Moog Matriarch, 4-stimmig, paraphoner Synthesizer

25. April 2019

Dominantes Familienoberhaupt von Moog

Kurz vor der Superbooth 19 präsentiert uns Moog klammheimlich auf seiner Website einen neuen Synthesizer – den 4-stimmig paraphonen Moog Matriarch

Ähnlich bunt und im Design des Moog Grandmother, bietet der Moog Matriarch einiges mehr als sein Vorgänger. Moog selbst bezeichnet den Moog Matriarch sogar als das Highlight seiner semi-modularen Synthesizer-Serie.

Der Moog Matriarch ist ein patchfähiger analoger 4-Noten-Paraphonic-Synthesizer mit integriertem Sequencer, Arpeggiator, Stereo-Ladder-Filter und analogem Stereo-Delay.

Bereits ohne Patching lassen sich dank der vorverdrahteten Module sofort Sounds erzeugen. Wer am Ende durch Strippenziehen die Klangmöglichkeiten deutlich erweitern möchte, dem stehen im Moog Matriarch 90 Patch-Punkte zur Verfügung.

Moog weist außerdem noch darauf hin, dass auch der Moog Matriarch auf den Schaltungen seiner Klassiker basiert.

Ein Sequencer ist ebenfalls wieder vorhanden für monophone, duophone und 4-stimmig paraphone Spielart.

Das schöne Teil soll es als Moogfest-Edition (inklusive Tragetasche und Moogfest-Button) in einer limitierten Auflage von 250 Stück zu einem Preis von 1.999,- USD geben. Die Auslieferung soll ab Juli 2019 beginnen. Wann und zu welchem Preis die reguläre Version erhältlich sein wird, ist z. Zt. noch nicht bekannt.

Ein erstes Video mit Sounddemos hat Moog zum Matriarch Synthesizer ebenfalls schon online gesetzt:

Plus

  • 90 Patchpunkte
  • 4-stimmig paraphon

Minus

  • limitierte Auflage von 250 Stück

Preis

  • 1.999,- USD
 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
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    cloudy

    Für mich liest sich das auf der Moog-Website nicht so, dass der die(der?) Matriarch wirklich limitiert wird.
    Dort heißt es doch lediglich, dass 250 limitierte Moogfest-Editionen geben wird, welche als erstes im Sommer ausgeliefert werden sollen.

    Sieht sehr nice aus, ich finde lediglich Patchen in stressigen Live-Situationen nicht so cool… :D

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    cloudy

    Für mich liest sich das auf der Moog-Website nicht so, dass der die(der?) Matriarch wirklich limitiert wird.
    Dort heißt es doch lediglich, dass es 250 limitierte Moogfest-Editionen geben wird, welche als erstes im Sommer ausgeliefert werden sollen.

    Sieht sehr nice aus, ich finde lediglich Patchen in stressigen Live-Situationen nicht so cool… :D

  3. Profilbild
    a.jungkunst  AHU

    Das steht auf der Moog-Seite und deshalb ist die Sache mit den generellen 250 Stück völliger Unsinn.

    An exclusive Moogfest Edition of Matriarch is available for pre-order through Guitar Center, either onsite at the Moog Pop-Up Factory or from http://www.guitarcenter.com from now through April 28. These Moogfest Edition Matriarch Synthesizers will be the first 250 instruments to ship from the employee-owned Moog Factory this summer.

    Moog Matriarch is available for pre-order through all Authorized Moog Dealers worldwide starting Monday, April 30.

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        a.jungkunst  AHU

        Davon gehe ich aus, EMC und Moog sind wirtschaftlich ausgerichtete Unternehmungen. Aber dass die Geschichte mit der Limitierung immer noch als Minuspunkt geführt wird, finde ich schon bemerkenswert. Ist die Redaktion nicht mehr an korrekten Aussagen interessiert?
        Ich persönlich halte diesen Synthesizer für wesentlich gelungener als den Grandmother, der mir doch etwas rudimentär erschien. Ich werde mir das Gerät auf jeden Fall anschauen, vermute aber, dass der, den ich unter den Fingern haben werde, ein Serienmodell > 250. Einheit sein wird :-)
        Es hat also Zeit.

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    Dave the butcher  

    So, jetzt haben sie mich. Erfolgreich habe ich mich gegen den grandmother gewehrt, der one ist in unerreichbar Ferne, aber jetzt bin ich echt auf vollGAS. Damn!

