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Workshop: Overdrive – Fuzz – Distortion, wo liegen die Unterschiede?

21. Februar 2018

Overdriven!

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Verzerrerpedale finden sich auf jedem gut sortierten Pedalboard und sind selten eben nur eine einfache Anschaffung, die man im Setup hat, sondern oft genug der größte Stolz des Besitzers und zudem der Dreh- und Angelpunkt eines persönlichen Sounds. Ob nun Fuzz, Distortion oder Overdrive: Alle kommen sie fast immer dann zum Einsatz, wenn sich der Gitarrist von seiner besten Seite zeigen möchte, cremige Leadlines oder die elementaren Urgewalten vor seinem Publikum ausbreiten möchte und da muss nun mal einfach alles stimmen. Aber was unterscheidet die mannigfachen Ausführungen eines scheinbar einfachen Verzerrens voneinander und was macht sie im Einzelnen aus? Wir führen euch durch den Dschungel an Pedalen, um einen Überblick über die, mal mehr mal weniger, laut brüllenden Bestien zu verschaffen.

Verzerrung – das A und O der Rockgitarre!

Ohne allzu weit ausholen zu wollen, sollten wir uns zu aller erst einmal ansehen, was Verzerrung eigentlich ist, wie sie entsteht und was unsere so heiß geliebten Blechquader damit zu tun haben. Angefangen hatte alles mit dem Wunsch vieler Gitarristen nach mehr Lautstärke und Durchsetzungsfähigkeit. Grundsätzlich hat sich an diesem Wunsch bekanntermaßen in den letzten siebzig Jahren auch nicht viel geändert, nur die Ausgestaltung war damals noch etwas anders. Mit kleinen Röhrenverstärkern wurden Gitarren über elektromagnetische Pickups verstärkt, um sie auch als Soloinstrument im Bandgefüge und in lauteren Bigbands einsetzen zu können.

Blöd war nur, dass die einfachen und schwachen Verstärker schon bei moderaten Lautstärken unerwünschte Geräusche von sich gaben. Das Signal war einfach zu viel für die Endstufen und so wurden diese übersteuert. Bildlich und vereinfacht kann man sich den Vorgang der nichtlinearen Übersteuerung (Overdrive), das eine Begrenzung (Clipping) der Signalamplitude zur Folge hat, wie eine an beiden Extremen abgeschnittene Sinusschwingung vorstellen.

Hartes Clipping der Signalamplitude

— Hartes Clipping der Signalamplitude —

-- Weiches Clipping des Signals führt zu weniger starker Verzerrung --

— Weiches Clipping des Signals führt zu weniger starker Verzerrung —

Die ursprüngliche Amplitude wird ihrer Spitzen beraubt und damit dem weichen Übergang der Steigung der Schwingung in die Neigung. Das Ergebnis ist die Verzerrung des Signals. War es den ersten Gitarristen, und vermutlich mehr noch den Mitmusikern ein Graus, den Verstärker derart leiden zu hören, so wurden manche Gitarristen aber auf den Nebeneffekt des Clippings und der Stauchung der Amplitude aufmerksam. Dadurch, dass eine Gitarre sehr viele verschiedene Frequenzen von sich gibt, haben diese durch das Clipping auch die Chance, sich neu zu kombinieren und so bilden sich bei der Verzerrung neue Obertöne und Harmonien, die im Originalsignal gar nicht anzutreffen waren.

