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Preview: Behringer System 100 Eurorack Modularsystem

5. Januar 2019

Neues zum Behringer Eurorack-System

Bereits am 25. April 2018 hatte Behringer die erste Ankündige gemacht, das berühmte Roland System 100M im Eurorack-Format kopieren zu wollen.

Leser „penishead“ hatte damals für uns einen interessanten Leserbeitrag dazu beigesteuert, den ihr hier findet.

Das Statement vom April 2018 von Uli Behringer dazu lautete:

” I like to share with you the initial drafts of our M100 Eurorack Series. These are 13 MID’s or concept documents we create for every single product as part of our PLM (Product Lifecycle Management) process before we hand them over to our R&D departments for development. We haven’t decided yet which of these modules we will actually produce as it is important that we achieve a certain production volume.  As usual do we appreciate your valuable feedback which will give a better indication of validity of these products.All are based on the popular Roland 100M modular Synthesizer from the past and should cost less than 100€ per module”.

Soeben hat uns Uli Behringer folgendes Update und Bilder zukommen lassen:

Statement Uli Behringer 5. Januar 2019

„We now have completed the prototype of the first Module, the 110 VCO, VCF, VCA and there are 5 more in the immediate pipeline. We’re currently doing the testing and will hopefully be able to release it for production soon. We’re planning to launch close to 40 modules over the next 2 years at a suggested retail price between US$ 49 and 99 each. We would love to see lots of people get into Eurorack and enjoy modular synthesis.

Fun stuff!

Uli“

Dazu hat uns Uli Behringer folgende neuen Fotos gesendet:

Die bislang namentlich angekündigten Module:

  • Behringer System 100 – 110 VCO/VCF/VCA
  • Behringer System 100 – 112 DUAL VCO
  • Behringer System 100 – 121 DUAL VCF
  • Behringer System 100 – 130 DUAL VCA
  • Behringer System 100 – 131 MIXER/OSCILLATOR AMP
  • Behringer System 100 – 132 DUAL CV/AUDIO MIXER & CV GENERATOR
  • Behringer System 100 –  140 DUAL ENVELOPE/LFO
  • Behringer System 100 – 150 RING MOD/NOISE / S&G / LFO
  • Behringer System 100 – 165 DUAL PORTAMENTO CONTROLLER
  • Behringer System 100 – 172 PHASE-SHIFTER/ AUDIO DELAY / GATE DELAY / LEFO
  • Behringer System 100 – 173 QUADS SIGNAL GATE / PATCH BAY
  • Behringer System 100 – 174 PARAMETRIC EQ
  • Behringer System 100 – 182 ANALOG SEQUENCER

Kurz zu unserer News-Politik:

Wenn uns heute Korg, Roland oder Yamaha in einem frühen Stadium zu einer Weiter- oder Neuentwicklung informierten, würden wir selbstverständlich darüber berichten. Entsprechend gehen wir auch mit relevanten News von Behringer um. Und solange eine News greifbare Fakten enthält, sind sie für uns relevant. Wir freuen uns daher, dass Behringer dahingehend seine PR-Strategie eindeutig geändert hat. Die extrem hohen Zugriffsquoten auf die letzten News-Meldungen von Behringer zeigen auch, dass die Strategie aufgeht und der Großteil der AMAZONA.de-Leser diese kurzen Statusberichte begrüßt.

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Tut mir leid. Das ist einfach nur ein Witz. Behringer klont sich durch die gesamt Synthesizergeschichte. Der DM 12 war ein wirklich guter Anfang (abgesehen von der Verarbeitung). Warum nicht einfach weiter so?

    Stattdessen beschränkt Behringer sich i.W. auf 1:1 Kopien von Synthesizer-Klassikern. Es wäre ja noch o.k., wenn diese Hersteller nicht mehr existieren würden. Aber Roland ist ja noch am Markt und hat auch entsprechende (wenn auch teurere) Alternativen.

    Behringer erinnert mich an die chinesischen Autohersteller, die in den letzten Jahren immer die Modelle anderer Hersteller kopiert haben, nur halt schlechter.

    Aber die Behringer Fanboys im Forum werden wieder begeistert sein, wie günstig doch der „Uli“ alles machen kann. Und das sie endlich auch ein Roland System 100 etc. verwenden können. Aber es bleibt halt doch immer nur die Kopie…

    Schlimm ist nur, dass Amazona sich von Behringer immer wieder vor den Karren spannen lässt, anstatt auch mal kritisch über dieses Vorgehen zu berichten. Das war ja nicht immer so. Einen Zusammenhang, dass Thomann auch wieder Behringer Synths anbietet sehe ich da aber nicht…

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Mensch, tu mal was gegen deinen Bluthochdruck! Egal, wo man hier etwas von dir liest, findet man immer nur abschätziges Gerede. Geh‘ mal an die frische Luft und atme ordentlich durch.

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        AMAZONA Archiv

        Lieber Wellenstrom, im Gegensatz zu Dir beleidige ich aber nicht direkt andere Personen. Du kannst meine Meinung mit entsprechenden Argumenten gerne widerlegen. Dafür ist das Forum ja gedacht.

        Zudem lebt ein Forum auch von unterschiedlichen Meinungen, sonst kann man sich eine entsprechende Kommentarfunktion auch sparen.

        Ich habe hier meine (kritische) Meinung geäußert. Und es gibt hier im Forum genug Leute, die alles toll finden was der „Uli“ macht. Ich denke, da wird das Forum auch etwas konstuktive Kritik vertragen können.

        Also zukünftig einfach mal Argumente sammeln und sich auf angemessene Weise äußern als Leute persönlich anzugreifen. Das sollte unter vernünftigen Menschen möglich sein. Oder irre ich mich da etwa…?

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          AMAZONA Archiv

          Nee, lass man… ich gehe mal davon aus, dass es dir generell nicht an konstruktiven Auseinandersetzungen liegt. Wer sich mal deine Aussagen querbeet hier durchliest, kommt sehr schnell zu der Auffassung, dass es dir scheinbar nur um Frustabbau geht. Da kommt ja gar nix Konstruktives. Schon traurig.

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            Emmbot  AHU

            Na toll jetzt hat sich DanelT in AMAZONA Archiv umbenannt.

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              Numitron  AHU

              Wieder einer weniger….
              Finde ich nicht gut

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                Emmbot  AHU

                Was uns eint ist ja, dass wir ALLE auf GEAR stehen. Und jeder hier willkommen ist um über Gear zu sprechen.

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              Kari  

              Und Wellenstrom hat sich nun anscheinend auch noch gelöscht….

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                Emmbot  AHU

                Ja Schade. Er war ja sehr aktiv im Forum.

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        Kari  

        Ist doch ok. Ich bin der Meinung, jeder hat hier das „Recht“ sich äußern zu dürfen. Verschiedene Ansichten machen die Kommentare doch noch interessanter.

        Was die Module angeht: Ich finde das Roland 100er System im Vergleich zur Konkurrenz eher unspektakulär. Daher verspüre ich auch keinerlei GAS für die hier gezeigten Module. Der Preis bleibt spektakulär.
        Im besten Fall trägt dies dazu bei, das sich die viele kleinen Hersteller noch mehr einfallen lassen. (Ein gutes Beispiel ist z.B. Mutable Instruments). Im schlimmsten Fall werden einige Firmen Pleite gehen. Für mich war beispielsweise Doepfer immer die Referenz, wenn es darum geht, möglichst günstig einzusteigen. Es würde mich nicht wundern, wenn Behringer diesen Marktanteil übernimmt.

