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Behringer Poly-D Minimoog Klon mit Keyboard

27. November 2019

Poly-D: Mehr Videos, mehr Sounds, mehr Minimoog

Behringers neuer Synthesizer-Clou Poly-D ist technisch und optisch eine Variation des Moog Minimoog und ergänzt damit den bereits am Mark etablierten Behringer Model-D um eine Variation mit Keyboard und vierstimmiger Paraphonie.

Es gab nach dem ersten Teaser-Video bereits eine Menge Mutmaßungen, ob der neue Minimoog-Klon von Behringer wohl mehrstimmig sei und wie er den wohl aussehen möge. Auf Grund all der in letzter Zeit erschinenen Expander-Versionen von Vintage Klassikern wie Behringer K-2 oder Behringer Pro-1 hatte aber zumindest niemand damit gerechnet, dass der Behringer Model-D Nachfolger in einer Tastaturversion erscheinen würde.

Was wir nun aber vom Behringer Poly-D in einem ersten Video sehen und hören, dürfte die Herzen vieler Synthesizer-Freunde höher schlagen lassen. Und auch unsere Behringer Synthesizer-Statusliste wurde für den Poly-D um eine Position erweitert – HIER KLICKEN

Behringer Poly-D ein Model-D mit Tastatur und mehrstimmig

Leider sind die Hard-Facts zur Unit noch nicht im Netz, wir werden aber zügig und regelmäßig diese News nachbessern. Eines ist aber jetzt schon eindeutig zu sehen. Der Behringer Poly-D scheint in den Maßen und der Oberfläche seinem Vorbild, dem Moog Minimoog Model-D, schon sehr nahe zu kommen. Außerdem verspricht der Name Polyphonie oder zumindest Paraphonie.

Die Videos zeigen ganz klar, der Behringer Model-D ist 4-stimmig paraphon, d. h. die 4 Oszillatoren können einzeln angesteuert werden, die Klangformung durch das Filter (VCF) und die Verstärkerstufe (VCA) wirkt dann auf alle 4 Oszillatoren gemeinsam.

Der Behringer Poly-D ist damit wohl exakt der Synthesizer, den sich die Synthesizer-Gemeinde bereits zum Erscheinen des Behringer Model-D gewünscht hatte.

Lieferbarkeit und Preis des Behringer Poly-D stehen noch nicht fest.

Inzwischen gibt es einige neue Behringer Poly D Videos, die den neuen Synthesizer ausführlich beleuchten:

Poly D YouTube Test von loopop

Und eine Poly D Vorstellung von Sonic Lab

Außerdem ein Poly D Demo-Song von Firechild

Der Behringer Poly-D im Einsatz für ein Demo-Video von Firechild.

Technische Spezifikationen des Behringer Poly-D

  • vier VCOs (Mono, Poly oder Unsisono spielbar)
  • 37 Tasten Keyboard
  • 24 dB LPF an den Minimoog angelehnt (Ladder Filter)
  • LFO
  • BBD Stereo-Chorus
  • Distortion
  • Chorus (Juno-60 Klon evt. TC-Entwicklung)
  • Analog Overdrive und Distortion
  • Panel wie beim Original klappbar
  • MIDI In/Out/Thru plus USB
  • Stereo- und Monoausgang
  • integrierter Arpeggiator
  • 32 Step Sequencer

Behringer Poly D oder Moog Minimoog

Für all jene, die sich nun fragen, wieso um den Behringer Poly-D so ein Hype ausgebrochen ist, dem empfehlen wir unsere umfangreichen Berichterstattungen zum Vorbild Moog Minimoog.

Der originale Moog Minimoog

Allen voran sei hier das Minimoog-SPECIAL von Theo Bloderer und mir empfohlen, aber auch die Testberichte zu den Moog-eigenen Nachfolgern Moog Voyager und der Neuausgabe Moog Reissue.

Interessant ist auch der umfangreiche Vergleichstest von Bernd Pfeffer, der den Minimoog mit Minimoog Voyager und Minimoog Reissue vergleicht.

Minimoog VST von Arturia

Damit ist aber noch nicht Schluss. Thomas Bechholds hat sich all den VST-Versionen des Minimoog angenommen und verglichen HIER KLICKEN. Weitere Minimoog VSTs, die wir getestet haben, findet ihr hier von Arturia und hier von GForce. Ebenfalls eine Perle ist der Report von JaZubi, der getestet hat, inwieweit ein Alesis Andromeda den Sound eines Minimoog zu ersetzen weiß.

Plus

  • 4-stimmig paraphon
  • mit Keyboard
  • Bedienoberfläche wie Minimoog
  • Full-Size

Preis

  • 699,- Euro
  • voraussichtliche Lieferung ab Januar 2020
Forum
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    psv-ddv  AHU

    Gute Idee, muss ich sagen. Zusammenkopiertes Design zwar, aber sieht aber garnicht mal soo schlecht aus. Nach dem Video zu urteilen scheint er mir auch ganz ok zu klingen. Für einen Minimoog allerdings etwas zu weich. Da fehlt anscheinend etwas Druck und Schneid. Auf jeden Fall scheinen da ein zwei gute Leute bei Behringer zu arbeiten. Wenn das nicht immer alles auf billig getrimmt würde könnten die richtig tolle Synths bauen.

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      Doc  

      Hallo psv-ddv,

      Nach den ersten 3 Sätzen dachte ich schon du wirst ez weich.

      Hast dich aber in der 2. Hälfte wieder gefangen.

      Dacht schon du hättest 2 Poly Ds vorbestellt. ;0)

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        psv-ddv  AHU

        Hi dillux, nee, das war schon so gemeint. Wenn beim Hersteller der niedrige Preis grundsätzlich Vorrang vor der Qualität hat, ist das für mich nicht preiswert.

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      TobyB  RED

      Hallo PSV-DDV,

      gruß aus Swindon. Du solltest dich auf der nächsten SB mal mit Pete Sadler aus dem Entwicklungszentrum unterhalten. Ich finde den Move mit dem Para D interessant und faszinierend. Allerdings finde ich nach wie vor das Klonen und Adaptieren betriebswirtschaftlich wertvoll, kaschiert aber nicht das Behringer/MT massive Probleme mit den Auslieferungen hat und bei der FW und Dokumentation nicht eben gut aufgestellt sind. Ich fände es gut, wenn ein angemessener Teil des Ebits von 2019 in die Produktion und Qualitätssicherung/Dokumentation fliessen würde.

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        psv-ddv  AHU

        Ja, die Unterhaltung fände ich auch spannend. Eine Kombination aus hochmotivierten Synthnerds und Grosskonzern hat aus meiner Sicht nur dann Potential, wenn der Konzern nicht den Spielverderber gibt und den Jungs zu früh das Wasser abgräbt. Hat jemand „Les Mans 66“ gesehen? Hervorragender Film, gleiches Thema.
        Mir hat mal jemand von UBehringers Leitprinzip erzählt: Die Technik ist sekundär. Solange es so aussieht wie das Konkurrenzprodukt aber billiger ist, verkauft es sich. Das haut den Enthusiasten im Konzern leider früher oder später die Beine weg.
        Grüße auf die Insel!

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          TobyB  RED

          Le Mans hab ich gesehen, herrlich unkorrekter Film ;-) Uli kann ja Prinzipien haben und die hat er auch. Nur ist es halt eben so das er und die Company drei Dinge bedienen, a) Will haben, b) das Musiker der Zeit wenig Kohle haben und c) cleveres Marketing mit Salesforce und Co macht.

          Aber, ein Bottom Race war noch nie gut. Was kommt wenn die durch sind? Und hier sind wird wieder bei Tradition und Moderne, Forschung und Entwicklung. Bei mir persönlich stellt sich hier ein Ermüdungseffekt ein. Den ich noch nicht mal spezifizieren kann.

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    Numitron  AHU

    Wow!!!
    Das ist eine überraschung!
    Bin froh, nicht den model d gekauft zu haben.
    Ich nenne ihn polly duster (nachdem ein user auf facebook zu „4d“ dolly buster synth schrieb)

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    Hectorpascal  AHU

    Super Ding! Den Model D behalte ich trotzdem. Ein bischen Bass und Gezirpe im Modularkontext mit 3 Oszis, dafür ist der „kleine“ optimal. Mods inklusive!

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    MichBeck  

    Strike! Sieht sehr gut aus. Und Tastatur war mehr als überfällig. Das Ding gehört auf die Bühne!

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    Doc  

    PWM, CV pro Osc, 2.Lfo… dann waers n Angriff auf Moogs Matriarch.

    Ok, ich nörgel hier auf hohem Niveau…

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    amyristom  

    Also so richtig begeistern tut es mich nicht. Von der „Polyphonie“-Seite her scheint es mir ein Matriarch-Klon zu sein (man nehme 4 OSC, die man auch mehrstimmig spielen kann, dann eben mit je einem OSC pro Note, alles durch 1 Filter, also klassische Paraphonie). Dazu nehme man dann (wahrscheinlich) den Juno60 Chorus-Klon von TC Electronics (der ja nun nicht wirklich gut oder nach original Juno60 klingt), eine Overdrive-Schaltung und den aus zog anderen Behringer Klons mittlerweile bekannten Sequencer. Und fertig.
    Nebenbei ist die Bezeichnung der Spiel-Modi ja schon witzig bzw. total nebendran:
    Mono = alle 4 OSC auf einer Note (das was man allgemein „Unisono“ nennen würde)
    Unison = je 2 OSC auf 2 Noten (das was man eigentlich Duophon a la Sub37 oder Odyssey nennen würde)
    Poly = 4 OSC verteilen sich auf maximal 4 Noten bei einem Filter (ich würde das eher paraphon nennen)

    Also wenn hätte ich mir jetzt hier eher einen richtigen polyphonen Model D gewünscht (mit 3 OSC pro Note und separatem Filter & Env pro Note) oder dann gleich einen Memorymoog Klon (die Curtis Chips hat Behringer ja dafür).
    So wirkt das ganze irgendwie wie mit heißer Nadel auf der Hälfte des Weges zum Ziel stehen geblieben und eher wie eine Art „Matriarch-Klon“, dem man die semi-modularen Patchpunkte weggestrichen hat.

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    chardt  

    Pure Vernunft hat wieder einmal gesiegt: Das Teil ist eindeutig paraphon und nicht polyphon. „Vier Oszillatoren, die man unisono und polyphon spielen kann“ -> Mono/Poly.

    Witzig ist, dass bei den paraphonen Klangbeispielen immer ein VCO in einer anderen Oktavlage ist als die anderen drei :-)

    Schaltungsmäßig kommt nicht sooo viel zum Model D dazu: Ein VCO, ein Chorus, ein Distortion – zusammen mit der Tastatur wären wir dann wohl bei 399 €. Allerdings sieht das Gehäuse recht aufwändig aus, also wahrscheinlich mehr als 400€.

    Für mich ist das ganze uninteressant: Wg. Platzmangel ist mir die tastaturlose Variante gerade recht, und die wirklich interessanten Erweiterungen wären für mich ein zweites Filter (gerne SEM-artig) und mehr Patchpunkte sowie mehr VCO-Sync und Xmod gewesen – insofern eine verschenkte Chance. (Eine VCO-Sektion à la Mono/Poly mit doppeltem Sync und Xmod hat schon was.) Aber wenn jetzt das Model D noch etwas günstiger werden sollte … Und für viele andere wird der Poly D wohl genau der richtige gepimpte Mini sein, endlich mit Tastatur und größer.

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    Henrik Fisch  

    So sehr ich auch nicht Fan vom MiniMoog bin (ja, das gibt’s), aber hier komme ich nicht umhin, eine gewisse Häme in Richtung Moog zu versprühen: Ja ihr lieben Schnarchnasen, so geht das! Das gleiche Design, dann aber von Moog stammend, hätte in der Fangemeinde von Moog und bei den Synth-Freaks Orgasmusorgien ausgelöst. Jetzt heimst diesen Ruhm wohlverdient und zu Recht (und abgeschwächt, ist ja nicht Moog) Onkel Behringer ein.

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      amyristom  

      Aber das ganze (plus ein paar Features und Patchpunkten mehr) gibts doch schon von Moog. Nennt sich Matriarch!

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        p_carp  

        ja der Matriarch ist jedoch nicht Poly sondern nur Para und klingt doch sehr eigen, habe ihn und gebe Ihn auch nicht mehr her;-) genau wie mein D und Voyager.

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            p_carp  

            Das war ein Zufall habe ihn in Uplegen erstanden, wollte ihn eigentlich nur testen und hatte auf Ebay kleinanzeiger gesehen da verkauft jemand einen und hat ein Laden in der nähe Oldenburgs. So bin ich dort hin und ja er hatte noch einen einzigen verpackt im Lager da habe ich dann zugegriffen

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          amyristom  

          Der Poly-D ist aber auch nicht Poly sondern auch „nur“ Para (wie der Matriarch). Also zumindest kommt das im Video sehr stark so rüber.

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        penishead  AHU

        Ja, habe den Matriarch schon vor Monaten vorbestellt und da hieß es, das er Anfang November geliefert wird. Denkste! Es gibt ihn immer noch nicht. Deswegen habe ich ihn wieder abbestellt. So einfach ist das! Das Geld ging jetzt an andere Firmen, unter anderem auch bißchen an Behringer.

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      k2600

      Der Moog SUB37 ist auch 2-stimmig paraphon, das klingt ja ganz interessant, er klingt dreckiger, wesentlich dreckiger.
      Aber: wenn ich den Sound wirklich brauch, nehm ich einen guten Polyphonen, weil ich das Ergebnis beim Spielen mit den Fingern besser steuern kann.

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    Ashatur  AHU

    Haidafetz sieht ja sehr chic aus. Auch wenn es nur Paraphonie ist finde ich es Klasse.

    Ich tippe auch von einem Preis zwischen 499 und 599 aber bei 599 bitte kein Holzimitat.

    Viele haben gewettert warum nach den Leaks es so lange gedauert hat bis was kam. Jetzt wissen wir es in aller Ruhe hat Behringer ein Gerät nach dem anderen gebaut und jetzt haut er eins nach dem anderen raus.

  10. Profilbild
    p_carp  

    Ohhhhh Ja,

    so langsam werde ich warm mit den B`s, und muss wirklich sagen das B bis jetzt wirklich ein guten Job geleistete hat (VC340) und man im Anbetracht des Preises einfach auch nicht meckern kann, im Gegenteil die Clone ergänzen die Originale einfach, und beide im zusammen spiel einfach geil.

    Z.b. SC Pro One Original mit B´s Pro-1 die ergänzen sich einfach und wenn dies beim Poly D genauso funst dann…………………………………………….. ???? ;-)

    Nur ob ich es wirklich über das Herz bringe meine Moogi`s mit einem B zu vergesellschaften, das wird sich zeigen.

