aber noch weitreichendere Kontrollmöglichkeiten als beim X-Touch Compact. So bietet das X-Touch beispielsweise jeweils ein Display pro Kanal, ein großes Jog Dial sowie eine Vielzahl von Funktionstasten, über die Parameter und Funktionen direkt aufgerufen werden können. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Test.

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Behringer X-Touch

Softube Console 1 MK2

Deutlich spezieller, aber dafür nicht weniger zur Steuerung geeignet, ist Console 1 Mk2 von Softube. Zwar handelt es sich hierbei nicht um einen echten DAW-Controller, aber da die Steuerung von Plugins beim Arbeiten mit der DAW oftmals im Fokus steht, wollten wir euch diesen Controller nicht vorenthalten.

softube console 1 mk2

Console 1 MKII, Hardware und Software

Mit Console 1 lassen sich Softube-eigene und Plugins von Universal Audio steuern. Der Clou daran: Entgegen vieler herkömmlicher Controller, die man oftmals erst an Plugins anpassen und darauf programmieren muss, nutzt man bei Console 1 stets die gleichen Bedienelemente für den gleichen Parameter – und das unabhängig vom Plugin, das man nutzt. Die Programmierung wird dabei vom Hersteller umgesetzt, der Nutzer setzt sich an den Controller und steuert einfach. Wie ihr in unserem Test lesen könnt, geht das Konzept voll auf.

Asparion D400T

Asparion vertreibt sein DAW-Controllersystem eigentlich als Bundle, bestehend aus dem Basismodul D400T und der Faderbox D400F. Doch auch als eigenständiger Controller ist das mit Transportsektion, frei programmierbaren Encondern mit LED-Kranz, Potis für eine EQ-Steuerung und weiteren Bedienelementen ausgestattete Modul denkbar. Zwar bietet das System keine Fader und wird daher vermutlich nicht zur Kontrolle der Kanallautstärken herangezogen werden, aber manchmal reicht es ja auch, rudimentäre Funktionen von einem Controller steuern zu können. Im Test zum Asparion D400 Bundle erfahrt ihr mehr dazu.

asparion d400t

Preis

  • Behringer X-Touch Mini: 42,- Euro
  • Korg nanoKontrol 2: 59,- Euro
  • Korg nanoKontrol Studio: 121,- Euro
  • AKAI APC Mini: 72,- Euro
  • AKAI Midimix: 85,- Euro
  • Behringer X-Touch One: 127,- Euro
  • Icon Platform B+: 149,- Euro
  • Icon Platform Nano: 169,- Euro
  • Akai Fire: 190,- Euro
  • Icon Platform X: 222,- Euro
  • Presonus Faderport 2: 179,- Euro
  • AKAI Fire: 190,- Euro
  • Icon Platform X+: 222,- Euro
  • Studiologic SL Mixface: 227,- Euro
  • Behringer X-Touch Compact: 258,- Euro
  • Behringer X-Touch Extender: 269,- Euro
  • Behringer X-Touch: 379,- Euro
  • Softube Console 1 Mk2: 389,- Euro
  • Asparion D400T: 399,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Stephan Merk  RED

    Der Beitrag ergänzt schön die Behandlung von Digitalmixern. Für mich mit sehr geringer Restsicht ist jedwede Form der Virtualisierung eine Tortur. Inzwischen komme ich zumindest in Ansätzen mit Reaper zurecht und nutze den Nektar Panorama P1. Was mich generell an der ganzen DAW-Landschaft stört, ist eben diese Universalität. Wie sollte man das auch anders machen, eigentlich müsste man die Software um die Hardware bauen und diese wiederum müsste einen fixen Bereich haben, der Grundsatzfunktionen steuert. Dann sind da noch die Plugins, hier hoffte ich mit dem Panorama P1 klar zu kommen, aber es will und will nicht so funktionieren. Diese ganze Verschachtelung ist kein Vergleich mit einzelnen Geräten, die man fest verdrahtet und wo jedes eigene Knöpfe hat. Klar, die Vorteile der Digitaltechnik und Software sind absolut nicht weg zu diskutieren, aber ich habe genau dadurch die Lust am Musikmachen irgendwie verloren. Wenn ich erst stundenlang rumfuddeln muss, bis ich eine Idee überhaupt gespeichert kriege, ist der gute alte Entertainer wesentlich intuitiver. Ich hatte schon einiges probiert und Geld in die Dinger versenkt, aber bin dem langsam über: Audacity, nTrack Studio, Reaper, Logic, Akai MPC, nichts hat mich so hundertprozentig so überzeugt, dass ich richtigen Spaß damit gehabt hätte. Aber ich muss damit schließlich auch kein Geld verdienen. Dazu kommt übrigens noch der Aktivierungs-Zirkus und der Umstand, dass man die ganzen DAW-Programme auch nicht verkauft kriegt, einen Mixer kann ich dagegen einfach in der Bucht veräußern.

    • Profilbild
      Schuli

      Es muss ja nicht unbedingt ein DAW sein. Mein Vater war auch nicht so richtig dafür zu begeistern, mit DAWs zu arbeiten, er kommt eben noch aus der 8 Spur Bandmaschinen Zeit. Später dann auch DAT Recorder… Er hat sich dann ein Mehrspuraufnahmegerät von Tascam geholt und arbeitet seit dem sehr glücklich damit. Vielleicht ist so eine Lösung für dich auch passender! Kann das gerne auch noch näher erläutern.

      Liebe Grüße!

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        Stephan Merk  RED

        Ja, den Tascam DP-32 SD und DP-24 SD hatte ich vor genau einem Jahr hier getestet. Dabei ist aber auch die Frage, was man machen will. So ein Gerät nützt einem auch nur was, wenn man auch das entsprechende Outboard-Equipment hat und dann wird es teuer. Daher habe ich jetzt die MC-707 von Roland, die scheint mir diesbezüglich für Musikproduktion das passende zu sein und für Inspiration habe ich das Korg Pa1000. Wenn ich die MC-707, das Pa1000 und iPad mit Korg Module Pro und PlugKey miteinander verbinde, wird’s spannend. Was jetzt noch fehlt ist der Zeitfaktor. ;)

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    „Welche DAW soll gesteuert werden? Ein wichtiges Kriterium vor dem Kauf eines DAW-Controllers“

    Ja, da ist was dran. Danke für den Hinweis.

  3. Profilbild
    Marco Korda  AHU

    Danke für die tolle Übersicht. Gerade in dieser Preiskategorie werden die meisten suchen und daher ist es schön, das mal kompakt anzutreffen.

    Die Console 1 von Softube passt allerdings nur bedingt rein. Eigentlich müsste da Console 1 Fader rein, aber die passt ja nicht ins Preissegment. Obwohl sie das müsste, denn 600 Euro ist m.E. leicht zu hoch angesetzt. Gerade im Vergleich zu den hier gezeigten, würde einem nur bedingt einfallen, das Gerät von Softube erwerben zu wollen. Qualitativ haben die anderen schließlich auch viel oder gar mehr zu bieten.

  4. Profilbild
    moeins

    Ich benutze den Contour Shuttle Pro V2.
    Einfach und vielseitig für Cubase und Final Cut Pro X.

  5. Profilbild
    targon  

    Die tiefe, weitgehend intuitive Integration von NIs Maschine Studio würde ich mir für eine DAW wünschen. Am Controller habe ich Zugriff auf einen großen Teil des Programms. Das erleichtert den Zugang und die Umsetzung der eigenen Ideen. Maus und Tastatur sind für mich Einschränkungen.

    Selbst Push2 in Ableton war mir zu wenig.

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