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      Numitron  AHU

      Ja, Roland hat eine neue Version vom system 100 gemacht, aber nicht von der 808/909, sh101 oder vc 330. Viele haben nicht das geld für die überteuerten vintagegeräte. Uli macht was die originalhersteller nicht machen: auf die Kunden hören.

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      Robocob11  

      –„Schlimm ist nur, dass Amazona sich von Behringer immer wieder vor den Karren spannen lässt, anstatt auch mal kritisch über dieses Vorgehen zu berichten.“–

      Stimmt nicht. Zum einen hat Amazona bereits kritisch berichtet – und sogar für lange Zeit einen Behringer-News-Stop eingelegt, zum anderen werden die Behringer News hier nicht euphorisch abgefeiert sondern nur sachlich veröffentlicht. Und genau das ist doch der Sinn eines Nachrichtenmagazins. Ich sehe darin keine verwerfliche Handlung – egal wie man nun zu den Behringer Klonen stehen mag.

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      Atarkid  AHU

      Ich wüsste nicht was es da kritisch zu berichten gäbe. Zum einen ist es offensichtlich nicht illegal, zum anderen bekommt diverse Geräte kaum noch, oder völlig überteuert. Also wo ist das Problem? Roland hat’s mit digitalen Clones im Taschenrechnerformat probiert, viele fanden es gut, andere nicht. Und für die, die Roland mit seinen „neuen“ Alten nicht ansprechen konnte, sind vielleicht die Behringer-Geräte.
      Ich liebe den kleinen Behringer Model D, hab aber trotzdem einen Minimmog. Also wem wurde jetzt genau was weggenommen? Moral hat da nix verloren. Es ist ein Geschäft! In anderen Geschäftsbereichen juckt das kein Schwein, wieso wird bei Synthesizern so ein Fass aufgemacht? Das ist ja schon fast lächerlich.
      Du kannst Dir offensichtlich den ganzen Originalkram leisten, viele andere können das nicht. Und die werden sich freuen, dass Behringer mit diesen ganzen Geräten um die Ecke kommt. Kann es sein, dass Du diesen Leuten den Spaß an den Geräten nicht gönnst?

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        iggy_pop  AHU

        „Moral hat da nix verloren. Es ist ein Geschäft!“ — Super. So funktioniert neoliberaler Turbokapitalismus, kurz und bündig und für jeden verständlich formuliert und erklärt.
        .

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    8-VOICE  AHU

    Da freue ich mich wirklich darauf, wollte schon seit den 80’s ein System 100M! Ich finde eure News immer gut, klar wenn man dann noch Jahre darauf warten muss, bricht der Spannungsbogen schon ein wenig…. Die Preise sind auch sehr attraktiv…!

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    tomk  AHU

    Ich will auch schon lange ein System 100m. Es ist mir aber zu teuer in der Anschaffung und dem Erhalt. Die neue Synthproduktlinie von Roland lockt mich überhaupt nicht, und Behringer tat dies sowieso noch nie. Aber sollten diese Module wirklich klanglich an das System 100m rankommen, wie der B Model D an sein Clonvorbild …. ja dann, könnte, vielleicht … ich glaub dann werde ich schwach!

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    Emmbot  AHU

    Bei Eurorack Modulen ist das mit den klonen ja nu nicht verwerflich m. M. Die werden doch eh bunt durcheinander gekauft, halt nach dem was man braucht oder möchte.

    Wer will kann sich ja ein 100M hybrid bauen.

  5. Profilbild
    Kari  

    Ich bin ehrlich überrascht, dass es sich anscheinend für Behringer rentiert, Module zu Klonen. Ich dachte immer das Eurorack eine Niche innerhalb einer Niche ist. Gibt es irgendwelche Statistiken/Zahlen über die Anzahl an modular Besitzer?

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      solitud

      ModularGrid und Muffwiggler haben jeweils ca. 40.000 registrierte User, wenn das was aussagt. Wenn ein Modul tausend mal verkauft wird ist es ein Topseller.

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        Kari  

        Danke!

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    swellkoerper  AHU

    Jetzt also doch, jetzt kommen die wirklich. Den Impact auf den Euroracksektor schätze ich aber recht gering ein, weil
    1. Die Dinger sind modular in dem Sinne, dass man Module in ein Rack schraubt, mehr nicht. Synthesemässig sind die Möglichkeiten doch sehr überschaubar.
    2. Bei Doepfer oder Ladik bekommt man auch vieles im angestrebten Preisrahmen von 50-100€, mit dem Unterschied, hier mit Low-Level Patching komplexe Ergebnisse erzielen zu können.
    3. Muss man abwarten, wie die Qualitäten sonst sind, sprich Übersprechen, Stimmstabilität, Zerrverhalten, Audiorate-Modulationen usw.

    Falls Behringer danach weitermacht, sind sicher interessantere Module zu erwarten, ähnlich wie bei den Synths. Model C fand ich noch ziemlich durchschnittlich, danach kamen Neutron und VC430, die schön aufzeigen, dass mit jeder Neuerscheinung grosse Fortschritte gemacht werden.

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      susuexp

      Ich schätze dem Impact höher ein. Die Anzahl von Personen, die sich ein ER-System leisten können wird größer und ich denke einige Module werden sich auch bei den aktuellen Usern viele Abnehmer finden (gerade der Dual-ADSR+LFO wäre so ein Beispiel, wie oft bracht man einfach mal noch ein paar zusätzliche Modulationsquellen um mit den CV-ins seiner Module mehr zu machen? Klar, die Alternativen am Markt sind kompakter oder bieten mehr CV-ins, aber gerade dem typischen ER Anfängerfehler sich eine coole Klangquelle und einen netten Filter ins Rack zu schrauben und die dann doch oft eher langweiligen Modulationsquellen zu vergessen, verhilft so ein Modul wie es Behringer da vostellt für wenig Geld zu deutlich höherem Praxiswert). Wenn sich tatsächlich mehr Leute für ein ER-System entscheiden, dann wird das auch anderen Herstellern helfen. Wenn Behringer jetzt einen Haufen an Einheiten absetzt, dann dürfte das dazu führen das die Nachfrage nach ER allgemein steigt.

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    Hectorpascal  AHU

    DAS ist der Hammer und ganz ohne 800€ Boutique-Aufschlag. Buchla und Moog-Modular wären für mich die nächsten Bastionen die es zu stürmen gilt. Wenn der Uli schon so abgeht, dann auch bitte einen kleinen RMI-Synth für Oxygene im Hobbystudio. :)

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    Son of MooG  AHU

    Im Roland System 500 findet sich ja einiges vom 100M; allerdings sind die Module um einiges teurer. Dafür sehen die Behringer-Renderings eher unspektakulär aus. Neben dem 182 sollte auch unbedingt der 185 Sequencer dabei sein (für 99,-€)…

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    Der_Brechreiz  

    Ich fürchte ich werde im Eurorack enden..

