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Marktübersicht 2020: 55 Synthesizer unter 1.000,- Euro (bis 4-stimmig)

Wenn es interessiert … hier findet ihr unsere letzte Auflistung zum Thema aus 2018.

Vor beinahe 20 Jahren ist AMAZONA.de auf die Forschungsreise zu den unendlichen Weiten des Sounduniversums gestartet.

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In dieser Zeit haben wir viele Eintagsfliegen, kurzlebige Sternschnuppen, aber auch Überraschendes wie ein Comeback klassischer analoger Synthese erlebt und hier ist kein Ende abzusehen. Wir erleben gerade, wie Borgs mit ihrem Schlachtschiff DM12 einen Frontalangriff auf die Vereinigte Föderation der Synthesizer-Hersteller fährt. Und mit sich mit ihrem Cubus Neutron, zu einem neuen Kreuzzug anschicken.

Zugegeben etwas überdreht, aber da Geschichten und Gerüchte immer die Rauchfahnen der Wahrheit sind, steht uns im Jahr 2018 ein heißer Sommer bevor und wir werden Abschied nehmen müssen von einigen Raumgleitern aus den Charts.

Korg Odyssey Modul

 

Wir starten auch gleich mit den Korg Odyssey Modulen. Auch hier gab es, geneigte Leser erinnern sich, eine kontroverse Diskussion. Von totaler Ablehnung bis Abfeiern war alles drin. Dennoch seit der Einführung sind für die Desktop-Varianten einige Tage vergangen und sie haben sich etabliert. Korg war so clever, die Module in 3 Varianten anzubieten, was nicht unbedingt heißt, man benötigt alle. Dennoch, hier gilt es, seine Lieblingsvariante unter den drei Modellen zu wählen.

Korg MS-20 Mini

Korg ist mutig – der Korg MS-20 Mini beweist es! Schrieb Moogulator dem MS 20 Mini ins Jahrbuch. Und so steht es da geschrieben. Der Korg MS-20 Mini ist die Wiedergeburt des MS-20. Mit all seinen Vor und Nachteilen. Die Synthese war zum Zeitpunkt des Erscheinens klassisch und im Jahre 5 nach Neuauflage ist sie es immer noch. Der MS-20 Mini kann ein guter Startpunkt sein, um patchen zu lernen und den Sprung in die modulare Welt zu schaffen.

Doepfer Dark Energy III

Doepfer Dark Energy 3

Der Dark Energy II muss nun seinem Nachfolger weichen, dem Dark Energy III. Auch der Dark Energy III ist ein echter bayrischer Synth, er mag gemütlich und genehmigt sich 30 Minuten Aufwärmzeit, bis er stimmststabil ist, Zeit für ein halbes Helles. Der Dark Energy III ist für alle interessant, die gerne von und zu modularen Systemen patchen.

Hypersynth Xenophone

Der Hypersynth Xenophone ist in dieser Auflistung eigentlich ein Exot, da er Steroide unter der Haube hat. Unter diesen leidet Bedienung etwas. Wer das Maximale hier rausholen will, benötigt einen Editor. Was Look Mum, No Computer schon widerspricht. Unterm Strich haben wir dennoch einen Synth, der tief drückend aus dem Keller bis zu engelsgleichen Glöckchen kommt.

Analogue Solutions Leipzig S

Leipzig-S, jetzt mit integriertem Sequencer

Tom Carpenter ist schon ein Unikum. Auf der einen Seite ist er ein Vintage-Synth-Besitzer und haut auf der anderen Seite konsequent vollanaloge Synths mit einer Geschwindigkeit raus, die man nicht mehr in Sol, sondern Warp angeben muss. Wer „fetten“ britisch analogen Sound mag, wird hier fündig.  Der Leipzig S kommt hier in klassischer VCO-VCF-VCA-Struktur umgesetzt und hat sicher Anleihen bei Moog und Co. Dennoch kommt der der Leipzig S anders daher und sieht einige Dinge neu.

