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Behringer Poly-D Minimoog Klon mit Keyboard

Poly-D: Mehr Videos, mehr Sounds, mehr Minimoog

27. November 2019

Vorwort der Redaktion:

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Nun gibt es auch den ausführlichen Test zum Behringer Poly D – HIER KLICKEN

Behringers neuer Synthesizer-Clou Poly-D ist technisch und optisch eine Variation des Moog Minimoog und ergänzt damit den bereits am Mark etablierten Behringer Model-D um eine Variation mit Keyboard und vierstimmiger Paraphonie.

Es gab nach dem ersten Teaser-Video bereits eine Menge Mutmaßungen, ob der neue Minimoog-Klon von Behringer wohl mehrstimmig sei und wie er den wohl aussehen möge. Auf Grund all der in letzter Zeit erschinenen Expander-Versionen von Vintage Klassikern wie Behringer K-2 oder Behringer Pro-1 hatte aber zumindest niemand damit gerechnet, dass der Behringer Model-D Nachfolger in einer Tastaturversion erscheinen würde.

Was wir nun aber vom Behringer Poly-D in einem ersten Video sehen und hören, dürfte die Herzen vieler Synthesizer-Freunde höher schlagen lassen. Und auch unsere Behringer Synthesizer-Statusliste wurde für den Poly-D um eine Position erweitert – HIER KLICKEN

Behringer Poly-D ein Model-D mit Tastatur und mehrstimmig

Leider sind die Hard-Facts zur Unit noch nicht im Netz, wir werden aber zügig und regelmäßig diese News nachbessern. Eines ist aber jetzt schon eindeutig zu sehen. Der Behringer Poly-D scheint in den Maßen und der Oberfläche seinem Vorbild, dem Moog Minimoog Model-D, schon sehr nahe zu kommen. Außerdem verspricht der Name Polyphonie oder zumindest Paraphonie.

Die Videos zeigen ganz klar, der Behringer Model-D ist 4-stimmig paraphon, d. h. die 4 Oszillatoren können einzeln angesteuert werden, die Klangformung durch das Filter (VCF) und die Verstärkerstufe (VCA) wirkt dann auf alle 4 Oszillatoren gemeinsam.

Der Behringer Poly-D ist damit wohl exakt der Synthesizer, den sich die Synthesizer-Gemeinde bereits zum Erscheinen des Behringer Model-D gewünscht hatte.

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Lieferbarkeit und Preis des Behringer Poly-D stehen noch nicht fest.

Inzwischen gibt es einige neue Behringer Poly D Videos, die den neuen Synthesizer ausführlich beleuchten:

Poly D YouTube Test von loopop

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Und eine Poly D Vorstellung von Sonic Lab

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Außerdem ein Poly D Demo-Song von Firechild

Der Behringer Poly-D im Einsatz für ein Demo-Video von Firechild.

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Technische Spezifikationen des Behringer Poly-D

  • vier VCOs (Mono, Poly oder Unsisono spielbar)
  • 37 Tasten Keyboard
  • 24 dB LPF an den Minimoog angelehnt (Ladder Filter)
  • LFO
  • BBD Stereo-Chorus
  • Distortion
  • Chorus (Juno-60 Klon evt. TC-Entwicklung)
  • Analog Overdrive und Distortion
  • Panel wie beim Original klappbar
  • MIDI In/Out/Thru plus USB
  • Stereo- und Monoausgang
  • integrierter Arpeggiator
  • 32 Step Sequencer

Behringer Poly D oder Moog Minimoog

Für all jene, die sich nun fragen, wieso um den Behringer Poly-D so ein Hype ausgebrochen ist, dem empfehlen wir unsere umfangreichen Berichterstattungen zum Vorbild Moog Minimoog.

Der originale Moog Minimoog

Allen voran sei hier das Minimoog-SPECIAL von Theo Bloderer und mir empfohlen, aber auch die Testberichte zu den Moog-eigenen Nachfolgern Moog Voyager und der Neuausgabe Moog Reissue.

Interessant ist auch der umfangreiche Vergleichstest von Bernd Pfeffer, der den Minimoog mit Minimoog Voyager und Minimoog Reissue vergleicht.

Minimoog VST von Arturia

Damit ist aber noch nicht Schluss. Thomas Bechholds hat sich all den VST-Versionen des Minimoog angenommen und verglichen HIER KLICKEN. Weitere Minimoog VSTs, die wir getestet haben, findet ihr hier von Arturia und hier von GForce. Ebenfalls eine Perle ist der Report von JaZubi, der getestet hat, inwieweit ein Alesis Andromeda den Sound eines Minimoog zu ersetzen weiß.

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Plus

  • 4-stimmig paraphon
  • mit Keyboard
  • Bedienoberfläche wie Minimoog
  • Full-Size

Preis

  • 699,- Euro
  • voraussichtliche Lieferung ab Januar 2020
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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Gute Idee, muss ich sagen. Zusammenkopiertes Design zwar, aber sieht aber garnicht mal soo schlecht aus. Nach dem Video zu urteilen scheint er mir auch ganz ok zu klingen. Für einen Minimoog allerdings etwas zu weich. Da fehlt anscheinend etwas Druck und Schneid. Auf jeden Fall scheinen da ein zwei gute Leute bei Behringer zu arbeiten. Wenn das nicht immer alles auf billig getrimmt würde könnten die richtig tolle Synths bauen.

    • Profilbild
      DocM

      Hallo psv-ddv,

      Nach den ersten 3 Sätzen dachte ich schon du wirst ez weich.

      Hast dich aber in der 2. Hälfte wieder gefangen.

      Dacht schon du hättest 2 Poly Ds vorbestellt. ;0)

    • Profilbild
      TobyB RED

      Hallo PSV-DDV,

      gruß aus Swindon. Du solltest dich auf der nächsten SB mal mit Pete Sadler aus dem Entwicklungszentrum unterhalten. Ich finde den Move mit dem Para D interessant und faszinierend. Allerdings finde ich nach wie vor das Klonen und Adaptieren betriebswirtschaftlich wertvoll, kaschiert aber nicht das Behringer/MT massive Probleme mit den Auslieferungen hat und bei der FW und Dokumentation nicht eben gut aufgestellt sind. Ich fände es gut, wenn ein angemessener Teil des Ebits von 2019 in die Produktion und Qualitätssicherung/Dokumentation fliessen würde.

  2. Profilbild
    Numitron AHU

    Wow!!!
    Das ist eine überraschung!
    Bin froh, nicht den model d gekauft zu haben.
    Ich nenne ihn polly duster (nachdem ein user auf facebook zu „4d“ dolly buster synth schrieb)

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Super Ding! Den Model D behalte ich trotzdem. Ein bischen Bass und Gezirpe im Modularkontext mit 3 Oszis, dafür ist der „kleine“ optimal. Mods inklusive!

  4. Profilbild
    MichBeck

    Strike! Sieht sehr gut aus. Und Tastatur war mehr als überfällig. Das Ding gehört auf die Bühne!

  5. Profilbild
    DocM

    PWM, CV pro Osc, 2.Lfo… dann waers n Angriff auf Moogs Matriarch.