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    amyristom  

    Also (nicht nur hier) manchmal frage ich mich wirklich, wer bitte schön so ein Video für gelungenes Marketing hält? Mit seltenen Ausnahmen (6:14min oder 10:27min) bekommt man wieder nur zu hören, dass der Matriarch auch wie ein alter C64 piepen und fiepen kann (wer setzt denn wirklich solches Gefiepe in seinen Tracks ernsthaft ein?) und wie irgendwer den Cutoff auf- und zuschraubt. Große instrumentale Leistung. Warum werden da nicht Keyboarder wie damals Chick Corea gezeigt, die wirklich zeigen, was man damit sinnvolles und klanglich tolles anstellen kann (außer den Arp-Knopf zu drücken und den Synthie piepen zu lassen während man am Cutoff schraubt)?

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        amyristom  

        Echt, du legst knapp 2000 EUR auf dem Tisch nur um deinen Synthesizer dann wie einen alten 8bit Homecomputer piepsen zu lassen? Really? :-P
        Also im Ernst: Das macht man eben nicht (nur) mit diesen Synthesizern. Weder im Rock noch im HipHop oder bei Dance (Techno, EDM, you name it). Frag mal einen Chick Corea, Rick Wakeman, Keith Emerson, Jan Hammer oder neuer einen Cory Henry oder Jordan Rudess. Die zeigen was man damit wirklich machen kann! Und genau das (also was man damit wirklich machen kann) will ich doch sehen! Und nicht, dass auch dieser Synthesizer wie alle anderen (auch) R2D2 und Homecomputer Gefiepe reproduzieren kann, womit ich in der Praxis eher selten was sinnvoll anfangen kann.

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          Mikrobi  

          Sorry, aber nach 8-Bit klingt das nun wirklich nicht.
          Was sagst Du dann erst zu unseren Modularen-Freunden? Die legen weit mehr als 2K auf den Tisch, nur um schlimmen Krach zu machen… :)
          Ansonsten finde ich die Grandmother nict nur preislich wesentlich interessanter.

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            amyristom  

            Natürlich kann man damit auch Piepstöne und Krach machen. Aber (IMHO) kann man das auch mit deutlichem preiswerterem Gear, dafür muss man keine 2000 EUR oder mehr auf den Tisch legen, das ist (ebenfalls IMHO) dann Geldverschwendung. Wenn man Krach auf ner Geige machen will, braucht man auch keine Stradivari dafür.
            Aber das war nicht mein Punkt: mein Kritikpunkt war, dass ich bei solchen Herstellerdemos hören möchte, was man wirklich tolles mit dem Synth machen kann, wie er wirklich toll klingen kann. Und nicht (fast ausschließlich), dass er auch fiepen kann. Das hat Moog bei älteren Demos mit Cory Henry schon besser hingekriegt.

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              Mikrobi  

              Nun ist es an mir zu sagen, dass ich die soeben gehörten
              Cory Henry Demos als schlimmes Gedudel empfinde. Dafür brauchts keinen Moog. Hat aber natürlich wiederum mit meinem Gusto zu tun.

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                amyristom  

                Legitime Gegenmeinung. Aber wenn dir Cory Henry nicht zusagt, ok. Dann hör mal in die Demos von MrFirechild rein (www.youtube.com/user/MrFirechild/videos). SO wie hier der Moog One, Minimoog, Memorymoog usw. vorgestellt werden, SO stelle ich mir eigentlich gelungene Produktdemos vor. DAS ist es, wie ich mir wünschen würde, dass neue Synths ins richtige Licht gerückt werden.

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      SynthNerd  

      mit Stormy Daniel an den Knöpfen hätte der Klang eventuell noch mehr Volumen ;-)

      Aber ohne Quatsch: Ich find die Kiste klingt gut.

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      penishead  

      Hey komm jetzt, ich hatte erst Deine Kommentare hier gelesen und dann das Video angeschaut. Ich finds sehr gut gemacht. Man spürt die Verbindung, der Dame mit der Brille mit dem Synth. Auch sonst ist das ja wohl mal eines der bestens Teaser Videos, die es gibt. Toll gemacht, einzig die sich drehenden Tonbänder sind ein bißchen too much. Also das Video hat mich informiert und unterhalten. Geiler Synth! Aber wo ist der Spring Reverb hin?