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      Atarkid  AHU

      Na macht doch nix :)

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        Soundreverend  

        arbeitest Du in der Bank vom Brechreiz? :) :)

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      hejasa  

      Was mich persönlich lange von einem ER abgehalten hat, war der Preis für die Racks und Stromversorgung, ohne die nichts geht. Ich würde mir für all diejenigen wünschen, denen bislang aufgrund alleine dieser Kosten Behringer ein Rack zu einem erschwinglichen Preis – Leistungsverhältnis anbieten wird, dass sich die Überlegung ein Modularsystem anzuschaffen auch für Leute mit geringen finanziellen Mitteln lohnt. Ein Case sehe ich aber nicht in der Liste und solange es fehlt, brauche ich nicht über Behringer Module nachzudenken.

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    dns370

    Das ist ja mal was cooles – wahrscheinlich auch finanzierbar!

  11. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Sobald ein System 700 kommt, fange ich an, darüber nachzudenken.

  12. Profilbild
    Soundreverend  

    Ich habe bisher vermieden, mich mit Eurorack zu beschäftigen, noch ein Euro-Grab, wird ja auch gerne als EuroCrack bezeichnet :) Aber das System 100 finde ich prima.

    Ich erinnere mich, dass wir in den 80ern in der Schule ein Roland System100M (oder ein 700, ist schon sehr lange her) stehen hatten, ich habe nichts verstanden (Der Lehrer leider auch nicht), fand es aber faszinierend…

  13. Profilbild
    don_looney  

    Ich finde es gut das Behringer in den Eurorack Markt einsteigt. Zu dem Preis werde ich mir dann auch ein Euroracksystem aufbauen. Momentan kann ich mir das auch nicht leisten, finde es auch zu teuer.
    Bei Preisen zwischen 50 und 100€ bin ich aber dabei xD.
    Ich denke auch das es nicht unbedingt schlecht für die anderen Hersteller ist wenn Behringer dort einsteigt. Viele zukünftige Käufer sind bestimmt Neueinsteiger (wie ich) und kaufen sich dann evtl. auch andere Module.

  14. Profilbild
    Dave the Butcher  AHU

    Was natürlich überhaupt nicht geht sind diese mikrofader. Auch bei den rolandmodulen, da is nix mit feineinstellung. Wie lang ist der Faderweg, 0,7cm?absoluter Unfug, im eurorack sind die kleinen drehpotis schon eine Qual, aber immer noch feiner“ auflösend“ als diese Dinger. Lupe und Pinzette mitbestellen!

  15. Profilbild
    Mick  AHU

    Behringer hin oder her…mir egal, lasst die doch machen, Hauptsache die richtigen Synthesizer von Uli verspäten sich nicht dadurch!;-)
    Ich glaube aber das UB sich Roland nur als Lehrmeister, genauso wie beim Deepmind herausgepickt hat, und dann nur noch Eigenkreationen herausbringt.
    Zudem finde ich, ist das Thema immer noch zu teuer:
    Das sind 13 Module mit einem Durchschnittspreis von 75,-€ plus Versorgung und Chassi, somit sind die ersten 1300,-€ schon weg!
    Dann werden nicht alle Module perfekt sein und ausgetauscht werden wollen, und man will natürlich auch mit neuen Modulen neue Sounds!
    Wenn man gerade anfängt ist man im ersten Jahr locker 2000,-€ los, hat Monosound der nicht speicherbar ist, lauter Spaghettis rumhängen die für jede Nuance neu gesteckt werden müssen, und andere Hersteller wollen auch gerne mal 250,-€ für ein Modul haben!

    Wenn ich jetzt die 299,-€ vom Model-D und Neutron, sowie derzeit 599,-€ für den polyphonen, effektierten und speicherbaren Deepmind 12D dagegenhalte, ist und bleibt es ein teures Hobby!

    • Profilbild
      Dave the Butcher  AHU

      Wenn dir fehlende Speicherbarkeit und Patchkabel zuwieder sind bist du beim modular sowieso falsch. Da brauchst schon Abenteuerlust. Dafür hast du Erlebnisse, die mit normalisierten Routings einfach nicht gehen. Und gebrauchte doepfer Module sind echt nicht mehr dramatisch im Preis, da bist du preislich bei normalen synths (nicht Behringer natürlich, die sind billiger ) dabei. Aber jeder wie er will

  16. Profilbild
    rbtdlx  

    Ich nutze zwar schon Eurorack, aber ich finde das super, wenn da Behringer bald auch mitmischt. Ich denke nicht, dass sich die etablierten Hersteller Sorgen machen müssen. Diese zielen ja entweder auf das Premium-Segment (z.B. ACL), oder bieten Module mit mehreren, teils sehr speziellen Funktionen.
    Die einzige Firma, die sich evtl. warm anziehen muss, ist Doepfer. Weil die bisher die „Brot und Butter“-Module anboten. Module mit meist nur einer Funktion, mit sehr guter Dokumentation, zu einem brauchbaren Preis, und mit deutlich lesbarer Beschriftung.
    Da scheint nun Behringer mit seinen Modulen reinzugrätschen. War aber irgendwann zu erwarten. Denn die Schaltkreise der Doepfer-Module sind sehr übersichtlich und leicht nachzubauen. Und allein schon der Wechsel von Durchsteck-Montage nach SMD, plus der Wechsel des Produktionsstandortes nach China müsste eine Halbierung der Preise ermöglichen.
    Wenn Behringer auf die Standard-ICs der CEM33x0-Serie setzt, dann wird die Qualität ähnlich gut sein, wie die vieler anderer Module. Man kann nie zu viel VCOs, ADSRs, LFOs und Co. haben! :-)
    Wenn ich mir nun zwei VCOs zum Preis von einem kaufen kann, ist das doch toll!

    • Profilbild
      rbtdlx  

      Ergänzung:
      Ich hoffe, dass Behringer auch ein günstiges Gehäuse mit guter Stromversorgung anbietet. Denn daran hapert es in der Eurorack-Welt noch. Wenn man nicht selbst bauen kann, muss man bislang mindestens den Gegenwert von 2-3 VCOs in ein einfaches 6U-Gehäuse investieren. Und da kommt dann noch kein Ton raus. Ein Hinderungsgrund für viele Schüler/Studenten/Geringverdiener.

      Wenn allerdings Behringer die Einstiegshürden reduziert, dann können die etablierten Hersteller nur davon profitieren. Denn irgendwann wird sich die neue Käuferschicht auch für speziellere Module interessieren…

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        tomk  AHU

        Meiner Erfahrung in Eurorack folgend würde ich jedem Schüler/Studenten/Geringverdiener absolut davon abraten. Denn selbst ein sinvoll gefülltes P6 Case von Doepfer wird an den 2000€ kratzen.

        Thomann bietet Flightcases nach Maß in sehr hoher Qualität, zu einem Spitzenpreis an. Stromversorgungskit z.B. von Doepfer rein und gut!

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        AMAZONA Archiv

        Ganz genau! Modular ist ein Fass ohne Boden, kann auch süchtig machen. Gerade für Leute mit wenig Geld, da ist das teure Gehäuse, inkl. Spannungsversorgung, der Abschrecker schlechthin. Wenn Behringer es schafft, Gehäuse in verschiedenen Größen anzubieten, an denen sie vielleicht kaum was verdienen, würde das aber GAS für deren Module bedeuten, und auch andere Hersteller würden davon profitieren.
        Ich selbst bin jetzt nicht unbedingt ein Fan von Modular, und ich würde mich eher auf Module beschränken, die besondere Klänge oder Möglichkeiten beherbergen, die ein gewöhnlicher Synthie nicht beherrscht. Aber es würde dann meinen Einstieg bedeuten.