    Ok, ich nörgel hier auf hohem Niveau…

  6. Profilbild
    amyristom AHU

    Also so richtig begeistern tut es mich nicht. Von der „Polyphonie“-Seite her scheint es mir ein Matriarch-Klon zu sein (man nehme 4 OSC, die man auch mehrstimmig spielen kann, dann eben mit je einem OSC pro Note, alles durch 1 Filter, also klassische Paraphonie). Dazu nehme man dann (wahrscheinlich) den Juno60 Chorus-Klon von TC Electronics (der ja nun nicht wirklich gut oder nach original Juno60 klingt), eine Overdrive-Schaltung und den aus zog anderen Behringer Klons mittlerweile bekannten Sequencer. Und fertig.
    Nebenbei ist die Bezeichnung der Spiel-Modi ja schon witzig bzw. total nebendran:
    Mono = alle 4 OSC auf einer Note (das was man allgemein „Unisono“ nennen würde)
    Unison = je 2 OSC auf 2 Noten (das was man eigentlich Duophon a la Sub37 oder Odyssey nennen würde)
    Poly = 4 OSC verteilen sich auf maximal 4 Noten bei einem Filter (ich würde das eher paraphon nennen)

    Also wenn hätte ich mir jetzt hier eher einen richtigen polyphonen Model D gewünscht (mit 3 OSC pro Note und separatem Filter & Env pro Note) oder dann gleich einen Memorymoog Klon (die Curtis Chips hat Behringer ja dafür).
    So wirkt das ganze irgendwie wie mit heißer Nadel auf der Hälfte des Weges zum Ziel stehen geblieben und eher wie eine Art „Matriarch-Klon“, dem man die semi-modularen Patchpunkte weggestrichen hat.

  7. Profilbild
    chardt

    Pure Vernunft hat wieder einmal gesiegt: Das Teil ist eindeutig paraphon und nicht polyphon. „Vier Oszillatoren, die man unisono und polyphon spielen kann“ -> Mono/Poly.

    Witzig ist, dass bei den paraphonen Klangbeispielen immer ein VCO in einer anderen Oktavlage ist als die anderen drei :-)

    Schaltungsmäßig kommt nicht sooo viel zum Model D dazu: Ein VCO, ein Chorus, ein Distortion – zusammen mit der Tastatur wären wir dann wohl bei 399 €. Allerdings sieht das Gehäuse recht aufwändig aus, also wahrscheinlich mehr als 400€.

    Für mich ist das ganze uninteressant: Wg. Platzmangel ist mir die tastaturlose Variante gerade recht, und die wirklich interessanten Erweiterungen wären für mich ein zweites Filter (gerne SEM-artig) und mehr Patchpunkte sowie mehr VCO-Sync und Xmod gewesen – insofern eine verschenkte Chance. (Eine VCO-Sektion à la Mono/Poly mit doppeltem Sync und Xmod hat schon was.) Aber wenn jetzt das Model D noch etwas günstiger werden sollte … Und für viele andere wird der Poly D wohl genau der richtige gepimpte Mini sein, endlich mit Tastatur und größer.

  8. Profilbild
    Flowwater AHU

    So sehr ich auch nicht Fan vom MiniMoog bin (ja, das gibt’s), aber hier komme ich nicht umhin, eine gewisse Häme in Richtung Moog zu versprühen: Ja ihr lieben Schnarchnasen, so geht das! Das gleiche Design, dann aber von Moog stammend, hätte in der Fangemeinde von Moog und bei den Synth-Freaks Orgasmusorgien ausgelöst. Jetzt heimst diesen Ruhm wohlverdient und zu Recht (und abgeschwächt, ist ja nicht Moog) Onkel Behringer ein.

    • Profilbild
      amyristom AHU

      @Flowwater Aber das ganze (plus ein paar Features und Patchpunkten mehr) gibts doch schon von Moog. Nennt sich Matriarch!

    • Profilbild
      k2600

      @Flowwater Der Moog SUB37 ist auch 2-stimmig paraphon, das klingt ja ganz interessant, er klingt dreckiger, wesentlich dreckiger.
      Aber: wenn ich den Sound wirklich brauch, nehm ich einen guten Polyphonen, weil ich das Ergebnis beim Spielen mit den Fingern besser steuern kann.

  9. Profilbild
    Ashatur AHU

    Haidafetz sieht ja sehr chic aus. Auch wenn es nur Paraphonie ist finde ich es Klasse.

    Ich tippe auch von einem Preis zwischen 499 und 599 aber bei 599 bitte kein Holzimitat.

    Viele haben gewettert warum nach den Leaks es so lange gedauert hat bis was kam. Jetzt wissen wir es in aller Ruhe hat Behringer ein Gerät nach dem anderen gebaut und jetzt haut er eins nach dem anderen raus.

  10. Profilbild
    p_carp

    Ohhhhh Ja,

    so langsam werde ich warm mit den B`s, und muss wirklich sagen das B bis jetzt wirklich ein guten Job geleistete hat (VC340) und man im Anbetracht des Preises einfach auch nicht meckern kann, im Gegenteil die Clone ergänzen die Originale einfach, und beide im zusammen spiel einfach geil.

    Z.b. SC Pro One Original mit B´s Pro-1 die ergänzen sich einfach und wenn dies beim Poly D genauso funst dann…………………………………………….. ???? ;-)

    Nur ob ich es wirklich über das Herz bringe meine Moogi`s mit einem B zu vergesellschaften, das wird sich zeigen.

    • Profilbild
      Atarikid AHU

      @p_carp Ich kann Dir versichern das funktioniert einwandfrei ^^. Zwischen meinem Voyager und Mini stehen in einem kleinen Rack 3 Behringer Model D. Benutze die sehr gerne als Rhythmus-Sektion (Wobei sie dafür fast zu schade sind).

  11. Profilbild
    [P]-HEAD AHU

    Was ist nicht verstehe: Warum steht poly auf dem Gerät wenn er doch gar nicht polyphon ist. Kann mir nicht vorstellen, das Behringer das so falsch auf das Panel druckt. Müsste doch „para“ stehen. Gibt es da nicht noch Hoffnung, Leute?

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @[P]-HEAD Leider nein. Man sieht ja im Video, wie eng gedrängt die miniaturisierte SMD Schaltung zwischen den Bedienelementen sitzt. Ich glaube nicht, dass sich da viel mehr als 4 VCOs und ein gemeinsamer nachgeschalteter VCF/VCA Signalpfad unterbringen lässt. Das Teil Poly-D zu nennen ist wirklich etwas hoch gegriffen. Para-D würde es besser treffen.
      Theoretisch könnte auch Moog seine mit historisch korrekten through-hole Bauteilen aufgebaute Minimoog Reissue mit einem simplen Firmware Upgrade 3-stimmig paraphon spielbar machen. Die digitale Tastatursteuerung macht’s möglich. Moog are you listening?

    • Profilbild
      Ashatur AHU

      @[P]-HEAD Naja technisch gesehen ist es nicht polyphon aber man kann mehrstimmig spielen wenn auch nur Paraphon und das ist schon Poly. Der Korg Mono/Poly heißt ja auch nicht Mono/Para ;-)

      Aber es lässt drauf hoffen das Behringer sich jetzt immer mehr auf Polyphon einlässt und wer weiß was noch kommen mag.

    • Profilbild
      ISE500 AHU

      @[P]-HEAD Penis,

      da hast du komplett Recht. Das ist Irreführung der Kunden. Für mich ist es nochmal ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob ich eine Taste oder vier Tasten gleichzeitig spielen kann (oder sehe ich das hier falsch beim neuen Moog?)

  12. Profilbild
    Emmbot AHU

    Ich hoffe das ist kein TC Electronic June 60. Da TC ja auch bei Musik Tribe ist muss ich leider JA annehmen.

    • Profilbild
      [P]-HEAD AHU

      @Emmbot Oh ja, der Chorus ist echt grottig, wie man das aus den Kundenmeinungen bei den Portalen entnehmen kann.

  13. Profilbild
    iggy_pop AHU

    Paraphon? Das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes.
    .
    Waren wir denn nicht alle froh, endlich nicht mehr pseudopolyphone Instrumente wie einen Korg Delta oder einen Mono/Poly oder einen Crumar DS-2 benutzen zu müssen, sondern komplette VCO-VCF-VCA-Strukturen pro Stimme zu haben?
    .
    Mit Volldampf zurück in die Steinzeit, denn merke: Früher war immer alles besser. Immer.
    .