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      Dacci Pucci  

      Also ich finde das Video fantastisch! Im Vergleich zu dem Murks, den zB Arturia regelmäßig abliefern, ist das doch ein akustischer und visueller Hochgenuss. Das Feedback im Netz ist auch überwiegend euphorisch. Moog haben hier eindeutig Geschmack bewiesen, aber Deine musikalischen Vorlieben halt nicht getroffen. Ob man das deswegen gleich als Gefiepe verunglimpfen muss, sei mal dahingestellt. Mir persönlich gibt das Rumgenudel von Chick Korea gar nichts, da ist mir sequenzierte elektronische Musik tausendmal lieber.

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    Son of MooG  AHU

    Ein wenig erinnert sie mich an den Korg Mono/Poly, der ja auch 4 VCOs bot. Im Poly-Mode fand ich seinen Sound allerdings etwas dünn; seine Stärken waren fette 4-VCO-Mono-Sounds. Dem Video nach zu urteilen klingt Matriarch auch paraphon schön dicht; zusammen mit Grandmother wäre das ein Hammer-System…

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    JohnDrum  

    Moogfest edition (250 Stück):

    The Moogfest Edition Matriarch is the new head of Moog’s semi-modular family. Limited to only 250 individually serialized units, the Moogfest Edition Matriarch features a custom Moog messenger bag and a unique Moogfest 2019 badge to commemorate 15 years of the iconic music, arts and technology festival. Delivering a striking retro look… (guitarcenter.com)

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    lightman  AHU

    Tolles Gerät, klingt gut und kann sicher ’ne Menge, aber die visuelle Präsentation im hier verlinkten Video kann ich mir nicht lang anschauen.

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    Chromengel  

    Sehr schöne Sache, aber die 250 Stück werden wohl sehr schnell vergriffen sein.

    Kann nicht Jemand den Korg Mono/Poly neu auflegen?

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    TimeActor  AHU

    Warum wird ein solches Gerät limitiert? Der Versuch um Preisstabilität zu erreichen? Um einen „Hype“ auszulösen?
    Der Sinn dahinter will sich mir einfach nicht erschließen. Also was soll das?

    Warum muss Moog diesen unsäglichen Trend mit den Farben mitgehen?…auch das ist mir schleiherhaft. Mag (wahrscheinlich jüngere als ich) Leute geben, denen die vielen Farbigen Module im Rack respektive Studio gefallen – ich mag sowas nicht und ich finde die Übersichtlichkeit leidet darunter (stört mich auch sehr beim Voltage Modular etc.) …darf aber jeder gerne anders sehen.

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      SynthUndMetal  

      Das mit der Limitierung ist eine geschickte (und meiner Meinung nach unfaire und sehr fragliche Methode) durch eine gezielte Verknappung eines Produkts unseren Kaufimpuls zu erhöhen und den Preis den wir gewillt sind zu zahlen noch weiter zu steigern. Hier wird mit unseren unbewusten Instinkten gespielt mit dem Ziel einer Umsatzsteigerung und Gewinnmaximierung. Wird auch von anderen Firmen in anderen Branchen verwendet aber Moog hat dieses Prinzip m.E. perfektioniert, was ich sehr schade finde.

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          SynthUndMetal  

          Aber selbst eine „limitierte Auflage als Moogfest-Edition“ wird diesen unbewusten Instinkt triggern.

          Für die „Tomaten für 99 Cent, nur solange der Vorrat reicht“ vom Discounter ist das ok, aber von Moog würde ich mir da was anderes erwarten.

          Aber wenn man schon nicht innovativ ist um sich von den Mitbewerbern positiv abzuheben muss man wohl zu solchen zweifelhaften Mitteln greifen.

          Wenn ich jetzt mal den Matriarch mit dem Microfreak vergleiche, würde der Arturia Synth in allen für mich relevanten belangen gewinnen. Einfach weil der Microfreak mich dazu zwingt in anderen, neuen Bahnen an Musik und Sounds heranzugehen und auf einfache, intuitive Weise neuartige Sounds schafft. Das ist für mich ein perfektes Kreativitätstool und genau sowas möchte ich.

          Der Matriarch ist dagegen eher sehr konventionell und kann eigentlich nicht viel mehr als ein Behringer Neutron und Model D zusammengenommen und viel weniger als mein Eurorack für den gleichen Preis.