Roland JD-Xi

Mein erster für AMAZONA.de getesteter Synth und er tauchte in der Statistik 2017 in dieser Rubrik auf,  weil er eben auch eine ausgewachsene analoge Sektion an Bord hat. Hier noch einmal der Test zum Nachlesen. Auf der anderen Seite waren JD-Xi und JD-Xa (vielleicht ungerechtfertigt) keine großen Erfolge. Am Ende entscheidet der Konsument was ankommt oder was nciht ankommt. Ob der JD-Xi den Sprung in die TOP 15 dieses Jahr schafft, bleibt abzuwarten.

Der JD XI ist ein kleiner kompakter, perfekt als Einstiegssynthesizer und in Verbindung mit dem Digitalteil und dem Sequencer auch eine Setup-Ergänzung. Da hat sich seit der letzten Firmware-Version einiges getan hat.

Moog Minitaur

Ein Veteran in dieser Chart ist der Moog Minitaur. Mit immerhin sechs Jahren hat er sich seine Fangemeinde erspielt und man muss über den Sound nicht viele Worte verlieren. Das Ladder-Filter ist das klangbestimmende Merkmal aller Moogs. Was darüber hinaus erwähnenswert ist, sind der USB-Anschluss und die Editor-Software. Moog wäre nicht Moog, wenn der Minitaur der letzte Monophone unter 1.000,- Euro wäre, der analoge Hype, der eigentlich kein Hype mehr ist, brachte uns Werkstatt 01, Moog Mother 32, DFAM und in Bälde das Subharmonicon, welches mit seiner Klangerzeugung aus Moog-Sicht einen Paradigmawechsel darstellt, auch wenn es mit dem Moog-Filter daher kommt.

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Arturia MiniBrute 2

Ein weiterer Newcomer ist der Arturia MiniBrute 2, der dank seiner erweiterten Features gute Chancen hat, ganz weit oben zu landen. Falconi schrieb hierzu: ”The times, they are a-changin.” Und das stimmt auch ein Stück, zwar hat er nur 1 ½ LFOs, aber das Parker Steiner Filter / Sallen Key Filter ist sehr erfrischend und hat einen hohen Brutzelfaktor. Die ersten Tests auf der SuperBooth 18 waren vielversprechend, weshalb wir den Arturia MiniBrute 2 jetzt schon mit Vorschusslorbeeren versehen.

Analogue Solutions Nyborg 24

Analogue Solutions Nyborg 24 ist durch aus ein Hybride. Wir können diesen monophonen Synth sowohl komplett über MIDI ansteuern oder eben über CVs. Highlight dieser Maschine ist das Lowpass-Filter, welches auch modulieren kann. In Verbindung mit der Modulationsmatrix, die von beiden Oszillatoren gespeist werden kann, haben wir einen Synth für Percussion, Bass, Lead und Arp mit dem Prädikat Vintagesound.

Waldorf Pulse 2

Als Logbucheintrag für den Pulse 2 hielt Kollege Schröder fest: „Was den Klang angeht, so kann der Pulse auch heute, 17 Jahre nachdem er das erste Mal ertönte, immer noch richtig TIEF beeindrucken. Einen mächtigeren, härteren und staubtrockeneren Bass muss man suchen.“ Auch der Autor dieser Zeilen muss dem Waldorf Pulse einen Must-have-Faktor zusprechen.

Novation Bass Station 2

Die Geschichte wiederholt sich, wie schrieb Chris Pfeil, „Die Ur-Bass Station wurde damals als vermeintlicher TB-303-Clone vermarktet, hatte aber trotzdem gute Qualitäten als Bass- und Lead-Synthesizer.“ Kommt dem aufmerksamen Leser bekannt vor und ich erinnere mal an die Diskussionen, die Novation damals auslöste. Die BS2 ist für Novation ein back to the roots Synthesizer, nachdem man mit Supernova die VA-Felder bestellte. Die BS2 kommt weitaus wohlfeiler und weniger ungehobelt als sein Vorgänger daher und eignet sich perfekt als Bass-, Arp- und Lead-Synth.

Korg Monologue

„Viel Sound auf kleinem Raum“, das ist die Devise für den Korg Monologue. Hier ist der Preis heiß. Denn Korg bietet hier viel fürs Geld. Der Monologue schafft den Spagat zwischen Einsteiger-Synth und Tool für den ambitionierten Klangschrauber. Klein, bunt, fett und gut, das sind hier die Attribute. Neben VCO1 und VCO2 und einem 2-Pol-Tiefpass mit 12 dB/Oktave haben wir einen LFO, Sequencer und einen „gewöhnungsbedüftigen“ Modulations-Slider. Was recht ungewöhnlich ist, ist dass Korg auf 9V Batterien setzt.