Heiße Röhre mit warmem Klang; die einfache Verstärkeröhre wurde schon bald durch ihre Überlastung zum Helden

— Heiße Röhre mit warmem Klang: Die einfache Verstärkerröhre wurde schon bald durch ihre Überlastung zum Helden —

Die Liebe zum „Fehler“

Gerade diese neuen Frequenzen stießen nach einiger Zeit nicht mehr nur auf taube Ohren und so fingen Mitte der fünfziger Jahre Gitarristen wie Chuck Berry und Willie Johnson an, diesen etwas wärmeren und fülligeren Klang für sich zu nutzen. Besonderes der Gitarre als Soloinstrument verlieh der warme und paradoxerweise als weicher empfundene Klang einer (leicht) übersteuerten Endstufe eine ganz neue Dimension. Andere Gitarristen wie Link Wray modifizierten auch ihre Verstärker mit anderen Röhren oder sogar der „Zerstörung“ der Lautsprecher, um mehr Overdrive zu erlangen. Klar ließen die jungen Wilden nicht lange auf sich warten und die Rockmusik, in der man sich von naserümpfenden Musikspießern sowieso nichts sagen ließ, begab sich schon bald auf die Suche nach dem ultimativen Overdrive. Gefunden wurde dieser anfangs vor allem in der „englischen“ Einstellung, die besonders von Eric Clapton gerne verwendet wurde: Alle Regler am Amp bis zum Anschlag aufdrehen und ab geht Schmidts Katze! Dass mit der Übersteuerung auch die Lautstärke kräftig anstieg, konnte nur ein positiver Nebeneffekt sein, soweit man die Verursacher fragte.

Auf großen Bühnen war das auch lange kein Problem und andere Gitarristen folgten diesem Beispiel gerne, leider aber auch auf kleinen Bühnen und in Proberäumen, wo die ganze Kraft des Verstärkers einfach zu viel war und so wurde nach Lösungen gesucht, den typischen Sound auch ohne geplatzte Trommelfelle und hasserfüllte Mitmusiker zu bewerkstelligen.

 

Mit Boostern wie dem Seymour Duncan Pickup Booster wurde schon früh etwas lahmen verstärkern auf die Sprünge geholfen

— Mit Boostern wie dem Seymour Duncan Pickup Booster wurde schon früh etwas lahmen Verstärkern auf die Sprünge geholfen —

 

Der/das Fuzz

Angeblich war es ein kaputter Verstärker des Gitarristen Grady Martin, der den Fuzzeffekt in die Welt brachte. Eine Verzerrung, die zwar irgendwie kaputt klang, aber trotzdem einen dichten und singenden Ton kreierte und allgemein einfach dreckig war. Und ja, es klang schon etwas anstrengend. Andere Musiker waren jedoch von dem sehr aggressiv verzerrten Sound so begeistert, dass man anfing herumzutüfteln und dem kaputten Amp klanglich nachzueifern. Die dadurch entstehenden Fuzzboxen hatten neben der gewünschten Verzerrung den Vorteil, dass diese auch bei zivilen Lautstärken erreicht werden konnte. Spätestens jetzt war ein ehemals unerwünschter Effekt zur Kunstform avanciert und viele Hersteller versuchten mit ihren Fuzzboxen den Durst der neuen Musikergeneration nach verzerrten Gitarrensounds zu stillen.

Gibson konnte mit dem Maestro FZ-1 Fuzz-Tone bei Musikern wie den Rolling Stones, das Big Muff von Electro Harmonix bei Carlos Santana landen und Vox versorgte Paul McCartney und seinen Bass mit dem Tone Bender. Eines der wichtigsten Fuzzpedale war das Fuzz Face von Arbiter Electronics, das als Dreh- und Angelpunkt des Sounds von Jimi Hendrix Bekanntheit erlangte. Natürlich in Kombination mit einem zusätzlich vollkommen übersteuerten Marshall Verstärker.

Das Dallas Arbiter Fuzzface

— Das Dallas Arbiter Fuzzface —

Allen Fuzzboxen gemein war und ist aber ihr charakteristisch schrill bis harsch klingender Sound, der vor allem in Kombination mit einem verzerrten Verstärker wieder ein wenig Wärme hinzugewinnen konnte. Dieser Klang kommt durch das sehr rigorose Clipping des Signals zustande, das beinahe eine quadratische Schwinungsform ausspuckt und so sein charakteristisches Kratzen erlangt. Gleichzeitig tüftelten die Verstärkerhersteller ebenfalls an Möglichkeiten, ihre Amps zum Übersteuern zu bewegen. Kräftigere Vorstufen sollten der Endstufe mehr Input geben und später kam man auf die Idee des zweiten Volume-Reglers, mit dem sich die Endstufe wieder auf ein verträgliches Maß herunter regeln lies.