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            Dave the butcher  

            Na, bei den Modulen musst du noch mal nachrechnen! Geht sich nie und nimmer aus um den Preis, mit keys und allen utilities! Und der sound wird wieder über alle Kritik erhaben sein, die wissen schon wie man synths baut, dann 4 Oktaven dazu…

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        SynthNerd  

        Nun ja, wenn die Omas serienweise vorm TV sitzen und schnell drei Saugroboter bestellen, weill der nette Mann vom Teleshopping Kanal ihnen sagt, dass es dieses tolle Angebot nur hier und jetzt gibt, dann ist das wirklich böse.

        Den potentiellen Käufern von Synthesizern unterstelle ich jetzt mal, nicht ganz so durch fragwürdiges Marketing gefährdet zu sein. (Ich hoffe nicht zu irren).

        Und vom Moog One bauen die auch mehr als one :-)

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          SynthUndMetal  

          Leider basiert das alles auf der gleichen Theorie, unsere unbewussten Instinkte als Trigger für eine Kaufentscheidungen auszunutzen. Sobald das Marketing in Richtung limitierte Verfügbarkeit geht (zeitlich oder Menge) passiert das ganz automatisch. Das wissen aber die meisten nicht und lassen sich dadurch natürlich beeinflussen.

          Ich glaube der Moog One ist da zumindest bei mir jenseits dieser Kaufschwelle. Das Geld würde ich definitiv anders investieren (müssen um keinen Zoff mit meiner Frau zu bekommen:-D

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            SynthNerd  

            ja, du hast schon recht, dass wir alle manipulierbar sind – sonst gäbe es keine Werbung.
            Und wenn ich jede Kaufentscheidung rein rational getroffen hätte, stünden nicht 20 Geräte um mich herum :-)
            Aber ich hab noch nie ein Instrument erworben aus der Angst heraus, keines mehr zu bekommen.

            betreffs Moog One – Soll ich mal mit deiner Frau darüber reden? Vielleicht kann ich erklären, dass du den brauchst ;-)

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    SynthUndMetal  

    So ganz verstehe ich die Euphorie um dieses Produkt, das komische Moog’sche Marketing und generell die Moog’sche Produktpolitik nicht.

    Was will uns Moog denn mit dem Video und diesem Produkt mitteilen?

    Etwa: „Hey, kauft eure Synths von der netten amerikanischen Familie Moog von (fast) nebenan. Wir leben in der schönen Natur, bauen alles in Handarbeit weil es ja qualitativ so viel besser ist als maschinenproduzierte Produkte aus China. Wir nutzen zwar schon seit Jahrzehnten immer die gleiche Technologie/Komponenten, setzen sie aber immer wieder anders zusammen (damit wir auch weiterhin als innovatives Unternehmen gelten). Ach ja, und es kostet nur etwa das 5-10 fache der Konkurrenz, also fast schon ein Schnäppchen da es je eh jeder automatisch cool finden wird was wir machen (solang da nur Moog draufsteht).“

    So ziemlich jedes Unternehmen aus so ziemlich jeder anderen Branche wäre damit schon seit Jahrzehnten pleite gegangen.

    Also was ist an dem Matriarch so innovativ oder cool, das man es nicht für weniger Geld mit einem Eurorack nachbauen könnte/würde?

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    Flying C  

    Durchdringender, satter & fetter Sound. Wie (fast) alle Synthis dieser Marke.

    Limitierte Auflage! Erhältlich nur in Nutbush City! Darum JETZT kaufen! Los!

    Incl. Tragetasche+Button!!! TRAGETASCHE+BUTTON!!! Unglaublich! Wie machen die das?
    Dafür mussten sich die armen Marketing-Fuzzis nächtelang vollkoksen, auf sowas kommt man nicht einfach so.

    Die Klapper-Pitch&Modwheels stammen vermutlich aus alten Lagerbeständen?
    Ach so, „Vintage Style“. Verstehe. Ja, die Legende…ist die Zeichenerklärung auf einer Landkarte.
    2000 $, in der US-Provinz hat man anscheinend einen recht trockenen Humor.
    Voll witzig ey, ich hab‘ ’nen trockenen Pulli, irgendwo sicher noch Platz in einem Keyboard-Rack und ein Faible für monofone. Von mir aus auch duo-/parafon, ausnahmsweise.