    • Profilbild
      Ashatur AHU

      @iggy_pop Ich finde selbst wenn der Paramodus nicht überzeugend sein sollte dann hat man trotzdem im Monomodus einen Miniclone mit Tasten und sogar 4 OSC und das zu einem bestimmt erschwinglichen Preis. Jetzt lasst und alle mal abwarten bis das Teil auf dem Markt ist und ausgiebig getestet wurde dann kann man noch immer wettern oder frohlocken.

  14. Profilbild
    Maxim

    So richtig fetzen tut der Sound nicht, der Chorus klingt bescheiden in der Tat.
    Am meisten „fetzt“ die Optik.

  15. Profilbild
    Paul

    Ganz schönes gerät und mit einen sequenzer, aber man kann keinen töne speichern. Das finde ich richtig schade.

    • Profilbild
      analogrieche

      @Paul Genau: Wieder ohne Speicherplätze, daher für mich leider kein Kauf. Schätze, das kommt dann in der nächsten Version – dann kann man die Basis-Entwicklung 3 x am Markt verkaufen.

  16. Profilbild
    calvato

    …puh…. jetzt komme ich dann doch auch langsam mal in´s grübeln mir deinen B. zu kaufen…

    der olle minimoog war ja sachon immer mein großer traumsynth, aber
    ich fand den model D vom B immer etwas unsexy, so ohne tastatur. der hier könnte jetzt tatsächlich mal was für mich sein, zumal er sicher einige poly(para-)phone sounds gut abliefern kann, im video klang der chorus echt recht überzeugend (im gegensatz um TC-bodentreter).

    ich warte mal auf den preis…..

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @calvato Na dann sollte auch ein FW-Update für den normalen D kommen. Da bestehe ich zumindest drauf. Nur para und dann so ist abgezockt!

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @calvato Ich fand den Chorus im Video jetzt auch nicht sooo schlecht. Allerdings ist das kein Kaufargument, da man eh problemlos jeden Chorus hinter den Synth hängen kann.

  17. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    ….das der Synth paraphon ist, ist sagen wir ok, viel interessanter find ich die Tastatur und Gehäuse…
    auch mit Chorus (auch wenn nicht unbedingt nötig)
    ob man ihn wohl kaskadieren kann zu einem vorhandenen Behringer Model D?

  18. Profilbild
    Son of MooG AHU

    Ich sehe den Poly D eher als aufgebohrten Model D mit 4 VCOs und Keyboard für 499,-€; den 4-Voice paraphonen Mode würde ich wie beim Korg Mono/Poly nur selten nutzen. Zudem könnte man mit vier Model Ds für ca. 1200,-€ ein echtes 4-Voice Polyphonic System aufbauen. Leider wurden der zweite Decay-Switch und die Patch-Buchsen vom Model D gestrichen, ansonsten wurde am Aufbau nichts verändert. Die Effekte und der Sequencer sind mir nicht so wichtig, daher werde ich auch meinen Sub37 weiter behalten und abwarten, was Behringer sonst noch alles in der Pfanne hat. Neben dem UB-Xa gibt es ja noch Gerüchte um einen DS-80 und wer weiß, welche Projekte noch kommen werden. Außerdem gibt es immer noch keinen Sampler…

    • Profilbild
      Son of MooG AHU

      @Son of MooG Ich muss mich korrigieren: der Poly D hat doch einige Patch-Anschlüsse: CV-Inputs für VCOs, VCF, VCA und Mod.-Section, CV-Outputs für Pitch, Velocity und Aftertouch. Dazu noch V-Trigger und Sync In- & Outputs sowie ein Ext. Signal Input.

  19. Profilbild
    Atarikid AHU

    Auf jeden Fall macht das Teil schon mal mehr her als die Popel-Boutiques von Roland mit ihren Kirmesklaviaturen. Vom Bedienungsgefühl ist man bestimmt wieder etwas näher am Original. Ob man die Teile letztendlich braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich mag die Behringer Model Ds, und der hier ist doch wirklich schnuckelig, oder nicht? ^^

  20. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich sehe schon – da wird es noch ganz andere Grinsegesichter geben, wenn erstmal Gerätschaften wie der 2600er, OSCar, VCX3, vielleicht noch Oberheim, … sichtbar werden.

  21. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Mann, die brauchen echt mal einen industrial designer. Is ja schon wieder so unansehnlich. Ich freu mich auf meinen Matriarch.

  22. Profilbild
    k2600

    Hallo zusammen, nettes Toy, hoffentlich keine Tischhupe.

    Wenn ich meinen CS70-M (Bj. 1983) auf Unisono stelle, dann liegen 12 OSC mit eigenem Filter und VCA an, bei Akkorden wird dynamisch aufgeteilt. Das konnte ein CS70 schon 1983 – in Stereo. 6 unabhängige OSC/FLT/VCA mit unterschiedlichen Envelopes für rechts und links.

    Seit 2 Jahren hab ich einen SK30 dazugestellt und mit Keycode-Kabel verbunden. Lasst mich nachrechnen:

    SK30: 2×7-stimmig paraphon(Poly+Strings) + Orgel ebenfalls 7-stimmig + 1 Stimme Monosynth 2017 um 600 .- erstanden. Vermutlich bläst der allein das B-Toy schon weg.

    CS70-M: 6-stimmig mit 2 OSC/FLT/VCA Stereo oder 12 stimmig Stereo im Unisono mode, 1983 oder 1984 um umgerechnet DM 3000.- neu erstanden und jedes Wochenende auf die Bühne geschleppt. 1x Netzteil revidiert seit ich den habe. Der ist im Unisono Mode fast unschlagbar fett und echtstereo..
    Beide können über die Tastatur des SK 30 gespielt werden, der CS70 auch im Split mode 2/4 oder 4/2.
    Warum nur verspüre ich zuerst mal Gähnen bei den Behringers? Auch der Boog klingt nur tw. wie´s Original, sicher nicht besser, es fehlen die entscheidenden 5-10%.

    Ulli – wir haben bald 2020, bau endlich was Gscheit´s, Geiz war noch nie geil, abgesehen davon können das die meisten Musiker (hoffentlich noch) hören!

  23. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    ..ich vermute das tatsächlich der TC June-60 dort verbaut wurde, der ist wirklich etwas schwurbelig, für Gitarre gefällt er mir, aber für Keyboard ist er mir zu stark im Effekt

  24. Profilbild
    amyristom AHU

    Unabhängig davon, was man jetzt von dem Para-D / Poly-D halten mag, aber man muss zugeben, dass Behringer effektives Marketing echt drauf hat. Da wird dieser Synth nicht einfach nur per YouTube Video und Social Network-Eintrag gelauncht, nein, gleichzeitig berichten alle möglichen Synthesizer Plattformen darüber, Firechild hat genau auf den heutigen Tag passgenau ein passendes Video mit dem Synth am Start und auch Nick Batt von sonicstate wurde rechtzeitig mit einem Testmodell bemustert, so dass er es genau jetzt eben bereits live allen vorstellen kann. Wie gesagt, Marketing kann der gute Uli.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @amyristom Richtig und ich habe Sorge dass, wenn mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, der Klang ihrer Schreie nur wenig beachtet wird.
      Es war vielleicht nicht die genialste Idee des Behringer Marketings den Synth von jemandem demonstrieren zu lassen, der massenhaft vergleichbare weil ähnlich aufgebaute Tracks mit einigen der besten Synths die je gebaut wurden online stehen hat.
      Im Firechild Video klingt das Teil ziemlich nach Plastik im Vergleich zum Output seines sonstigen Fuhrparks. Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass der „Poly-D“ bei ihm nach dem Abdreh des Videos nochmal zur Anwendung kommt. Aber was weiss ich schon.