        Behringer sollte sich aber vielleicht mal bzgl. des Designs beraten lassen. Dieses hier sieht doch sehr langweilig aus. Falls es zu diesem Preis aber nichts Schöneres gibt, ist es natürlich ok.

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          dilux  AHU

          das sieht nicht langweilig aus, sondern (fast) genauso, wie ein system 100m aussieht…und ganz ehrlich, ich finde diese schlichtheit betörend! oder findet jemand einen sh-101 langweilig?
          schlimm finde ich dagegen dieses „wir-machen-einfach-mal-alles-anders-und-crazy“-design, das so einige eurorackmodule mit sich bringen, am besten noch mit einer unleserlichen schriftart, da geht dann die übersichtlichkeit gänzlich flöten.

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            rbtdlx  

            Bin wie dilux auch der Meinung, dass viele Module der kleineren Hersteller unübersichtlich sind. Meist haben sie merkwürdige Fonts zur Beschriftung genutzt, bei denen sich seriösen Typographen die Fußnägel aufrollen! Dünnste Schrift in verzerrter Form, am Besten noch weiß auf schwarz. SUUUPER! :-)
            Oftmals sind sie gar nicht beschriftet und haben nur irgendwelche Pfeile und Muster darauf. Da bleibe ich lieber bei den „Brot und Butter“ Modulen von Doepfer. Da blicke ich auch bei mehreren Dutzend Modulen in mehreren Cases noch schnell durch, und kann auch im schummrigen Licht noch erkennen, an welchem Regler ich drehen muss.
            Das klare Design der Behringer-Mudule, insofern diese bisher bekannt sind, finde ich ähnlich sinnvoll, wie die der Doepfer-Module.
            Das Design der ACL-Mudule gefällt mir übrigens auch, aber die sind mir zu teuer.

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            Robocob11  

            Korrekt, bin deiner Meinung. Allerdings, wenn schon Klon dann richtig. Das Design ist ja farblich nur angelehnt. Ich hätte sogar befürwortet das Systen 100m 1:1 zu kopieren – also nix Eurorack.

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          Max Lorenz  RED

          Design? Das System 100m hatte Design und Stil. Aber das ist doch kein Design. Außerdem hat es mit dem System 100m-Design kaum etwas zu tun. Weder die Fader, noch die Potis, noch die Farben sind dem 100m nachempfunden. Wenn überhaupt, dann dem SH101.
          Venusianer hat recht, Herr Behringer bräuchte wirklich einen echten Designer.

  17. Profilbild
    bytechop  

    Finde ich wirklich super, dass Behringer den Markt aufmischt. Diese pseudoelitären Boutique Hersteller mit den überteuerten Grundschaltungen hinter schickem Frontpanel können jetzt überlegen ob sie die Preise anpassen oder weiter die gearigen Kunden verappeln wollen. Vielleicht entwickelt sich daraus soetwas wie ein kreativer Schub an neuen Produkten zu deutlich günstigeren Preisen.

    Auf der Superbooth fand ich es auch lustig wie Hersteller von Eurorackcases die selbstgefriemelten Holzkisten mit den billigsten Seitenteilen, schief zusammengeschraubt und ungleichmäßiger Kante für 300-400€ verkauft haben. Die Konsumenten sollten definitiv kritischer sein.

    • Profilbild
      rbtdlx  

      Die Konsumenten wollen das doch! Je mehr es nach Vintage/Shabby aussieht, umso besser. :-)
      Am Besten noch ein paar Löcher mit der Schrotflinte reinmachen… :-)

      Viele gehen nach der Optik, und weniger nach der Funktion.
      In vielen Forenbeiträgen wird erwähnt, dass Doepfer-Module grundsätzlich nicht in Frage kommen, weil das klare „sterile“ Design der Frontplatten nicht gefällt. Da wird dann lieber ein Modul von einem kleinen Hersteller zu einem deutlich höheren Preis gekauft, weil das eine „abgefahrene“ Optik hat (mit meiner Meinung nach meist nicht lesbarer Beschriftung, zumindest bei schwachem Licht).
      Gibt sogar Modular-Nutzer, die ihre silbernen Doepfer-Module bei eBay verkaufen, um sich neue Vintage-Varianten in schwarz zu holen. Habe ich selbst erst diese Woche wieder festgestellt.

      • Profilbild
        bytechop  

        Vintagelook klingt ja auch gleich viel wärmer, bedingt durch Microresonanzen im Rost und in den Holzseitenteilen! ;)

  18. Profilbild
    Kari  

    „We’re planning to launch close to 40 modules over the next 2 years…“.
    Ich bin mir nicht sicher, aber die 100m Reihe umfasst doch nur ca. 15 verschiedene Module, oder? Das würde bedeuten das noch 25 Module folgen. Bin gespannt was da noch alles kommt.

    Würde mich freuen, wenn beispielsweise die Filter (Model D, Neutron, Odyssey, OB-Xa, SH101) als einzelne Eurorack Module erscheinen würden.

  19. Profilbild
    anttimaatteri   1

    Die Eurorack-Modulherstellerwelt wird es freuen, auch wenn das gar nicht danach aussieht.
    Falls der Preis für die Behringervarianten wirklich so niedrig sein wird, wird das eine Menge Leute anziehen, die davon vorher die Finger gelassen hätten. Und wenn von denen einige Blut geleckt haben und damit wirklich etwas anfangen können, werden sie unter Garantie auf kurz oder lang auch auf teurere Module zugreifen.
    Bei E-Gitarren usw. läuft das doch genauso. Meine „Strat“ Sonderedition kam auch erst nach der Billigklampfe für 80Euro (und nach 2×6 Wochen Ferienarbeiten), mein JCM800 ebenfalls nach dem billigen Ibanez-5Watt Teil.
    Wenn es nur Gibsons für 5k Euros gäbe, gäbe es ne Tonne Talente weniger auf der Welt. Es gäb zwar auch ne Menge posender Nulpen weniger, aber wat solls, die sind ja wohl nicht das Problem. Wenn jemand nur drei Akkorde kann und die auf einer alten Vintage Les Paul Special Edition daddeln will, soll ers machen, wenn er die Kohlen dafür zusammenbekommen will.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Genau so isses. Das Studio des Musikers entwickelt sich im Laufe des Musikerlebens evolutionär. Und die Behringer Module könnten durchaus den Einstieg in die Modularsynthesizerwelt für den Einen oder Anderen darstellen. Was sich danach ergibt kann man ja mal gucken.