    So, liebe Orgelbauerfirma aus der Provinz des „Land of the free“ das formaljuristisch betrachtet den Ureinwohnern gehört.

    Ich will kein Lila an der aufgebohrten Großmutter.
    Sektion bitte in Dunkelblau (Pantone 19-4049, Snorkel Blue) ausführen.
    Schnellstmöglicher Versand mit DHL Kurier (kein UPS!!!).
    Zahlungsweise: auf die Underhills, wie immer.

    Tasche stifte ich der Marketingabteilung. (da passt viel kolumbianisches Marschierpulver rein)
    Button bitte mit Oberheim-Logo.

    Danke, ihr seid so geil.

    ;) ;) ;) ;)

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    penishead  

    Ja, Wahnsinn! Steht erst seit kurzem der Grandmother hier und begeistert, kommt schon das nächste Ding.

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    Mick  AHU

    Nach oder während dem Moog Sub 37 Tribute kam schon der Subsequenz CV und Subsequenz, beide als verbesserte Versionen des Tribute, das war schon ein starkes Stück Verarsche für die Sub-37 Besitzer!
    Mother-32 war echt mal innovativ, aber wiederum bauten sie daraus eine 08/15 Drummaschine die nichts kann und auch nicht klasse klingt, wohlgemerkt und alles im Verhältnis viel zu teuer.
    Dann kam die Grandmother die wohl ganz in Ordnung ist, und wo auch das P/L Verhältnis passt, aber der Markt hat es nicht unbedingt gebraucht (eher als Einzelmodule) und nu flippen sie wieder aus und legen einen drauf was genauso hässlich ist wie die GM, einen bescheuerten Namen hat, und 2,5 mal so teuer ist!?…den Laden muss man nicht verstehen!:-( Und ich bin froh das es Arturia, Korg, Novation und Behringer gibt, Moog und Roland (Yamaha sowieso) haben mich schwer enttäuscht!

    • Profilbild
      penishead  

      Hey Mick, genauso habe ich auch gedacht als der Grandmother auf den Markt kam. Er ließ mich auch völlig kalt und war kein Synth meiner Begierde. Dann senkte sich der Preis und es waren schon genug YT Videos im Netz. Also habe ich mich damit beschäftigt und das Ding musste in Studio. Und als ich den Grandmother angespielt und mit dem Eurorack verbunden hatte, kam einem erst ins Bewußtsein, wie toll das Teil entworfen ist und es ein Instrument zum spielen ist. Ich bin also schwer begeistert, und das immer noch! Es ist ein fester Partner in meinem Setup geworden. Ich hab sowohl den Mother32 und DFAM als auch den SUB37. Aber richtig Spaß macht der Grandmother. Umso mehr finde ich den neuen Moog einen sinnvollen Schritt.
      Mit anderen Worten: Wenn Du mit dem Grandmother noch nicht „intim“ wurdest, dann kannst Du das wohl nicht nachvollziehen.

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    p_carp  

    Und das noch !!!

    kaum spart man mühevoll sich das Geld für ein One zusammen und muss auch versprechen das es dann erstmal dabei bleibt da kommt wiedermal ein Synth daher der eigentlich nicht fehlen darf.

    Ich selber bin, so würde ich sagen ein absoluter MOOG Fan und bereue keinen meiner Moogis, zu den Preisen kann man das sehen wie man möchte. Ich bin jedenfalls gerne bereit auf Urlaub, Autos, Klamotten und wenn`s sein muss auch noch auf ein Steak zu verzichten.
    Doch leider muss ich auch irgendwann mal anfangen die Worte meiner Frau mal ins Gedächtnis zu rufen, „und wenn du den hast, dann kommt garantiert das nächste Gear“
    Zur Frage, brauche ich Ihn wirklich? bringt er mich und meinen Sound wirklich nach vorne? Auch wenn das Vidio erstmal schön ist, der Grundsound ist Typisch Moog, so habe ich nicht den Eindruck das Voyager und Model D wie auch die Sub Familie das erstmal nicht auch hin bekommen. Bei der Erscheinung des Moog Grandmother war ich ebenfalls sehr angetan, Ich habe Ihn auch ausgiebig getestet jedoch auch hier stellte sich schon die gleiche Frage, zumal Moog ja nicht alleine im Studio ist. Zum Design kann ich nur Sagen ja Bunt, aber doch geil wie auch die Haptik wirklich gelungen, hochwertig und zum anfassen. Und in ein Paar Jahren wird man sich die beiden wirklich wünschen.