    • Profilbild
      Larifari AHU

      @amyristom Die Videos wurden natürlich schon vor längerer Zeit produziert. Das ist aber meistens ganz normal und hat weniger mit Marketing zu tun. Die Presse/Influencer werden bemustert und ab dem xx.xx darf dann drüber berichtet werden. Synths, Videospiele, Filme..läuft überall so.

  25. Profilbild
    Tom Aka SYNTH ANATOMY RED

    Ist jemand aufgefallen das die Rückseite des Poly D dem MatrixBrute extrem ähnelt. Vergleicht man beide wird es sehr offensichtlich. Klar der MatrixBrute hat mer Anschlüsse.

    • Profilbild
      toneup RED

      @Tom Aka SYNTH ANATOMY seit heute online Matrix Brute System V 2.0 mit coolen neuen Features, ich habe eigentlich die Hoffnung aufgegeben das da noch was kommt, aber da kam EINIGES Zeitpunkt in jedem Fall bemerkenswert

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @heimannrudolf Das hat Behringer so wie vieles andere auch einfach vom Moog D Reissue kopiert. Nur das wichtigste leider nicht, den Klang. Alter Philippine!

  26. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Anscheinend lässt sich der Filter nicht über den Mixer in Sättigung/overdrive fahren. Das ist allerdings nicht gut. Klar, feedback geht über Kopfhörerausgang, aber die osc selbst fahren den Filter nicht laut genug an scheinbar

    • Profilbild
      heimannrudolf

      Es ist eben kein Moog-Klon, sondern ein eigenständiger „Behringer“. Letztlich basierend auf der Schaltungsidee eines Minimoog und der Paraphonie eines Korg Mono/Poly aber eben kein Polymoog o.ä.

      Aber dennoch – oder genau deshalb – werden hier wieder viele irgendetwas zum Meckern finden.
      Einfach selber entscheiden: Kaufen oder nicht kaufen.

    • Profilbild
      amyristom AHU

      Da ist so einiges auch vom Behringer Model D zum Poly-D hin weggefallen:
      – die OSC haben nicht mehr den Drive im Mixer um das Filter hart anfahren zu können
      – der A-440 Schalter zum einfachen Tunen des Synths ist ersatzlos weggefallen. Da es auch kein Autotune mehr gibt, braucht man jetzt einen anderen Synth oder ein Stimmgerät um den Poly-D korrekt stimmen zu können
      – der Ext-In Regler kann kein „internal Feedback“ mehr sofern keine externe Audioquelle anliegt. Hier muss man jetzt also wieder manuell Kabel ziehen
      – kein separater Decay-Schalter mehr für Filter- und VCA-Hüllkurve

      Dazu kommen dann noch so einige kleine Unschönheiten, die so wirken, als hätte man da etwas übereilt gearbeitet. So wird z.B. bei polyphonen Spiel wohl OSC4 nicht aus der polyphonen Schaltung herausgenommen, wenn man ihn von der Tastatur abgekoppelt hat um ihn z.B. als LFO zu benutzen. So gibts dann dadurch ggf. Soundlöcher, weil er von der Tastatur noch getriggert wird, aber stumm geschaltet ist.

  27. Profilbild
    Larifari AHU

    Wenn das Teil wirklich 699 Dollar bringen soll finde ich das eindeutig zu viel. Den Minilogue xd gab es vor kurzem für 499 Euro.

    • Profilbild
      heimannrudolf

      @Larifari Nö. Der Minilogue hat nur 2 VCOs – für 499,- € de facto sowie rechtlich abgesicherter Banküberweiung Inland gab und gibt es den hier definitiv nicht.

  28. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Im Sonicstate-Video klingt der Poly-D schon recht nett, die Brutzelei im Mischer muß bei einem poly-para Minimoog-Verschnitt nicht sein, da brennt dir doch nur die PA durch. Einige der polyphonen Sequenzen, die Nick vorgeführt hat, haben mir gut gefallen, die Paraphonie ergibt dabei ganz nette „Wechseleffekte“ zwischen den Akkorden, erinnert mich an den Volca Keys (technisch, nicht klanglich). Auch die FM mit dem vierten OSC führt mit und ohne Distortion zu interessanten Ergebnissen.

    Tja nun… vom Klang her scheint der Poly-D was zu bieten und kann offenbar mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Mal sehen, wo sich Behringer preislich platzieren wird, es gibt ja immer noch den Minilogue, an dem man im Bereich Ü-400/U-1000 nicht vorbeikommt, und mit dem XD kriegt man eine Kiste, die den Poly-D funktions- und modulationsmäßig weit hinter sich läßt. Bei einem ähnlichen Preisniveau der beiden Synths würde ich mich wohl eher für den XD entscheiden, der kann klassisch knarzen, aber halt auch modern flimmern, tickern und schimmern, da kommt es am Ende darauf an, welchen Grundschnarr man bevorzugt.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Anmerkung: Mein obiger Kommentar bezog sich auf einen Facebook Link von „heimannrudolf“ der nun verschwunden ist. Darin wurde die Behauptung aufgestellt paraphon sei polyphon.

    • Profilbild
      hejasa AHU

      @psv-ddv

      danke für den Link, habe mit großem Interesse weitere Artikel von Gordon Reid gelesen u.a. den, wie Polyphonie an einem Synth technisch erzeugt werden kann. Neu war für mich auch, dass der Mini Moog nicht über einen Trigger verfügt im Gegensatz zur Odyseey und vieles andere mehr über die unterschiedlichen Verfahren.

  29. Profilbild
    camarillo

    Irgendwie weckt der Poly D in mir die Erwartung, dass in spätestens 2 Jahren so etwas wie der Poly D M XL nachgelegt wird, mit größerer Tastatur, Patchmemory und irgendwo zwischen Poly D und Voyager XL angesiedelt.

    • Profilbild
      amyristom AHU

      @camarillo Ich rechne eigentlich fest damit, dass hier irgendwann ein Memorymoog Klon kommen wird:
      – die OSC Chips hat Behringer bereits (die berühmten Curtis Chips)
      – das Filterdesign haben sie ebenfalls (seit Model D)
      – und spätestens ab dem OB-8 Klon haben sie auch das KnowHow für digitales Auslesen der Potis und Speichern / Verwalten von Patches, usw. (eben seitens der Firmware alles, was man für einen richtigen speicherbaren Polyphonen so braucht)

      Da ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zu einem Memorymoog, der ja dann quasi eine Art „6 Minimoogs in einem und speicherbar“ darstellt.

  30. Profilbild
    Saxifraga

    Wenn’s nicht der böze Onkel Behringer gemacht hätte, würden alle GEIL schreien.
    Ich sehe hier einen Minimoog mit vielen Extras zum vernachlässigbaren Preis, verglichen mit dem Original von Moog. Da kann man nicht wirklich meckern.
    Mal sehen was Moot Booxle aus dem Ding rausholt.

    • Profilbild
      Ashatur AHU

      @Saxifraga Ja genau, das hab ich auch schon oft gesagt. Wenn andere Firmen Moog und Roland klonen ist es es geil wenn Behringer es macht dann kommt der Moralknüppel aus dem Sack.

    • Profilbild
      UKoPo

      @Saxifraga Ja, diese Moralapostel bzgl. Behringer gehen mir hier echt auf den Sack! Gerade bzgl. der Synths macht mein Namensvetter gerade viel richtig (und das auch – aber nicht nur – wg. der Preise, die dazu aufgerufen werden).
      Roland/Moog/Korg etc. = die Guten vs. Behringer = der Böse ???
      Manchmal wunder ich mich nur, auf welchem Niveau hier kommentiert wird.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @Saxifraga Neeneenee, das ist doch Schmurx. Die Diskussion hier ist bisher sehr stark auf die technischen und klanglichen Eigenschaften des Gerätes fokussiert. Moralthemen sind im Gegensatz zu anderen Beringher threads fast komplett aussen vor geblieben. Macht hier mal keine Märtyrer Nummer draus, nach dem Motto, der arme Behringer Konzern wird immer so ungerecht behandelt. Mir kommen die Tränen!