Korg ARP Odyssey

Was wäre, wenn Korg nicht einen möglichst originalgetreuen ARP Odyssey wieder aufgelegt hätte, die Klangwelt wäre weniger bunt. Der Vorteil des KARP: Wir haben in einem Gerät alle drei VCF-Typen der früheren Odyssey Modelle. Korg bieten neben der Schrumpfversion mittlerweile auch in der Klasse über 1-000 Euro das Fullsize-Modell an.

Roland SE-02

Roland SE-02

Rolands Kooperation mit Studio Electronics hat viel überrascht. Echt analog statt VA und trotzdem im Mini-Boutique-Gehäuse. Der Roland SE02 hat kräftig eingeschlagen und auch im Test zu überzeugen gewusst. Roland beweist, dass sie noch relevante und kompakte Klangerzeuger zu einem anständigen Preis bauen können. Oberflächlich könnte man meinen, wir hätten hier „just another Minimoog clone“, da die ursprüngliche Idee wohl war, einen erweiterten Minimoog Clone auf den Markt zu bringen, jedoch weit gefehlt.  Zum einen ist der SE02 der Brückenschlag zwischen AIRA und modularem Gear. Und die Besitzer der Boutique-Reihe werden mit diesem Synth schnell klarkommen, der SE 02 geht jedoch viele eigene Wege. Für unsere Chart jedenfalls ein ganz heißer Anwärter für die Top Drei.

Moog Mother 32

32-Step Sequencer

Last but not least, der Einsteiger in die Charts. Moog Mother 32. Formal und vom Formfaktor zur Eurorack-Fraktion gehörend, aber eben auch ein monophoner Desktop-Synth unter 1.000,- Euro. Zudem mit Sequencer-Funktionen und diversen Patch-Möglichkeiten, der aufzeigt, dass Moog zu behutsamen Innovationen fähig ist. Hier zitiere ich Chris Pfeils Fazit, weil dem nichts mehr zuzufügen ist.

„Mit Mother-32 bringt Moog einen semi-modularen Analogsynthesizer auf den Markt, der äußerst vielseitig nutzbar ist. Klanglich handelt es sich unverwechselbar um einen Moog Synthesizer, da er sich durch die spezielle Wärme, Weichheit und Sättigung von anderen Herstellern absetzt.
Dank der umfangreichen Patchbay bietet Mother-32 im Standalone-Betrieb wesentlich komplexere Möglichkeiten, als die spartanische Klangerzeugung vermuten lässt.
Im Rahmen eines Modularsystems eignet sich Mother-32 mit allen seinen Standardkomponenten hervorragend als Basismodul. Genau an dieser Stelle wird auch das faire Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich, denn zerlegt man Mother-32 gedanklich in alle Einzelmodule und rechnet deren Durchschnittspreise zusammen, würde man mit 699,- Euro – selbst wenn man nur die günstigen Doepfer Module als Maßstab nimmt – niemals auskommen.“

Behringer Model D

Behringer Model D

Mit diesem Minimoog-Nachbau landete Behringer eine Punktlandung – und das, obwohl man Behringer zuvor jegliche Kompetenz für einen  Minimoog-Nachbau unter 500 Euro absprach. Aber Uli hat letztendlich selbst die härtesten Kritiker überzeugt. Behringers Model D ähnelt nicht nur einem Minimoog, er klingt sogar so! Klar, dass er ebenfalls einer der Top-Anwärter ist auf Platz 1.

And the winner is …

(CHART ANKLICKEN)

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Forum
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    Robby

    Korg verstehe ich nicht, Korg Odyssey Keyboard Version ist um 150 Eur billiger als die Desktop Version.
    Edit: jetzt ist es richtig.

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    Ashatur  AHU

    Ich bin momentan am hadern… Ich hätte gern etwas Moogsound. Und da frage ich mich jetzt kaufe ich mir eine Mother 32 deren Klang ich wirklich toll finde aber die Ausstattung schon etwas karg ist oder sündige ich wieder und kaufe mir den Model D…??