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    Hectorpascal  AHU

    Bi-timbral wäre der Überknaller, ist aber so wohl kaum möglich. Der ist eben „nur“ paraphon und nicht polyphon, leider.

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    tomk  AHU

    Seltsames Video! Moog züchtet scheinbar Enten und Möwen im fabrikeigenen Tümpel? Und warum brauch man 4 Tonbänder zur Aufnahme, ja und warum ist die Zielgruppe klar als weiblich dominant definiert? Da fühlt man sich ja gleich als ausgegrenzte Minderheit. Letztendlich sind solch Dinge doch irgendwann einmal Sondermüll … hol dir den Ökogendermöög aus limitierten Pappmaschee!

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      lightman  AHU

      Jo, auch schön Pflänzchen auf den Boxen, und dann Überblendung zum Tonband, das mit 2,4 cm/s aufnimmt, hoffentlich ist bei der Matriarchin nicht auch bei 5kHz Schluß. Die Klänge sind nett, die Menschen schön, die Bilder ganzheitlich-nachhaltig, man fühlt regelrecht, wie einem Bart und Haarknolle aus dem Kopf wachsen. Darf ich die neue Moogin auch ohne spielen? Fragen über Fragen…

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    Dacci Pucci  

    Die Matriarchin ist nicht limitiert, nur die „Moogfest Edition“ inkl. Tasche und Sticker. Es wäre wirtschaftlich wenig sinnvoll, einen solchen Synthesizer zu entwickeln, um ihn dann nur 250 mal zu verkaufen ;)

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    lightman  AHU

    Da hat Moog den vielen Online-Gleichstellungsbeauftragten in unserem Land mit dem Namen des Synths ja ’ne schöne Nuß zu knacken gegeben. :)

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      SynthNerd  

      hoffentlich entdecken die nicht, dass der Sägezahn einen Phallus symbolisiert – danach gäbe es nur noch Sinus

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        lightman  AHU

        Der Witz steckt im Namen. Übersetzt heißt er „die Matriarchin“, denn einen „Matriarch“ gibts im Deutschen nicht (genausowenig wie eine „Patriarchin“), würde ja auch keinen Sinn machen, da eine Matriarchin immer weiblich ist und in ihrer Funktion eine Gruppe von Menschen anführt.

        Es hat also schon was, wenn bei uns der Synth als „der Matriarch“ bezeichnet wird, was bei englischer Aussprache ja auch korrekt ist, aber in meinen leicht sprachempfindlichen Ohren halt etwas schräg klingt.

        Bin gespannt, was die ~Innen-und-~ierende-Anfüger daraus machen.

        ;)

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          Hectorpascal  AHU

          Ein an sich sperriger Name. Ein bischen erzwungen durch die Grandmother. Sind ja auch viele weibliche Performer in den Demos und soll wohl sowas wie eine Hommage an die Frauenpower der Neuzeit sein. Der Patriarch kostet dann doch etwas mehr und heißt dann „One“. Da braucht es keine keine weitere Erklärung. :) Mir ist der Name übrigens lumpe. Gutes setzt sich einfach durch.

  20. Profilbild
    patchpoint  

    Hey ihr Nasen,
    ihr müsst euch nur mal die ganzen patchpoints genauer ansehen, dann könnt ihr euch ein Bild machen von den Soundmöglichkeiten die der neue Moog drauf hat.
    (Sync und +Mix der 4Osc)
    Da geht einiges und das ist nur der Anfang.
    Ich glaube viele kennen sich hier bisschen zu wenig aus mit den Möglichkeiten die ein solcher Synth mit sich bringt.
    So hätte ich mir den von Vermona gewünscht, dann wäre er längst bei mir angekommen, aber mir fehlten die Patchpoints!!!!!!!

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    jola5  

    Dachte nur ich beim ersten Blick an ein gut bestücktes – oder besser „moog“ bestücktes – Waldorf kb37?

    Gut, die Matriarch ist nicht modular, hat mehr Platz und eine 49er Klaviatur – aber optisch schon irgendwie ähnlich.