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @Saxifraga Zum minimoog fehlt ihm aber einiges, siehe oben…

  31. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Uli,
    was hast Du getan?
    Wegen Dir bin ich wieder rückfällig geworden.
    Wegen Dir wache ich nachts schweißgebadet auf,
    habe Albträume das mir der letzte MS-1, Pro-one und RD-8…
    weggeschnappt wird…

    Uli, es ist sooo geil, ich liebe Dich.
    Gib uns alles… Yeah.

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      Findus

      Gute Besserung! Hör Dir Jade Wii‘s You Tube-Kolumne über Defining High Quality Leisure an – das hilft garantiert gegen diese Art der Zeitverschwendung.

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    Findus

    Die polyphone Minimoog Model D App von Moog für ein paar schlappe Euros reicht völlig. Ach ja: und erst noch speicherbar.

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      AMAZONA Archiv

      @Findus Finde ich als Alternative auch sehr gelungen! Hat außerdem die bessere Ökobilanz, ist mobil usw. Auf einem iPad kann man mit wenig Zubehör inzwischen viele begehrte Retro-Synths nutzen, sich mit den Features vertraut machen. Und Du hast den ganzen Kram nicht rumstehen, wenn die erste Faszination verflogen ist.

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      AMAZONA Archiv

      @amyristom Wow! Wenn jetzt jedes Modul mit Tasten bei doppeltem Aufschlag und Paraphonie rauskommt werden die ja richtig teuer! :)

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      AMAZONA Archiv

      Für nen ALDI Moog isser zu gut verarbeitet,
      zumindest die Prototypen die man sehen konnte.
      Da is echtes Holz bei, die Bearbeitung mit Holz ist nun mal teuerer als ein Kunstoffgussteil.
      und die Klappfunktion ist nicht zu vergessen.
      Eigentlich fehlt rechts noch ein analoges Delay, wie im Neutron.

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    AMAZONA Archiv

    Echt jetzt, tatsächlich 700.- Granaten??? Für 3 Oktaven, bischn Holz und 3 Zusatzfeatures?

    Interessanter Preis ;-) Dafür dürften sich das so manche zwei Mal überlegen, wenn man für knapp weniger als die Hälfte den D bekommt… mir ist da der doppelte Preis nicht so ganz klar, auch wenn das Teil natürlich irgendwie als „D in groß“ interessant ist.

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      AMAZONA Archiv

      Nach meinem ersten Erstaunen über den Preis, der aufgrund der bisherigen Preispolitik so einfach nicht zu erwarten war, muss ich sagen, dass das Gerät phantastisch klingt.

      https://www.youtube.com/watch?v=cNRmifcTKDA
      Was der Mann da rausholt, ist aboslut top!

      Ich krieg zwar immer noch Zahnschmerzen ob der zu kurzen Tastatur, dem vertikalen Transpose-Schalter, den bunten Juno Knöppen und dem optisch rangetackerten Einheits-Sequenzer, aber es ist definitiv ein funktionierendes Paket.

      Der Poly D ist in dieser Zusammenstellung etwas Neues und so sollte man es wohl auch besser betrachten und mit dem ewigen Vergleichen aufhören. Minimoog ist Minimoog und Poly D ist Poly D… Da bin ich wirklich wirklich gespannt, was noch so kommt und hoffe auf einheitlicheres und funktionaleres Design.

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    AppleUser2015

    Behringer kommt mir nicht ins Haus und so wird es auch bleiben…
    Diese Firma ist ein Copy Übel… Und dann verkaufen sie das Zeug auch noch, obwohl es der letzte Mist ist… Mein Beispiel… Ein Kopfhörer. der vor kurzem das Licht der Welt erblickt hat und tja nach all den vernichteten Reviews innerhalb weniger Tage nach Release wieder verschwunden ist.
    Dann die berühmte Geschichte, wo eine Hardware 1 zu 1 kopiert wurde und dann gegen Gearslutz und Reviewer eine Klage auf den Weg gebracht wurde, obwohl das Teil 1 zu 1 kopiert wurde. Man konnte die beiden Geräte echt nicht unterscheiden. wenn auf dem anderen nicht ein Behringer Logo gewesen wäre… Nope… Diese Firma, die wirklich nur kopiert unterstütze ich nicht…
    Aber das hat damit zu tun, daß ich sogar damals, als ich noch einen C64 und Amiga und Apple hatte, niemals kopiert habe… Behringer ist eine gefährliche Firma…Es wird geistiges Eigentum von anderen Firmen aufgesogen um Klone zu erstellen und sie auf den Markt zu schmeißen…
    Beim Deepmind dachte ich, Behringer meint es ernst… Ne, es wird geklaut bis zum geht nicht mehr…Und alle fallen darauf herein… Damals haben sich viele aufgeregt, daß Behringer nur klaut…Das war Ender der 90ziger, Anfang der 2000er… Wenn was von Behringer kam, war es geklaut von Genelec usw… Heute geilen sich alle dran auf und finden das auch noch richtig gut…

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      AMAZONA Archiv

      @AppleUser2015 Deepminded ist zu sehr Mind, und somit kostenverbunden …
      da clont man lieber weiter, und wirft die Welt inflationär mit Bugs voll!

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      AMAZONA Archiv

      @AppleUser2015 Wer die Interviews mit Uli aufmerksam verfolgt hat weiß, das der Deepmind ein „Geschenk“ an Uli war. Es steckt also keine gezielte „Juno Clone“ Entwicklunmg dahinter.Das war auch der Grund für die lange Entwicklungszeit.
      Meine eigene Erfahung mit Preisdumping:
      da will man den Konsumenten etwas günstig anbieten weil man es gut meint…
      Die „Geiz ist Geil“ Mentalität kennt jedoch keine Grenzen,
      beim nächsten mal wollen sie es am liebsten geschenkt haben.
      Die Leute sind geizig und undankbar.
      Sie werden Dir vorrechnen was es zu kosten hat und machen für dich die Kalkulation.

      Leute, wir leben in einer verrückten Zeit in der jedwede Relation abhanden gekommen ist.

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    lambik

    Vielleicht sollte man in Zukunft bei JEDEM neuen Behringer Synth zwei Kommentarstränge aufmachen. Einen, wo man sich ausschließlich über die technischen und musikalischen Eigenschaften des Gerätes auslässt und einen, wo man ungehemmt seine Meinung über das Geschäftsmodell und -gebaren von Music Tribe kundtut. Ach, was schreibe ich überhaupt…

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      hejasa AHU

      @lambik Gute Idee lambik, mein Lacoste Polo Hemd aus einem Urlaubshemd passte nach dem ersten Waschen meiner gerade geborenen Tochter perfekt, war aber farbecht geblieben, immerhin. Hat mich nicht aufgeregt, war darauf gefasst:-) War ja Lacoste auf dem Label, echt geil damals!
      Ich war früher nie Behringer Fan. Wenn ich über eine Behringer PA spielen sollte, sträubten sich bei mir grundsätzlich sichtlich die Nackenhaare und musste gerade wegen des Keyboard Sounds immer jemanden haben, der die Keys anspielte, um dem FOH an den Reglern zu drehen zu können und der war leider selten erfreut über mein Tun.
      Mit den Synthi Clones habe ich eine andere Einstellung zu Behringer entwickelt, die neutraler hinschaut. Ich blicke nicht mehr auf das Typenschild, sondern auf das gebotene.
      Den Poly D brauche ich allerdings nicht, wünsche aber allen, die ihn kaufen viel Erfolg und vor allem Spielspaß damit!

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    JensBee

    Wollte mir letztens mal so einen mechanischen Synthesizer von Herr Cristofori anschauen. Nennt sich glaube ich Klavier oder so.
    Bin also zum Musikladen und was sehe ich da? Alles nur Clone von Yamaha, Kawai, Blüthner usw. Kein Original.