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      Atarkid  AHU

      Ich kann Dir versichern das funktioniert einwandfrei ^^. Zwischen meinem Voyager und Mini stehen in einem kleinen Rack 3 Behringer Model D. Benutze die sehr gerne als Rhythmus-Sektion (Wobei sie dafür fast zu schade sind).

  11. Profilbild
    penishead  AHU

    Was ist nicht verstehe: Warum steht poly auf dem Gerät wenn er doch gar nicht polyphon ist. Kann mir nicht vorstellen, das Behringer das so falsch auf das Panel druckt. Müsste doch „para“ stehen. Gibt es da nicht noch Hoffnung, Leute?

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      psv-ddv  AHU

      Leider nein. Man sieht ja im Video, wie eng gedrängt die miniaturisierte SMD Schaltung zwischen den Bedienelementen sitzt. Ich glaube nicht, dass sich da viel mehr als 4 VCOs und ein gemeinsamer nachgeschalteter VCF/VCA Signalpfad unterbringen lässt. Das Teil Poly-D zu nennen ist wirklich etwas hoch gegriffen. Para-D würde es besser treffen.
      Theoretisch könnte auch Moog seine mit historisch korrekten through-hole Bauteilen aufgebaute Minimoog Reissue mit einem simplen Firmware Upgrade 3-stimmig paraphon spielbar machen. Die digitale Tastatursteuerung macht’s möglich. Moog are you listening?

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      Ashatur  AHU

      Naja technisch gesehen ist es nicht polyphon aber man kann mehrstimmig spielen wenn auch nur Paraphon und das ist schon Poly. Der Korg Mono/Poly heißt ja auch nicht Mono/Para ;-)

      Aber es lässt drauf hoffen das Behringer sich jetzt immer mehr auf Polyphon einlässt und wer weiß was noch kommen mag.

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        psv-ddv  AHU

        Das „Mono“ im Korg Namen deutet darauf hin, dass nur ein Teil der Klangerzeugung polyphon ist. Die Kombination aus „Poly“ VCOs und „Mono“ VCF/VCA ergibt halt Paraphon. Insofern ist Korg damals ehrlicher gewesen als Behringer heute.
        Der Name Poly-D ist etwas irreführend.

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          Ashatur  AHU

          Da sie ja jetzt auch den Mono/Poly klonen wäre Mono/Poly D auch schon Irreführend. Und Para D klingt auch komisch und da würde auch jeder an ein Paradigma denken.
          Aber wie schon gesagt erlaubt er polyphones spielen auch wenn dies durch Paraphonie erzeugt wird. Aber mehrere Noten zu einem Akkord zu Schichten bedeutet in der Musiklehre halt auch Polyphon. Nur ist halt die Paraphonie eine kostensparende Art um in einem Synthesizer Polyphonie zu erzeugen. Und da kann man jetzt auf technischer Seite Haare spalten.

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            psv-ddv  AHU

            Ich finde Para-D garnicht so schlecht. Sie fahren doch Moog damit in die Para-de ;)
            Hmmm, also Akkorde kann man auch mit einem echten Minimoog von 1972 spielen. Ist er deswegen polyphon? Was ist eigentlich dann der Polymoog? Fragen über Fragen, so ein dicker Haarschopf zum Spalten.

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              Ashatur  AHU

              Indem man die Osc’s zueinander verstimmt ja…aber kann man mit ihm auch Akkorde auf den Tasten greifen?

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                psv-ddv  AHU

                Richtig. Mit der VCO Stimmung. Verbreitet war es ja auch per Overdub Akkordfolgen aufzunehmen. Die haben dann 3 monster-fette VCOs pro Stimme. Das ist die Mühe wert und in Zeiten von DAWs und Midi auch ja kein größeres Problem mehr.

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                  Ashatur  AHU

                  Das könntest du dann auch mit ihm dann hättest du sogar 4 Osc’s :- p
                  Insofern sie so fett sind.
                  Aber lassen wir das jetzt mal mit der spalteterei ,sonst haben wir bald keine Haare mehr auf dem Kopf und einigen uns darauf das diese Paraphonie eine kostengünstige und der phattnes opfernde Möglichkeit ist Polyphonie zu erzeugen ;-p

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      ISE500  

      Penis,

      da hast du komplett Recht. Das ist Irreführung der Kunden. Für mich ist es nochmal ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob ich eine Taste oder vier Tasten gleichzeitig spielen kann (oder sehe ich das hier falsch beim neuen Moog?)

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        penishead  AHU

        Oh, danke das Du mich beim Namen nennst :-)
        Du kannst schon vier Tasten gleichzeitig spielen – jede nutzt eben einen OSC, deren vier vorhanden sind. That´s it.

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          ISE500  

          dann ist es genau was ich suche :)
          Ok, entschuldige bitte, kann dich auch Herr Head nennen :)

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    Emmbot  AHU

    Ich hoffe das ist kein TC Electronic June 60. Da TC ja auch bei Musik Tribe ist muss ich leider JA annehmen.

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        Marco Korda  AHU

        in den Soundbeispielen vom YT-Video finde ich den Chorus gar nicht übel.
        Zu erwarten, dass er klingt wie ein echter Juno-Chorus ist übertrieben. Steht ja nicht explizit dran, oder :-). Ohnehin ist der echte unvergleichlich gut.
        Für den Einsatzzweck hier macht er erstmal einen hinreichend guten Eindruck. Besser als ein schlimmes Reverb, das man nur noch wegschabten möchte

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        Saxifraga  

        Wie ich selber festellen konnte, klingt er nur bei falscher Beschaltung und unpassendem Abschluß-Widerstand schlecht. In meiner simplen Kette Boog->Chorus->Delay->Hall->Mischpult klingt er wunderbar.

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    iggy_pop  AHU

    Paraphon? Das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes.
    .
    Waren wir denn nicht alle froh, endlich nicht mehr pseudopolyphone Instrumente wie einen Korg Delta oder einen Mono/Poly oder einen Crumar DS-2 benutzen zu müssen, sondern komplette VCO-VCF-VCA-Strukturen pro Stimme zu haben?
    .
    Mit Volldampf zurück in die Steinzeit, denn merke: Früher war immer alles besser. Immer.
    .

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      Ashatur  AHU

      Ich finde selbst wenn der Paramodus nicht überzeugend sein sollte dann hat man trotzdem im Monomodus einen Miniclone mit Tasten und sogar 4 OSC und das zu einem bestimmt erschwinglichen Preis. Jetzt lasst und alle mal abwarten bis das Teil auf dem Markt ist und ausgiebig getestet wurde dann kann man noch immer wettern oder frohlocken.

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    Maxim  

    So richtig fetzen tut der Sound nicht, der Chorus klingt bescheiden in der Tat.
    Am meisten „fetzt“ die Optik.

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        Marco Korda  AHU

        Da wäre ich jetzt mal interessiert daran, was an der Optik denn deiner Meinung nach so scheußlich ist und was man daran hätte besser machen können?

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          psv-ddv  AHU

          Da hat Herr pop nicht Unrecht. Bei der Gestaltung des Panels hat man sich einfach mal den Graphik-Designer gespart. Die Schrifttypen sehen ungelenk aus. Beschriftung rückt teilweise zu nah an der Rand. Bei der Anordnung der Potis wurden die wichtigen Envelope Parameter eng zusammengerückt während die beiden Chorus Knöpfe und vor allem das Behringer Logo viel zu viel Platz haben, etc., etc…

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            Marco Korda  AHU

            Okay, so genau hab ich da gar nicht hingesehen, mir ging es um die Gesamtanmutung. Dazu würde ich sagen, dass das okay ist respektive gut gelöst.

            Die genannten Details machen für mich funktional keinen Unterschied und darüber hinaus muss man das Serienmodell abwarten. Es kann ja sein, dass es sich um einen Prototypen handelte, den man im Video vorgeführt hat. Das wäre zwar wiederum ungeschickt, aber mir ist das noch nicht mal aufgefallen, weil ich mich auf den Sound konzentriert habe.

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          iggy_pop  AHU

          Er sieht aus wie ein Boutique von Roland, mit etwas größerer Tastatur und Holz(?)Beplankung, ästhetisch völlig unausgewogen und unausgegoren. Alle Bedienelemente haben Schlagseite nach links hin, rechts ist kaum was an Funktionseinheiten — eine Entzerrung des Panels wäre dem Bedienkomfort entgegengekommen.
          .
          Aber der Model-D-Clown aus selbigem Hause sah auch schon unfreiwillig komisch aus, dito der kleine Rote da… wie hieß er noch?
          .
          Immerhin: Auch ohne daß Axel Hartmann seine Finger im Spiel hat, können Synthesiser kacke aussehen.
          .
          Oder okay, wenn einem das lieber ist.
          .

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            Marco Korda  AHU

            Vielleicht hast Du sogar recht und dennoch warte ich erstmal darauf, dass ich einen leibhaftig zu Gesicht bekomme, denn erst dann kann ich das objektiv beurteilen.

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              a.jungkunst  AHU

              Solche Ereignisse waren in 99 von 100 Fällen immer schreckliche Erlebnisse für mich. Die Haus- und Hoffotografen verstehen ihr Handwerk.

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    Paul

    Ganz schönes gerät und mit einen sequenzer, aber man kann keinen töne speichern. Das finde ich richtig schade.

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      analogrieche  

      Genau: Wieder ohne Speicherplätze, daher für mich leider kein Kauf. Schätze, das kommt dann in der nächsten Version – dann kann man die Basis-Entwicklung 3 x am Markt verkaufen.

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    calvato  

    …puh…. jetzt komme ich dann doch auch langsam mal in´s grübeln mir deinen B. zu kaufen…

    der olle minimoog war ja sachon immer mein großer traumsynth, aber
    ich fand den model D vom B immer etwas unsexy, so ohne tastatur. der hier könnte jetzt tatsächlich mal was für mich sein, zumal er sicher einige poly(para-)phone sounds gut abliefern kann, im video klang der chorus echt recht überzeugend (im gegensatz um TC-bodentreter).

    ich warte mal auf den preis…..

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      Hectorpascal  AHU

      Na dann sollte auch ein FW-Update für den normalen D kommen. Da bestehe ich zumindest drauf. Nur para und dann so ist abgezockt!

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      psv-ddv  AHU

      Ich fand den Chorus im Video jetzt auch nicht sooo schlecht. Allerdings ist das kein Kaufargument, da man eh problemlos jeden Chorus hinter den Synth hängen kann.

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        Hectorpascal  AHU

        Zustimmung. Mit Basteleien kannst du übrigens den D bis zum Voyager mit FM, PWM, Paraphonie über Gate/CV treiben. Mindestens das alles sollte im 4D drinne sein.

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        iggy_pop  AHU

        Wenn man erst einen Chorus an einen Synthesiser hängen muß, damit er einigermaßen überzeugend klingt, ist das in der Regel sowieso Augenwischerei und führt direktemang zurück zu Scheußlichkeiten wie Polysix, Juno 60 oder Juno 106 — mach da die Modulationssektion aus, und es klingt erschreckend dünn. Bei JX-3P und 8P macht man freiwillig den Chorus aus, weil der so furchtbar klingt — und nötig haben sie ihn sowieso nicht.
        .
        Konzepte dieser Art waren den Tintenpissern in der Buchhaltung geschuldet, die überall den Rotstift ansetzten, um 1981 ein Gerät mit X Features zum Preis Y auf den Markt bringen und konkurrenzfähig halten zu können — da vor beinahe 40 Jahren die Kluft zwischen den Lagern „Amateur“ und „Profi“ finanziell noch ziemlich groß und tief war, konnte man mit dieser Argumentation noch was reißen. Heute halte ich das für unnötig halbgar und unausgegoren — vor allem dann, wenn die Herstellungskosten in China pro Gerät nicht höher als ein durchschnittlicher Kinoabend sein dürften.
        .
        Da liegt es am Endverbraucher, höhere Ansprüche geltend zu machen — tut er es nicht, hat er es nicht besser verdient. In diesem Fall hält sich mein Mitleid in sehr engen Grenzen.
        .

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          lightman  AHU

          Wenn man immer nur Brot und Wurst vom Discounter ißt, hat man irgendwann vergessen, wie handgemachtes Brot vom Bäcker und Wurst vom Metzger mit Hausschlachtung schmecken kann, und wenn es einem dann mal nach besonderem Brot oder Fleischwaren gelüstet, ist der kleine handwerklich arbeitende Bäcker um die Ecke oder die seit drei Generationen betriebene Metzgerei vielleicht schon nicht mehr da.

          Deshalb finde ich es wichtig, nicht immer nur den niedrigsten Preisen nachzurennen, das tut auf Dauer nicht gut. Moog macht ihr Ding, Behringer macht sein Ding, und alle haben sie ihre Berechtigung auf dem Markt.

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          krautkopf  

          ach nöööö, bitte nicht Polysix und Juno auf eine Stufe stellen. Der Chorus im Polysix klingt scheiße und muss auch garnicht benutzt werden, ein einfacher, aber sehr gut klingender Synthy, finde ich. Der Juno klingt hingegen generell schlimm. Auch der 80er Chorus. Aber wer ihn braucht… Sorry an alle Juno Liebhaber! :) Ist NUR meine Meinung! :)

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            TobyB  RED

            Einspruch, der Chorus im Polysix wirkt auf ein Monosignal. Da bekommst du dann wirklich nur die leichte Verstimmung zwischen verzögertem und originalem Signal. Was man aber am Polysix durchaus brauchen kann. Ich bin zwar eher der EHX Chorus Geniesser. Setze aber Chorus, Phaser und Ensemble gerne ein. Wenn ich einen bratzigen 80ies Chorus/Ensemble brauche nehme ich gerne Boss RCE 10.

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              calvato  

              …also, wer den juno6 als „scheußlichkeit“ bezeichnet…. puh….

              naja, sound ist, wie immer, geschmackssache. in dem video klingt der polyD recht überzeugend, und der coup mit dem chorus ist doch ein netter bonus für alles, was über duophonie hinaus geht. und dieser klingt im video ziemlich gut. meine ich. aber vielleicht ist es doch keine geschmackssache und ich hab einfach keine ahnung. möglich wäre es.

  17. Profilbild
    index

    ….das der Synth paraphon ist, ist sagen wir ok, viel interessanter find ich die Tastatur und Gehäuse…
    auch mit Chorus (auch wenn nicht unbedingt nötig)
    ob man ihn wohl kaskadieren kann zu einem vorhandenen Behringer Model D?