  22. Profilbild
    k-langwerkstatt  

    Abgesehen von dem durchaus etwas dämlichen Namen ist das ein absoluter Traumsynth. Ich hab mich lang gegen die/den Grandmother gewehrt, ihn/sie mir dann aber doch gekauft und ich bin völlig geplättet von diesem Gerät. Selten hat mir ein Musikinstrument so viel Spaß gemacht. Ich vermute mal, der Matriarch (der so gar nicht nach C64 klingt) wird neben der Oma einziehen. Ich glaub, die beiden geben ein sensationelles Paar ab. Amazona sollte allerdings seine Minussektion mal überarbeiten, wer konstruiert denn so einen Wahnsinns-Synth, um dann nur 250 Stück zu verkaufen? Natürlich wird das Teil öfters gebaut und auch in den regulären Handel kommen. Kommt Zeit, kommt Matriarch……

  23. Profilbild
    tantris  

    Immer wenn ein bekannter Name auf einem Gerät steht, sollte man sich fragen, was man für den Namen zahlt und was für die Funktion. Es gibt andere Hersteller, die für 2000 Dollar wesentlich mehr bieten. Dann steht zwar nicht „MOOG“ drauf, aber es geht doch vorrangig um Musik oder doch nur um den Vorzeige-Status ?

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      Dave the butcher  

      Solche Kommentare, ohne dir zu nahe treten zu wollen, gibt’s bei praktisch jedem Release von Moog. Man muss ja nicht kaufen. Und sicher zahlst du auch den Namen bis zu einem bestimmten Grad mit. Was du allerdings auch mitzahlst ist know how, das nicht so leicht zu klonen ist, und du bekommst ein wertiges Instrument mit allerhand Features, die andere so nicht haben. Oder kennst du einen 4osc synth mir 4okt Tastatur und 90 patch points? Gut, der grosse mfb ist günstiger, matrixbrute fällt mir noch ein, aber eben andere Konzepte (und eigentlich alle von Moog abgeleitet, wenn ich mal so sagen darf). Also verarsche oder abzocke ist das sicher nicht. Aber man kann sich sicher auch bei billigherstellern umschaun, jeder wie er mag.

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      fragment

      Wenn Du der Ansicht bist, dass Du zu viel für das Herstellerschild bezahlst, dann stelle doch bitte eine Kostenrechnung auf, um Deine Vermutung zu belegen.
      Solang Du noch keine Matriarch hast, kannst Du mit überschlägigen Zahlen arbeiten, und sobald eine Matriarch „handcrafted in Asheville, NC“ in Deinem Studio steht, kannst Du sie demontieren und mit genaueren Angaben rechnen.

      Zu den reinen Herstellungskosten kommen dann u.a. noch der Entwicklungsaufwand und die Öffentlichkeitsarbeit.
      Moog hat in den letzten 12 Monaten mit Grandmother, One, Sirin und Matriarch tatsächlich 4 neue Synths vorgestellt. Für jedes Produkt wurden Videos gedreht und ein ordentliches Handbuch geschrieben. Außerdem gab/gibt es hauseigene Events á la Moogfest und House of Electronicus. Das muss alles bezahlt werden.

  24. Profilbild
    Kari  

    Ich wundere mich gerade darüber, warum das GAS bei mir nicht anspringt. Beim One, Mother32, DFAM, konnte ich mich kaum beherrschen. Aber die Grossmutter und der Matriarch lassen mich kalt.
    Evt. ist es einfach der Preis.
    Man bedenke:
    Ein Analog Four MK2 ist günstiger und bietet 4×4 Oszillatoren und 8xFilter, genialer Sequenzer, mehr Effekte.

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      Dave the butcher  

      Ist aber sowas von nicht knob per function, dass es weh tut. Elektron steht sich mit ihren Betriebssystemen und Bedienkonzepten aber mal so richtig selbst im Weg. Finde ich.

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        Kari  

        „Ist aber sowas von nicht knob per function,“ Stimmt, geb ich dir recht. Beim Analog Four kann man zum Glück die Knobs frei belegen, was in dieser Hinsicht sehr nützlich sein kann.
        Aber man kann die beiden auch nicht vergleichen, dafür sind sie die beiden Synthesizer zu verschieden.
        Mittlerweile habe ich einige Demos des Matriarch gehört die mir durchaus gefallen haben.

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