  20. Profilbild
    psv-ddv  AHU

    Instrumentenbau ist Kunst!
    Ihr könnt die Behringer Volkssynthesizer ja gerne abfeiern bevor sie erhältlich sind.
    Für mich leiten die Dinger das Ende des neuen Synthesizer Booms ein.
    Nachdem in den 90gern dank allgegenwärtiger billig FM und Trash Rompler in der mainstream Musik niemand mehr elektronische Tastenistrumente hören wollte, war der elektronische Lebensfunke nur noch in der Nischenmusik zu finden. Ausgehend davon hatten einige kreative Köpfe die Ursprünge der analogen Klangsynthese wieder entdeckt und mit dem Eurorack Format allgemein verfügbar gemacht. Parallel wurden die klanglichen Qualitäten der längst abgemeldeten, antiquierten analogen Synth-Schlachtschiffe wieder für die kommerzielle Musikproduktion interessant, mit den bekannten Folgen für den Gebrauchtmarkt so weit, so bekannt.
    Nur wiederholt sich die Geschichte. Jeder Depp will am neu erstarkten Markt mitverdienen und die Instrumente werden immer preisgünstiger hergestellt. Die eigentliche Klangqualität tritt in den Hintergrund. Denn: Jeder soll gefälligst das Recht haben im Hobbykeller sein Monstermodular, oder besser zwei davon, aufzustellen. Möglichst ohne das turnusmässige Neuwagenleasing zu beeinträchtigen oder den Hauskredit zu gefährden. …

    • Profilbild
      psv-ddv  AHU

      … Solche Instrumentenbau-Boom Phasen gab es schon zur Jahrhundertwende. Stichwort Klavierbau-Boom. Immer mit dem gleichen Resultat: Ist der Markt erstmal richtig mit mittelmässigen, uninspirierten Instrumenten zugeschissen, will keiner mehr das schöpferische Elend der Legionen unfähiger Hausmusiker hören, am wenigsten die Wochenendgenies selber. …und der minderwertige Instrumentenschrott landet auf dem Müll.
      Da hat die Fa. Billinger die Gewinne natürlich schon längst im Trockenen und fleddert die nächste Instrumentengattung. Sorry für die unbequemen Worte, aber es wird genau so kommen.

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        gentlepunk

        Es ist genug Geld da. Ums Ideelle würde ich mir auch keine Sorgen machen, wüsste auch nicht, was die Leute in ihrer Freizeit auch sonst machen sollten. Behringer bringt den Kram in einer Zeit raus, wo man garantiert die Musik nicht durch solche Konsumgüter besser macht, sondern maximal medioker.

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        TobyB  RED

        Hallo PSV DSV,

        ich verstehe ja das Synthesizer hoch emotionale Instrumente sind. Aber versuchs mal so betrachten, du bist jung mit dem Verkauf von Musik ist heute nicht mehr so schnell und so viel Geld zu verdienen. Und selbst wenn du dies als Hobby machst und querfinanzieren kannst, dauert das ne Weile, bis ein Synth zusammen kommt. Und nun kommt Behringer und bietet dir die Möglichkeit.

        Zum anderen ist das Klonen betriebswirtschaftlich sinnvoll. Ich glaube ein Neutron oder DM 6/12 hatte es schwerer. Und die Direktoren im Board von MusicTribe wären gut beraten das Risiko zu minimieren und gleichzeitig die Auslastung bei Cool Audio zu steigern.

        Was wir dann als Musiker oder Synthgeeks daraus machen ist noch mal eine andere Geschichte.

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          swellkoerper  AHU

          Ich habe meinen A-135-1 Quad VCA seinerzeit mit 2 Coolaudio V2164 repariert, nachdem ich ihn per Verpolung gegrillt habe. Habe ich jetzt schon ein Behringer-Modul??

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            TobyB  RED

            Hallo swellkoerper,

            ne du hast ein A135 von Doepfer. den V2164 kannst ja beschaltet wie du willst. Nur verpolen ist ganz schlecht. Manchmal riecht auch Strom ;) Sorry.

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          psv-ddv  AHU

          Hi Toby,
          es mag ja die Realität sein, für mich ist „Masse statt Klasse“ dennoch eine gesellschaftliche Fehlentwicklung.

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            TobyB  RED

            Hallo PSV DDV,

            eine Demokratisierung des Angebotes von Produktionsmitteln führt zu einer Verbreiterung des Wettbewerbes. Ob wir hier Masse statt Klasse haben werden wir sehen. :)

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              psv-ddv  AHU

              Vergleichbar mit einem hypertrophen See. Wenn die Algen zu viel Nahrung haben, kippt der See um. Dann gibt es überhaupt keinen Wettbewerb mehr.

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Marc Uwe Kling, Die Känguruh Chroniken:“…Und wenn ich einst im Bette sterbe, Wettbewerbe, Wettbewerbe.“

                • Profilbild
                  psv-ddv  AHU

                  Ja, richtig, die Dosis macht das Gift.
                  Die Verbreiterung des Wettbewerbs war übrigens Dein Argument. ;)

                  • Profilbild
                    TobyB  RED

                    Hallo PSV DDV,

                    wobei wir uns bei dieser Diskussion eher auf Karl Marx, Popper, Adorno, Horkheimer, Precht und das Produktionsmittel konzentrieren sollten. Paracelsus bringt uns nur bedingt weiter. ;-) Den Begriff Wettbewerb habe ich mit Absicht eingeführt.
                    VLG

                    • Profilbild
                      psv-ddv  AHU

                      Hey Toby,
                      Habermas und Kant bringen uns in einer ursprünglich kulturbezogenen Diskussion letztendlich weiter als der grosse Volkswirtschaftler. Popper, Adorno und Horkheimer gehe ich mit. Aber das führt hier alles zu weit. Nachher bekommen wir von Tyrell noch Ärger wegen Diskussionsschleifen im Forum :)

                  • Profilbild
                    TobyB  RED

                    psv-ddv, die Frage ist was soll kritisch bewertet werden, die Technik oder das was als kultureller Beitrag daraus entsteht. Was für mich schon ein Unterschied ist. Guck mal, ich hab Anfang der 90er in UK gelebt. Und habe dort erlebt, das ein junger angehender Musiker dort Gear eines Promi Kollegen (um) enteignet hat. Was mich an den Film „Fahrraddiebe“ von de Sica erinnert. Wenn er nun günstigen Zugang gehabt hätte zu Synths gehabt hätte, wäre es vermutlich dazu nicht gekommen. These. Und heute verdienen junge Musiker und auch Hobbyisten nun auch nicht mehr. Und insofern, ist das Bedürfnis nach günstigen Synths und auch Modulen da. Aber das ist ja nur der Effekt. Wäre die Einkommenssituation von Musikern besser, bräuchte man diese Synths nicht, bzw. es gäbe weniger Argumente diese zu verkaufen. Fraglich, ob dadurch die Qualität der Musik besser würde. Sprich komm Inspiration aus dem Arbeiten mit dem Synth oder eben nicht?

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                      psv-ddv  AHU

                      Ich habe Deinen Ansatz schon verstanden und finde ihn auch sympathisch, wollte aber absichtlich die Klassenkampfthematik vermeiden, weil ich sie in diesem Fall nicht primär relevant finde. Auch Behringer stellt letztendlich Luxusprodukte her. Es ist heute auf viele Arten möglich preiswert Musik zu machen (Plugins). Man braucht nicht gleich mehrere neue Analogsynthesizer um Musik zu machen. Man kann sich in Nutzergruppen zusammenschliessen, Instrumente selber bauen, usw. Diebstahl ist nicht der einzige Weg sich der Produktionsmittel zu ermächtigen.
                      Wir reden bei Behringer über die Simulation von Luxusprodukten zu niedrigen Preisen bei versteckter Reduktion der eigentlich sinn- und wertgebenden Qualität: Des Klangs. Daher stellen die Behringer Produkte, um im Klassenkampfduktus zu bleiben, bezüglich der Zielgruppe, einen kulturellen Betrug an der Bildungsnotstandsklasse dar. Die kreative Entwurfsleistung wird darüber hinaus weitgehend eingespart, was kleine Firmen die selbst entwickeln aus dem Markt drängen wird, und auch schon hat (Klark, Midas, etc.). Das wiederum ist Betrug an der Bildungsmittelschicht. Die Produktion in Fernost ist Kolonialismus bzw. ausgelagerter Frühindustrialismus also Betrug an der Arbeiterklasse in Asien und Deutschland.