    Gab dort auch kein Pro-One, kein WASP und kein Minimoog…..

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      AMAZONA Archiv

      @JensBee Guten Morgen.
      Der Vergleich eines Cristofiori Flügels mit einem heutigen Yamaha, Blüthner, etc. entspricht dem Vergleich eines frühen Moog Modulars mit einem Alesis Andromeda.
      Die Geschichte des Klavierbaus ist gespickt mit Eigenentwicklungen und Patenten kleiner und grosser Hersteller.
      Diese Instrumente wären heute nicht so perfekt ausentwickelt, wenn es nur Klone des Urflügels gegeben hätte.
      Es hat sich daher sicher noch niemand darüber beschwert, dass Alesis das Prinzip der subtraktiven Synthese genutzt hat oder das der Andromeda Tasten hat und mit Strom betrieben wird.

  37. Profilbild
    DocM

    Echt ez..

    Hier wird ueber den Preis von 699 € gejammert.

    Tastatur, groesseres Bedienfeld, Stereo Out.
    Viele Dinge die im Expander beanstandet wurden sind verbessert worden.

    Wir sind wohl zu verwöhnt…

    Der gute Uli versaut sich graad sein Billigimage….

    Schenkelklopfer… :=)

  38. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich muß fairerweise sagen, daß ich seit Mitte der 90er einen Behringer SNR 2000 Denoiser und den Ultrafex II einsetze (den UF nur noch gelegentlich), sowie seit einigen Jahren einen BCR 2000-Controller, und nie Probleme hatte. Verarbeitung und Klangqualität der beiden Rackgeräte sind einwandfrei, die waren auch bei vielen Livegigs dabei und haben alles klaglos weggesteckt.

    Die beiden Behringer 19-Zöller und ein dbx 166a stellten das Maximum dessen dar, was ich mir seinerzeit leisten konnte. Ich wollte mit meiner Musik weiterkommen und habe eine pragmatische Entscheidung getroffen, die mich in die Lage versetzte, die ersten richtigen Tracks halbwegs rauschfrei und in passabler Qualität aufzunehmen und am Ende eine Platte zu veröffentlichen. Dafür bin ich der Firma immer noch dankbar, auch wenn ich ihren Geschäftsmethoden und der Klonerei kritisch gegenüberstehe.

    Wie ich schon angemerkt habe, macht die Dosis das Gift. Manchmal ist preiswert oder billig geboten, in einem anderen Fall will oder braucht man bessere Qualität und streut seine Investitionen entsprechend. Solange Behringer und ihr Niedrigpreisdiktum nicht zum Fetisch werden, ist doch alles okidoki.

    • Profilbild
      Atarikid AHU

      Man braucht sich wahrlich nicht dafür rechtzufertigen Behringer Geräte zu nutzen :)… Als bekennender Moogfan hab ich die „kleinen Brüder“ einfach dazugestellt. Passt prima! Dass man sich inzwischen bei jeder Behringer-Ankündigung dieses nicht enden wollenden Gesülze anhören muss, ist schon fast ermüdend. Ich wiederhol mich gerne: Wenn’s nix für einen ist, kauft man es nicht, fertig! Andauernd dieser Weltverbesserer-Shice.
      P.S der Zaquencer im BCR ist immer noch einer meiner Lieblingssequenzer :)

    • Profilbild
      Larifari AHU

      Die BCR hat bei mir auch alles überstanden was ihr aufgelastet wurde. Einen Expander, Vst oder Effekte in der DJ Software ansteuern – alles kein Problem. Flexibler kleiner Helfer.

  39. Profilbild
    Synthman RED

    Anhand der gesamten Diskussion weiß ich nun, warum der „Deutsche“ als der schwierigste Kunde der Welt gehandelt wird.
    Ich finde, dass Behringer alles richtig gemacht hat. Ob nun polyphon oder paraphon, der Poly-D wird seine Käufer finden…und das nicht wenige.

    • Profilbild
      Ashatur AHU

      @Synthman Kritische Denkweise ist ja eigentlich auch nicht verkehrt. Aber man muss daran denken das in den letzten 20 Jahre soviel User nach Neuauflagen der alten Kisten gebrüllt haben.
      Und jetzt kommt Behringer und tut es und dann ist es auch wieder falsch weil es einfach Behringer ist. Ja Behringer hat schon einiges an Mist auf den Markt gebracht und ich war anfangs auch recht skeptisch obwohl ich mich gefreut habe aber als ichmir den MS 101 gekauft habe wurde ich positiv überrascht wie toll dieser klingt und für diese Preisklasse auch ordentlich gebaut ist.

      Ich finde man sollte diesen Geräten eine Chance geben bevor man Wettert. Wer das Geld hatmuss sich diese Kopien auch nicht kaufen aber es gibt immer noch Menschen die sich teuer einfach nicht leisten können oder Hobbymusiker die einfach nicht ihr gesamtes Ersparnis nur für die Musik auf den Kopf hauen möchten und genau hier wird Behringer seine Kunden finden und daran ist auch nichts verwerfliches.

      Denn geklont wurde schon immer. Dann ist zb AS auch Moralisch nicht vertretbar denn sie verkaufen auch ihre SEM Kopie obwohl der gute Tom seine Neuauflagen verkaufte.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @Synthman @Synthman
      Du widerlegst doch Deine eigene These. Bist Du nicht auch ein Deutscher Kunde?

  40. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Schade, dass die Diskussion hier jetzt von Beringher-Fans in Richtung Moral und „darf man Klonen“ geschoben wird. Dass Beringer eine andere Markmacht hat als AS und mit seiner breit angelegten Dumping- und Marketingstrategie kleinen innovativen Herstellern das Wasser abgräbt muss ich wohl nicht weiter erläutern. Darüber ist auf Amazona schon endlos diskutiert worden. Soll sich nur keiner beschweren, wenn irgendwann 90% der Synthis die aus dem Radio plärren flach und mittelmässig klingende Berlinger Produkte sind. Dann ist die Synthesizerwelle kommerziell ausgelutscht und die Gitarre feiert ihr nächstes Comeback. Wenn die Konkurrenz erstmal ausgeschaltet ist wird die Quailtät schon wieder auf das übliche Noisinger Nieveau zurückgeschraubt und die teuren Nerd-Entwickler gefeuert. Zufrieden? Können wir jetzt bitte wieder über den Poly-D reden?

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      costello RED

      Da wäre ich ganz gelassen: Einer der erfolgreichsten Synthesizer-Scores der letzten Zeit – die Musik zu „Stranger things“ von Michael Stein und Kyle Dixon – nutzt neben Eurorack und 5U Modularsystem den ganzen alten Kram: Jupiter 8, Korg 770 und Mono/Poly, Sequential Circuits Pro-One, Prophet VS Rack, ARP 2600 und Oberheim Two-Voice. Vieles aus dem Radio wiederum ist längst Software-basiert. Ich denke, es bleibt wegen der verschiedenen Bedürfnisse und unterschiedlichen Budgets weiterhin Platz für mehrere Synthesizer-Anbieter.

    • Profilbild
      TobyB RED

      Hallo PSV-DDV,

      ich kann dich verstehen. Ich würde als Wettbewerber einfach die Challenge von Behringer annehmen und meine Produkte besser und innovativer machen. Zum anderen, meine berufliche Erfahrung sagt mir, zufriedene Kunden sind eher bereit einen höheren Preis für innovative Produkte und Dienstleistungen zu zahlen. Wie gesagt, Bottom Race ist unsinnig und nicht nachhaltig.