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    Son of MooG  AHU

    Ich sehe den Poly D eher als aufgebohrten Model D mit 4 VCOs und Keyboard für 499,-€; den 4-Voice paraphonen Mode würde ich wie beim Korg Mono/Poly nur selten nutzen. Zudem könnte man mit vier Model Ds für ca. 1200,-€ ein echtes 4-Voice Polyphonic System aufbauen. Leider wurden der zweite Decay-Switch und die Patch-Buchsen vom Model D gestrichen, ansonsten wurde am Aufbau nichts verändert. Die Effekte und der Sequencer sind mir nicht so wichtig, daher werde ich auch meinen Sub37 weiter behalten und abwarten, was Behringer sonst noch alles in der Pfanne hat. Neben dem UB-Xa gibt es ja noch Gerüchte um einen DS-80 und wer weiß, welche Projekte noch kommen werden. Außerdem gibt es immer noch keinen Sampler…

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      Son of MooG  AHU

      Ich muss mich korrigieren: der Poly D hat doch einige Patch-Anschlüsse: CV-Inputs für VCOs, VCF, VCA und Mod.-Section, CV-Outputs für Pitch, Velocity und Aftertouch. Dazu noch V-Trigger und Sync In- & Outputs sowie ein Ext. Signal Input.

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    Atarkid  AHU

    Auf jeden Fall macht das Teil schon mal mehr her als die Popel-Boutiques von Roland mit ihren Kirmesklaviaturen. Vom Bedienungsgefühl ist man bestimmt wieder etwas näher am Original. Ob man die Teile letztendlich braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich mag die Behringer Model Ds, und der hier ist doch wirklich schnuckelig, oder nicht? ^^

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    klingend  

    Ich sehe schon – da wird es noch ganz andere Grinsegesichter geben, wenn erstmal Gerätschaften wie der 2600er, OSCar, VCX3, vielleicht noch Oberheim, … sichtbar werden.

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        TimeActor  AHU

        Ja sehe ich genauso. Das Bunte is nix für mich! Sorry…für mich zu affig – dürfen andere aber gerne auch anders sehen!
        Das Teil hier schaue ich mir mal an bzw. höre mal rein.

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        Dave the Butcher  AHU

        Naja, man hat jedenfalls nicht das Gefühl, dass durch die Länge der Tastatur plötzlich zu viel Platz am Panel ist und man da halt noch irgendwelche Knöpfchen draufgeklebt hat, so irgendwie schnell. Typo auch seeeehr seltsam, die optische Verdichtung und dann wieder völlige verödung (Chorus und seq) könnt ich mir nicht lange anschaun. Das alles ist beim moog natürlich auf völlig anderem Niveau. Man mag die Farben komisch finden, helfen aber enorm bei der Orientierung: Farbig Audio, schwarz Steuersignal/Utility. Das macht gutes Design aus; nicht bloß fürs Auge was sondern die Funktion klären und unterstützen.

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        Herr Mikrobi  

        Grenzwertig ist er auf jeden Fall, aber mir gefällt er wahrscheinlich genau deshalb.
        Wenn ich mir allerdings jetzt die Farben der Poly D Schalter genauer betrachte, frage ich mich ob dieser Farb-Clone nötig war.

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    k2600

    Hallo zusammen, nettes Toy, hoffentlich keine Tischhupe.

    Wenn ich meinen CS70-M (Bj. 1983) auf Unisono stelle, dann liegen 12 OSC mit eigenem Filter und VCA an, bei Akkorden wird dynamisch aufgeteilt. Das konnte ein CS70 schon 1983 – in Stereo. 6 unabhängige OSC/FLT/VCA mit unterschiedlichen Envelopes für rechts und links.

    Seit 2 Jahren hab ich einen SK30 dazugestellt und mit Keycode-Kabel verbunden. Lasst mich nachrechnen:

    SK30: 2×7-stimmig paraphon(Poly+Strings) + Orgel ebenfalls 7-stimmig + 1 Stimme Monosynth 2017 um 600 .- erstanden. Vermutlich bläst der allein das B-Toy schon weg.

    CS70-M: 6-stimmig mit 2 OSC/FLT/VCA Stereo oder 12 stimmig Stereo im Unisono mode, 1983 oder 1984 um umgerechnet DM 3000.- neu erstanden und jedes Wochenende auf die Bühne geschleppt. 1x Netzteil revidiert seit ich den habe. Der ist im Unisono Mode fast unschlagbar fett und echtstereo..
    Beide können über die Tastatur des SK 30 gespielt werden, der CS70 auch im Split mode 2/4 oder 4/2.
    Warum nur verspüre ich zuerst mal Gähnen bei den Behringers? Auch der Boog klingt nur tw. wie´s Original, sicher nicht besser, es fehlen die entscheidenden 5-10%.

    Ulli – wir haben bald 2020, bau endlich was Gscheit´s, Geiz war noch nie geil, abgesehen davon können das die meisten Musiker (hoffentlich noch) hören!

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    index

    ..ich vermute das tatsächlich der TC June-60 dort verbaut wurde, der ist wirklich etwas schwurbelig, für Gitarre gefällt er mir, aber für Keyboard ist er mir zu stark im Effekt

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    amyristom  

    Unabhängig davon, was man jetzt von dem Para-D / Poly-D halten mag, aber man muss zugeben, dass Behringer effektives Marketing echt drauf hat. Da wird dieser Synth nicht einfach nur per YouTube Video und Social Network-Eintrag gelauncht, nein, gleichzeitig berichten alle möglichen Synthesizer Plattformen darüber, Firechild hat genau auf den heutigen Tag passgenau ein passendes Video mit dem Synth am Start und auch Nick Batt von sonicstate wurde rechtzeitig mit einem Testmodell bemustert, so dass er es genau jetzt eben bereits live allen vorstellen kann. Wie gesagt, Marketing kann der gute Uli.

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      psv-ddv  AHU

      Richtig und ich habe Sorge dass, wenn mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, der Klang ihrer Schreie nur wenig beachtet wird.
      Es war vielleicht nicht die genialste Idee des Behringer Marketings den Synth von jemandem demonstrieren zu lassen, der massenhaft vergleichbare weil ähnlich aufgebaute Tracks mit einigen der besten Synths die je gebaut wurden online stehen hat.
      Im Firechild Video klingt das Teil ziemlich nach Plastik im Vergleich zum Output seines sonstigen Fuhrparks. Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass der „Poly-D“ bei ihm nach dem Abdreh des Videos nochmal zur Anwendung kommt. Aber was weiss ich schon.

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        amyristom  

        Die Tracks von Mr. Firechild pendeln halt immer zwischen Electro und 0815 Dancemucke. Ist halt sein Stil. Aber ich persönlich halte ihm zu gute, dass er die jeweiligen Synths damit besser in ihrem Klangcharakter demonstriert als es andere YouTubler mit schnöden Wellenformvergleichen oder Fieps-Pieps-Knarz-ich-drück-mal-etwas-auf-dem-Arpeggiator-rum-Sounds tun. Da hat man bei Firechild doch eher den Eindruck, einen umfassenderen Eindruck des eigentlich möglichen Klangs des Synths zu erhalten (oder besser: wie der Synth später in einem Track klingen könnte). Oder um bei deiner Formulierung zu bleiben: Wenn der Poly-D selbst in einem Video von Firechild noch nach Plastik klingt, dann sollte man aufmerksam werden.

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      Larifari  

      Die Videos wurden natürlich schon vor längerer Zeit produziert. Das ist aber meistens ganz normal und hat weniger mit Marketing zu tun. Die Presse/Influencer werden bemustert und ab dem xx.xx darf dann drüber berichtet werden. Synths, Videospiele, Filme..läuft überall so.

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        amyristom  

        Natürlich sind die Tester & Musiker bereits Wochen im Voraus bemustert worden und hatten für ihre Videos besagten „Sperrtermin“. Aber auch das gehört zu einer gut organisierten Marketing-Kampagne dazu: das zu organisieren, in die Wege zu leiten und zu koordinieren. Da nehme man nur mal den Release des Moog One als Negativbeispiel dagegen: der wurde veröffentlich und zu diesem Zeitpunkt gab es abseits von Moog selbst kaum bis keine Testberichte, kaum Videos anderer YouTubler. Das trudelte erst im Laufe EINES JAHRES so langsam alles von diversen Seiten rein. Mal ganz abseits gesehen vom Preisniveau: So macht man eben KEIN Marketing, so erzeugt man KEINEN Buzz/Hype um sein Instrument. Da muss man einfach eingestehen, dass hier die Marketing-Abteilung von Behringer viel eher ihre Hausaufgaben gemacht hat.

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          Findus  

          Genau – vom Matriarch gibt es auch erst seit einer Woche (ein übrigens fundierter) Testbericht im keyboards.de.

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    Tom Aka SYNTH ANATOMY  RED

    Ist jemand aufgefallen das die Rückseite des Poly D dem MatrixBrute extrem ähnelt. Vergleicht man beide wird es sehr offensichtlich. Klar der MatrixBrute hat mer Anschlüsse.

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      toneup  RED

      seit heute online Matrix Brute System V 2.0 mit coolen neuen Features, ich habe eigentlich die Hoffnung aufgegeben das da noch was kommt, aber da kam EINIGES Zeitpunkt in jedem Fall bemerkenswert

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      psv-ddv  AHU

      Das hat Behringer so wie vieles andere auch einfach vom Moog D Reissue kopiert. Nur das wichtigste leider nicht, den Klang. Alter Philippine!

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    Dave the Butcher  AHU

    Anscheinend lässt sich der Filter nicht über den Mixer in Sättigung/overdrive fahren. Das ist allerdings nicht gut. Klar, feedback geht über Kopfhörerausgang, aber die osc selbst fahren den Filter nicht laut genug an scheinbar

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      heimannrudolf  

      Es ist eben kein Moog-Klon, sondern ein eigenständiger „Behringer“. Letztlich basierend auf der Schaltungsidee eines Minimoog und der Paraphonie eines Korg Mono/Poly aber eben kein Polymoog o.ä.

      Aber dennoch – oder genau deshalb – werden hier wieder viele irgendetwas zum Meckern finden.
      Einfach selber entscheiden: Kaufen oder nicht kaufen.

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      amyristom  

      Da ist so einiges auch vom Behringer Model D zum Poly-D hin weggefallen:
      – die OSC haben nicht mehr den Drive im Mixer um das Filter hart anfahren zu können
      – der A-440 Schalter zum einfachen Tunen des Synths ist ersatzlos weggefallen. Da es auch kein Autotune mehr gibt, braucht man jetzt einen anderen Synth oder ein Stimmgerät um den Poly-D korrekt stimmen zu können
      – der Ext-In Regler kann kein „internal Feedback“ mehr sofern keine externe Audioquelle anliegt. Hier muss man jetzt also wieder manuell Kabel ziehen
      – kein separater Decay-Schalter mehr für Filter- und VCA-Hüllkurve

      Dazu kommen dann noch so einige kleine Unschönheiten, die so wirken, als hätte man da etwas übereilt gearbeitet. So wird z.B. bei polyphonen Spiel wohl OSC4 nicht aus der polyphonen Schaltung herausgenommen, wenn man ihn von der Tastatur abgekoppelt hat um ihn z.B. als LFO zu benutzen. So gibts dann dadurch ggf. Soundlöcher, weil er von der Tastatur noch getriggert wird, aber stumm geschaltet ist.

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    Larifari  

    Wenn das Teil wirklich 699 Dollar bringen soll finde ich das eindeutig zu viel. Den Minilogue xd gab es vor kurzem für 499 Euro.

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      heimannrudolf  

      Nö. Der Minilogue hat nur 2 VCOs – für 499,- € de facto sowie rechtlich abgesicherter Banküberweiung Inland gab und gibt es den hier definitiv nicht.

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        Larifari  

        Definitiv gabs den Minilogue xd ( mit seinen 8 Vcos ! seiner Multiengine ! und echter Polyphonie ) beim MS für 499 in der Aktion. Musste ich auch nicht überweisen, sondern konnte ich Bar vor Ort bezahlen und direkt mitnehmen.

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        Ashatur  AHU

        2 OSC’s pro Stimme das sind bei 4 Stimmen? Was ist dann mit dem Digitalen OSC dann müsste der XD sogar 12 Osc’s haben?

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          Larifari  

          Genau so sieht’s aus. Praktischer Nachweis : Die beiden Vcos muten, die Multiengine aufdrehen 4 Tasten spielen. 4 Noten werden ausgegeben. Finish

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    lightman  AHU

    Im Sonicstate-Video klingt der Poly-D schon recht nett, die Brutzelei im Mischer muß bei einem poly-para Minimoog-Verschnitt nicht sein, da brennt dir doch nur die PA durch. Einige der polyphonen Sequenzen, die Nick vorgeführt hat, haben mir gut gefallen, die Paraphonie ergibt dabei ganz nette „Wechseleffekte“ zwischen den Akkorden, erinnert mich an den Volca Keys (technisch, nicht klanglich). Auch die FM mit dem vierten OSC führt mit und ohne Distortion zu interessanten Ergebnissen.

    Tja nun… vom Klang her scheint der Poly-D was zu bieten und kann offenbar mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Mal sehen, wo sich Behringer preislich platzieren wird, es gibt ja immer noch den Minilogue, an dem man im Bereich Ü-400/U-1000 nicht vorbeikommt, und mit dem XD kriegt man eine Kiste, die den Poly-D funktions- und modulationsmäßig weit hinter sich läßt. Bei einem ähnlichen Preisniveau der beiden Synths würde ich mich wohl eher für den XD entscheiden, der kann klassisch knarzen, aber halt auch modern flimmern, tickern und schimmern, da kommt es am Ende darauf an, welchen Grundschnarr man bevorzugt.

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      psv-ddv  AHU

      Anmerkung: Mein obiger Kommentar bezog sich auf einen Facebook Link von „heimannrudolf“ der nun verschwunden ist. Darin wurde die Behauptung aufgestellt paraphon sei polyphon.

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        Larifari  

        Ich bin gar nicht mehr drauf eingegangen weil ich mir schon gedacht hab dass der link es nicht lange macht…danke aber für den seriösen SOS link, ich hoffe so wird auch der Unterschied zum Minilogue xd klar.

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      hejasa  

      @psv-ddv

      danke für den Link, habe mit großem Interesse weitere Artikel von Gordon Reid gelesen u.a. den, wie Polyphonie an einem Synth technisch erzeugt werden kann. Neu war für mich auch, dass der Mini Moog nicht über einen Trigger verfügt im Gegensatz zur Odyseey und vieles andere mehr über die unterschiedlichen Verfahren.

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    camarillobrillo  

    Irgendwie weckt der Poly D in mir die Erwartung, dass in spätestens 2 Jahren so etwas wie der Poly D M XL nachgelegt wird, mit größerer Tastatur, Patchmemory und irgendwo zwischen Poly D und Voyager XL angesiedelt.

