Marktübersicht:Röhrencombos bis 500,- Euro

Bugera V22 Infinium – Preis-Leistungs-Wunder in edler Optik

BugeraDas war damals schon ein starkes Stück, als der Low-Cost-Hersteller Behringer unter dem neu geschaffenen Namen Bugera plötzlich eine ganz neue Reihe von Instrumentalverstärkern präsentierte. Genau wie die Produkte von Behringer, verblüffen auch diese Amps mit einem schier unglaublichen Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders hervorstechen tut dabei der Bugera V22 Infinium, den es mittlerweile in der zweiten Generation gibt und der nach wie vor in Bezug auf Ausstattung, Klang und Verarbeitung in seiner Klasse einen Maßstab gesetzt hat. Wo sonst bekommt man einen robust gebauten Röhrencombo, der mit zwei Kanälen, einer Vierband-Klangregelung, Digitalhall, Effekteinschleifweg und Fußschalter für nicht einmal 300,- Euro ausgeliefert wird?

Doch nicht nur die Ausstattung überzeugt, auch der Sound tut es. Obwohl der V22 optisch eher an einen gut abgehangenen Bluescombo erinnert, so kann er doch auch recht böse. Zudem verwöhnt ein sehr gut gelungener DSP-Hall an das Ohr des Zuhörers. Dieser lässt sich per (mitgeliefertem) Fußschalter zu- bzw. abschalten. Genau so, wie auch der Kanalwechsel per Fuß vorgenommen werden kann.

Leistung: 22 Watt

Kanäle: 2

Lautsprecherbestückung: 1x 12“ Turbosound Speaker

Röhrentypen: 3x 12AX7A Vorstufe und 2x EL84 Endstufe

Klangregelung: 2x Volume, Dreiband-EQ mit Presence Regler, Mid Boost Schalter

External Speaker Out: Ja

Effekte: Digital Hall

Abmessungen und Gewicht: 450 x 570 x 270 mm, 20 kg.

Preis: 289,- Euro

Amazona Testbericht Bugera V22

 

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Danke für diese sehr informative Übersicht. Was mich erstaunt, ist die Empfehlung des Randall als Wohnzimmer-Amp, weil man dessen Leistung ja auch nicht reduzieren kann. Ich habe zwar diesen noch nicht gespielt, aber andere 5W Amps überwinden Zimmerwände bei voller Dröhnung mühelos. Im Grunde ist das Problem der Wohnzimmer oder Bedroom-Amps, dass man für volles Brett kleiner 1W braucht und für clean mit ein bisschen Headroom mindestens 5W, besser 10-15W, so wie das bei dem Palmer und dem Laney der Fall ist. Mein Wunsch-Wohnzimmeramp hätte einen 3-stufigen Powersoak (z.B. 1/2, 1, 5 oder 1, 5, 12) für Metal, Blues, Clean, dann Effekt-Loop und Recording Out.

  2. Profilbild
    monticola

    Super Übersicht !
    Es wird schnell deutlich, daß man vor der Entscheidung Probespielen sollte. Darum braucht es hier auch keine „Hitliste“ mit Plätzen.

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