    Falls jemand Erfahrung mit beiden Geräten hat würde ich mich auf eine Antwort freuen auf das ich mich bald entscheiden kann ….

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      AMAZONA Archiv

      Grandmother. Oder gleich matriarch. Wahnsinns Teile!

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        Ashatur  AHU

        Die Großmutter wäre auch eine Option aber da müsste ich noch tiefer in die Kasse blicken aber die Familie will halt auch noch in den Urlaub :-D und die Mutter würde ich auch als Start in die modulare Welt sehr begrüßen und könnte sich mit dem Microbrute bestimmt gut verstehen.
        Aber ich bin jetzt auch nicht wirklich Markengeil und der B. Model D wäre für die Urlaubskasse am unstressigsten. Nur habe ich schon den MS 101 und TD 3 und will nicht nur Behringer rumstehen haben. :-D

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          AMAZONA Archiv

          Wenn du schon den microbrute hast ist die granny extrem cool. Auf zum fröhlichen patchen. Gebraucht ist die grandma recht gut leistbar und qualitativ hochwertig!

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            Ashatur  AHU

            Der Granny wäre schon nice…
            Aber ich muss gerade etwas auf die Finanzen schauen. Es gab ja erst ne komplett Erneuerung meines Musikzimmers inc. Schalldämmung.
            Ich habe jetzt noch ca 500 für etwas, einen 100 könnte ich event. schon noch drauflegen aber mehr geht da gerade leider nicht mehr.

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              AMAZONA Archiv

              Na da bist ja fast dort! 200 müsstest du drauflegen, dann sollte es gebraucht klappen!

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                  AMAZONA Archiv

                  Wirst du sicher nicht bereuen, vor allem wenn du (semi) modulare Mitspieler hast! Irgendwie freut man sich schon mehr drauf, oder?

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                    Ashatur  AHU

                    Ohja ich freu mich schon wie ein Kleinkind welches zum ersten mal im Spielzeugladen steht.

                    Und ich glaube es war auch die richtige Entscheidung da es eine Investition für die Zukunft ist. Ein Moog bleibt ein Moog und das auch in der Zukunft was ein Behringer in 10 Jahren noch wert kann jetzt ja noch keiner sagen :-)

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                      AMAZONA Archiv

                      Sehr gern! Zum Theme Wertbeständigkeit kann ich dir nur beipflichten.

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                    Ashatur  AHU

                    Oh Mann solch ein tolles Instrument. Ich könnte Stundenlang nur Daddeln und dem Sound lauschen. Ja und es stimmt ich bereue es nicht. :-D

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      AMAZONA Archiv

      Haha, kauf den D, Moog ist Geldverschwendung. Gebraucht und wenn es unbedingt Moog sein muss würde ich……., auch den D nehmen. Sorry aber das Ding ist echt gut. :)

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        Ashatur  AHU

        Ja das habe ich schon oft gelesen und manches Video klingt auch recht gut auch wenn wohl mancher Edel Hall Treter so zum einsatz kommt und ich bin ja auch mit den anderen Geräten recht zufrieden…
        daher liegt der Model D ja auch in meiner Auswahl.
        Vielleicht bestelle ich ihn mir einfach mal und probiere ihn aus und wenn wir Freunde werden bleibt er da wenn nicht kommt er wieder zurück.
        Und meine Familie dreht mir nicht den Kopf um :-D

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        AMAZONA Archiv

        Wie viele Moogs hast du denn rumstehen, dass du dir ein solches Urteil anmaßt? Moog ist keine Geldverschwendung. Kauf einen und merk den Unterschied.