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      amyristom  

      Ich rechne eigentlich fest damit, dass hier irgendwann ein Memorymoog Klon kommen wird:
      – die OSC Chips hat Behringer bereits (die berühmten Curtis Chips)
      – das Filterdesign haben sie ebenfalls (seit Model D)
      – und spätestens ab dem OB-8 Klon haben sie auch das KnowHow für digitales Auslesen der Potis und Speichern / Verwalten von Patches, usw. (eben seitens der Firmware alles, was man für einen richtigen speicherbaren Polyphonen so braucht)

      Da ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zu einem Memorymoog, der ja dann quasi eine Art „6 Minimoogs in einem und speicherbar“ darstellt.

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        Ashatur  AHU

        Haben sie nicht das Know how schon durch die Deep Mind Synthesizer 12 und 6? Die können doch auch speichern.

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          amyristom  

          Deswegen sagte ich ja auch „spätestens“. ;-) Chips sind also vorhanden, Filterdesign ist vorhanden, Firmware KnowHow ist vorhanden. Also quasi alle Voraussetzungen, daraus einen „Memoryboog“ zu basteln.

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    Saxifraga  

    Wenn’s nicht der böze Onkel Behringer gemacht hätte, würden alle GEIL schreien.
    Ich sehe hier einen Minimoog mit vielen Extras zum vernachlässigbaren Preis, verglichen mit dem Original von Moog. Da kann man nicht wirklich meckern.
    Mal sehen was Moot Booxle aus dem Ding rausholt.

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      Ashatur  AHU

      Ja genau, das hab ich auch schon oft gesagt. Wenn andere Firmen Moog und Roland klonen ist es es geil wenn Behringer es macht dann kommt der Moralknüppel aus dem Sack.

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      UKoPo

      Ja, diese Moralapostel bzgl. Behringer gehen mir hier echt auf den Sack! Gerade bzgl. der Synths macht mein Namensvetter gerade viel richtig (und das auch – aber nicht nur – wg. der Preise, die dazu aufgerufen werden).
      Roland/Moog/Korg etc. = die Guten vs. Behringer = der Böse ???
      Manchmal wunder ich mich nur, auf welchem Niveau hier kommentiert wird.

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      psv-ddv  AHU

      Neeneenee, das ist doch Schmurx. Die Diskussion hier ist bisher sehr stark auf die technischen und klanglichen Eigenschaften des Gerätes fokussiert. Moralthemen sind im Gegensatz zu anderen Beringher threads fast komplett aussen vor geblieben. Macht hier mal keine Märtyrer Nummer draus, nach dem Motto, der arme Behringer Konzern wird immer so ungerecht behandelt. Mir kommen die Tränen!

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        Ashatur  AHU

        Ja hier haste Recht aber bei anderen ging es teilweise schon ganz schön ab. Wie oft hab ich gelesen das es Moralisch verwerflich wäre das Behringer Roland Synths klont… Aber bei anderen Klonen von zb der 303 da habe ich sowas noch nie gelesen.

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    lectrolurch  

    Uli,
    was hast Du getan?
    Wegen Dir bin ich wieder rückfällig geworden.
    Wegen Dir wache ich nachts schweißgebadet auf,
    habe Albträume das mir der letzte MS-1, Pro-one und RD-8…
    weggeschnappt wird…

    Uli, es ist sooo geil, ich liebe Dich.
    Gib uns alles… Yeah.

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      Findus  

      Gute Besserung! Hör Dir Jade Wii‘s You Tube-Kolumne über Defining High Quality Leisure an – das hilft garantiert gegen diese Art der Zeitverschwendung.

  31. Profilbild
    Findus  

    Die polyphone Minimoog Model D App von Moog für ein paar schlappe Euros reicht völlig. Ach ja: und erst noch speicherbar.

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      Maxi  

      Finde ich als Alternative auch sehr gelungen! Hat außerdem die bessere Ökobilanz, ist mobil usw. Auf einem iPad kann man mit wenig Zubehör inzwischen viele begehrte Retro-Synths nutzen, sich mit den Features vertraut machen. Und Du hast den ganzen Kram nicht rumstehen, wenn die erste Faszination verflogen ist.

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        Hectorpascal  AHU

        Bist du sicher? Alleine der Akku ist doch schon Sünde und wenn die Serverfarmen für die Infrastruktur dazu kommen? Nix schönrechnen! ;)

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          Maxi  

          O. k., das gilt zumindest für die App, die man offline benutzen kann, und für Leute, die schon ein iPad besitzen und es zudem für viele andere Dinge viele Jahre lang verwenden. Ein iPad nur zur Verwendung dieser einen App zu kaufen, wäre sicherlich anders zu bewerten im Vergleich zum Behringer-Produkt mit allen Werkstoffen, Transportwegen, Energieverbrauch, Entsorgungsaufwand usw. Bei diesem Vergleich hätte das iPad dann auch keinen zusätzlichen Nutzen. Je nachdem, wie man den Vergleich konstruiert, kannst Du also recht haben.

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      lectrolurch  

      Für nen ALDI Moog isser zu gut verarbeitet,
      zumindest die Prototypen die man sehen konnte.
      Da is echtes Holz bei, die Bearbeitung mit Holz ist nun mal teuerer als ein Kunstoffgussteil.
      und die Klappfunktion ist nicht zu vergessen.
      Eigentlich fehlt rechts noch ein analoges Delay, wie im Neutron.

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    el-folie  

    Echt jetzt, tatsächlich 700.- Granaten??? Für 3 Oktaven, bischn Holz und 3 Zusatzfeatures?

    Interessanter Preis ;-) Dafür dürften sich das so manche zwei Mal überlegen, wenn man für knapp weniger als die Hälfte den D bekommt… mir ist da der doppelte Preis nicht so ganz klar, auch wenn das Teil natürlich irgendwie als „D in groß“ interessant ist.

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      el-folie  

      Nach meinem ersten Erstaunen über den Preis, der aufgrund der bisherigen Preispolitik so einfach nicht zu erwarten war, muss ich sagen, dass das Gerät phantastisch klingt.

      https://www.youtube.com/watch?v=cNRmifcTKDA
      Was der Mann da rausholt, ist aboslut top!

      Ich krieg zwar immer noch Zahnschmerzen ob der zu kurzen Tastatur, dem vertikalen Transpose-Schalter, den bunten Juno Knöppen und dem optisch rangetackerten Einheits-Sequenzer, aber es ist definitiv ein funktionierendes Paket.

      Der Poly D ist in dieser Zusammenstellung etwas Neues und so sollte man es wohl auch besser betrachten und mit dem ewigen Vergleichen aufhören. Minimoog ist Minimoog und Poly D ist Poly D… Da bin ich wirklich wirklich gespannt, was noch so kommt und hoffe auf einheitlicheres und funktionaleres Design.

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    AppleUser2015

    Behringer kommt mir nicht ins Haus und so wird es auch bleiben…
    Diese Firma ist ein Copy Übel… Und dann verkaufen sie das Zeug auch noch, obwohl es der letzte Mist ist… Mein Beispiel… Ein Kopfhörer. der vor kurzem das Licht der Welt erblickt hat und tja nach all den vernichteten Reviews innerhalb weniger Tage nach Release wieder verschwunden ist.
    Dann die berühmte Geschichte, wo eine Hardware 1 zu 1 kopiert wurde und dann gegen Gearslutz und Reviewer eine Klage auf den Weg gebracht wurde, obwohl das Teil 1 zu 1 kopiert wurde. Man konnte die beiden Geräte echt nicht unterscheiden. wenn auf dem anderen nicht ein Behringer Logo gewesen wäre… Nope… Diese Firma, die wirklich nur kopiert unterstütze ich nicht…
    Aber das hat damit zu tun, daß ich sogar damals, als ich noch einen C64 und Amiga und Apple hatte, niemals kopiert habe… Behringer ist eine gefährliche Firma…Es wird geistiges Eigentum von anderen Firmen aufgesogen um Klone zu erstellen und sie auf den Markt zu schmeißen…
    Beim Deepmind dachte ich, Behringer meint es ernst… Ne, es wird geklaut bis zum geht nicht mehr…Und alle fallen darauf herein… Damals haben sich viele aufgeregt, daß Behringer nur klaut…Das war Ender der 90ziger, Anfang der 2000er… Wenn was von Behringer kam, war es geklaut von Genelec usw… Heute geilen sich alle dran auf und finden das auch noch richtig gut…

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      tomk  AHU

      Deepminded ist zu sehr Mind, und somit kostenverbunden …
      da clont man lieber weiter, und wirft die Welt inflationär mit Bugs voll!

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      lectrolurch  

      Wer die Interviews mit Uli aufmerksam verfolgt hat weiß, das der Deepmind ein „Geschenk“ an Uli war. Es steckt also keine gezielte „Juno Clone“ Entwicklunmg dahinter.Das war auch der Grund für die lange Entwicklungszeit.
      Meine eigene Erfahung mit Preisdumping:
      da will man den Konsumenten etwas günstig anbieten weil man es gut meint…
      Die „Geiz ist Geil“ Mentalität kennt jedoch keine Grenzen,
      beim nächsten mal wollen sie es am liebsten geschenkt haben.
      Die Leute sind geizig und undankbar.
      Sie werden Dir vorrechnen was es zu kosten hat und machen für dich die Kalkulation.

      Leute, wir leben in einer verrückten Zeit in der jedwede Relation abhanden gekommen ist.

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        AppleUser2015

        Mir geht es nicht mal so sehr um den Preis. Damals hat Behringer wirklich alles geklont vom Compressor bis zu vollwertigen digitalen Mixer, der fast 1 zu 1 wie der Yamaha 01V ausgesehn hat, nur eben mit minderwertigen Teilen.Und so starben die Behringer Klone schnell vor sich hin. (Motorfader defekt, Display defekt usw…) Und so geht es nun weiter auch im Synth Bereich. Damals war Behringer das absolute nogo, da die Kopien einfach qualitativ nicht mit den Originalen mithalten konnte (Sei es nun der Lautsprecher, der vom Design 1 zu 1 von Genelec geklaut wurde oder eben das Digital Pult, wo Yamaha mehr als nur ein Vorbild war oder denken wir mal an die Analog Pulte, die auch „derb“ ge“copied“ wurden von na wer weiss die Firma:-) ) Wiegesagt und Behringer kann es ja nicht lassen…
        Da kommt ein biliger Behringer BH 770, der von außen original wie das Beyer pendant aussieht, aber eben absolut… Ich sags nett… suboptimal klingt. Er klingt sogar so schlecht, daß Behringer das Teil wieder von ihrer Hompage genommen haben…

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          AppleUser2015

          Und jetzt kommen halt unzählige Synth Klone, was für mich eine Frechheit für alle Hersteller ist, da diese all ihre Resourcen in die Entwicklung für solche Synth Meilensteine reingesteckt haben und Behringer klaut deren Ideen… Es braucht keine Entwicklung… Man zerlegt das Original und baut es nach, meistens mehr schlecht, als recht… Beim Deepmind dachte ich noch… Interessant… Behringer startet ihre eigene Synth Linie… Pustekuchen… Warum eigene Ideen entwickeln, wenn man doch so einfach die Baupläne verschiedenster Synths einfach auslesen kann und dank billiger Fertigung wieder auf den Markt werfen kann für günstiges Geld… Und es läuft ja… Die Leute wollen halt so tun, als ob sie einen Minimoog und co zu Hause haben für eben billiges Geld…. Sry, Ich werde das niemals unterstützen, da dahinter nichts ist… All die Arbeit, die Moog, Roland und co in ihre Produkte gesteckt haben, wird einfach nur billigst abgegriffen. Das ist die Philosophie hinter Behringer…Nichts selber entwickeln, sondern die anderen sollen brav all ihr Geld in die Erstellung neuer Synths und co stecken… Wenn es sich lohnt, dann klauen wir halt und bringen es noch billiger auf den Markt… No nicht mit mir,,,

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            AppleUser2015

            So um zum Ende zu kommen… Es gibt wirklich tolle Synths. wie von Novation, Dave Smith und mehr… Und auch Korg gibt sich Mühe mit ihre analogen Reihe… Sogar Roland bringt neue Konzepte…
            Der Minilouge XD ist z.b ein tolles Gerät… oder auch die Hybrid Varianten bei Roland… Dave Smith ist nach wie vor für mich ein Held der guten und preiswerten analogen Synths… Ich will keine Kopien…. Neue Konzepte im Verbund von analog und digital z.b reizt mich sehr… Ja sogar der eklige Novation Peak hat seinen Reiz…. Nein Behringer kopiert nur und das interessiert mich nicht mehr…. Die Zeiten waren gut, als der Minimoog und co die Synth Welt beherrschten, aber sry bei aller Liebe, wir leben im Jetzt und auch jetzt gibt es Synths,die eben neue Möglichkeiten schaffen… Behringer kopiert die Vergangenheit, aber ich hab genug von der Vergangenheit….Letztlich bleibe ich dabei Behringer ist eine schlimme Copy Paste Maschine, die sich einen Sch*** um die Arbeit kümmern, die hinter diesen ganzen Originalen steckte. Leider…

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              Tyrell  RED 2

              Danke für den Roman.
              Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Alle Synthesizer-Hersteller haben in den Jahren von den jeweiligen Vorbildern kopiert. Das ging mit ARP bei Moog los und hat bis heute nie aufgehört. Und Dave kopiert zum gefühlt hundertsten mal sich selbst.
              Fast alle amerikanischen Hersteller sind in den 80ern wirtschaftliche Opfer in dieser Copy-Schlacht geworden.
              Dazu kommen seit 15 Jahren die unzähligen VST-Klone, die gerne auch ohne Lizenz, Imitate anfertigen. Und auch die Novations Bass-Station war (mit 30 anderen Klonen) der Versuch, einer TB-303 Kopie. Warum Behringer dabei mehr polarisiert als alle anderen, hat am Ende vor allem mit dem Preis zu tun. Wenn man also schon den moralischen Zeigefinger erhebt, dann sollte man aufhören sich EIN schwarzes Schaaf rauszupicken.

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                Ashatur  AHU

                Dabei sollten viele froh sein das Musictribe die Curtischips wieder auf den Markt gebracht hat. Diese werden einigen Vintageschätzchen noch ein paar Jahre schenken.

                Und alle die meckern sollen sich ein paar Sätze dieser Chips kaufen und den Lötkolben schwingen und ihren eigenen Synth bauen. ;-p

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                  psv-ddv  AHU

                  Bei all der Begeisterung über die Curtis Wiederauflagen empfehle ich einen ernsthaften Klangvergleich. Nur weil die Schaltkreise integriert sind klingt eine Wiederauflage noch lange nicht wie das Original. Wurden die Originalmasken, Schichtstärken, Dotierungsprozesse, etc. angewandt? Es gibt bekanntermassen sogar feine klangliche Unterschiede zwischen OP-Amps ein und desselben Herstellers. Ein integrierter Syntheseschaltkreis ist erheblich komplexer als ein standard OP-Amp. Darüber hinaus haben sich die Produktionsprozesse in der Halbleiterindustrie seit den 70ger Jahren grundlegend geändert.