      Ich frage bei Kundenimplementierungen als zweites immer nach der Retourenquote und der Kundenzufriedenheit :-D

    • Profilbild
      amyristom AHU

      „Soll sich nur keiner beschweren, wenn irgendwann 90% der Synthis die aus dem Radio plärren flach und mittelmässig klingende Berlinger Produkte sind.“

      Also das ist ja nun plakativer Quatsch. Mal davon abgesehen, dass die Sachen im Radio aufgrund Loudness Wars, Todkomprimierung und miesem Songwriting oftmals sowieso für die Tonne klingen, hieß es auch schon bei der Digitalwelle der End80er und 90er „das klingt im Vergleich zu den Originalen flach und mittelmäßig“. Das gleiche dann bei der Virtuell-analog Welle und der Softwaresynth-Welle. Und jetzt eben bei den Hardware-Clonen. So what? S.o. das hört spätestens im Radio aufgrund der zigfachen Effektkette Mix-Mastering-RadioIchKomprimierDichPlatt eh niemand mehr, ob da ein Minimoog, ein Arturia Minimoog V oder ein Boog dudelt. So what? Soll jeder das einsetzen, was seinem Budget entspricht und womit er sich gut fühlt und was ihn inspiriert.

    • Profilbild
      ynwa

      @psv-ddv, nein ,stimm so nicht enspricht auch nicht marktwirtschaftlicher und produktionswirtschftlicher Logik, Berhringer hatte früher im HW Synthesizermarkt genau wieviel % Marktanteil ?
      Soviel zur Marktmacht, genauso stand es mit der Expertise im Schaltungsdesing etc. bei Behringer, was Behringer gemacht hat ist keine Raketenwissenschaft, sie haben einfach ihr grundsolides Kaufmännisches Wissen eingesetzt, punkt.
      Wenn man Produktionen ,die im Radio gedudelt werden, bashen möchte, dann sollte man die VST und in-the-box Prduktionen bashen aber nicht Behringer dafür verantwortlich machen.

  41. Profilbild
    Rough

    Weiter oben wird bemängelt, dass das Layout nicht den graphischen Regeln entspricht, als Fachmann stimme ich dem zu, habe aber schon des öfteren Synths gesehen, die das auch nicht können, zum Teil viel gröbere Fehler gemacht haben – geschrieben wurde darüber kaum was, wahrscheinlich deswegen, weil kein Behringer drauf stand, nehme ich an.

    Habe Moog und den Model-D von Behringer hier, klingen beide fantastisch. Das Behringer alte Klassiker neu auflegt und zugänglich macht, empfinde ich als Segen, nicht als Scham. Für mein Empfinden ist dieses Handeln eher positiv für die Musikwelt und schafft neuen, kreativen Nährboden. Viele werden sich freuen, sich ein Instrument leisten zu können, was toll klingt und mit dem was anzufangen ist, ohne dass man gleich pleite geht.

    Zu guter Letzt handelt Behringer im Rahmen eines Zeitgeistes, der überall verbreitet und akzeptiert ist. Moog verliert sicher keiner seiner Kunden deswegen. Wenn man sich einen teuren Synth leisten kann, tut man das auch.

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      iggy_pop AHU

      @Rough „Weiter oben wird bemängelt, dass das Layout nicht den graphischen Regeln entspricht, als Fachmann stimme ich dem zu, habe aber schon des öfteren Synths gesehen, die das auch nicht können, zum Teil viel gröbere Fehler gemacht haben – geschrieben wurde darüber kaum was, wahrscheinlich deswegen, weil kein Behringer drauf stand, nehme ich an.“ — Mit Cousinen, äh.. mitnichten:
      .
      Nur für den Fall, daß Du meinen Kommentar zum Modal 002 bzw. 008 (diesem weißen da) nicht gelesen hast, hier noch einmal die ungekürzte Fassung im Director’s Cut: Er sieht aus, als habe ein an Spontantourette leidendes Kind mit einer Tüte Katjes Lakritze um sich geworfen.
      .
      Grauslich.
      .
      Man könnte direkt meinen, ich hätte eine Privatfehde mit Axel Hartmann — dem ist nicht so. Ich kenne Axel nicht persönlich und bin sicher, daß er ein ganz lieber Kerl ist (mindestens genauso lieb wie ich, wenn nicht sogar noch lieber), aber seine Designs habe ich noch nie gemocht (bis auf den Microwave 1, das sei hier gesagt, aber nur unter ästhetischen, nicht unter praktischen Gesichtspunkten).
      .

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @Rough Ja, aber ich verstehe einfach nicht wie man als große Firma so besch(eidene) Interfaces zulassen kann, wirklich JEDER Absolvent eines Graphikkollegs wird ein besseres Bedienfeld hinkriegen. Das wären noch 10 gut investierte Arbeitsstunden gewesen, und das Ding schaut einigermaßen aus. Aber so… Naja vielen wirds Wurst sein, steht ja B drauf, also immer her damit! Vom roten Schreck (Neutron) will ich gar nicht reden…

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      liquid orange AHU

      @Rough Habe auch einen Minimoog und zwei Model-D. Klanglich sicher vergleichbar, aber dann ist Schluss. Die Model-D sind ja schon rechte „Klapperkästen“, fummelig zum bedienen und billig im handling. Aber hey, für den Preis kann man nicht motzen. Darum:
      – Model-D für eine Einstellung die man ne Weile krachen lässt
      – Minimoog zum spielen und improvisieren.
      Beides hat seine Berechtigung :-)

  42. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Wir schreiben das Jahr 1981. Ein japanischer notorischer Billigheimer brachte den Korg Mono/Poly heraus. 4 Osc. para- oder monophon. Die „billige“ Moog Kopie, die höchstens eine Inspiration war, wurde von der Mehrzahl der Fachpresse verrissen. Klingt nicht wie ein Moog, vier Osc. wozu die Verarbeitung/Design uiuiui keine Speicher usw. Fast 40 Jahre später ist das Gerät ein gesuchter Klassiker und eine Legende – die meisten haben auch den Zahn der Zeit erstaunlich gut überstanden. Es würde mich nicht wundern, wenn der neue Behringer Poly-D den gleichen Weg geht. Erst Verriss, dann Legende. Das Zeug dazu hat er.

    • Profilbild
      costello RED

      Word! Aber jemand soll das bitte in 40 Jahren überprüfen. Ich werde das dann (aller Voraussicht nach) leider nicht mehr sein :-)

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      AMAZONA Archiv

      @ SynergyMan:
      Ich warte dann mal auf die PS-Serie von Noisinger…
      Was Du schreibst ist historisch einfach nicht zutreffend. Der Vergleich hinkt komplett.
      Korg hat damals keine Kopien amerikanischer Synthesizer gefertigt sondern eigenständige Konkurrenzprodukte die preiswerter und erheblich besser verarbeitet waren als die Ammikisten.
      Es ist ein riesen Unterschied ob man sich einen Synth einschliesslich Gehäusedesign und Namensgebung frisch und frei von der Konkurrenz zusammenkopiert (Behringer) oder ob man auf der Basis des vorhandenen Angebots eigenständige Geräte entwickelt (Korg).

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      AMAZONA Archiv

      SynergyMan,

      es gibt einige alte Kisten, deren Legenden- oder Klassikerstatus ich nicht nachvollziehen kann. Ich denke, diese Einstufung ist eher den Krämerseelen auf Ebay geschuldet, die selbst noch das lächerlichste alte Keyboard mit Begleitautomatik als legendäre Toprarität betiteln, um bei den Planlosen die dicke Marie abzugreifen. Scheint ja auch gut zu funktionieren, denn die Preissteigerungen macht irgendwie jeder mit, auch wenn sich die selben Leute dann anderswo gerne über die Preistreiberei beschweren. Geld stinkt nicht, wa.

      Ob der Poly-D ein Klassiker wird, wage ich mal sachte zu bezweifeln, lasse mich aber in einigen Jahren gern vom Gegenteil überzeugen.