Overdrive und Distortion

In den siebziger Jahren wurde die Musik zunehmend härter, jedoch stiegen auch die Ansprüche an die Transparenz und die Gefälligkeit des Klanges, sodass man sich schon bald um Alternativen zu den doch sehr kompromisslosen Fuzzboxen und ihrer destruktiven Signalverarbeitung umsah. Anfangs wurden Booster eingesetzt, um die Endstufen allzu braver Amps vorzeitig zum Übersteuern zu bekommen und in diesem Verfahren lag dann auch die Funktion, die sich die Overdrivepedale zunutze machten, um den Sound durch die Verzerrung eher anzureichern, als ihn zu zerstören.

Von der Grundfunktion des Fuzzpedals kaum verschieden, wurde ein Transistor von einem vorgelagerten Transistor an- und übersteuert, wodurch das Clipping und die Verzerrung des Signals zustande kam, jedoch bemühte man sich schon bei frühen Overdrivepedalen die Prozesse, die das Signal in einem Röhrenverstärker und bei dessen Übersteuerung durchlaufen würde, nachzubilden.

Das OD-1 ist bis Heute ein Klassiker und mit eines der ersten Overdrive-Pedale

— Das OD-1 ist bis heute ein Klassiker und zugleich eines der ersten Overdrive-Pedale überhaupt —

Das Ergebnis war ein etwas subtilerer und weicherer Klang, der aber nicht minder dreckig und druckvoll war als das Fuzz. Die Kunstform der Überteuerung erreichte neue Höhen und Global Player drängten mit immer neuen Kreationen auf den Markt, die alle Möglichkeiten der Verzerrung ausschöpfen sollten. Marshall machte mit dem „Guvenor“ den eigenen und anderen Amps Dampf und Mesa Boogie gab mit der „Throttle Box“ ebenfalls mächtig Gas. Die absoluten Meilensteine setzten Mitte der Siebziger aber zwei japanische Hersteller. Ibanez schuf mit dem „Tube Screamer“ und insbesondere mit der Version 808 einen sofortigen Klassiker und Liebling unzähliger Größen an der Gitarre.

Auch das „OD-1“ von Boss zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Verzerrern der Rockgeschichte. Von da an waren allen weiteren Entwicklungen Tür und Tor geöffnet und unzählige Versionen der Klassiker, Nachbauten und Eigenkreationen kamen in die Signalketten der Gitarrenwelt.

Urvater fast aller Overdrive-pedale: Ibanez Tube Screamer

— Urvater fast aller Overdrivepedale: Ibanez Tube Screamer 808 —

Distortion – Overdrive to the Max

Zum Ende der siebziger Jahre und spätestens Anfang der achtziger wurde der Hardrock immer härter und der Metal begann die Bühnen und Plattensammlungen der Welt zu erobern. Für den neuen, härteren Sound von Bands wie Black Sabbath oder Deep Purple mit mehr Sustain und einem kompakteren Klangbild mussten neue Verzerrer her und so entstand die Gattung der Distortionpedale. Im Grunde ist der Übergang vom Overdrive zum Distortionpedal fließend und auch in der Funktionsweise nicht grundlegend anders. Allerdings wir hier wieder etwas aggressiver geclippt als bei den Overdriveeffekten. Jedoch sind sie noch etwas obertonreicher als die Fuzzboxen und heben andere Frequenzen als ein Overdrive hervor.