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                    amyristom  

                    Irgendwo bin ich mal über einen Klangvergleich CoolAudio vs. Curtis Original gestolpert und man konnte in dem Synth nicht mehr raushören, welche Stimme den CoolAudio Chip und welche Stimme noch den originalen Curtis Chip eingebaut hatte.

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                      psv-ddv  AHU

                      Danke Dir für den Link. Ich höre mir das mal in Ruhe an. Bin gespannt…

                    • Profilbild
                      psv-ddv  AHU

                      Habe es mir angesehen. Ich höre zwar Unterschiede (insbes. ab 3:28), finde es aber schwer anhand dieser Demonstration zu beurteilen, ob diese auch musikalisch relevant sind. Mal davon abgesehen, dass ich A/B Vergleiche schneller Abfolge in diesem Zusammenhang für wahrnehmungspsychologisch problematisch halte, irritiert auch das permanente Überblenden zwischen den Chipvarianten, da sich in der Überblendphase immer beide Sounds überlagern. Man hört schon anhand des entstehenden Chorus-Effektes, dass Unterschiede allermindestens im Stimmungsverhalten bestehen, da sich ansonsten eine reine Amplitudendoppelung ergäbe. Also bisher ergebnisoffen. das muss man dann wohl mal seriös durchtesten.

                    • Profilbild
                      el-folie  

                      @amyristom

                      Das ist aber kein Vergleich von Curtis zu Coolaudio…

                      Da das die neuen Curtis Chips sind vom Originalhersteller, werden die Dinger auch nahezu identisch klingen.

                      Konnte nichts zu Curtis vs. Coolaudio finden, aber wäre interessant.

                    • Profilbild
                      amyristom  

                      @el-folie: Womit du natürlich absolut Recht hast! Ich bin da mal auf der Suche nach Curtis vs Coolaudio drüber gestolpert und hab doch glatt übersehen, dass die Suche mir hier dann quasi Curtis vs OnChip Systems (eine Nachfolgefirma von Curtis Electromusic) ausgespuckt hat. Das hatte ich übersehen. Asche über mein Haupt!
                      Jedenfalls wäre in der Tat mal ein Vergleich zwischen Curtis vs CoolAudio Chips interessant!

                  • Profilbild
                    TobyB  RED

                    Hallo PSV-DDV,

                    ich weiß nicht obs von den Pints nach dem Fussball gestern kommt aber wer Chips klanglich vergleichen möchte, ohje. Das so weit weg von der Praxis. Was ihr meint und dabei rauskommt sind Äpfel und Birnen. Ich seh irgendwo am Firnament auch eine Blonde Elfe Mondscheinkupfer drehen. Der Chip wird an Hand einer Spezifikation( wie alle anderen Bauteile auch) ausgewählt und kommt in einer Schaltung zum Einsatz. Und was ihr mit euren Ohren macht, ist die gesamte Schaltung und deren Signalfluss bewerten. Und das hat nichts mit dem Chip zu tun. Und jetzt kommt noch Magie hinzu, die Komponentenauswahl, Platinendesign, Fertigung und der Abgleich Voodoo. Das hört ihr. Hat nichts mit dem Chip zu tun. Denn am Ende Tages steht da eine Baugruppe namens VCO, VCF, VCA.

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                      psv-ddv  AHU

                      @er-folie:
                      Guter Hinweis. Danke dafür! Ich finde den Vergleich alt vs. neu zwischen Curtis ICs auch interessant. Die haben ihre alten Produktionsmetoden sicher nicht beibehalten.
                      @Toby:
                      Kann durchaus sein, dass Du recht hast und es da grundsätzlich keine hörbaren Unterschiede gibt. Der Test im YT Video beweist weder das eine noch das andere. Ich sehe allerdings technisch keinen Grund, dass eine integrierte Schaltung bei unterschiedlicher Produktionsweise keine klanglichen Unterschiede hervorrufen könnte. Das muss dann eben in der selben Schaltungsumgebung beurteilt werden. Ich durfte mal einer Diskussion von Rundfunk-Servicetechnikern über die Eigenschaften verschiedener TL072 Produktionschargen beiwohnen. Sehr spannend. Halbleiter ist nicht gleich Halbleiter. Schau Dir mal die Spektrogramme von LEDs verschiedener Chargen aus gleicher Produktion an. Riesen Unterschiede.

                  • Profilbild
                    TobyB  RED

                    Hallo PSV,

                    ich hab mein Studium am Messplatz bei Siemens am Rohrdamm finanziert :-D Chargenstreuungen bei Halbleitern sind normal, auch dafür gibts eine DIN/VDE Schrift ;-) Ein guter Schaltungsentwickler berücksichtigt das bei seinem Schaltungsentwurf und Bauteilauswahl. Beim Abgleich einer Baugruppe am Messplatz hatten wir Kennlinien und Messpunkte, diese mussten erreicht werden. Anschliessend wurde die Baugruppe eingebrannt und Stichproben zur Alterungserprobung in die Klimakammer gebracht. Wenn ein bestimmter Ausschusswert überschritten wurde, gabs einen Stopp und dann hat die QA geschaut wo es klemmt. Das wurd dann abgestellt.

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                psv-ddv  AHU

                @Tyrell:
                Nun muss ich das Thema leider doch aufgreifen auch wenn ich es nicht gerne tue. Das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Behringer ist hier das einzige schwarze Schaf und zwar eines, dass seinen riesigen Schatten auf die ganze Weide wirft. Arp und Moog haben sich in den 70ger Jahren durch ihre Konkurrenz und trotz vereinzelter gegenseitiger Anleihen zu instrumentenbautechnischen Höchstleistungen angestachelt. Niemand der halbwegs bei Trost ist würde einen Lawsuit-Filter Arp2600 mit einem Moog Modular verwechseln. Weder klanglich noch gestalterisch oder bezüglich der Namensgebung. Die Firma Behringer hat ihr Geschäftsmodell seit den Mackie Skandalen lediglich verfeinert. Der Poly-D ist eine unverblümte bis unverschämte Kombination aus Moog, Arturia und Korg Designs ohne diese auch nur ein bisschen zu erweitern. Er dient dazu diese Anbieter durch Einsparungen von R&D und Produktionskosten mit Dumpingpreisen aus dem Markt zu drängen. Ich empfinde das als impertinent und respektlos gegenüber den Kreativleistungen der Konkurrenz.
                Das Ganze hat auch eine komplett andere Dimension als irgendein zu Liebhaberpreisen in Kleinserie gefertigter Boutique 808 Klon insofern stimmt Dein Vergleich nicht.

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                Larifari  

                Fun Fact : Novation hat in der Bedienungsanleitung zur Bassstation 1 explizite „tb 303“ Patches geliefert und dem ganzen eine ganze Seite gewidmet.

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                  Hectorpascal  AHU

                  Fun Fact: In England werden BassStation mk1 in den Müll geworfen und hier zum Teil noch in hohen Ehren gehalten. Diese ganze Diskussion lebt ohnehin zu 99% nur in unseren Köpfen und ist wenig rational. Weder sind Sammler/Museumspreise für alte Synths realistisch, noch sind sie für irgendeinen täglichen Anwendungsfall interessant. Alte weit zurückliegende Patente und Pioniersleistungen mit dem rein wirtschaftlichen Verhalten von Behringer zu vergleichen geht einfach nicht. Wenn ich bei allem was in meinem Haushalt steht erstmal eine Gedenkminute für die Erfinder und Entwickler einlegen müsste, würde ich freiwillig wieder in eine Waldhütte ziehen. Wenn es nach mir ginge sollte einem „Erfinder“ von wasauchimmer eine konkrete alleinige Nutzungsdauer zugesprochen werden um dann ins Allgemeingut überführt zu werden. Berufsmäßige Patenttrolle und ewig melkende Nachfahren von Erfindern braucht keiner.

                  • Profilbild
                    Larifari  

                    @Hectorpascal : Mein Kommentar war an Tyrell gerichtet und diente lediglich zur Untermauerung seiner Aussage zu frühen 303 Klonen und nicht dazu dich zu triggern.

                    • Profilbild
                      Hectorpascal  AHU

                      DAS war der Megatrigger! :) Ne, allet jut, hab selber damals versucht 303 Basslines mit der BS zu basteln und es kamen richtig gute Sachen bei raus. Die BS mk1 ist aber definitiv kein 303 Klon. Eher richtung Wasp, Stichwort Chris Hugget:
                      http://www.....-keyboard/

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          lectrolurch  

          Was Behringer damals so getrieben hat weiß inzwischen jedes Kind , das muss man nicht laufend wiederholen dass die Comps und Exiters…. nix taugten.
          Was er jetzt treibt ist ganz was anderes, die Synth- Hardware ist für den Preis ausserordendlich gut wenn man es mit anderen Herstellern vergleicht.
          Ich glaube wirklich jetzt wo Uli die Möglichkeiten hat verwirklicht er seinen Jugendtraum, der durch die SMD technik viel einfacher geworden ist.
          Es wird natürlich immer Leute geben die sich das Maul über Dich zerreissen wenn Du deinen Traum verwirklichst.
          Vielleicht liegts auch daran, dass ich so erz konservativ bin und gar keinen „neuen“ Synth haben will.
          Ich will „die alte“ analoge Technik haben, so viel gibts da auch nicht zu entwickeln. Die Schaltungen sind zum Großteil ähnlich und werden in neuem Gewand und mit neuen Modulationsmöglichkeiten versehen.Natürlich muss das Platinenlayout neugemacht weden, egal ob da eine Moog Kaskade drin sitzt oder nicht! Vergleich doch mal die Platine vom Minimog und vom Behringer D ob Du da noch Ähnlichkeiten entdeckst ;o)
          Dave Smith hat auch die Cems überal reingebaut, hat der sich damit selbst geklont? Viele haben diese Curtis verbaut das waren doch auch keine klons.
          ich finde so ein denken ziemlich schwarz/weis lastig.

  34. Profilbild
    lambik

    Vielleicht sollte man in Zukunft bei JEDEM neuen Behringer Synth zwei Kommentarstränge aufmachen. Einen, wo man sich ausschließlich über die technischen und musikalischen Eigenschaften des Gerätes auslässt und einen, wo man ungehemmt seine Meinung über das Geschäftsmodell und -gebaren von Music Tribe kundtut. Ach, was schreibe ich überhaupt…

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      hejasa  

      Gute Idee lambik, mein Lacoste Polo Hemd aus einem Urlaubshemd passte nach dem ersten Waschen meiner gerade geborenen Tochter perfekt, war aber farbecht geblieben, immerhin. Hat mich nicht aufgeregt, war darauf gefasst:-) War ja Lacoste auf dem Label, echt geil damals!
      Ich war früher nie Behringer Fan. Wenn ich über eine Behringer PA spielen sollte, sträubten sich bei mir grundsätzlich sichtlich die Nackenhaare und musste gerade wegen des Keyboard Sounds immer jemanden haben, der die Keys anspielte, um dem FOH an den Reglern zu drehen zu können und der war leider selten erfreut über mein Tun.
      Mit den Synthi Clones habe ich eine andere Einstellung zu Behringer entwickelt, die neutraler hinschaut. Ich blicke nicht mehr auf das Typenschild, sondern auf das gebotene.
      Den Poly D brauche ich allerdings nicht, wünsche aber allen, die ihn kaufen viel Erfolg und vor allem Spielspaß damit!

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        AppleUser2015

        Cool also wenn Behringer die jahrelange Arbeit anderer Synth Hersteller manchmal mehr schlecht als gut kopiert, ist es plötzlich ok… Ich denke bei PA muss man nicht denken… Denn geklaute PA Boxen mit ekliger Qualität sind halt keine „geklauten“ Synths… Sry Behringer hat schon immer kopiert was sie finden konnten. Analog, Digital Pults, Pa, und Monitore…und vieles mehr… Seltsam, daß sich Deine Meinung plötzlich ändert, wenn Behringer Synth Konzepte andere Hersteller 1 zu 1 kopiert…
        Doppelmoral Income

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          hejasa  

          @AppleUser2015

          im Falle des Model D und der Odyssey doppelmoralte ich gerne. Wenn ich schrieb „neutraler“ bedeutet dies, ich gehe nicht kritikloser mit Produkten vom Herstellern um, nicht nur mit denen von Behringer.
          Am Rande noch mein Bekenntnis zum Klonen: ich war in den Jahren, als ich anfing Musik zu spielen, selbst ein Kloner. Ich bzw. wir haben damals PA Boxen nachgebaut, weil diese samt Pult und Endstufen einfach nicht erschwinglich waren und mit der zu dieser Zeit üblichen Gesangsanlage war es vorbei, die reichten zur Beschallung einfach von der Lautstärke nicht mehr. Unterschied zu Behringer war einfach, es war kein Typenschild auf den Boxen. War aber auch nicht nötig, weil das Aussehen der Boxen preisgab, dass und was wir kopiert hatten:-)))
          Verwerflich oder doppelmoralig empfand dies damals niemand.
          Hinzu kommt, dass ich von jedem und jeder Firma annehme, dass sie sich technisch weiterentwickeln kann!

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    JensBee

    Wollte mir letztens mal so einen mechanischen Synthesizer von Herr Cristofori anschauen. Nennt sich glaube ich Klavier oder so.
    Bin also zum Musikladen und was sehe ich da? Alles nur Clone von Yamaha, Kawai, Blüthner usw. Kein Original.

    Gab dort auch kein Pro-One, kein WASP und kein Minimoog…..

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      psv-ddv  AHU

      Guten Morgen.
      Der Vergleich eines Cristofiori Flügels mit einem heutigen Yamaha, Blüthner, etc. entspricht dem Vergleich eines frühen Moog Modulars mit einem Alesis Andromeda.
      Die Geschichte des Klavierbaus ist gespickt mit Eigenentwicklungen und Patenten kleiner und grosser Hersteller.
      Diese Instrumente wären heute nicht so perfekt ausentwickelt, wenn es nur Klone des Urflügels gegeben hätte.
      Es hat sich daher sicher noch niemand darüber beschwert, dass Alesis das Prinzip der subtraktiven Synthese genutzt hat oder das der Andromeda Tasten hat und mit Strom betrieben wird.

  36. Profilbild
    Doc  

    Echt ez..

    Hier wird ueber den Preis von 699 € gejammert.

    Tastatur, groesseres Bedienfeld, Stereo Out.
    Viele Dinge die im Expander beanstandet wurden sind verbessert worden.

    Wir sind wohl zu verwöhnt…

    Der gute Uli versaut sich graad sein Billigimage….