    • Profilbild
      Son of MooG  AHU

      Mother-32 und Model D sind zwei recht unterschiedliche Synthies; die Mother-32 hat schön viele Patch-Buchsen und einen Step-Sequencer, der allerdings nicht sehr intuitiv zu bedienen ist. Für Eurorack Modular-User ist sie die ideale Moog-Erweiterung.
      Der Model D ist ein recht simpler Synth mit massiven Sound, der weniger für Experimentelles geeignet ist. Daher lasse ich ihn auch in seinem Gehäuse und setze ihn nicht ins Eurorack. Bei Leads und Bässen ist er allerdings durch die 3 VCOs kaum zu übertreffen.
      Eine weitere Alternative könnte auch der Crave sein, der der Mother-32 recht ähnlich ist, allerdings wesentlich günstiger ist…

  3. Profilbild
    WOK  

    „eine Grenze ziehen – und so sind Synthesizer mit mehr als 4 Stimmen in dieser Marktübersicht nicht gelistet worden“

    Macht für mich keinen Sinn. Ist der Titel nun „Synthesizer bis 1000€“ oder „Synthesizer bis 4 Stimmen“? Mehr Stimmen für’s Geld ist doch kein sinnvoller Ausschlussgrund?

  4. Profilbild
    wolftarkin  AHU

    Seite 2, Analogue Solutions Leipzig S
    „…mit einer Geschwindigkeit raus, die man nicht mehr in Sol, sondern Warp angeben muss.“
    Da ist wohl jemand auf die deutsche Synchro reingefallen. Ist das gleiche. :-)

  5. Profilbild
    Soundreverend  AHU

    Eigentlich sind die Korg ARP Odyssey Module richtig klasse, von der Größe und auch das Design, der Preis ist aber ein bisschen happig… bieten die irgendwas, das die Tastatur Version nicht kann?

  6. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Wenn die Synthies mit mehr als 4 Voices noch dazugezählt werden, wird es eine ziemlich lange Liste. Soviel Auswahl hat es noch nie gegeben, phantastische Zeiten für Synthesisten…

    • Profilbild
      Ashatur  AHU

      Aber wer auch die Wahl hat der hat leider auch die Qual :-D

      Und das meine ich auch ernst. Ich hatte es noch nie so schwer mich für Klangerzeuger zu entscheiden wie in den letzten Wochen :-D

  7. Profilbild
    midilation  

    Ich würde sagen das man 51 draus machen sollte oder ein anderer Synth hier weichen sollte und evtl. noch die Kategorie korrigieren von bis 4 auf bis 8 Stimmig. ;) Denn für unter 1000€ habe ich mir vor kurzem den Modal Argon 8 zugelegt. Ein 8 Stimmiges Polyphonie Morphmonster. Hier stimmt der Preis, denn für nicht mal 650€ bekommt man einen solide verarbeiteten (Robustes Stahl- und Aluminiumgehäuse) und vor allem sehr gut klingenden Synth. Durch die Möglichkeit die zwei Resonanzfilter zu morphen, ist die Klangvielfalt schier fast unendlich.
    Ich finde der Argon 8, sollte auf jeden Fall einen Platz in dieser Liste mit finden.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 1211

      IN der Liste sind inzwischen deutlich mehr als 50 :-) – nur keine Polyphonen mit mehr als 4 Stimmen. Dafür gibt es in Kürze eine eigene Liste.

      • Profilbild
        midilation  

        Okay aber spätestens in dieser Liste dann den Argon 8 mit einbringen. Soweit ich mich erinnern kann, warst du sehr gespannt auf das gute Stück. ;) Ich habe den CraftSynth 2.0 und finde das mit der Software-Editor ModalApp schon klasse. Die gleiche App nach dem Öffnen , passt sich nun auch auf den Argon 8 an und durch die bessere Übersicht, steuer ich den Synth über den Editor an.

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            Ashatur  AHU

            Freu dich auch der Sound ist eigenständig und charismatisch. Er kann dich in verträumte Gefilde schicken und einen dann gleich wieder von dort entreißen. Obwohl ein Hunni mehr und bessere Drehregler dann wäre der Argon perfekt.

            Eigentlich wollte ich noch eine Leserstory schreiben aber die Zeit lässt es momentan leider nicht zu obwohl es mir in den Fingern juckt den Argon zu durchleuchten.

  8. Profilbild
    Coin  AHU

    Hallo Leute, mal ne Frage an die Synth Entwickler.
    Beim Gedanken an polyphonen Gesang, musste ich mir die Frage
    stellen, ob man das auch mit einem Oszillator in nem Synth hin bekommt ?