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                    TobyB  RED

                    Ich das denke, dass du hier zu sehr zu spitzt PSV-DSV. Warum? Globalisierung funktioniert in beide Richtungen. Die Zeiten der verlängerten Werkbänke in Fernost sind vorbei. Zum anderen China ist in z.b. Afrika einer der größten Investoren. Und z.b. Korg fertigt mittlerweile auch Vietnam, weil die Stückkosten in China zu sehr steigen. Die Frage ist nur wie lange eine karbonbasierende Globalisierung noch funktioniert? Sozial, ökonomisch und ökologisch. Deine Synthesis am Betrug und Kolonialismus teile ich nicht. Behringer hat in Manchester und an anderer Stelle Entwicklungszentren. Die geistige Wertschöpfung ist also schon europäisch. Die Fertigung ist dann Fernost. Und witzig auf meinen beiden Moog Mother steht auch nur Assembled in USA und wenn ich mir die Knöpfe und Regler der Mother und der Neutron ansehe und dann das PCB sind da nicht viele Unterschiede in der Fertigung.

                    Der Punkt warum Behringer klont ist für mich betriebswirtschaftliche Risikominimierung. Das gabs schon früher und wird es immer geben.

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            WOK  

            Also muss Musikmachen mit dem Synthesizer „elitär“ bleiben (durch hohe Instrumentenpreise), damit es „gute“ Musik bleibt?

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              psv-ddv  AHU

              Warum immer gleich so extrem? Man sollte weder“ elitär“ sein, noch die Welt mit Billigramsch fluten. Es gibt immer einen Bereich dazwischen. So wie es einen Bereich zwischen Abstinenz und Alkoholismus gibt.

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      penishead  AHU

      Na klar, genauso ist es. Aber trotzdem hab ich persönlich schon mächtig Spaß mit meinem Modularmonster, genauso wie damals, als ich als Bub jahrelang meine Modelleisenbahn umgebaut und erweitert hatte. Um mehr geht es gar nicht. Man soll Freude und Kurzweil mit seinen Gerätschaften haben. Und daher begrüße ich jedes „lieferbare“ Produkt von Uli Behringer, und zwar in die Hände klatschend und hüpfend wie Rumpelstilzchen.

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      wagnerri

      @psv-ddv: Besser könnte ich es nicht beschreiben!

      Es wird immer schwieriger, den Spreu vom Weizen zu trennen.

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      swellkoerper  AHU

      Der Iggy wird ganz neidisch, so viele Dislikes! Einen interessanten Punkt bringst Du da. Wie schön, wenn man mit seiner Musik kein Geld verdienen muss, oder noch besser, mit dem Modularmonster gar keine Tracks mehr fertig macht, so kann ich mich ganz pseudoelitär an meiner in Modulen angelegten (=verbrannten) Altersvorsorge im Wohnzimmer erfreuen.
      In meinem Alter habe ich zumindest schon einmal einen Niedergang (an Populärtrends gemessen) elektronischer Musik erleben dürfen, mir ist es sowas von Schnuppe, wie oft sich der von Dir beschriebene Zyklus zu meiner Lebenszeit noch wiederholt. Weil, wie hier jemand so treffend formulierte, ich habe so oder so Spass an meiner Modelleisenbahn Spur Euro.

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        psv-ddv  AHU

        Modelleisenbahnen haben mich nie interessiert.
        Musik schon.

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      WOK  

      Also ich habe auf Youtube schon Videos gesehen, wo nur mit Korg Volcas tolle Tracks gemacht wurden.
      Und genug Sachen aus 500.000€ Studios, die zum weglaufen waren…..

      Warum sollte ein Synth aus der Bastelstube eines DIYers oder von einer Lötstraße bei Behringer nun schlechter klingen als ein ARP oder MOOG? Die elektronischen Bauteile sind die gleichen und machen den geringsten Anteil am Preis eines Synths aus. (im Unterschied zu „traditionellen“ Instrumenten aus hochwertigen Materialien und mit viel Arbeitsstunden).

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        psv-ddv  AHU

        Behringer hat ungefähr soviel mit dem DIY Synth aus der Bastelstube zu tun wie ein Tiefseefisch mit Ebola.
        Natürlich kann ein Eingenbausynth super klingen. Er kann auch mies klingen. Das kommt massgeblich auf die Fähigkeiten und Entscheidungen des Konstrukteurs an.
        Ich habe bei Behringer Produkten aus praktischer Erfahrung den Eindruck gewonnen, das dort die Entscheidungen nur nach dem Prinzip billig um jeden Preis getroffen werden. Den Käufern wird aber erzählt sie bekämen den Sound begehrter Originale zu einem Bruchteil des Preises. Es ist ein Irrtum zu glauben elektronische Bauteile wären alle gleich teuer. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten so einen klassischen Schaltplan umzusetzen. Die Konstruktionsentscheidungen beeinflussen massgeblich den Preis und das hört man am Ende auch.
        Ich glaube es arbeiten einige fähige Konstrukteure bei Behringer, die dürfen dann zusehen, wie ihre ursprünglich gute Adaption des Model D in der Massenproduktion im billigsten Bauteilen die zufällig gerade mal in grossen Mengen verfügbar sind zerhunzt wird. Und so klingt das Teil am Ende. Den Käufern die nie die Chance hatten einen echten Moog oder Arp etc. zu spielen nimmt der Schrott die Freude am Musikmachen, weil sie denken das müsste so klingen. Die suchen sich alle irgendwann ein anderes Hobby. Diese Massenverarschung ärgert mich.

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          WOK  

          Ich empfehle mal das YT-Video, wo ein Fachmann und langjähriger Minimoog-Spieler seinen original MM Einstellungsgleich mit dem Binimoog vergleicht – und begeistert ist.
          Wer da mit geschlossenen Augen einen Unterschied hört, benutzt wahrscheinlich auch „Shakti-Stones“ für seine HiFi-Anlage…..

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            psv-ddv  AHU

            Nee, ich habe das eigenhändig verglichen. Ohne YT, beide Geräte nebeneinander. Der Unterschied ist einfach nicht zu überhören.

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      iggy_pop  AHU

      Hey, Du hast einmal 17 und einmal 15 Dislikes bekommen für die Feststellung, daß Instrumentenbau Kunst ist, und ich nur 14 für die Feststellung, daß ich bei einem System 700 ernsthaft anfange, darüber nachzudenken. Das ist ungerecht.
      .
      Barbaren, allesamt.
      .

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        psv-ddv  AHU

        Warte mal, vielleicht sollten wir die Likes noch abziehen, die sind ja schlecht.
        Dann hast Du 10 Öchsle für den 700er und ich einmal 12 Öchsle für die Kunst .

        Wobei Du das ja locker mit unkritischen Posts erreichst,
        während ich mir für solche Werte immer Konflikte aus der Nase ziehen muss. Das ist mal ungerecht. Viellicht isses Dein Profilbild…ich muss aufrüsten. Meinst Du n nackten A. lassen Die von Amazona mir durchgehen?