    Schenkelklopfer… :=)

  37. Profilbild
    lightman  AHU

    Ich muß fairerweise sagen, daß ich seit Mitte der 90er einen Behringer SNR 2000 Denoiser und den Ultrafex II einsetze (den UF nur noch gelegentlich), sowie seit einigen Jahren einen BCR 2000-Controller, und nie Probleme hatte. Verarbeitung und Klangqualität der beiden Rackgeräte sind einwandfrei, die waren auch bei vielen Livegigs dabei und haben alles klaglos weggesteckt.

    Die beiden Behringer 19-Zöller und ein dbx 166a stellten das Maximum dessen dar, was ich mir seinerzeit leisten konnte. Ich wollte mit meiner Musik weiterkommen und habe eine pragmatische Entscheidung getroffen, die mich in die Lage versetzte, die ersten richtigen Tracks halbwegs rauschfrei und in passabler Qualität aufzunehmen und am Ende eine Platte zu veröffentlichen. Dafür bin ich der Firma immer noch dankbar, auch wenn ich ihren Geschäftsmethoden und der Klonerei kritisch gegenüberstehe.

    Wie ich schon angemerkt habe, macht die Dosis das Gift. Manchmal ist preiswert oder billig geboten, in einem anderen Fall will oder braucht man bessere Qualität und streut seine Investitionen entsprechend. Solange Behringer und ihr Niedrigpreisdiktum nicht zum Fetisch werden, ist doch alles okidoki.

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      Atarkid  AHU

      Man braucht sich wahrlich nicht dafür rechtzufertigen Behringer Geräte zu nutzen :)… Als bekennender Moogfan hab ich die „kleinen Brüder“ einfach dazugestellt. Passt prima! Dass man sich inzwischen bei jeder Behringer-Ankündigung dieses nicht enden wollenden Gesülze anhören muss, ist schon fast ermüdend. Ich wiederhol mich gerne: Wenn’s nix für einen ist, kauft man es nicht, fertig! Andauernd dieser Weltverbesserer-Shice.
      P.S der Zaquencer im BCR ist immer noch einer meiner Lieblingssequenzer :)

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        lightman  AHU

        Mir gehts um den alten Spruch, daß nicht alles Gold ist, was glänzt, und nicht alles Dreck, was dunkel ist. Man muß nicht das ganze Leid der Welt auf seine Schulter laden, aber es schadet nichts, wenn man die Augen offenhält und versucht, die Dinge nicht noch schlechter zu machen, als sie schon sind.

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          TobyB  RED

          Aus den Känguru Chroniken von Marc Uwe Kling: Und wenn ich einst im Bette sterbe, Wettbewerbe, Wettbewerbe.

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      Larifari  

      Die BCR hat bei mir auch alles überstanden was ihr aufgelastet wurde. Einen Expander, Vst oder Effekte in der DJ Software ansteuern – alles kein Problem. Flexibler kleiner Helfer.

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    Synthman  AHU

    Anhand der gesamten Diskussion weiß ich nun, warum der „Deutsche“ als der schwierigste Kunde der Welt gehandelt wird.
    Ich finde, dass Behringer alles richtig gemacht hat. Ob nun polyphon oder paraphon, der Poly-D wird seine Käufer finden…und das nicht wenige.

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      Ashatur  AHU

      Kritische Denkweise ist ja eigentlich auch nicht verkehrt. Aber man muss daran denken das in den letzten 20 Jahre soviel User nach Neuauflagen der alten Kisten gebrüllt haben.
      Und jetzt kommt Behringer und tut es und dann ist es auch wieder falsch weil es einfach Behringer ist. Ja Behringer hat schon einiges an Mist auf den Markt gebracht und ich war anfangs auch recht skeptisch obwohl ich mich gefreut habe aber als ichmir den MS 101 gekauft habe wurde ich positiv überrascht wie toll dieser klingt und für diese Preisklasse auch ordentlich gebaut ist.

      Ich finde man sollte diesen Geräten eine Chance geben bevor man Wettert. Wer das Geld hatmuss sich diese Kopien auch nicht kaufen aber es gibt immer noch Menschen die sich teuer einfach nicht leisten können oder Hobbymusiker die einfach nicht ihr gesamtes Ersparnis nur für die Musik auf den Kopf hauen möchten und genau hier wird Behringer seine Kunden finden und daran ist auch nichts verwerfliches.

      Denn geklont wurde schon immer. Dann ist zb AS auch Moralisch nicht vertretbar denn sie verkaufen auch ihre SEM Kopie obwohl der gute Tom seine Neuauflagen verkaufte.

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        iggy_pop  AHU

        „Kritische Denkweise ist ja eigentlich auch nicht verkehrt.“ — „Ach was?“ (Loriot).
        .
        Hier und andernorts gelten Kritiker als Spaßbremsen oder ewig nörgelnde Neider (Totschlagsargument No. 1) und Besserwisser.
        .
        „Und jetzt kommt Behringer und tut es und dann ist es auch wieder falsch weil es einfach Behringer ist.“ — Nein, es ist (in meiner Wahrnehmung) bedenklich, weil es i. d. R. den geklonten Originalen nicht gerecht wird und die Leute in den Entwicklungsabteilungen ganz offenkundig nicht verstanden haben, daß ein Instrument mehr ist als eine Ansammlung elektronischer Baugruppen. Ich habe auch nie mit Kritik am TTSH (und Artverwandtem), dem Deckard’s Dream oder dem Xerxes (?) gespart — hat also nichts mit B. zu tun.
        .
        Bei einem 303-Clone oder einer Trommeldose kann man so viel nicht falsch machen (es sei denn, man heißt Roland), aber nur, weil einer einen 303-Clone stemmen kann, heißt das noch lange nicht, daß er auch größere und komplexere Instrumente stemmen kann.
        .
        Daß ein Instrument als solches auch eine gewisse Wertigkeit hat, wird dabei ebenso übersehen. Hätte Bob Moog den Mini Moog nicht so gebaut, wie er ihn gebaut hat, wären heute nicht noch gut und gerne 10.000 der einst etwa 13.000 Exemplare unterwegs.
        .
        Aber macht Ihr mal.
        .

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          Ashatur  AHU

          Ja das stimmt die Wertigkeit wird wohl besser sein dafür kostet es auch mehr.
          Ihr solltet doch eigentlich froh sein das Behringer auch klanglich nur an 80 bis 90 % rankommt. So habt ihr mit euren Orginalen sogesehen noch das Monopol.

          Hätte ich mehr Geld würde ich mir bestimmt diese auch leisten aber mit Behringer hab ich jetzt die Chance wenn auch nur annähernd etwas von diesem Sound einzufangen.
          Aber Instrumente sind es trotz alledem wenn auch nicht auf dem technischen Niveau der Orginalen und dies ist mir auch bewusst.

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            iggy_pop  AHU

            „Ja das stimmt die Wertigkeit wird wohl besser sein dafür kostet es auch mehr.“ — Mein Mini Moog ist 41 Jahre alt, und in den 30 Jahren, die ich ihn habe, war er einmal in der Werkstatt. Wenn ich eines Tages gehe, weiß ich, daß er nochmal so lange funktionieren wird. Das nennt man „Nachhaltigkeit“.
            .
            Wer ständig Impulskäufe tätigt, weil ihm Anlaß genug geboten wird, wird sich nie die wirklich großen Träume erfüllen können, weil die Ressourcen auf dem Weg dahin verschleudert und Bedürfnisse nur kurzfristig gestillt werden.
            .
            Das sind dann die Störpuffer hier und andernorts, die diejenigen, die kritisch und konsequent genug waren, durchzuhalten, mit Gehässigkeit und Häme abstrafen.
            .
            Aber jeder muß selbst wissen, ob er billig oder vernünftig kauft — Du bist, was Du kaufst, und Du bist Dir selbst so viel wert, wie Du für Dich selbst auszugeben bereit bist. Oder so.
            .

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              Dave the Butcher  AHU

              „Wer ständig Impulskäufe tätigt, weil ihm Anlaß genug geboten wird, wird sich nie die wirklich großen Träume erfüllen können, weil die Ressourcen auf dem Weg dahin verschleudert und Bedürfnisse nur kurzfristig gestillt werden.“

              +1

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        Synthman  AHU

        Du hast offenbar den Text nicht verstanden…macht nix. Großartig finde ich auch deine Schreibweise des hier diskutierten Herstellers.
        Daher bin ich leider raus!

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    psv-ddv  AHU

    Schade, dass die Diskussion hier jetzt von Beringher-Fans in Richtung Moral und „darf man Klonen“ geschoben wird. Dass Beringer eine andere Markmacht hat als AS und mit seiner breit angelegten Dumping- und Marketingstrategie kleinen innovativen Herstellern das Wasser abgräbt muss ich wohl nicht weiter erläutern. Darüber ist auf Amazona schon endlos diskutiert worden. Soll sich nur keiner beschweren, wenn irgendwann 90% der Synthis die aus dem Radio plärren flach und mittelmässig klingende Berlinger Produkte sind. Dann ist die Synthesizerwelle kommerziell ausgelutscht und die Gitarre feiert ihr nächstes Comeback. Wenn die Konkurrenz erstmal ausgeschaltet ist wird die Quailtät schon wieder auf das übliche Noisinger Nieveau zurückgeschraubt und die teuren Nerd-Entwickler gefeuert. Zufrieden? Können wir jetzt bitte wieder über den Poly-D reden?

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      costello  RED

      Da wäre ich ganz gelassen: Einer der erfolgreichsten Synthesizer-Scores der letzten Zeit – die Musik zu „Stranger things“ von Michael Stein und Kyle Dixon – nutzt neben Eurorack und 5U Modularsystem den ganzen alten Kram: Jupiter 8, Korg 770 und Mono/Poly, Sequential Circuits Pro-One, Prophet VS Rack, ARP 2600 und Oberheim Two-Voice. Vieles aus dem Radio wiederum ist längst Software-basiert. Ich denke, es bleibt wegen der verschiedenen Bedürfnisse und unterschiedlichen Budgets weiterhin Platz für mehrere Synthesizer-Anbieter.

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        Hectorpascal  AHU

        Alte Sachen haben halt ihren Style und geben Inspiration! Damals am Kawai K4 habe ich mir immer vorgestellt ich wäre Jan Hammer am Oberheim Xpander. Heute funzt dat net mehr. Stranger Things ohne diese Mucke und Intro wäre m.M.n. auch nicht so ein Erfolg gewesen. Wie Star Wars ohne John Williams. Undenkbar! ;)

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        TobyB  RED

        Ich bin da auch gelassen und tiefenentspannt. Selbst der olle Carpenter hat seine Scores mit einem 5U Modulasystem und Korg / Roland Kram gemacht. Für die einen Klang das damals billig und nach Trash und heute geht der damit auf gefeierte Tourneen.

        Es wird immer beides geben. Hardware und Software. Trotz aller versuche alles digital abhandeln zu wollen, wird es weiter analoge HW neben VAs, Hybriden etc. geben. Nicht jeder ist Computer oder IT affin und nicht jede Musik braucht einen Rechner.

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      TobyB  RED

      Hallo PSV-DDV,

      ich kann dich verstehen. Ich würde als Wettbewerber einfach die Challenge von Behringer annehmen und meine Produkte besser und innovativer machen. Zum anderen, meine berufliche Erfahrung sagt mir, zufriedene Kunden sind eher bereit einen höheren Preis für innovative Produkte und Dienstleistungen zu zahlen. Wie gesagt, Bottom Race ist unsinnig und nicht nachhaltig.

      Ich frage bei Kundenimplementierungen als zweites immer nach der Retourenquote und der Kundenzufriedenheit :-D

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        Hectorpascal  AHU

        Ich kann dir aktuell sagen das der nun bereits zweite Model D keine Retour mehr bekommt. Such mal nach: „model d dreadbox multiple mod“. Du kannst sogar den Filter mit 6, 12, 18 und natürlich 24db ansteuern. :) Der Pro-1 hingegen bekommt nun doch eine Retour weil ich damit nicht richtig warm wurde. So ist es eben.

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          costello  RED

          Hi Hectorpascal, dass finde ich interessant, dass Du gerade den Pro-1 zurückschickst. Ich kenne das Instrument selbst noch nicht. Aber nach allem, was zu lesen und zu hören war, gehört der Pro-1 doch zu den durchaus gelungenen Adaptionen.

          • Profilbild
            Hectorpascal  AHU

            Das mag sein und ich war selber überrascht wie enttäuscht ich war. :) Mir gefällt nicht wie sich das Filter verhält und irgendwie empfinde ich den schlecht abgestimmt. Schnell laut und plärrig und wenns mal klingt fehlt der Regelbereich. Ich hatte nie das Original, kann mir aber gut vorstellen das der sich ähnlich verhält. Bin wohl doch eher der Roland Space-Blubber-Zisch-Typ, wobei, den MS-101 habe ich direkt im Laden stehen lassen und mich daheim mit dem Atlantis getröstet. Mit DM12, Neutron und D hat man Behringer schon ganz gut erfasst. Ein original Korg MS-20 ist unschlagbar und für den Wasp-Sound reicht mir die BassStation Mk1. Die geht vom gehörten auch in die Richtung.

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              TobyB  RED

              Ich hatte beim Amazona Event den Pro 1 angetastet und sehe den schon als brauchbar an. Ich hab beim antesten gedacht, ah dieser Sound braucht den FX und der etwas körnigen Waschbetonhall usw., so empfand ich auch den Behringer Pro-1 nur das der Sweetspot etwas enger war und ich meine mit dem Neutron auch die Klänge hinzubekommen. Beim Poly D ist für mich die Messe noch nicht gelesen. Entscheidend ist für mich die Verarbeitung und die Klaviatur. Auf den internen Chorus und die Zerre hätte ich verzichten können, zum Zwecke des Zerren und Rektifizieren hab ich diverse Tretminen. Chorus, ich habe mit Multi FX so 12 Stück. Von Mistress bis SE 70. Sequencer brauch ich auch nicht, weil wer dudelt denn so Steps ein? Ohne jegliches Feedback. Mit Oberkorn 3 und Squid bin ich da gut bedient. Anmerkung: Den Sequencer des System 8 finde ich auch gewöhnungsbedürftig. Weniger Features aber dafür besser fänd ich gut!

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          hejasa  

          @Hectorpascal

          Hallo, kann das Multiple „model d dreadbox multiple mod“ was immer das ist, nicht finden. Erbitte Link, danke!