      Welche Synths heutzutage tatsächlich Klassikerpotential haben, wäre doch vielleicht mal ein nettes Thema für eine Leserstory.

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      k-langwerkstatt

      @Tyrell Das mach dann wohl ich:-) Ich hab mir den Poly-D gestern bestellt und ich freue mich total drauf! Ich find den Preis mehr als gerechtfertigt, denn wo bekommt man so viel Minimoog für 700 Euro? Es ist auf jeden Fall der zweitbeste Minimoog, den es je gegeben hat und es ist exakt der Synth auf den ich gewartet hab. Vielleicht mag er ja ein hässliches Entlein sein (seh ich übrigens nicht so), aber den muss man doch einfach lieb haben. Und ja, es wird mein erster Behringer-Synth. Bei dem konnte ich einfach nicht widerstehen :-)
      Gerade die (ich sag mal das böse Wort) polyphonen Sounds in dem Video von NIck Batt haben mich absolut überzeugt.

  43. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Etwas off-topic aber …. wenn Behringer alle analogen Legenden durch hat, macht der dann digital weiter ? Die meisten FM Chips lassen sich noch käuflich erwerben oder es gibt brauchbare FPGA „Emulationen“.

    • Profilbild
      Joerg

      Sieht man doch was folgt:
      Die bringen die bestehenden Klone als Doppel-Klone raus, danach dann diese als 4 bis 8-Fach (Polyphone) Klone und dann diese als geklonte Klone der klone mit Speicherfunktion und Local-Off.
      —> sehr off Topic ;-)

      Für mich sind all die Kisten von Behringer, bei denen man keine Sounds abspeichern kann, ein No-Go. Nicht käuflich für mich bei meiner Arbeitsweise, bei der ich an mehreren Projekten gleichzeitig arbeite / arbeiten muß.
      Bis auf die Deepminds – aber die klingen (für mich) nicht.

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @synergyman: ja, Uli hat vor ein paar Monaten fpga-experten gesucht. Also kommt sicher irgendwann etwas digitales

    • Profilbild
      amyristom AHU

      Digitale Klone machen jetzt spontan für mich eher keine Sinn. Aktuell lebt Behringer doch von der Verheißung an den Musiker „Wir machen alte Kultgeräte, dies es wenn überhaupt nur noch zu Luxuspreisen gebraucht gibt in neu, klanglich gleichwertig und vor allem viel günstiger wieder verfügbar“ (jetzt egal ob die Klone klanglich gleich sind oder nicht, aber genau das ist doch das Marketingversprechen, worauf der aktuelle Erfolg von Behringer fußt.
      Und da bringt es doch nichts, z.B. einen DX7, Roland D50 oder sagen wir eine Korg Wavestation wieder als Klon auf den Markt zu bringen, die auch gebraucht derzeit nur für wenige hundert Euros erhältlich sind. Ein Klon von Behringer macht ja nur Sinn, wenn der Preisunterschied Original<->Klon möglichst groß ist (siehe Minimoog). So gesehen könnte er sich dann höchstens an z.B. den PPGs oder Waldorf Wave’s vergreifen. Aber für einen Behringer DX7, D50, Wavestation, JD800, usw. sehe ich nicht wirklich einen Markt.

  44. Profilbild
    Violator

    Der Poly-D hört sich nicht schlecht an!
    Trotzdem ist für mich bis dato der Creamware Minimax der beste „Minimoog Ersatz“ ever!
    Der Minimax ist ebenfalls polyphon, hat zwar keine Tastatur – brauchts aber auch nicht.
    >> And it sounds „phäääättttt“. <<

  45. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Mich ärgert ein bisschen, dass hir versucht wird, die Matriarchinteressenten (mit einem gelinde gesagt recht ähnlichen Konzept) abzuwerben. Darf man natürlich, ich finds nicht so toll.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Glaube ich nicht. Der Matriarch und der Grandmother werden von denen gekauft die Moog auf dem Synth sehen wollen und der Illusion erliegen nun endlich ein Model 15 vor sich zu haben. Behringer greift nur solche ab die sowas ähnliches immer mal haben wollten, denen es aber immer zu teuer war und ewig sein wird.

  46. Profilbild
    ZolloZ

    Also ich bin ja mal gespannt, wie der Poly-D sich „real“ anfühlt, verarbeitet ist und klingt (aus Videos alleine mach ich mir selten bis nie ein Bild bzw. eine Meinung).
    Mir gefällt, wie er aussieht, eher am Voyager als am Model-D orientiert (also nicht so ein Holz-Klotz).

  47. Profilbild
    lindenpfaffe

    699.-?? Ich habe ihn soeben von meiner Wunschliste gestrichen. Wenn er mehr als doppelt soviel wie der „D“ kostet, müsste er wenigstens doppelt soviel können. Nachdem ich mir sämtliche Videos angeschaut und alles verfügbare über das Gerät gelesen hab, bin ich zu dem Schluss gekommen das er das nicht ansatzweise kann. Bei dem Preis erwarte ich wenigstens echte Polyphonie, zudem ist das Gerät keine gänzliche Neuentwicklung sondern nur ein erweiterter „D“. Schade, aber das wird erstmal nichts.

  48. Profilbild
    synthasy

    Wollte mich hier eigentlich nur über den Poly D informieren und musste etwas überrascht feststellen, dass ich wohl mitten in ein Schlachtfeld mit Nebenschlachtfeldern geraten bin ;-)

    Mir kam nur noch Loriot mit dem Sketch „Das Bild hängt schief“ in den Sinn. Zu Beginn sah der Raum im noblen Haus doch recht ansehnlich aus, bis Loriot das Bild gerade rücken wollte.

    Übrigens habe ich mir trotzdem einen Poly D bestellt :-))

  49. Profilbild
    ZolloZ

    Eigentlich schon seltsam hier auf amazona.de: Wird ein neues Gerät vorgestellt, welches noch gar nicht erhältlich ist, laufen die Kommentare heiss und alle wissen alles schon bestens (egal ob dafür oder dagegen). Wenn das Gerät dann real erhältlich ist, schreibt niemand mehr Kommentare (da wohl alle schon wieder bei neuen Geräten, welche noch nicht erhältlich sind, ihre Kommentare zum besten geben).

  50. Profilbild
    ZolloZ

    Ich hab meinen Poly D seit 3 Tagen. Meine ersten Eindrücke:
    Sehr gute, stabile Verarbeitung. Sieht edel aus. Die Regler haben einen guten Widerstand und feine Justierungen sind möglich. Verarbeitung und Haptik = Sehr gut.
    Sound: Aus meiner Wahrnehmung und Erinnerung an den Minimoog nahezu identisch. Kraftvoller Moog-Sound. Auch der External-Input mit dem Envelope-Follower funktioniert tadellos.
    Der Poly D hat auch sämtlich Neuerungen des Reissue übernommen. Alles in Allem: Eine sehr kostengünstige Version des Minimoogs. Die ausserordentliche Haptik des Originals ersetzt er natürlich nicht und die Lebensdauer eines Poly D wird wohl nicht die des Originals erreichen.
    Zusätliche Features des Poly D:
    – Chorus: Klanglich sehr gut, leider keine Einstellungen möglich.
    – Distortion: Klanglich ok.
    – Highpass-Filter: Klanglich auf jeden Fall eine Bereicherung!
    – Vierter Oscillator: auch hier auf jeden Fall eine Bereicherung!
    – Paraphonie/Polymodus: Für mich absolut unnötig.
    – Arpeggiator/Sequenzer: Brauchbar, solange die Clock intern läuft, bei externer Clock etrem unstabil: Somit ganz klar ein „Minus“.

    Fazit: Kann gut anstelle eines MiniMoogs eingesetzt werden. Als Polysynth (paraphon) ganz klar nein! Als Arpeggio-/Sequenzersynth: ganz klar nein!

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