        Der erste Post oben hat aber immerhin 31 Dislikes minus 3 Likes, also eine satte 29 auf der zur Seite hin offenen Amazona Öchsle-Richterskala.
        …und der schreibt nur über irgendwelche Nickeligkeiten, da will ich mal hin, wenn ich erwachsen bin.

  21. Profilbild
    penishead  AHU

    Danke Uli! Bis zu 40 Module geplant! Wow. Da werden wohl auch Eigenentwicklungen bei sein. Hoffentlich auch die VCO Einheit vom Neutron, denn der Neutron frißt ordentlich Rackspace!

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      Numitron  AHU

      Gibt es noch gar kein cem-modul?

  22. Profilbild
    fragment

    Die Begründung der amazona.de-Redaktion zur eigenen News-Politik ist nicht plausibel. Niemand veröffentlicht derzeit etwas zu eigenen Produktentwicklungen: synths, six strings, four strings, amps, pedals, drums, grooveboxes, DAW, whatever. Alle warten, bis sie ein fertiges Produkt präsentieren können. Außer Behringer. Und das auch nur bei Synths! Warum? Weil sie neu im Markt sind, Marktführer werden wollen, aber für diesen Anspruch noch keine Produkte haben. Also streuen sie möglichst viel gossip, um im Gespräch zu bleiben und dadurch groß zu erscheinen. Außerdem werden populäre Synths geklont, um auf jeden Fall allseits akzeptierte Modelle anbieten zu können, noch bevor sie überhaupt im Laden steht. Damit muss man sich also nicht durch trial and error seine Meriten verdienen, sondern hat sie schon vor der Veröffentlichung in der Tasche. Behringer reduziert damit sein wirtschaftliches Risiko auf null und den Nachteil haben die anderen, weil die weiterhin in die Entwicklung investieren müssen oder arbeitet Axel Hartmann (Designbox) etwa free of charge für Arturia? Wenn es der amazona.de-Redaktion mit dem Anspruch ernst wäre, auf Fakten zu setzen, dann müssen Reviews (z.B. Roland TR-8) und Interviews (z.B. Jack O’Donnell) wesentlich kritischer ausfallen. In solchen Fällen werden die Fakten aber beiseitegeschoben, damit man 5 Sterne vergeben kann.

  23. Profilbild
    DJ Melosine

    Vielleicht sollte man die die Sache mal so sehen: ein günstiges Modularsystem wie das Behringer 100M ist vielleicht keine Alternative zu den Vintage-Geräten, wenn man es sich leisten kann und den Namen Behringer nicht auf der Frontplatte lesen möchte.

    ABER vielleicht holt es einige ab, die bis jetzt nur am PC im virtuellen Modularsystem geschraubt haben, sich auch mal Hardware anzuschaffen, wenn diese bezahlbar ist. Die Schwelle, in ein System 100M oder System 100 (letzter Preis in Ebay für ein Komplettestem ca. 10.000EUR ! ) ist ja momentan relativ hoch. Ich habe mein System 100M vor ca. 10 Jahren verkauft, natürlich hinterher bereut und wenn es jetzt eine bezahlbare Alternative gibt…

  24. Profilbild
    Basicnoise  

    Ich verstehe die Kommentare von vielen hier nicht.

    Was bitte ist so schlimm daran, dass hier Clones produziert werden. Das ist doch nichts Neues und wird von etlichen Firmen so schon ewig betrieben.

    Ich habe noch nie jemanden über Acidlab’s Miami oder die Bassline so reden hören. Oder über MFB, Cyclone oder J0m0x. Oder Korgs Arp. Mal ganz abgesehen von der Welt der Gitarrenpedale wo die Großen genauso wie die kleinen Boutique Firmen bis auf ein paar Ausnahmen ja eigentlich nur noch Kopien voneinander machen.

    Ist die Miami gegenüber der Behringer 808 moralisch besser weil sie teurer ist?
    Oder geht es hier um Qualität? Ich kann hier nur den Model D ranziehen, der sich ehrlich gesagt sehr wertig anfühlt. Besser als so mancher Roland. Der Klang ist auch super.

    Warum ist es bei den einen so cool und bei Behringer so schlimm? Interessiert mich wirklich.

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      penishead  AHU

      Hallo Sibbhold, ja da ist ein gute Frage. Ich glaube, da spielt hintergründig ein bißchen Neid auf Uli mit, ich kann mich da nicht richtig ausdrücken, aber letzendlich ist es etwas emotionales. Aber Du hast schon recht, nur bei Behringer wird immer so ein Fass aufgemacht, bei allen anderen nerdigen Firmen eben nicht. Es wird wohl auch am günstigen Preis liegen. Ich weiß auch nicht, warum das sich immer so zuspitzt, und mancher sich über so etwas mockiert. Es steht doch jedem frei sich entweder Original Tempotaschentücher oder die halb so günstige Variante mit gleichem Inhalt zum halben Preis zu kaufen.

      • Profilbild
        Kari  

        „Ich weiß auch nicht, warum das sich immer so zuspitzt..“. Wir sind im Internet, da ist es nicht unüblich, dass alles auf ein Minimum reduziert wird. Das hat sicher Psychologische Gründe(Stichwort: Filter, Klassifikation) und wird zusätzlich noch verstärkt durch Kommentar Funktionen wie man sie bei YouTube findet. Dann ist man entweder schwarz oder weiß, Nazi oder Antifa, Behringer „Fan“ oder „Behringer „hater. Binär vereinfacht die Entscheidungsfindung, wenn dann noch, das Innere nach außen projizierte wird, enden harmlose Diskussionen in Morddrohungen. ;)
        Eigentlich ein sehr interessantes Thema, insbesondere wenn man sich die Entwicklungen in denn sogenannten “sozialen Medien” anschaut.

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        psv-ddv  AHU

        Ist nicht böse gemeint, aber die Kommentare sind hier teilweise wirklich naiv. Uli ist keine Person sondern ein grosser Konzern, der mit seiner Finanzmacht wie ein Krake andere Firmen aufkauft und das Knowhow aufsaugt ohne selber innovativ zu sein. Gleichzeitig wird der Markt für kleine innovative Instrumentenhersteller durch Preisdumping immer weiter zugeschnürt.
        Die Tatsache, dass ihr Uli als Person seht und emotional bewertet ist einem hohen Social Media Marketing Aufwand zu verdanken, der Einiges kosten dürfte. In Wirklichkeit reden wir hier immer nur über einen rein gewinnorientierten Grosskonzern.
        Ob da irgendwo ein Gründer Uli heisst ist doch irrelevant. Klar gibt es den wirklich. Aber die Infos die immer wieder zufällig durchsickern sind reine Marketingstrategie um dem meistgehassten Konzern der Musikistrumentenindustrie ein nettes Image zu verpassen.

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      lightman  AHU

      Die initiale Abneigung gegen Behringer fußt auf offenbar nicht ganz koscheren Kopieraktionen fremder Konzepte in den 90ern. Obwohl ich das Geschimpfe darum schon damals übertrieben fand, hat sich dadurch wohl ein negativer Ruf bei einigen Leuten erhalten.