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      amyristom  

      „Soll sich nur keiner beschweren, wenn irgendwann 90% der Synthis die aus dem Radio plärren flach und mittelmässig klingende Berlinger Produkte sind.“

      Also das ist ja nun plakativer Quatsch. Mal davon abgesehen, dass die Sachen im Radio aufgrund Loudness Wars, Todkomprimierung und miesem Songwriting oftmals sowieso für die Tonne klingen, hieß es auch schon bei der Digitalwelle der End80er und 90er „das klingt im Vergleich zu den Originalen flach und mittelmäßig“. Das gleiche dann bei der Virtuell-analog Welle und der Softwaresynth-Welle. Und jetzt eben bei den Hardware-Clonen. So what? S.o. das hört spätestens im Radio aufgrund der zigfachen Effektkette Mix-Mastering-RadioIchKomprimierDichPlatt eh niemand mehr, ob da ein Minimoog, ein Arturia Minimoog V oder ein Boog dudelt. So what? Soll jeder das einsetzen, was seinem Budget entspricht und womit er sich gut fühlt und was ihn inspiriert.

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        psv-ddv  AHU

        Man konnte es damals hören, man hört es heute – auch durch alle FX-Komp-Sendelimiterketten: Es klingt flach und mittelmässig im Vergleich zu den Originalen. Wann hört das endlich auf? Das Leben ist zu kurz für Mittelmässigkeit. Nicht das sie immer vermeidbar wäre, aber man sollte es doch nach Kräften versuchen.
        Nicht die 699 für den dritten Behringer sind der Preis den ihr bezahlt sondern die Lebenszeit, die ihr auch mit weniger und dafür besseren Musikinstrumenten verbringen könntet. Augen auf beim Synti-Kauf!

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          amyristom  

          Du versuchst mir also allen ernstes weiszumachen, dass du in der Lage wärst in einer aktuellen fertig abgemischten und gemasterten Produktion – ohne zu wissen, was da jeweils als Klangerzeuger eingesetzt wurde – raushören kannst, ob da 70er/80er analoge Synthesizer, VSTs / virtuell analoge oder aktuelle (SMD)-Analogsynths eingesetzt wurden? Ganz im Ernst, das kauf ich dir nicht ab!

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      ynwa

      @psv-ddv, nein ,stimm so nicht enspricht auch nicht marktwirtschaftlicher und produktionswirtschftlicher Logik, Berhringer hatte früher im HW Synthesizermarkt genau wieviel % Marktanteil ?
      Soviel zur Marktmacht, genauso stand es mit der Expertise im Schaltungsdesing etc. bei Behringer, was Behringer gemacht hat ist keine Raketenwissenschaft, sie haben einfach ihr grundsolides Kaufmännisches Wissen eingesetzt, punkt.
      Wenn man Produktionen ,die im Radio gedudelt werden, bashen möchte, dann sollte man die VST und in-the-box Prduktionen bashen aber nicht Behringer dafür verantwortlich machen.

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        psv-ddv  AHU

        Da hast Du durchaus recht, nur schrieb ich von der Zukunft und Du von Vergangenheit und Gegenwart.
        Ich sehe klanglich sowohl die größere Gefahr als auch das größere Potential bei VSTs, nur habe ich das Gefühl wir übernehmen uns thematisch wenn wir die Softwarebranche hier auch noch in den Poly-D thread reinbringen.
        Auch riecht mir das dann zu stark nach Whataboutism.

  40. Profilbild
    Rough  

    Weiter oben wird bemängelt, dass das Layout nicht den graphischen Regeln entspricht, als Fachmann stimme ich dem zu, habe aber schon des öfteren Synths gesehen, die das auch nicht können, zum Teil viel gröbere Fehler gemacht haben – geschrieben wurde darüber kaum was, wahrscheinlich deswegen, weil kein Behringer drauf stand, nehme ich an.

    Habe Moog und den Model-D von Behringer hier, klingen beide fantastisch. Das Behringer alte Klassiker neu auflegt und zugänglich macht, empfinde ich als Segen, nicht als Scham. Für mein Empfinden ist dieses Handeln eher positiv für die Musikwelt und schafft neuen, kreativen Nährboden. Viele werden sich freuen, sich ein Instrument leisten zu können, was toll klingt und mit dem was anzufangen ist, ohne dass man gleich pleite geht.

    Zu guter Letzt handelt Behringer im Rahmen eines Zeitgeistes, der überall verbreitet und akzeptiert ist. Moog verliert sicher keiner seiner Kunden deswegen. Wenn man sich einen teuren Synth leisten kann, tut man das auch.

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      iggy_pop  AHU

      „Weiter oben wird bemängelt, dass das Layout nicht den graphischen Regeln entspricht, als Fachmann stimme ich dem zu, habe aber schon des öfteren Synths gesehen, die das auch nicht können, zum Teil viel gröbere Fehler gemacht haben – geschrieben wurde darüber kaum was, wahrscheinlich deswegen, weil kein Behringer drauf stand, nehme ich an.“ — Mit Cousinen, äh.. mitnichten:
      .
      Nur für den Fall, daß Du meinen Kommentar zum Modal 002 bzw. 008 (diesem weißen da) nicht gelesen hast, hier noch einmal die ungekürzte Fassung im Director’s Cut: Er sieht aus, als habe ein an Spontantourette leidendes Kind mit einer Tüte Katjes Lakritze um sich geworfen.
      .
      Grauslich.
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      Man könnte direkt meinen, ich hätte eine Privatfehde mit Axel Hartmann — dem ist nicht so. Ich kenne Axel nicht persönlich und bin sicher, daß er ein ganz lieber Kerl ist (mindestens genauso lieb wie ich, wenn nicht sogar noch lieber), aber seine Designs habe ich noch nie gemocht (bis auf den Microwave 1, das sei hier gesagt, aber nur unter ästhetischen, nicht unter praktischen Gesichtspunkten).
      .

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      Dave the Butcher  AHU

      Ja, aber ich verstehe einfach nicht wie man als große Firma so besch(eidene) Interfaces zulassen kann, wirklich JEDER Absolvent eines Graphikkollegs wird ein besseres Bedienfeld hinkriegen. Das wären noch 10 gut investierte Arbeitsstunden gewesen, und das Ding schaut einigermaßen aus. Aber so… Naja vielen wirds Wurst sein, steht ja B drauf, also immer her damit! Vom roten Schreck (Neutron) will ich gar nicht reden…

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        penishead  AHU

        Ist ja wohl Geschmackssache! Ich mag den Neutron rein optisch und auch den Moog Grandmother und Matriarch. Sieht doch eh jeder anders.

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          iggy_pop  AHU

          Natürlich ist das Geschmackssache, ob ein Gerät rot oder grün oder blau oder gelb ist — wenn aber in so einem Miniformat die Übersichtlichkeit unter der Gestaltung leidet und die zu den Reglern gehörenden Klinkenbuchsen auf der gegenüberliegenden Seite zu finden sind und nicht direkt da, wo sie eigentlich hingehören, wird es mit der Ergonomie problematisch — erst recht bei so einem Winzling.
          .
          Dieses Konzept mit dem von den Reglern losgelösten Steckfeld fand ich auch schon störend beim Synton Fenix (deswegen hatte ich ihn mir nie bestellt oder auch nur in die engere Wahl gezogen) oder beim Anyware SEMtex.
          .
          “ JEDER Absolvent eines Graphikkollegs wird ein besseres Bedienfeld hinkriegen. Das wären noch 10 gut investierte Arbeitsstunden gewesen, und das Ding schaut einigermaßen aus.“ — Ja, aber a) hätte das extra Geld gekostet und b) hätte man sich Gedanken über die Nutzbarkeit des Instrumentes als solchem machen müssen. Womit wir wieder bei meiner Aussage weiter oben wären: Ein Instrument ist mehr als nur die Anhäufung elektronischer Baugruppen.
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      Marcel Halbeisen  

      Habe auch einen Minimoog und zwei Model-D. Klanglich sicher vergleichbar, aber dann ist Schluss. Die Model-D sind ja schon rechte „Klapperkästen“, fummelig zum bedienen und billig im handling. Aber hey, für den Preis kann man nicht motzen. Darum:
      – Model-D für eine Einstellung die man ne Weile krachen lässt
      – Minimoog zum spielen und improvisieren.
      Beides hat seine Berechtigung :-)

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    SynergyMan

    Wir schreiben das Jahr 1981. Ein japanischer notorischer Billigheimer brachte den Korg Mono/Poly heraus. 4 Osc. para- oder monophon. Die „billige“ Moog Kopie, die höchstens eine Inspiration war, wurde von der Mehrzahl der Fachpresse verrissen. Klingt nicht wie ein Moog, vier Osc. wozu die Verarbeitung/Design uiuiui keine Speicher usw. Fast 40 Jahre später ist das Gerät ein gesuchter Klassiker und eine Legende – die meisten haben auch den Zahn der Zeit erstaunlich gut überstanden. Es würde mich nicht wundern, wenn der neue Behringer Poly-D den gleichen Weg geht. Erst Verriss, dann Legende. Das Zeug dazu hat er.

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      costello  RED

      Word! Aber jemand soll das bitte in 40 Jahren überprüfen. Ich werde das dann (aller Voraussicht nach) leider nicht mehr sein :-)

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        TobyB  RED

        Was abzuwarten wäre! AmazonaAllstarSynthSeniors live auf der SB49. Und allen jungen Hipstern geht die Kinnlade runter! Inklusive Rock n Roll. Bar leer trinken und später mit den Groupies in die Kiste hüpfen. Das ganze Klischee. Was Ken Mac Beth kann, können wir besser! Ich gebe gerne den wilden Wikinger mit der Axxe und Boutiquen! Highlight, Wiedervereinigung und Verbrüderung mit Retrosound.

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        iggy_pop  AHU

        Du glaubst doch nicht im Ernst, daß diese Gerätegeneration eine auch nur halb so lange Lebenserwartung haben wird wie ein Mono/Poly. Da kommt nämlich die Wertigkeit ins Spiel: Etwas, für das man lange hat sparen müssen, um sich diesen Wunsch zu erfüllen, wirft man nicht so einfach weg. Bei einer Anschaffung, die keine großen Opfer erforderte, ist die Hemmschwelle bedeutend geringer.
        .
        Aber egal — genau das wird den Behringer in 40 zu einem hyperseltenen und gesuchten Sammlerstück machen. Kauft also rechtzeitig und in großen Mengen ein, Leute.
        .

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          amyristom  

          Das Wertigkeitsargument ist aber jetzt auch ein ziemlicher Tunnelblick mit eigenen Vorurteilen. Wer damals z.B. den Korg Polysix gekauft hat, hat auch nur dann heute noch ein funktionierendes Exemplar, wenn er seinerzeit rechtzeitig die interne Batterie rausgeworfen hat. Ansonsten hat die einem nämlich das Mainboard erfolgreich ins ewige Jenseits zerfressen. Soviel zu „damals war alles wertiger“. Wie lange ein heute hergestellter Boog oder auch von mir aus ein Moog One durchhalten werden, müssen die Geräte erst noch unter Beweis stellen. Ob die weniger lang durchhalten werden, weiß doch heute noch keiner.

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            iggy_pop  AHU

            Der Polysix ist ein ganz schlechtes Beispiel — zum einen mag ich ihn überhaupt nicht und bin da nicht ganz vorurteilsfrei, zum anderen war der schon damals mit dem Rotstift produziert und ganz gewiß nicht auf Haltbarkeit ausgelegt (das war der Prophet 5 allerdings ganz sicher auch nicht). Das war damals schon ein teurer Wegwerfartikeln, den jeder ganz schnell gegen etwas Besseres ausgetauscht hat, sobald es erschwinglich wurde (DX-7, vielleicht?). Deswegen sind viele Polysixes — wenn sie nicht gerade weggeworfen wurden — eingemottet im Schrank oder im Keller ganz still und leise den Säuretod gestorben.
            .
            Was den Polysix natürlich das Schicksal des Bolymoog vorwegnehmen läßt — die Anzahl der erhaltenen und spielbar gebliebenen Exemplare ist deutlich zusammengeschrumpft, was sich auch in der Preisgestaltung bemerkbar macht. Blöde ist nur, daß der Polysix zwar immer teurer wird (wie auch sein Konkurrent Juno 60), was ihn aber nicht automatisch zu einem klanglich besseren oder funktional leistungsfähigeren Instrument macht.
            .
            Auch, wenn viele das gerne glauben (möchten).
            .

            • Profilbild
              SynergyMan

              Naja der MonoPoly hatte meines Wissens keine Backup Batterien, der Säuretod konnte daher nur von den Caps her kommen. Der Rest ist in DIL Technik. Daher haben trotz Billigproduktion mehr überlebt als geplant. Der Behringer ist in SMD Technik gefertigt (weniger Korrosion, weil die Boards „gebacken“ werden), Caps lassen sich da regelmässig ebenso tauschen wie in DIL Technik und eine Backup Batterie sollte man ebenso tauschen können. Gleiche Voraussetzungen wie beim damals billigen Korg. Was macht Dich glauben, der ist in 40 Jahren weg ? Schließlich ist der teuer genug (ca. 700€). Das wird sich bei den billigeren Geräten um 300 Euro und weniger anders auswirken, aber bei dem Poly-D lohnen sich Instandhaltung und Reparatur wieder, weil eventuell billiger als Neuerwerb.

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                iggy_pop  AHU

                Ich rede nicht vom Mono/Poly, ich rede vom Polysix (und das aus Erfahrung), aber danke für die Belehrung — ohne Deine Anmerkung hätte ich womöglich die beiden Geräte durcheinandergebracht.
                .

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                  SynergyMan

                  Hol mal Luft. Das Du ein Experte in Sachen Synthesizer bist, steht außer Frage, aber Deine Einsichten, wie lange Elektronik und Halbleiter halten können, entsprechen einfach nicht der Realität. Auch ein grässlicher Polysix kann bei entsprechender Wartung (leider) uralt werden. Peace ?

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                    iggy_pop  AHU

                    „Deine Einsichten, wie lange Elektronik und Halbleiter halten können, entsprechen einfach nicht der Realität.“ — Das stimmt. Ich bin dafür berüchtigt, keine Ahnung zu haben, wovon ich rede. Ich bin Niederrheiner: Weiß nichts, kann aber alles erklären. Deshalb packe ich ja auch einen Lötkolben immer am falschen Ende an.
                    .
                    Im Ernst: Ich habe nicht von einem Polysix gesprochen, der regelmäßig gewartet wurde, sondern von einem Polysix, der über Jahrzehnte hochkant im Schrank oder sonstwo stand und dort leise vor sich hin gestorben ist — und das ist tausendfach geschehen. Auslaufende und -gasende Batterien (direkt über die Mainboards), platzende, leckende, eingetrocknete oder langsam vor sich hin ätzende Elkos, Tantals, die kurzschließen… landläufig nennt man das wohl „Kaputtstehen“.
                    .
                    Peace erst dann, wenn Du erst liest, dann denkst und *dann* schreibst, was *meinem* und dem allgemeinen Erkenntnisgewinn zuträglich ist, weil es in dem Zusammenhang steht, den ich klar und deutlich definiert habe.
                    .
                    Over and out.
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                      SynergyMan

                      Niederrheiner kann jedem passieren auch Dir Iggy. Wenn Du 40 Jahre einen Minimoog ungespielt eingelagert hättest, würde der heute auch jaulen beim Spielen (die Tastaturkontakte) und die wenigen Elektrolytkondensatoren würden auch schon Ihren Inhalt ergießen.
                      Und falls Du Dich jetzt wieder künstlich aufregst, weil ich Deinem Gedankengang begründet nicht folgen will, probiere es mal mit Toleranz, ist in unserem Alter drin, auch als Niederrheiner …. over anderen out ist kindisch.