    Wer das noch nicht kennt:
    „Als polyphones Singen wird die Fähigkeit eines Menschen bezeichnet, mit seiner Stimme nicht nur zwei voneinander unterscheidbare Töne hörbar werden zu lassen, sondern diese auch noch BEIDE zu bewegen. Das entscheidende Merkmal beim polyphonen Singen ist somit, dass sowohl der Grundton, als auch die sogenannten Obertöne (auch Naturtöne, Partialtöne, Teiltöne oder Harmonische) melodiös oder/und rhythmisch verändert werden“

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      AMAZONA Archiv

      Tuvanesischer Obertongesang. Echt krass, habe das mal live erlebt, und da schwingen irre Frequenzen. Allerdings kann der Sänger die Obertöne nicht chromatisch variieren, sondern nur die Vorhandenen Obertöne verstärken, also in der Obertonreihe auf und ab singen, a la alphorn, während der Grundton ständig mitschwingt. Hab das mal probiert, man kriegt nach einiger Zeit raus, habs aber nicht weiterverfolgt, dahei keine Virtuosität erlangt leider.

      Mit dem Synth würde ich zwei bis drei lopass oder bandpassfilterparallel schalten und die Resonanz ordentlich aufziehen, dann kannst du durch Die Obertöne fahren wies dir gefällt.

      eine weitere Methode ist, einen hochpass und einen tiefpassfilter in Serie mit sehr hoher Resonanz zu schalten und dann mit einem vco in rel. Höher Frequenz zu modulieren. Dann noch eine adsr zusätzlich auf die Filter und die filter Frequenzen und mod. Intensität regulieren und du bist dort.

      Natürlich musst du die Filter in beiden Fällen am audio in mit einem Sägezahn(besser zwei) füttern.

  9. Profilbild
    Analog Twin  

    Bin ich im Zeitalter der Kreuzzüge gelandet?
    Heerscharen edler Moog-Jünger verteidigen den heiligen Sound des Synthesizers gegen die zahllos heranstürmenden asiatischen Behringerhorden. Da sollten doch mal Erwachsene langsam lernen, sich ihres Verstandes zu benutzen um festzustellen, das ein jeder nach seinem Geschmack und musikalischen Gusto glücklich werden kann.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Warum Heerscharen? Bin doch ziemlich allein auf weiter Flur, der sich für Moog ausspricht, und das auch nur, um mich gegen eine Verunglimpfung (Geldverschwendung) zu wehren.

      Immer locker bleiben.

      • Profilbild
        Analog Twin  

        Bin total entspannt, mein Kommentar bezieht sich eher allgemein auf diese Grabenkämpfe.
        Ich muss allerdings zugeben, das ich Korg auch (genau wie Du Moog ) vehement verteidigen würde; wenn ich absurde oder zweifelhafte Kommentare fände. Allerdings machen Streitgespräche über Tastaturen oder Touchscreen keinen Spaß.
        Nochmal zurück zur Liste: Es sind wirklich goldene Zeiten und man braucht auch keine Unsummen ausgeben, um etwas Gear zu erwerben, wenn da nicht die Qual der Wahl wäre.

  10. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    und wieder fehlt der Deepmind oder habe ich durch das ganze Gewusel etwas übersehen?
    Synths in denen viel Entwicklungsarbeit steckt sind im allgemeinem teuerer.
    beim Deepmind war die Entwicklung ein Liebesdienst ( wenn man Uli glauben darf).
    Deshalb ist der Synth mir so sympatisch u. deshalb ist der auch so günstig, sonst müßten wir für einen Synth mit dieser Fexilibität locker mal 2000- 3000€ hinblättern.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        stimmt, sorry, hast recht (max. 4 Voices).
        Da dürfte eine Liste für Polyphone unter 1000€ ziemlich schmal ausfallen ;-)

  11. Profilbild
    Barnold

    Hachja, mein Favorit, der Dreadbox Nix-gibt‘s.

    Streng genommen ist der Polyend/Dreadbox Medusa Synthesizer durch gleich zwei verschiedene Modi ja 6 Stimmen stark – paraphon (Oscillator per Voice und FM) zwar, aber darf man sicher lobend feststellen. (Im Übrigen meine absolute Empfehlung, wenn auch leider mittlerweile aus der Produktion).

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