Durch die Betonung der Höhen und Tiefen sind diese knackiger und verleihen dem Gesamtsound mehr Transparenz und Attack. Hier bietet es sich an, mit Einzeltönen oder vereinfachten Powerchords zu spielen, da das Spektrum eines ganzen Akkordes so viele zusätzliche Frequenzen entstehen lässt, sodass es schnell zu Dissonanzen kommen kann. So beeinflusste die Verzerrung in diesen Gefilden nicht unerheblich die Spielweise und den Einsatz der Gitarre im Heavybereich. Nachempfunden wurden der Sound dieser Geräte vor allem den maximal aufgedrehten Verstärkern mit zusätzlichem Overdrive, wie sie zuvor schon bei Led Zeppelin zu hören waren.

Wann brauche ich was?

Nun haben sich durch den kurzen Abriss der Geschichte und Funktionsweise der Verzerrerpedale vielleicht schon die meisten Fragen bezüglich des Einsatzes und der Unterschiede geklärt. Aber mit welcher Gattung erreiche ich meinen Wunschsound – und wie kombiniere ich das am besten mit meinem Equipment?

Booster

Wenn die verstärkereigene Verzerrung schon die Ansprüche an den Klang befriedigen kann, dieser aber noch etwas fetter und prägnanter sein sollte, dann lohnt sich meist der Griff zu einem einfachen Booster, der den nachgeschalteten Amp ein wenig aus der braven Ecke lockt, den Grundcharakter des Zerrsounds aber weitestgehend intakt lässt und moderate Veränderungen des Endsounds zulässt. Des Weiteren kann man sich als Musiker auch nur mit dem Lieblingssound etwas mehr Gehör für ein Solo verschaffen, ohne auf dessen Charakteristiken und Farbe allzu großen Einfluss zu nehmen. Die kommt vor allem durch die lineare Verstärkung, die der Booster bietet, sodass kein Clipping und somit keine Artefakte im Sound des Boosters zu finden sein sollten.

Ein Booster kann vor einen cleanen, angezerrten oder stärker verzerrtem Amp benutzt werden, um ihn etwas zu übersteuern oder auch nur lauter erklingen zu lassen.

Overdrive

Der klassische Overdrive kann das Signal, ähnlich wie der Booster, auch verstärken, macht dies aber nichtlinear und färbt dadurch den klang ein, beziehungsweise verzerrt diesen schon bevor er in den Verstärker gelangt. Hier ist also das Pedal für den letztendlichen Klang des Zerrsounds verantwortlich, der aber immer noch vom Verstärker wiedergegeben wird. Es sollte also darauf geachtet werden, dass der Amp und das Effektgerät miteinander klarkommen und das Gesamtpaket stimmt.

In der Regel bieten Overdrivepedale von einem beinahe linearen Signalboost bis zu einer amtlichen Verzerrung eine große Bandbreite an Klangfarben. Bei der richtigen Einstellung belohnt das richtige Overdrive mit einem fetten und singenden Sound, der trotzdem noch sehr dynamisch auf die Gitarre reagiert und für angereicherte Rhythmussounds sowie für Leadsounds geeignet ist. Der Charakter eines Overdrive ist von vielen Faktoren abhängig, vor allem aber von der Zerrstufe, die traditionell entweder mit Germanium- oder Siliziumdioden betrieben wird. Der unterschiedlich hohe Schwellwert beider Bauteile wirkt sich dabei auf den Klang und die Art der Verzerrung aus.

Zwar kann ein Overdrivepedal auch vor einem cleanen Amp betrieben werden, viele Gitarristen schwören aber auf eine ausgewogene Mischung des angezerrten Verstärkers und des Overdrivepedals, um die den Charakter des Amps sowie den des Pedals in den Endsound einzubringen.

Der Gain-Regler hilft Oft dabei, mit dem Overdrive zusammen den perfekten Sound zu kreieren

— Der Gain-Regler hilft oft dabei, mit dem Overdrive zusammen den perfekten Sound zu kreieren —

Distortion

Wie schon erwähnt ist ein Distortionpedal im Grunde ein Overdrive mit mehr Power. Es bietet einfach mehr Verzerrung und einen kompakteren Sound als ein Overdrive. Dieses Plus an Übersteuerung geht allerdings mit zunehmender Intensität auf Kosten der Dynamik und die Sensibilität auf das Gitarrenspiel und der Reinheit, der durch die Verzerrung entstehenden Obertöne. Daher werden meist Einzeltöne oder Powerchords mit einem starken Distortionsound kombiniert. Diese sind dann allerdings sehr raumfüllend und bieten deutlich mehr Sustain als bei einem Overdrive.