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          TobyB  RED

          Hallo Iggy,

          Ich weiss es nicht, wie lange die Behringer Kisten haltbar sein werden. Die Wertschätzung oder Wertigkeit, hängt für mich persönlich nicht am Geld. Ich schätze meinen JDXi genauso wert von meinen DSI Pro8 Rev2 oder den Polysix. Die TR 8 genauso wie die Linn Drum. Ich habe aber auch nicht vor irgendwann oder irgendwas zu veräussern. Für mich sind das Werkzeuge und die behandele ich pfleglich und achtsam.

          Sollte ich in die Kiste steigen, das letzte Hemd hat nun mal keine Taschen. Wird sich einer meiner Neffen dem Zeug annehmen. Mal sehen wie lange die Synths dann noch leben.

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      psv-ddv  AHU

      @ SynergyMan:
      Ich warte dann mal auf die PS-Serie von Noisinger…
      Was Du schreibst ist historisch einfach nicht zutreffend. Der Vergleich hinkt komplett.
      Korg hat damals keine Kopien amerikanischer Synthesizer gefertigt sondern eigenständige Konkurrenzprodukte die preiswerter und erheblich besser verarbeitet waren als die Ammikisten.
      Es ist ein riesen Unterschied ob man sich einen Synth einschliesslich Gehäusedesign und Namensgebung frisch und frei von der Konkurrenz zusammenkopiert (Behringer) oder ob man auf der Basis des vorhandenen Angebots eigenständige Geräte entwickelt (Korg).

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        SynergyMan

        Ja ist ja alles richtig, aber ich meinte etwas anderes: der Korg wurde von der damaligen Fachpresse in die Moog Ecke geschoben und teilweise wegen der angeblich schlechten Verarbeitung verachtet. Heute weiß man es besser. Meine Vermutung ist, dass es dem Poly-D genauso gehen wird. Heute in die Moog Ecke und billig usw. Später trotzdem ein Klassiker, weil er eigenständiger betrachtet werden wird.

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      lightman  AHU

      SynergyMan,

      es gibt einige alte Kisten, deren Legenden- oder Klassikerstatus ich nicht nachvollziehen kann. Ich denke, diese Einstufung ist eher den Krämerseelen auf Ebay geschuldet, die selbst noch das lächerlichste alte Keyboard mit Begleitautomatik als legendäre Toprarität betiteln, um bei den Planlosen die dicke Marie abzugreifen. Scheint ja auch gut zu funktionieren, denn die Preissteigerungen macht irgendwie jeder mit, auch wenn sich die selben Leute dann anderswo gerne über die Preistreiberei beschweren. Geld stinkt nicht, wa.

      Ob der Poly-D ein Klassiker wird, wage ich mal sachte zu bezweifeln, lasse mich aber in einigen Jahren gern vom Gegenteil überzeugen.

      Welche Synths heutzutage tatsächlich Klassikerpotential haben, wäre doch vielleicht mal ein nettes Thema für eine Leserstory.

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      k-langwerkstatt

      Das mach dann wohl ich:-) Ich hab mir den Poly-D gestern bestellt und ich freue mich total drauf! Ich find den Preis mehr als gerechtfertigt, denn wo bekommt man so viel Minimoog für 700 Euro? Es ist auf jeden Fall der zweitbeste Minimoog, den es je gegeben hat und es ist exakt der Synth auf den ich gewartet hab. Vielleicht mag er ja ein hässliches Entlein sein (seh ich übrigens nicht so), aber den muss man doch einfach lieb haben. Und ja, es wird mein erster Behringer-Synth. Bei dem konnte ich einfach nicht widerstehen :-)
      Gerade die (ich sag mal das böse Wort) polyphonen Sounds in dem Video von NIck Batt haben mich absolut überzeugt.

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        amyristom  

        Hmm also da würde mich bei einem späteren Test (z.B. hier ^^) auf jeden Fall interessieren, wie sich der Poly-D auch klanglich im Vergleich zum Model-D, also den ersten Boog, schlägt. Es gibt ja schon Berichte die besagen, dass die Oscillatoren des Poly-D leiser im Mixer sind, also daher das Filter bei weitem nicht so hart anfahren können, wie das Model-D oder Ur-Minimoog können. Somit sind da schonmal Sounds, die beide anderen Modelle können, so nicht ohne weiteres beim Poly-D möglich. Dazu kommen dann noch weggestrichene Features wie A440-Hz-Stimmtontaste (somit brauchts für den Poly-D ein Stimmgerät oder anderen Referenzsynth zum Stimmen), fehlende separate Decay-Tasten für Filter und VCA, fehlendes automatisches Rückrouting des Ausgangs in den Filter, usw. So Dinge machen den Poly-D zumindest für mich nicht zur zweitbesten Minimoog-Version. Da bleibe ich dann doch eher beim Model-D und nehm nen anderen „richtigen“ analogen Polyphonen dazu.

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          hejasa  

          Ich werde warten, bis die ersten Model D bei Ebay zum günstigen Kurs versteigert werden, ersteigere dann zu meinen beiden zwei weitere und bau mir mittels Yarns einen echten Polyphonen. Paraphon kann ich dann auch, weil, wenn ich will, alle vier durch das Moogerfooger VCF über Mix out jagen werde:-)))). Sind doch schöne Aussichten auf einen neuen polyphonen Moog, oder? Das Patch nenne ich dann Polypara-Dies-is. 12 Oszillatoren, 12 VCA und acht Hüllkurven sind etwas feines, leider nur ein VCF im moogerfoogerfall, ob es klanglich nutzt, ich werde es hören, ernsthaft!!:-))))

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            SynergyMan

            Ich wage eine Prognose: Du wirst enttäuscht sein. Als ich meinen ersten memoryMoog hatte, freute ich mich erst unheimlich, dann musste ich aber frustriert feststellen, dass 6 Minimoogs im Arrangement alles totschlagen. Es gab Ausnahmen, wurde aber die Regel und der Memory musste gehen. Ein tolles Instrument, aber Moog und polyphon ist ein schwieriges Thema.

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              psv-ddv  AHU

              6 Minimoogs im Arrangement sind kein Problem.
              Switched on Bach klingt ja auch super (ein mit dem Model D eng verwandter Moog Modular). Das Problem ist, das der Memorymoog kein polyphoner Minimoog ist, sondern ein Curtis basierter Polysynth der bis auf den Filter nichts mit dem Minimoog zu tun hat und dessen Klang allgemein als zu sperrig bekannt ist. Aber schick sieht er aus.
              Cooler Forum-Name übrigens!

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                SynergyMan

                Guter Einwand mit switched on Bach. Aber da wurde auch mit Linien gearbeitet und nicht mit Flächen. Das gibt mehr Spielraum in der klanglichen Bearbeitung. Gerade bei Flächen war die „Ausbreitung“ des Memomoogs schwer zu bändigen.

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                  psv-ddv  AHU

                  … und das ist wiederum ein guter Einwand von Dir.
                  Block-akkordisches Spiel ist in der Tat nochmal eine andere Nummer als kombinierte Melodielinien.
                  Meiner Erfahrung nach sitzt aber auch das dann mit einem Minimoog (Overdubs) verträglicher im Arrangement als mit dem Memorymoog.
                  Mit ist allerdings nicht ganz klar warum das so ist.
                  Andere Curtis-Polis sind da nicht so schwierieg und an den 3 VCOs pro Stimme liegt es auch nicht unbedingt.

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              hejasa  

              ja, ich kenne die Schwierigkeit, sowohl einen Mini- als auch einen Memorymoog im Arrangement so zu platzieren, dass sie nicht alle Frequenzen zu matschen. Ohne ein saubere Entzerrung und Panoramaverteilung gibt es nur Mulm.
              Es gab mit Mini und gibt auch mit dem Model D ein anderes Problem. Beide verlieren Noten bei schnellem und unsauberen Spiel. Warum, habe ich im Link von psv-ddv gelernt, beiden fehlen die Trigger. Der Unisono und Polymode des Poly D werden diesen Nachteil ausgleichen, aber zu Lasten der Ausdrucksfähigkeit.
              Gordon Reid schreibt dazu, zitiere sinngemäß: „der Mini Moog kann besser Flöte (artikulieren), nur nicht so schnell wie die Odyssey“ spielen. Flöte imitiert spielen sollte man auf letzterem gar nicht erst in Erwägung ziehen, obwohl im Originalhandbuch des ARP ein solches Patch vorgesehen ist:-)))

  42. Profilbild
    SynergyMan

    Etwas off-topic aber …. wenn Behringer alle analogen Legenden durch hat, macht der dann digital weiter ? Die meisten FM Chips lassen sich noch käuflich erwerben oder es gibt brauchbare FPGA „Emulationen“.

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      Joerg  

      Sieht man doch was folgt:
      Die bringen die bestehenden Klone als Doppel-Klone raus, danach dann diese als 4 bis 8-Fach (Polyphone) Klone und dann diese als geklonte Klone der klone mit Speicherfunktion und Local-Off.
      —> sehr off Topic ;-)

      Für mich sind all die Kisten von Behringer, bei denen man keine Sounds abspeichern kann, ein No-Go. Nicht käuflich für mich bei meiner Arbeitsweise, bei der ich an mehreren Projekten gleichzeitig arbeite / arbeiten muß.
      Bis auf die Deepminds – aber die klingen (für mich) nicht.

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      Numitron  AHU

      @synergyman: ja, Uli hat vor ein paar Monaten fpga-experten gesucht. Also kommt sicher irgendwann etwas digitales

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      amyristom  

      Digitale Klone machen jetzt spontan für mich eher keine Sinn. Aktuell lebt Behringer doch von der Verheißung an den Musiker „Wir machen alte Kultgeräte, dies es wenn überhaupt nur noch zu Luxuspreisen gebraucht gibt in neu, klanglich gleichwertig und vor allem viel günstiger wieder verfügbar“ (jetzt egal ob die Klone klanglich gleich sind oder nicht, aber genau das ist doch das Marketingversprechen, worauf der aktuelle Erfolg von Behringer fußt.
      Und da bringt es doch nichts, z.B. einen DX7, Roland D50 oder sagen wir eine Korg Wavestation wieder als Klon auf den Markt zu bringen, die auch gebraucht derzeit nur für wenige hundert Euros erhältlich sind. Ein Klon von Behringer macht ja nur Sinn, wenn der Preisunterschied Original<->Klon möglichst groß ist (siehe Minimoog). So gesehen könnte er sich dann höchstens an z.B. den PPGs oder Waldorf Wave’s vergreifen. Aber für einen Behringer DX7, D50, Wavestation, JD800, usw. sehe ich nicht wirklich einen Markt.

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        Larifari  

        Seh ich ähnlich. Trotzdem scheint die Digitale Küche ja angelaufen zu sein. Wahrscheinlicher wäre evtl. ein starker Hybrid. Digitale Fpga OSCs..analoge Filter. Scheint ja aktuell im Trend zu sein.

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        Hectorpascal  AHU

        Yup! Ich sehe auch nur noch einen Markt für mehr Funktion und Qualität. Wenn Behringer in die 2000€ Klasse einsteigen würde und dann wirklich gut abgestimmte und auch eigenständige Geräte liefern würde, ich wäre dabei. Ein DM12 MK2 mit mehr Bumms, schnelleren EG’s, Multimode-Filter und zwei bis vier (Sample) Oszillatoren wäre top! Diese Remakes nutzen schon jetzt extrem ab und den 200+ Thread hier bezeichne ich mal prophetisch als Zenith. Nun geht es abwääääääärts! P.S. Die Hölle friert zu, nun besitze ich Arturias VC7 für 200€ im BF-Deal. Da freu ich mich fast mehr drauf als auf die Behringer 303 die morgen kommt. :)

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          hejasa  

          mehr freuen würde ich mich, wenn UB mechanische Instrumente klonen würde; ich suche seit Jahren nach einem bezahlbaren Hohner D 6. Ein klonen meines damaligen Wurlitzer Pianos wäre auch wünschenswert.
          Andererseits ein geklonter Waldorf Wave wäre für mich eine Überlegung wert!
          Auf den OSCar warte ich noch!

  43. Profilbild
    Violator  

    Der Poly-D hört sich nicht schlecht an!
    Trotzdem ist für mich bis dato der Creamware Minimax der beste „Minimoog Ersatz“ ever!
    Der Minimax ist ebenfalls polyphon, hat zwar keine Tastatur – brauchts aber auch nicht.
    >> And it sounds „phäääättttt“. <<

  44. Profilbild
    Dave the Butcher  AHU

    Mich ärgert ein bisschen, dass hir versucht wird, die Matriarchinteressenten (mit einem gelinde gesagt recht ähnlichen Konzept) abzuwerben. Darf man natürlich, ich finds nicht so toll.

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      Hectorpascal  AHU

      Glaube ich nicht. Der Matriarch und der Grandmother werden von denen gekauft die Moog auf dem Synth sehen wollen und der Illusion erliegen nun endlich ein Model 15 vor sich zu haben. Behringer greift nur solche ab die sowas ähnliches immer mal haben wollten, denen es aber immer zu teuer war und ewig sein wird.

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          hejasa  

          Ich habe den Artikel zur Matriarch in der Keyboards gelesen. Wer den Poly D mit der Matriarch gleichstellen will oder von Imitat spricht, verwechselt Äpfel mit Birnen. Gemeinsam haben beide nur eins, vier Oszillatoren und die Paraphonie.
          Wenn ich Interesse an einem der beiden hätte, würde ich die Matriarch vorziehen.
          Schon alleine aufgrund der 90 Patchpoints lassen sich mit der Matriarch Sounds erzeugen, die mit dem Poly D gar nicht möglich sein werden. Der für mich wichtigste Unterschied besteht aber im Filter und dessen Möglichkeiten, die der Poly D überhaupt nicht bieten kann!
          Trotzalledem, Keyboards gibt einen Verkaufspreis von 2249,– Euro an und dabei kommen mir andere Gedanken!

  45. Profilbild
    ZolloZ  

    Also ich bin ja mal gespannt, wie der Poly-D sich „real“ anfühlt, verarbeitet ist und klingt (aus Videos alleine mach ich mir selten bis nie ein Bild bzw. eine Meinung).
    Mir gefällt, wie er aussieht, eher am Voyager als am Model-D orientiert (also nicht so ein Holz-Klotz).

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