      Hernach kamen die Know How-Zukäufe, was unter anderem zum X32 Digitalmischer führte, der gut angenommen wurde. Gleichzeitig aber kamen manche Leute in Nöte bezüglich Stilfragen, man wollte halt nicht mit Behringer-Equipment arbeiten, selbst wenn es gut ist. Das war seinerzeit mit Casio ähnlich, die CZ-Synth-Serie fanden viele Leute gut, aber nicht alle wollten aus Furcht vor Spott zugeben, sich so’n Teil gekauft zu haben. :)

      Als Behringer dann auch noch Clones klassischer Synths ankündigte, brannten bei einigen Traditionalisten die Sicherungen durch und man orakelte Böses, das aus der unheiligen Verbindung von Umgehung des Zwischenhandels, günstigem Großeinkauf und Produktion in China entstehen würde; der Markt würde mit billigem Mittelmaß überschwemmt werden…

      „Was er meint, ist das Alte Testament, Herr Bürgermeister, in der Richtung Zorn Gottes und all das Theater, Feuer und Schwefel fallen vom Himmel hiernieder, kochende Ozeane und Flüsse, 40 Jahre Dunkelheit, Erdbeben, Vulkanausbrüche, die Toten erheben sich, Menschenopfer, Hunde und Katzen leben miteinander, MASSENHYSTERIE!!“ … ;)

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        TobyB  RED

        Hallo und G Day aus Banbury/Cherwell,

        du liest zu viel Terry Prachett, Neil Gaiman, Matt Ruff.

        „„Wer überhaupt nichts von der Existenz einer Hölle weiß, läuft auch nicht Gefahr, dort zu schmoren. Was erklärt, warum es so wichtig ist, alle Missionare zu erschießen.“
        Pratchett/Eric

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          lightman  AHU

          Das Zitat am Ende meines Beitrags stammt übrigens aus dem Film Ghostbusters, falls das untergegangen sein sollte. :) Ich fand es passend, weil das der Grundschnarr ist, den ich aus manchen Reden gegen Behringer heraushöre (natürlich satirisch-überspitzt).

          Dennoch bin ich möglichen negativen Folgen einer Discounterisierung der Musikelektronik gegenüber nicht blind, gibt ja genügend Beispiel dafür, wie eine offensive Preispolitik Märkte kaputtmachen kann (siehe Aldi/Lidl gegen Familienbetriebe, usw.).

          Mich treibt dabei die Frage um, inwieweit sich die dabei gewonnenen Erkenntnisse auf die aktuelle Situation umlegen lassen.

          Trage ich zum schleichenden Untergang der Branche bei, wenn ich bei Behringer einkaufe, oder gehöre ich automatisch zu den Guten, wenn ich mein Geld kleineren Firmen gebe oder statt eines Nachbaus das Original kaufe?

          Fragen über Fragen…

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            TobyB  RED

            Hallo Lightman,

            ich mag auch Ghostbusters 2 :-D Also was Aldi und Lidl machen ist ja nun offensichtlich. die EK Preise der Markenartikler drücken und die eigenen Whitelabel pushen. So erhöhst du die Marge an der du an der Kasse verdienen kannst. Kann man dann in der Lebensmittelzeitung oder der Deutschen Verkehrszeitung lesen. Das machen die auch an der Rampe. Lieferant halbe Stunde zu spät 300 Euro Pönale. Europalette nicht okay, Umpacken auf Kosten des Lieferanten. Am schlimmsten sind da EDEKA und REWE drauf. Ich hatte früher immer Spass am Telefon mit den Rampenfürsten.

            Es glaubt keiner ernsthaft das Behringer die anderen verdrängen will. Das ist auch nicht der Anspruch des Entwickler und Management Teams. Musiker sind sehr konservative und treue Käufer. Die große Marktbereinigung ist ja auch schon vorbei. Momentan haben wir allerdings eine interessante Situation, die Einkommenssituation des Durchschnittsmusikers verbessert sich nicht. Glaube ich unserer Interessenvertretung GEMA eher rückläufig, nach Inflationsbereinigung.

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              lightman  AHU

              Meine Prämisse sind die niedrigen Preise und was damit potentiell angerichtet wird, nicht der aktive Verdrängungswettbewerb.

              Nach Ansicht mancher Leute wird Behringer den Markt mit Mittelmaß fluten und so zu einer Inflation treiben, was zum Problem für alle Hersteller werden wird, weil dann keiner mehr Bock auf Hardware hat (siehe psv-ddvs Beispiel mit dem Klavierbauboom zur Jahrhundertwende).

              Ich persönlich denke, daß die Reichweite der Firma und die Attraktivität von Nachbauten überschätzt wird. Natürlich werden davon etliche Einheiten abgesetzt werden, weils halt so schön billig ist, aber der Markt ist mittlerweile so vielfältig und elektronische Instrumente werden in in so vielen Genres eingesetzt, daß es eine einzelne Firma wohl kaum schafft, das alles in Gefahr zu bringen.

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    Basicnoise  

    @psv-ddv
    Natürlich ist das ein großer Konzern. Hast Du die Nachricht mit einem iPhone geschrieben? ;)
    Ich glaube nicht, dass der Markt zugeschnürt wird. Die kleineren Hersteller kümmern sich um die Innovationen – und die Leute werden weiter kaufen. Vor ein paar Jahren hat doch noch keiner geglaubt, wie groß der Markt an Hardware überhaupt wieder werden würde. Bis dann Korg eine Riesenwelle losgetreten hat.

    @TobyB
    :D

    Vor allem im Fall Roland hatten die doch selbst alle Möglichkeiten. Rufen doch die Fans seit Jahren nach analogen Neuauflagen und und es wird einfach nicht geliefert (Ich frage mich, ob das geplant ist. Erst nochmal möglichst viel mit den digitalen Kisten abfischen um dann die nächste große Runde doch analog zu machen?). Da ist es schön für des bösen Konzerns Kassen und schön für die User, wenn sich dem anderweitig angenommen wird.

    Wer lieber zum Tegut geht als zum Aldi kann das ja machen. Ich geh mal hier und mal da.

    • Profilbild
      Basicnoise  

      Zusätzlich glaube ich, dass viele Leute, die zuvor nur mit Software gearbeitet haben durch die kleinen Synths und Maschinen auf den Geschmack kommen. Genau, wie schon durch die Volca Serie. Und wenn man erstmal drin ist kauft man irgendwann auch bei anderen Herstellern.

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        penishead  AHU

        Ja, genauso wird es kommen. Auch Eurorack wird nun eher in den Fokus rücken und vom nerdigen in die normale Szene rutschen. Da ist es nicht verwerflich wenn man das erkennen kann und als Firma dahingehend agiert, so wie Behringer. Und wer Eurorack betreibt, der wird auch von allen anderen Herstellern, das ein oder andere Modul kaufen. Der Einstieg bisher ist eben alles andere als günstig. Das wird sich nun etwas nach unten schieben. Ich begrüße das!

    • Profilbild
      penishead  AHU

      Absolut! Roland hat das wirklich verpennt über 10 Jahre. Das muss man erstmal schaffen. Das war schon nach kurzer Zeit so offentsichtlich. Man hat einfach nur den Kopf geschüttelt, erst Recht bei der Aira Serie. Der Bedarf war da und Roland macht es nicht. Dann haben es eben andere gemacht! So ist das nunmal.

    • Profilbild
      psv-ddv  AHU

      @sibbhold
      1. Nee, ich schreibe auf ’nem Next Cube mit Deutsch-Ostafrikanischer Rechtschreibkorrektur.
      2. Wir werden sehen.

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