Ein Distortionpedal sollte in der Regel mit einem cleanen Amp betrieben werden, da die erneute Verzerrung des Ausgangssignals im Allgemeinen als nicht klangdienlich gilt und ein Distortionpedal ausreichen Reserven bieten sollte. Grenzen setzt aber auch hier nur der Geschmack des Gitarristen.

Fuzz

Hier wird das Signal beinahe bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Traditionell liefern hier die etwas heftigeren Germaniumtransistoren den Sound, doch auch Siliziumtransistoren können einen guten Fuzzsound liefern. Die Dynamik spielt bei derartiger Verzerrung kaum noch eine Rolle und auch die Harmonie ist stark eingeschränkt, sodass auch hier eher Einzeltöne und einfache Powerchords die besten Ergebnisse liefern.

Ähnlich wie beim Distortionpedal sollte vornehmlich ein unverzerrter Amp durch ein Fuzzpedal angesteuert werden, da weitere Verzerrung kaum nötig oder möglich ist. Allerdings gibt es auch hier andere Philosophien und Jimi Hendrix, der sich in besonderer Weise um die Einführung dieser Art der Verzerrung verdient gemacht hat, ist das beste Beispiel für eine Verwendung des Fuzz in Kombination mit einem stark verzerrten Verstärker.

GraphicXFuzz

— Ein weiteres Fuzz Pedal auf dem Weg zum Kultstatus – Electro Harmonix Graphic Fuzz —

Klangbeispiele
Forum
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    TobyB  RED

    Hallo Tilmann,

    wo hast du den Graphic Fuzz aufgetan? ;-) Wird der wieder aufgelegt? Für Tastenfrickler mit Hang zu EHX Pedalen ist der die Nonplus-Ultra Zerre.

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        TobyB  RED

        Hallo und Guten Morgen Dilux,

        ich hatte die Frage, weil der Graphic Fuzz nicht auf der Musikmesse zu sehen war und im aktuellen Katalog nicht abgedruckt ist. Ob man nun die Bassdrum zerrt oder anderes sei dahingestellt. Aber mit dem Graphic Fuzz kannst du halt gezielt zerren und das macht ihn interessant für mich. Ich hab gleich mal einen bestellt. :)

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          harrymudd  

          man kann auch einen Fuzz/Overdrive/Distortion vor einen grafischen EQ schalten – das Ergebnis sollte gleich oder zumindest sehr ähnlich sein.

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            TobyB  RED

            Hallo harrymudd,

            du sagt es so ähnlich ;-) was für die Tasten interessant ist, das du z.B. mit dem Micro Synth und diesem EHX Graphic Fuzz „schön“ zerren kannst. Vorausgesetzt du schickst das richtige Signal hinein.

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              harrymudd  

              ich habe mir nur das Schaltbild angesehen und festgestellt, das die Zerre und der EQ hintereinander geschaltet sind.
              Ich meine mich aber daran zu erinnern, dass es mal ein Schaltungsdesign gegeben hat, wo das Frequenzspektrum VOR der Zerre geequalized:) wurde. Das macht einen großen Unterschied.

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                TobyB  RED

                Hallo Harry,

                das stimmt die Reihenfolge macht einen Unterschied aber das wird ja schon seit Jahrzehnten diskutiert ob nun erst zu filtern und dann zu verstärken sei. Oder anders herum. Wobei eine frühere Version des EHX Graphic Fuzz auch erst filterte und dann zerrte und die Hüllkurve formte. Man kann das ja so auflösen, das man einen EQ davor schaltet. Ich habe noch einen Boss RGE10 und werde das in Kombination mit dem Graphic Fuzz mal probieren.

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